DE907155C - Vorrichtung zum Verstellen der Ringbank an Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Verstellen der Ringbank an Ringspinn- oder RingzwirnmaschinenInfo
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- DE907155C DE907155C DER5736A DER0005736A DE907155C DE 907155 C DE907155 C DE 907155C DE R5736 A DER5736 A DE R5736A DE R0005736 A DER0005736 A DE R0005736A DE 907155 C DE907155 C DE 907155C
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/14—Details
- D01H1/36—Package-shaping arrangements, e.g. building motions, e.g. control for the traversing stroke of ring rails; Stopping ring rails in a predetermined position
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Description
- Vorrichtung zum Verstellen der Ringbank an Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen Die Erfindung betrifft eine Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Verstellen der Ringbank, bestehend aus einem Exzentertriebwerk zum Heben und Senken der Ringbank und einem Getriebe mit Schrittschaltwerk zum Regeln des Ringbankvorschubes bei der Kötzerbildung, wobei die Kettentrommel des Getriebes,- die der zum Exzentertriebwerk führenden Kette zugeordnet ist, gleichachsig auf der Getriebewelle sitzt, die die Kettentrommel der zur Ringbank führenden Kette trägt.
- Bekannt sind Vorrichtungen, bei denen das Getriebe im Exzentertriebwerk am Fuß des Maschinengehäuses gelagert ist. Der Kette, die den vorn Schrittschaltwerk gesteuerten Vorschub bewirkt, ist ein besonderes Abwindegetriebe zugeordnet, das gestattet, die Lage eines der Kettentragglieder mit Hilfe eines Schlüssels so zu verstellen, daB die Ringbank rasch gesenkt wird.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Schrittschaltwerk und Abwindegetriebe in einem einfachen, geschlossenen Getriebe zu vereinigen und so zu lagern, daB die Bedienung bequemer als bisher ist.
- Die Erfindung besteht darin, daB die Getriebewelle eine Exzenterwelle ist, auf deren Exzenter ein in sich starres Ritzelpaar gelagert ist, von dem jedes Ritzel mit einer der Innenverzahnung aufweisenden Kettentrommeln im Eingriff steht. Die Ritzelgetriebestufen können unterschiedlich sein. Diese genannten Getriebestufen sind in bekannter Weise so abgestimmt, daß das Getriebe von einer Kettentrommel zur anderen selbsthemmend wirkt. Diese Bauart ist besonders einfach und billig.
- Weiter hat sich noch als günstig herausgestellt, eine der Kettentrommeln mit einem Flansch zu versehen, der über die andere Kettentrommel übergreift, und zwar so, daß der Spalt zwischen dem Flansch und dem von ihm umschlossenen Teil der zweiten Kettentrommel klein ist. Ein derartiges Getriebe ist weitgehend geschützt gegen das Eindringen von Faserflug sowie gegen Schmierstoffverlust. Es braucht infolgedessen nur selten gereinigt und geschmiert zu werden. Schließlich kann das Gehäuse des Exzentertriebwerkes erfindungsgemäß an der Spindelbank befestigt sein.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt Abb. r das Getriebe im Längsschnitt, Abb. 2 die Vorderansicht in Richtung A gemäß Abb. i, Abb. 3 die Rückansicht in Richtung B gemäß Abb. i, Abb. 4 das Getriebeschema und Abb. 5 das Getriebe nach der Erfindung an der Spindelbank einer Ringspinnmaschine.
- Der Maschinenständer i enthält den Antrieb der Maschine. Eine sich drehende Exzenterwelle 3 dieses Antriebes betätigt mit ihrem Exzenter 3a über das Druckstück 4 den Exzenterhebel 5. Dieser Exzenterhebel 5 schwingt dabei in Richtung P auf und ab und zieht beim Abwärtshub die Kette 6 nach unten. Die Kette 6 führt zum Getriebe, dessen Gehäuse 2 an den Spindelträger 2a des Maschinenständers i angeflanscht ist. Das Gehäuse 2 enthält die Getriebewelle 8 mit kleinem Exzenter 8a, die Kettentrommel 9, die Kettentrommel io, das Ritzel i i und das auf ihm festgekeilte Ritzel 12.
- Die Ritzel i i und 12 sind mit der Innenverzahnung der Kettentrommel 9 und io im Eingriff. Der kleine Exzenter 8a hat die Exzentrizität e (Abb. 4). Auf der Getriebewelle 8 sitzen noch ein Sperrad 12" und ein Klinkenhebel 1q.. Sperrad i2a, Klinkenhebel 1q., Sperrklinke 15, fester Anschlag 16 und verstellbarer Anschlag 17 bilden das Schrittschaltwerk. Auf der Kettentrommel io befindet sich noch eine Nase ioa, die dem verstellbaren Anschlag i9 mit Schraube 2o zugeordnet ist. Auf den Vierkant der Getriebewelle 8 kann ein Schlüssel aufgesetzt werden.
