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DE906916C - Tragrolle fuer Foerderbaender - Google Patents

Tragrolle fuer Foerderbaender

Info

Publication number
DE906916C
DE906916C DEN5746A DEN0005746A DE906916C DE 906916 C DE906916 C DE 906916C DE N5746 A DEN5746 A DE N5746A DE N0005746 A DEN0005746 A DE N0005746A DE 906916 C DE906916 C DE 906916C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
support roller
axle
roller base
oil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN5746A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Theodor Frhr Von Negri
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEN5746A priority Critical patent/DE906916C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE906916C publication Critical patent/DE906916C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/02Adaptations of individual rollers and supports therefor
    • B65G39/09Arrangements of bearing or sealing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Tragrolle für Förderbänder Die Tragrollen für Förderbänder sind besonders im Bergbau großen Belastungen durch Staub, Nässe, Schlamm und erhöhte Betriebstemperaturen ausgesetzt, wobei die Lager, z. B. die Hochschulterkugellager, zerstört werden, da die Abdichtringe mit radial gerichteten Dichtlippen oder andere Dichtungsarten nicht genügen, um den Schmutzeintritt zu verhindern. Es sind Ausführungsformen bekanntgeworden, bei welchen den eigentlichen Dichtungen Fettkammern oder Labyrinthe vorgeschaltet wurden oder bei welchen zwei elastische, radial wirkende Dichtungen als öldicht schließende Fettkammern ausgebildet wurden. Diese Ausführungsformen haben die Nachteile, daß die Rolle teuer wird und daß sich t)l und Fett zu einer Emulsion vermischen können. Die Konstruktion der Dichtungen und Rollen gestattet es nicht, C5l als Schmiermittel zu verwenden, weil flüssige Schmiermittel zu alsbaldigem Verlust führten. Es sind zwar Ausführungsformen bekanntgeworden, bei welchen Öl entweder in einer rohrförmigen Achse oder im Rolleninnern untergebracht wurde, wobei der Nachteil entstand, daß das direkt auf der Achse sitzende Kugellager entweder infolge der Zentrifugalkraft kein Öl bekam oder die vorher erwähnten Dichtungsarten das Öl nicht festhielten. Die bekannten Hochschulterkugellager erfordern außerdem eine genaue Bearbeitung der Paßsitz für Lagerträger, Einsätze und Achsen, Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Fliehkraft das Fett nach außen schleudert und damit dem Lager entzieht. Das Fett bleibt auch infolge seiner Steifheit am Rollenumfang haften. Es ist ferner bekannt, den Rollenboden in seinem mittleren Teil zu einem Zapfen auszubilden, dessen Ende die Lauffläche für die Kugellager bildet. Da hierbei die Kugellager nicht geschützt im Rolleninnern angeordnet sind, sondern außerhalb liegen, ist diese Ausführungsform als veraltet und unzweckmäßig erkannt worden.
  • Die Aufgabe besteht nun darin, eine Tragrolle derart auszubilden, daß sie den hohen Beanspruchungen gewachsen ist, keiner Nachschmierung bedarf, dicht ist gegen Schmutzeintritt oder Schmiermittelverlust, in der Herstellung vereinfacht wird und billig ist. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die äußere Laufbahn für die in bekannter Weise in einem Käfig angeordneten Kugeln von dem am Rollenmantel anliegenden Ringflansch des Rollenbodens gebildet wird, so daß der Kugellaufbahndurchmesser etwa dem Innendurchmesser des Rollenmanteis entspricht, und daß der Rollenboden zugleich den äußeren Abschlußdeckel bildet. Dies ergibt eine wesentlich vereinfachte Rollenkonstruktion, deren wenige Einzelteile hauptsächlich Ziehpreßteile sind. Der gesamte Innenraum der Rolle kann hierbei als Schmiermittelbehälter z. B. für Öl dienen, wobei eine genügende Abdichtung gegen Schmutzeintritt oder Ölverlust und eine ausreichende Schmierung des Lagers erfolgt. Als Dichtung wird eine axial wirkende Schneidendichtung bekannter Bauart verwendet.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt.
  • Nach Abb. I sind in den Rollenmantel I bei der seits Rollenböden 2 eingepreßt, deren Ringflansch innen am Rollenmantel anliegt und die äußere Laufbahn für die in bekannter Weise in einem Käfig angeordneten Kugeln 3 bildet. Der Kugellaufbahndurchmesser enspricht etwa dem Innendurchmesser des Rollenmantels. Der Rollenboden 2 bildet zugleich den äußeren Abschlußdeckel. Die innere Kugellaufbahn ist am Rand einer tellerförmigen Scheibe ausgebildet, welche mit einem den Rollenboden 2 durchragenden Achsstummel 4 versehen ist. Der Achsstummel ist auf die Achse 5 aufgepreßt oder besteht mit ihr aus einem Stück.
  • Auf einem Ansatz des Achsstummels ist eine an sich bekannte Metallbalgdichtung 6 fest aufgezogen, deren anderes Ende als Ringschneide ausgebildet ist und gegen den Rollenboden drückt. Die axial wirkende Dichtung 6 wird bei Gebrauch immer dichter, da sich die Ringschneide stets gegen die Dichtfläche drückt und einen Laufspiegel bildet, der absolut plan ist und bleibt. Wesentlich ist, daß die Kugeln 3 an dem größtmöglichen Laufbahndurchmesser, den der Rollenmantel zuläßt, angeordnet werden, da hier infolge der Zentrifugalkraft beim Lauf der Rolle das Öl hingetrieben wird und somit die Schmierung der Kugeln und Laufbahnen zwangsläufig erreicht wird. Im übrigen kann durch diese Maßnahme eine wesentlich höhere Tragkraft erreicht werden als bei den bekannten kleineren Kugellagern. Das Öl kann weder beim Stillstand noch beim Lauf der Rolle entweichen.
  • Bei. Stillstand sammelt sich das 01 an der tiefsten Stelle des Rollenmantels kreissegmentförmig, ohne die Ringschneide zu erreichen. Beim Lauf der Rolle wird es nach außen geschleudert, wobei es sich mantelförmig über den ganzen Umfang des Rollenmantels verteilt. Selbst bei einer Schräglage ist dieser Ölmantel gleichmäßig auf der ganzen Rollenmantellänge verteilt, so daß beide Kugellager dauernd Ölzufuhr haben, während die Ringschneide nicht mit dem Öl in Berührung kommt. Diese Dichtung kann ohne Schaden trocken laufen, ohne an Dichtwirkung zu verlieren.
  • Die Rolle ist insgesamt als Bauelement zu betrachten, da sie vom Verbraucher nicht in Einzelteile zerlegt werden kann. Die Rolle ist also als Ganzes Ersatzteil im Umtauschverfahren. Damit entfällt ein ganz erheblicher Arbeitsaufwand bei den Verbraucherkreisen und die Einrichtung oder Unterhaltung von Reparaturwerkstätten und Ersatzteillagern. Die beim Zusammenbau der Rolle eingefüllte Ölmenge ist ausreichend für die garantierte Standzeit derselben. Eine Wartung ist also unnötig.
  • Nach Abb. 2 ist auf die tellerförmige Scheibe 4 ein Rohr 7 an Stelle der Achse 5 aufgepreßt. Das ist dann vorteilhaft, wenn die Stützkräfte groß werden oder der Rollenmantel länger als normal ausgeführt werden muß.
  • Nach Abb. 3 und 4 ist eine der Kugellaufflächen durch einen Kegelmantel 8 und die andere durch eine auf einem Kegelmantel ausgebildete, im Querschnitt kreisförmige Ringnut gebildet.
  • PATENTANSPROCEIE: I. Tragrolle für Förderbänder, wobei der Rollenboden selbst die äußere Laufbahn für das Kugellager bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Laufbahn für die in bekannter Weise in einem Käfig angeordneten Kugeln (3) von dem am Rollenmantel (i) anliegenden Ringflansch des Rollenbodens (2) gebildet wird, so daß der Kugellaufbahndurchmesser etwa dem Innendurchmesser des Rollenmantels entspricht, und daß der Rollenboden zugleich den äußeren Abschlußdeckel bildet.

