DE906817C - Elektronenroehre zum Anfachen von ultrahochfrequenten Schwingungen mit einem Hohlraum vorzugsweise in Form einer aus Innen- und Aussenleiter bestehenden konzentrischen Leitung als Resonator - Google Patents
Elektronenroehre zum Anfachen von ultrahochfrequenten Schwingungen mit einem Hohlraum vorzugsweise in Form einer aus Innen- und Aussenleiter bestehenden konzentrischen Leitung als ResonatorInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J25/00—Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
- H01J25/68—Tubes specially designed to act as oscillator with positive grid and retarding field, e.g. for Barkhausen-Kurz oscillators
- H01J25/70—Tubes specially designed to act as oscillator with positive grid and retarding field, e.g. for Barkhausen-Kurz oscillators with resonator having distributed inductance with capacitance, e.g. Pintsch tube
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 18. MÄRZ 1954
P 4051 Villa/21 o4
Julius Pintsch K.G., Berlin
Die Erfindung betrifft die Weiterbildung einer j Elektronenröhre zum Anfachen, insbesondere Verstärken,
Erzeugen oder Empfangen von ultrahochfrequenten, elektromagnetischen Schwingungen,
die in erster Linie dadurch gekennzeichnet ist, daß ein von metallischen Flächen umgrenzter, gegen
Verluststrahlung abgeschlossener Hohlraum als Resonator wirkt und daß der Abstand der den
Resonator begrenzenden elektrisch leitenden Flächen an den Stellen, wo dieselben als Elektroden wirken,
kleiner ist als der Abstand der Leiterteile, die sich an die als Elektroden wirkenden Flächen anschließen.
Ein großer Schwungradwiderstand ist insbesondere dadurch zu erreichen, daß die Metallflächen
des Hohlraumresonators im Anschluß an die Stelle, an der sie eine vollwandige Elektrode,
die Anode, bilden, nach außen hin gewölbt sind, so daß der Resonator im wesentlichen aus der
Kapazität zwischen Gitter und vollwandiger Elek- ao trode (Anode) und aus einer bzw. zwei torusförmigen
einwindigen Selbstinduktionen besteht.
Vielfach ist es nun wesentlich, den hohen Schwungradwiderstand zu schaffen, ohne daß man
dadurch bezüglich des Außenleiters an eine hestimmte Formgebung gebunden ist. Insbesondere
ist es in vielen Fällen erwünscht, daß zwar der hohe Schwungradwiderstand erzielt wird, jedoch der
Außenleiter an der Stelle der Elektronenströmung und seinen sich daran anschließenden Teilen gleichbleibenden
Durchmesser besitzt, was für die Herstellung und Handlichkeit der Röhre günstig ist.
Gemäß der Erfindung wird daher die Einrichtung so getroffen, daß der Außenleiter bzw. ein von
diesem konzentrisch umgebener und isoliert von ίο ihm angeordneter, mit einer Strahlungszuleitung
versehener Hohlzylinder, dessen Außenflächen mit der Innenfläche des Außenleiters eine Kurzschlußkapazität
für die Betriebswellenlänge bildet, an der Stelle der Elektronenströmung mit einem polschuhartigen
Ansatz versehen ist, der (gegenüber dem Gitter) die Anode bzw. Bremselektrode bildet.
Hierdurch wird der gewünschte hohe Schwungradwiderstand erzielt und außerdem eine Verkürzung
der axialen Länge der Röhre (gegenüber dem ao Betrag einer halben Wellenlänge) erreicht. Eine
besonders zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht nun darin, daß der Innenleiter an
seinem einen Ende durch eine Metallscheibe galvanisch mit dem Außenleiter verbunden ist. Dieses
hat nämlich den Vorteil, daß die konzentrische Leitung zwecks Bildung des Hohlraitmresonators
nur an einem Ende durch einen konzentrisch zur Achse angeordneten Zylinderkondensator (Kurzschlußkapazität)
abgeschlossen ist. Dadurch wird eine weitere Verkürzung der axialen Länge des
Resonators erreicht und ferner die Ableitung der Wärme vom Gitter günstig gestaltet, indem von
dem Innenleiter über die Metallscheiben Wärme auf die erheblich größere Fläche des Außenleiters
übergeleitet und von dort aus abgestrahlt werden kann. Die günstige Ableitung der Wärme vom
Gitter ist besonders vorteilhaft bei Anordnungen in Bremsfeldschaltung, weil hierbei das Gitter eine
hohe positive Gleichspannung erhält und stark der Erwärmung ausgesetzt ist.