- Die Kette 18 von der Kettentrommel io führt zum Kettensegment 2i, das in Richtung R hin und her schwenkbar ist und über den Hebel 19,2 mit der Hubstange 22 der Ringbank 23 in Verbindung steht. Die Nase 2.4 am Kettensegment 21 wird in bekannter Weise zum Ansatzspinnen verwendet. Eine der Spindeln 25 ist strichpunktiert veranschaulicht.
- Eine der Kettentrommeln ist mit einem Flansch versehen, der über die andere Kettentrommel übergreift, wobei Vorsorge getroffen ist, daß der Spalt zwischen dem Flansch und dem von ihm umschlossenen Teil der zweiten Kettentrommel klein ist. Wirkungsweise: Die in die unterste Stellung gesenkte Ringbank 23 wird bei einer Umdrehung der Exzenterwelle 3 je einmal auf und ab bewegt, wobei die Kettentrommeln 9 und io sich nicht gegeneinander verdrehen. Während der Abwärtsbewegung der Kette 6 wird der Getriebeeinheit, bestehend aus den Teilen 8, 12a, 8a, g, 11, 12, 10 und 18, am Sperrad i2a mit Sperrklinke 15 durch den Anschlag 16 ein Widerstand entgegengesetzt. Dies bedeutet, daß der Exzenter 8a gegenüber der Kettentrommel 9 eine Relativbewegung macht und infolgedessen die Kettentrommel io gegenüber der Kettentrommel 9 um einen bestimmten Winkel verschwenkt. Die Verschwenkung bewirkt über das Segment 21 eine zusätzliche Hubbewegung der Ringbank 23 um so viel, daß die nächste Garnlage sich in bekannter Weise über die letzte Garnlage windet. Die Größe dieser zusätzlichen Hubbewegung bei einem Aufundabgehen der Ringbank 23 wird durch den verstellbaren Anschlag 17 bestimmt.
- Der Schwenkwinkel des Klinkenhebels 1q., der durch Reibung in seinem Lager auf der Getriebewelle 8 gehoben wird, ist durch den Anschlag 17 begrenzt. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis die Spule voll ist.
- In diesem Fall wird die Getriebewelle 8 mit dem Schlüssel entgegengesetzt dem Uhrzeigerdre hsinn verstellt, wobei die Kettentrommel io sich wieder gegenüber der Kettentrommel 9 dreht. Die Kette 18 wird wieder von der Kettentrommel io abgewickelt, bis die Nase ioa auf dem Anschlag i9 ruht. Dann befindet sich die Ringbank in ihrer untersten Stellung, und die vollen Spulen können gegen leere Spinnhülsen ausgewechselt werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Verstellen der Ringbank, bestehend aus einem Exzentertriebwerk zum Heben und Senken der Ringbank und einem Getriebe mit Schrittschaltwerk zum Regeln ihres Vorschubes bei der Kötzerbildung, wobei die Kettentrommel des Getriebes, die der zum Exzentertriebwerk führenden Kette zugeordnet ist, gleichachsig auf der Getriebewelle sitzt, die die Kettentrommel der zur Ringbank führenden Kette trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebewelle (8) eine Exzenterwelle ist, auf deren Exzenter (8a) zwei vorzugsweise aus einem Stück gearbeitete Ritzel (i i und 12) gelagert sind, von denen jedes mit einer der Innenverzahnung aufweisenden Kettentrommeln (9 und io) im Eingriff steht.
- 2. Ringspinn- oder Ringzivirnmaschine nach Anspruch i, dadurch, gekennzeichnet, daß die Durchmesser der Ritzel (ii und 12) einschließlich der mit ihnen Getriebestufen bildenden Innenverzahnungen der Kettentrommeln (9 und io) unterschiedlich sind.
- 3. Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Kettentrommeln (io) mit einem Flansch (iob) versehen ist, der über die andere Kettentrommel (9) übergreift, wobei Vorsorge getroffen ist, daß der Spalt zwischen dem Flansch (,ob) und dem von ihm umschlossenen Teil der zweiten Kettentrommel (9) klein ist. q.. Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine nach den Ansprüchen i Abis 3, diaidurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse des Exzentertriebwerkes an der Spindelbank befestigt ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 441 5 i2, 536 870; französische Patentschrift Nr. 781 2q.0.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER5736A DE907155C (de) | 1951-04-12 | 1951-04-12 | Vorrichtung zum Verstellen der Ringbank an Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER5736A DE907155C (de) | 1951-04-12 | 1951-04-12 | Vorrichtung zum Verstellen der Ringbank an Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE907155C true DE907155C (de) | 1954-03-22 |
Family
ID=7397062
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER5736A Expired DE907155C (de) | 1951-04-12 | 1951-04-12 | Vorrichtung zum Verstellen der Ringbank an Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE907155C (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1951
- 1951-04-12 DE DER5736A patent/DE907155C/de not_active Expired
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