Claims (1)

  1. 2. Tragrolle nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenlaufbahn für die Kugeln am Rand einer etwa tellerförmigen Scheibe ausgebildet ist, welche mit einem den Rollenboden durchragenden Achsstummel (4) aus einem Stück besteht, wobei die beiden Scheiben der Rolle durch eine eingepreßte oder mit ihnen aus einem Stück bestehende volle oder hohle Achse (5) miteinander verbunden sind.
    3. Tragrolle nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Rollenboden und der tellerförmigen Scheibe eine an sich bekannte Metallbalgdichtung (6) angeordnet ist, deren eines Ende auf einem ringförmigen Ansatz des Achsstummels (4) fest aufgezogen ist, während das andere Ende als Ringschneide ausgebildet ist und gegen den Rollenboden drückt.
    4. Tragrolle nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Kugellaufflächen durch einen Kegelmantel (8) gebildet wird und die andere durch eine auf einem Kegelmantel ausgebildete, im Querschnitt kreisringförmige Ringnut. ~~~~~~~ Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 8I9 222, 358 682; britische Patentschriften Nr. I68 265, 655 785, 500 I30; USA.-Patentschrift Nr. 2 446 6I6.
DEN5746A 1952-07-03 1952-07-03 Tragrolle fuer Foerderbaender Expired DE906916C (de)

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DEN5746A DE906916C (de) 1952-07-03 1952-07-03 Tragrolle fuer Foerderbaender

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DEN5746A DE906916C (de) 1952-07-03 1952-07-03 Tragrolle fuer Foerderbaender

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE906916C true DE906916C (de) 1954-03-18

Family

ID=7338608

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DEN5746A Expired DE906916C (de) 1952-07-03 1952-07-03 Tragrolle fuer Foerderbaender

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DE (1) DE906916C (de)

Cited By (2)

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