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DE907267C - Fernmessverfahren mit Aussendung von den Messwerten entsprechenden Frequenzen - Google Patents

Fernmessverfahren mit Aussendung von den Messwerten entsprechenden Frequenzen

Info

Publication number
DE907267C
DE907267C DEP4104A DEP0004104A DE907267C DE 907267 C DE907267 C DE 907267C DE P4104 A DEP4104 A DE P4104A DE P0004104 A DEP0004104 A DE P0004104A DE 907267 C DE907267 C DE 907267C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
direct current
measured values
telemetry
transmission
frequencies
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP4104A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Siegfried John
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DEP4104A priority Critical patent/DE907267C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE907267C publication Critical patent/DE907267C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/12Electric signal transmission systems in which the signal transmitted is frequency or phase of AC

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

  • Fernmeßverfahren mit Aussendung von den Meßwerten entsprechenden Frequenzen Die Erfindung befaßt sich mit einem Fernmeßverfahren, bei welchem den Meßwerten entsprechende Frequenzen ausgesandt und auf der Empfangsseite entsprechend ausgewertet werden.
  • Es ist bekannt, für die Durchführung von Fernmessungen das sogenannte Dre'hmomentkompernsationsverfahren anzuwenden. Andererseits ist es bereits bekannt, nach dem sogenannten Impulsfrequenzverfahren. Fernmessungen durchzuführen. Das Drehmomentkompensationsverfahren ist auf durahgeschalteteLeitungen und damit anwendungsmäßig beschränkt, während das Impulsfrequenzverfahren. für Übertragungskanäle jeder Art Verwernd'ung finden kann.
  • Der Erfindung' liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorteile dieser beiden genannten Verfahren in einem neuen Verfahren zu vereinigen. Die erfindungsgemäße Aufgabe wird didurc'h gelöst, daß ein sich in Abhängigkeit des Meßwertes ändernder Gleichstrom eine Schwingdrossel magnetisiert, zwecks Aussendung von den Meßwerten proportionalen Frequenzen. Es wird demnach in Abhängigkeit der auftretenden Meßgrößen ein Gleichstrom erzeugt, der auf der Sendeseite die Drossel einer Schwingschaltung entsprechend dem zu übertragenden Meßwert vormagnetisiert. Auf der Empfangsseite befindet sich eine ähnliche Schwingschaltung, die durch die ankommenden Frequenzen beeinflußt wird. Auf der Empfangsseite stellt sich in Abhängigkeit der empfangenen Frequenz jeweils unter Zuhilfenahme einer Hochfrequenzschwihgschaltung ein der ankommenden Frequenz entsprechender Gleichstrom ein., (durch welchen die Drossel des Empfangsschwingkreises im Sinne der Herstellung eines Gleichgewichtszustanides magnetisiert wird. Dieser Gleichstrom entspricht im Gleichgewichtszustand dem über die Fernleitung zu übertragenden Meßwert.
  • Die Einsteuerung des Meßwertes: über .die Hochfrequenzschwingschaltung erfolgt dabei zweckmäßig über ein empfindliches Drehspulsystem, während die Anzeige des Meßwertes vorteilhaft durch ein. normales. Drehspulinstrument durchgeführt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. i zeigt die Sendeschaltung, während in Fig.2 die Empfangsseite der Fernmeßschaltung dargestellt ist.
  • In der Fig. i wirkt die Meßgröße auf ein Zählersystem i ein. Das Zählersystem führt im Gegensatz zu bekannten Anordnungen in Abhängigkeit von der Meßgröße nur eine begrenzte Winkelbewegung über wenige Grade aus" dreht .sich also nicht durch. Fest verbunden mit der Ferrarisscheibe 3o dieses Systems ist eine Regelfahne 31, die die Amplitude einer Hochfrequenzschwingschaltun.g 2. beeinflußt. Der Hochfrequenzschwingschaltung gehört die Verstärkerröhre 32 an mit der Gitterspule 40 und der Anodenrückkopplungsspule 41. Zwischen diesen beiden Spulen durch Kondensator 42 und Spule 41 wird ein Schwingkreis gebildet. Dadurch, daß die Regelfahne 31 ihre Lage zwischen Aden beiden Spulen 4a und 41 ändert, wird die Dämpfung der Schwingung und damit die Amplitude der Hochfrequenz beeinflußt. Die (der Lage der Fahne 31 entsprechende Hochfrequenz wird über den Transformator 33 übertragen und durch den Gleichrichter 43 demoduliert und über Wicklung 4 einer Drosselspule dem Kompensationsrähmchen 44 der Kompensationsanordnung 3 zugeleitet. Durch die Vormagnetisierung dieser Drossel der Schwingschaltung 5 wird die Schwingfrequenz entsprechend dem jeweiligen Wert der Meßgröße eingestellt. Auf der Drossel ist