In den Abb. ι und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längs- und im Querschnitt
wiedergegeben.
Der den Resonator umschließende Hohlkörper besteht im wesentlichen aus dem zylindrischen
Außenleiter ι und dem aus zwei Abschnitten gebildeten
konzentrischen Innenleiter 2, ζ. Am unteren Ende sind Außen- und Innenleiter durch die
Kreisringscheibe 3 galvanisch miteinander verbunden.
Das obere Ende des Außenleiters ist über die Kreisringscheibe 4 mit dem Hohlzylinder 5
galvanisch verbunden, welch letzterer den Außenleiter einer konzentrischen Hochfrequenzleitung
bildet. Der Abschnitt 2 des Innenleiters wird ohne Querschnittsänderung durch den Innenleiter 6 der
Hochfrequenzleitung fortgesetzt, welch letzterer an seinem oberen Ende in die Stabantenne 7 übergeht.
An das obere Ende des Außenleiters 5 schließt sich senkrecht zur Röhrenachse eine Metallplatte 8 an.
die der kapazitiven Überleitung des Antennenstromes zum Außenleiter dient. In geringem Abstand
innerhalb des Außenleiters 1 des Resonators befindet sich ein als Elektrode dienender Hohl-'
zylinder 9, der durch Isolatoren 10 in dem gefäßförmigen Hohlkörper 1, 3, 4 abgestützt ist. Durch
eine die Kreisringscheibe 3 isoliert durchsetzende Zuleitung 11 kann dem vollkommen umschlossenen
Hohlzylinder 9 eine besondere Vorspannung erteilt werden.
Der mittlere Teil des Innenleiters 2, 2' ist als zylindrisches Gitter gleichen Durchmessers ausgebildet.
Der Hohlzylinder 9 ist auf der dem Gitter zugekehrten Seite mit einem polschuhartigen Ringkörper 23 versehen, durch den der Abstand zwischen
Gitter und vollwandiger (Brems-) Elektrode auf einen für die Anfachung günstigen Wert verringert
wird. Der Wellenwiderstand des Resonators ist demzufolge nur an dieser Stelle klein.
Dadurch ist ein hoher Schwungradwiderstand erzielt. Koaxial im Innern des Gitters 12 befindet
sich eine haarnadelförmige Kathode 14, die durch die Schraubenfeder 15 über den Zugdraht 16 gespannt
wird. Schraubenfeder und Zugdraht befinden sich innerhalb des Isolierkörpers 17 und innerhalb
des hohen Innenleiters 2 bzw. 6. Die Stromzuführung 18 zur Kathode ist durch den ebenfalls
hohl ausgebildeten Teil des Innenleiters 2' isoliert in das Innere der Röhre eingeführt. Das untere
Ende des Leiters 2' ragt über die Kreisringscheibe 3 etwas hinaus und ist mit einem Glasstutzen 19
versehen, der das Innere der Röhre vakuumdicht abschließt. Weitere vakuumdichte Glasverschmelzungen
20, 21 befinden sich an der Einführungsstelle der Zuleitung 11 und an dem oberen Rand
der Hochfrequenzleitung.
Die Röhre dient vorzugsweise zum Anfachen von Schwingungen in der Bremsfeldschaltung,
wobei Außen- und Innenleiter und damit auch das Gitter eine hoch positive und der vollkommen umschlossene
Hohlzylinder 9 eine schwach positive 1Oo oder negative Spannung relativ zur Kathode erhalten.
