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DE756627C - Elektronenroehre mit metallischer Wandung - Google Patents

Elektronenroehre mit metallischer Wandung

Info

Publication number
DE756627C
DE756627C DEP77676D DEP0077676D DE756627C DE 756627 C DE756627 C DE 756627C DE P77676 D DEP77676 D DE P77676D DE P0077676 D DEP0077676 D DE P0077676D DE 756627 C DE756627 C DE 756627C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
space
resonator
getter
vacuum vessel
cavity
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP77676D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Julius Pintsch AG
Original Assignee
Julius Pintsch AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Julius Pintsch AG filed Critical Julius Pintsch AG
Priority to DEP77676D priority Critical patent/DE756627C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE756627C publication Critical patent/DE756627C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J7/00Details not provided for in the preceding groups and common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J7/14Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the vessel
    • H01J7/18Means for absorbing or adsorbing gas, e.g. by gettering
    • H01J7/186Getter supports

Landscapes

  • Microwave Tubes (AREA)

Description

  • Elektronenröhre mit metallischer Wandung Die Erfindung bezieht sich auf die Anordnung von Fangstoff in einer Elektronenröhre mit metallischer Wandung.
  • Bei einer Elektronenröhre mit metallischer Wandung ist gemäß der Erfindung innerhalb des metallischen Vakuumgefäßes ein Schwingungskreis für ultrakurze Wellen angeordnet, der als von -metallischen Flächen allseitig gegen den Austritt von Verluststrahlung umgrenzten Resonator ausgebildet ist, und es ist der Getterstoff innerhalb des Vakuumgefäßes, jedoch in einem vom Entladungsraum bzw. von dem von metallischen Flächen umgrenzten, als Resonator dienenden Hohlraum., der min-Bestens einen Teil der Elektroden enthält, getrennten Raum angeordnet, und weiterhin sind zur Verbindung des den Getterstoff enthaltenden Raumes mit dem Entladungsraum bzw. dem Resonatorhohlraum lediglich schmale Spaltöffnungen vorgesehen.
  • Der Getterraum wird zweckmäßig gegenüber dem eigentlichen Resonatorhohlraum verstimmt, insbesondere auf eine höhere Eigenfrequenz abgestimmt.
  • Die Verwendung eines besonderen Raumes zum Verdampfen von Getterstoffen, der mit dem Resonatorhohlraum und dem verstimmten Hohlraum für die Stromzuführungen nur durch schmale Spalte kommuniziert, ermöglicht es, die Röhre leicht auf Hochvakuum zu bringen, ohne daß sich die Getterstoffe in dem eigentlichen Entladungsraum niederschlagen und dort die Leitfähigkeit der Oberfläche bzw. die Isolation ungünstig beeinflussen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Abb. i bis 3 dargestellt.
  • Die Abb. i zeigt eine Elektronenröhre im Längsschnitt mit einem Hohlraumresonator. Der den Resonator begrenzende Hohlkörper besteht aus einem gefäßförmigen und zylindrischen Außenleiter i und dem dazu koaxialen Innenleiter 2, welche ein konzentrisches Lechersystem der Länge ,l/2 bilden. Außen- und Innenleiter sind am unteren Ende durch die Querwand 3 galvanisch und thermisch miteinander verbunden. An das obere Ende schließt sich eine den Außen- und Innenleiter fortsetzende konzentrische Energieleitung der Länge 2/.I, bestehend aus einem Innenleiter .I und einem Außenleiter 5, an. Der Innenleiter .I geht in die d/4-Antenne 6 über, der Außenleiter ist mit der oberen Wand 7 des Vakuumgefäßes verbunden, welche zusammen mit der Ringscheibe 8 eine zur Röhrenachse senkrechte Platte zur kapa.z.itiven CTberleitung des Antennenstromes bilden. Der mittlere Teil 9 des Innenleiters 2 ist nach Arteines Gitters ausgebildet, welches koaxial in seinem Innern eine haarna.delförmige Kathode io enthält. Zwischen dem Außenleiter i und dem Innenleiter 2 befindet sich eine zylindrische Elektrode i i, welche. durch Isolatoren 12 gegen den Außenleiter i isoliert abgestützt ist. Der von dem Innenleiter 2 und der Elektrode i i begrenzte torusförmige Hohlraum läßt sich insbesondere in Bremsfeldschaltung zu Schwingungen anfachen.