eine weitere Wicklung 6, mit parallel geschaltetem Kondensator 7 vorgesehen, die den eigentlichen Schwingkreis darstellt. Über eine dritte Wicklung 8 wird das. Gitter der Röhre 9 der Schwingschaltung 5 gesteuert. Die auf diese Weise erzeugten, dem Meßwert entsprechenden Frequenzen gelangen über die Fernleitung io auf die Empfangsseite der Fernmeßanlage und dort über eine Demodulations,schaltung i i auf das Gitter 45 des rechten Triodenteiles der Doppelröhre 12. Dieser Triodenteil der Röhre i2 stellt einen Zweig einer Brückenschaltung 46 dar, in dessen Diagonalzw eig die Drehspule 13 eines Drehspulsystems liegt. Dieses Drehspulsystem 13 greift mittels der mit 3 verbundenen Fahne 47 wiederum in den Schwingkreis der Röhre des linken Teiles der Doppelröhre 12 ein. Der Schwingkreis besteht aus der AnodenrückkopplungssPule 36, dem Schwingkreiskondensator 48 und der Gitterrückkopplungsspule 49. Entsprechend -der Lage der Fahne 47 wird demnach auf der Sendeseite eine Hochfrequenzamplitude eingeregelt, die über den Übertrager 35 und: .durch Gleichrichter 5o gleichgerichtet ist. Der der Hochfrequenz entsprechende Gleichstrom beeinflußt nun die Wicklung 37 der Drossel 16, so daß durch die Gleichstromvormagnetisierung dieser Drossel der Emppfangsschnvingkreis 21, bestehend aus der Wicklung 38 der gleichen Drossel 16 und dem Kondensator 51, auf die ankommende Meßfrequenz selbsttätig abgestimmt wird, bis der Gleichgewichtszustand erreicht ist. In diesem Falle entspricht der Vormagnetisierungsgleichstrom der ankommenden Frequenz und damnt dem ausgesandten Meßwert, der auf dem Anzeigeinstrument 15 abgelesen werden kann. Als, Anzeigeinstrument kann ein normales Drehspulinstrument Anwendung finden.
  • Da die Frequenz auf der Empfangsseite in der gleichen Weise wie auf der Geberseite durch Vormagnetisierung einer Drossel verändert wird, fallen evtl. Abweichungen des Frequenzganges von seiner linearen Abhängigkeit von der Meßgröße heraus.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fernmeßverfahren mit Aussendung von den Meßwerten entsprechenden Frequenzen, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich in Abhängigkeit der Meßwerte ändernder Gleichstrom eine Schwingdrossel (4) magnetisiert, zwecks Aussendung von den Meßwerten proportionalen Frequenzen.
  2. 2. Fernmeßverfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Empfangsseite selbsttätig ein Schwingkreis (21) durch Vormagnetisierun:g einer Drossel (16) auf die ausgesandten Meßfrequenzen abgestimmt wird.
  3. 3. Fernmeßverfa'hren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schwingdrossel (16) beeinflussende Gleichstrom durch eine Drehmomentkornpensationsschaltung- mit HF-Schwingkreis (2o) und Drehspulsystem (13) erzeugt wird.
  4. 4. Fernmeßverfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, d.aß die ankommenden Frequenzen über eine Hochfrequenzschwingschaltung (2o) Aden den Empfangsschwingkreis beeinflussenden Gleichstrom .steuern.
  5. 5. Fernmeßverfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der aufderEmpfangsseite erzeugte Gleichstrom als Maß für ,die fernzumessende Größe,dient.
  6. 6. Fernmeßverfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerorgan für !den Gleichstrom ein m einer Brückenschaltung angeordnetes empfindliches. Drehspulsystem (13) dient.
DEP4104A 1949-09-09 1949-09-09 Fernmessverfahren mit Aussendung von den Messwerten entsprechenden Frequenzen Expired DE907267C (de)

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DEP4104A DE907267C (de) 1949-09-09 1949-09-09 Fernmessverfahren mit Aussendung von den Messwerten entsprechenden Frequenzen

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DE907267C true DE907267C (de) 1954-03-22

Family

ID=7359279

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DEP4104A Expired DE907267C (de) 1949-09-09 1949-09-09 Fernmessverfahren mit Aussendung von den Messwerten entsprechenden Frequenzen

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DE (1) DE907267C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1048195B (de) * 1953-07-30 1958-12-31 Kurt Fritze Vorrichtung zur drahtlosen UEbertragung eines oder mehrerer Werte bei Erreichung eines Zustandes an bewegten Maschinen- oder Fahrzeugteilen

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DE1048195B (de) * 1953-07-30 1958-12-31 Kurt Fritze Vorrichtung zur drahtlosen UEbertragung eines oder mehrerer Werte bei Erreichung eines Zustandes an bewegten Maschinen- oder Fahrzeugteilen

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