Die Wirkungsweise der Röhre ist im Prinzip folgende: Der Anfachraum zwischen dem Gitter 12
und dem polschuhartigen Ringkörper 23 dient als konzentrierte Kapazität, während die an beiden
Enden anschließenden Feldräume torusförmige Selbstinduktionen darstellen. Wegen der zylindrischen
bzw. scheibenförmigen Ausbildung der die beiden Selbstinduktionen begrenzenden Leiter erhalten
diese im Längsschnitt rechteckiges Profil. Bei der Anfachung von Schwingungen bilden sich
nun in dem Anfachraum zwischen 12 und 23 ein Spannungsbauch und in der Umgebung der \^erbindungsstelle
der Scheibe 3 mit dem Innenleiter 2' bzw. an der Übergangsstelle des Resonatorhohlraumes
in die Hochfrequenzleitung 5, 6 Spannungsknoten der Schwingung aus. Der Raum zwischen
Hohlzylinder 9 und dem Außenleiter 1 wirkt wie ein relativ zur Eigenfrequenz verstimmter Kurzschlußkondensator.
Die Länge der Hochfrequenz- " leitung beträgt im günstigsten Fall λ/4 oder ein
ungeradzahliges Vielfaches hiervon, so daß sich an der Übergangsstelle zwischen Energieleitung und
Antenne ein Spannungsbauch der Schwingung ausbildet. Auch hier kann durch geeignete Wahl des
Abstandes zwischen den Leitern 5 und 6 eine optimale
Anpassung des Antennenwiderstandes an den Resonator erzielt werden. Wegen der besonderen
Ausbildung des Resonators beträgt seine Länge nicht Χ/2, sondern weniger. Es wird dadurch der
Ohmsche Widerstand des Resonators verringert und der Weg für die Ableitung der Wärme verkürzt.
Claims (4)
- P A T E N T A N S P R L C H E:I. Elektronenröhre zum Anfachen von ultrahochfrequenten Schwingungen mit einem Hohlraum vorzugsweise in Form einer aus Innen- und Außenleiter bestehenden konzentrischen Leitung als Resonator, dessen elektrisch leitende Begrenzungsflächen an den als Elektroden wirkenden Stellen einen kleineren Abstand als an den sich daran anschließenden Flächen haben, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenleiter (1) bzw. ein von diesem konzentrisch umgebener und isoliert von ihm angeordneter, mit einer Spannungszuleitung (11) versehener Hohlzylinder (9), dessen Außenfläche mit der Innenfläche des Außenleiters (1) eine Kurzschlußkapazität für die Betriebswellenlänge bildet, an der Stelle der Elektronenströmung mit einem polschuhartigen Ansatz (23) versehen ist, der (gegenüber dem Gitter 12) die Anode bzw. Bremselektrode bildet.
- 2. Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenleiter (2,2') an seinem einen Ende durch eine Metallscheibe (3) galvanischmit dem Außenleiter (1) verbunden ist.
- 3. Elektronenröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem polschuhartigen Ansatz (23) versehene Hohlzylinder (9) durch Isolatoren (10) an der Innenfläche des Außenleiters (1) bzw. des von diesem und seiner Abschlußplatte (3) gebildeten Gehäuses abgestützt ist.
- 4. Elektronenröhre nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenleiter zur Bildung der Wandung des Vakuumgefäßes dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 5831 3.
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| DE906817C true DE906817C (de) | 1954-03-18 |
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| DEP4051D Expired DE906817C (de) | 1935-08-19 | 1935-08-20 | Elektronenroehre zum Anfachen von ultrahochfrequenten Schwingungen mit einem Hohlraum vorzugsweise in Form einer aus Innen- und Aussenleiter bestehenden konzentrischen Leitung als Resonator |
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| DE (1) | DE906817C (de) |
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1935
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