  • Dieser Hohlraumresonator ist in einem Vakuumgefäß aus Metall untergebracht. Wegen der einfachen Herstellung ist dieses Vakuumgefäß zylindrisch und.koaxial zu dem Hohlra.umresonator ausgeführt. Sein Mantelteil 13, der beispielsweise aus Eisen hergestellt sein kann, ist an seinem oberen und unteren Ende durch die Platten 7 bz.w. 15 abgeschlossen, welche von der Antenne 6 bzw. den Zuleitungen 16 und 17 vermittels der Glasverschmelzungen 1q. und i4.' isoliert durchsetzt «-erden und aus einer mit Glas vakuumdicht verschmelzbaren Metallegierung hergestellt sind. Der verstärkte ringförmige Teil i8 der Querwand 3 dient zur Abstützung des Resonatorgehäuses in dem Vakuumgefäß. Der obere Raum 20 ist, wie in der Abbildung nicht dargestellt, an beliebiger Stelle mit einem Heizkörper zum. Verdampfen von Fangstoff versehen. Der untere Raum ig ist zweckmäßig gegen die Eigenfrequenz des Resonators verstimmt. Durch ihn sind die Stromzuführungen zur Kathode io und zur Elektrode i i geleitet. Damit nun alle drei Räume gleichmäßig auf Hochvakuum gepumpt werden können, ist der Ringkörper 18 mit Bohrungen 21 und ebenso das Resonatorgehäuse mit Bohrungen 22 versehen. Der an den Getterraum anschließende Stutzen 23 dient zur Verbindung der Röhre mit einer Hochvakuumpumpe und zum Abschmelzen der Röhre.
  • Die Abb. 2 zeigt im Längsschnitt ein ganz ähnliches Ausführungsbeispiel wie Abb. i, jedoch zum Anfachen in der Magnetfeldschaltung (Magnetron).
  • Der Resonatorhohlraum ist auch hier von einem konzentrischen und zylindrischen Lechersystem der Länge 7/2, bestehend aus einem Außenleiter 2.1 und einem aus zwei Teilen 25 und 25' bestehenden Innenleiter, begrenzt. Das zur Anfachung dienende Elektrodensystem besteht aus der liaarnadelförmigen Kathode io und einer vierteiligen Anode, von der in der Abbildung nur die Segmente 28, 28' im Schnitt sichtbar sind. Die .Anodensegmente28 und 28' sind mit dem Gehäuse 2,4 über polschuhartige Verbindungsteile 30, 30' verbunden, die beiden anderen Anodensegmente schließen an beiden Enden an die Leiter 25, 25' an. Zur Erzeugung des koaxialen Magnetfeldes dient die Feldspule 3 i. Die Steuerelektrode 27 ist zwischen den beiden Kathodendrähten angeordnet. Durch die Querwände 3 und 3' mit den ringförmigen Teilen 18 und i8' wird auch hier eine Abtrennung der einzelnen Räume erzielt. Der im wesentlichen die konzentrische Hochfrequenzleitung umgebende Raum 20' kann entsprechend dem Raum 20 in Abb. i zum Verdampfen von Getterstoff benutzt werden. Der von den beiden Wänden 3 und 15 gebildete Raum kann wiederum als verstimmter Stromeinführungsraum i9 dienen. Durch die Kanäle2i und 22 stehen die von den beiden Metallhohlkörpern begrenzten Räume miteinander in Verbindung.
  • Bei dem in Abb.3 dargestellten Ausführungsbeispiel, welches mit mechanischen Mitteln zur Veränderung der Eigenfrequenz des Resonators ausgestattet ist, besteht das Vakuumgefäß und das Resonatorgehäuse aus je zwei Abschnitten, welche durch nachgiebige Wandteile 32 bz,w. 33 miteinander verbunden sind; der obere Teil 34 der Wand des Vakuumgefäßes ist über die Metallplatte 7 starr mit dem oberen Teil 35 des Resonatorgehäuses verbunden. Entsprechend ist der untere Teil 34.' des Vakuumgefäßes mit dem unteren Abschnitt 35' des Resonatorgehäuses verbunden. Der mit der Platte ;7 durch die Glasverschmelz. ung 1q. am oberen Ende fest verbundene Innenleiter q. ist mit einem Posaunenauszug 36 versehen, um eine Bewegung der beiden Abschnitte des Resonatorgehäuses gegeneinander zu gestatten. Zu denn gleichen Zweck ist auch die von dem Resonatorgehäuse 35, 35@ und dem Innenleiter 2 vollständig umschlossene Elektrode i i mit Einfräsungen 37 versehen, in denen die oberen Isolatoren 12 sich parallel zur Röhrenachse verschieben können. Zur Verstellung des Resonators dient eine Mikrometereinrichtung. Diese besteht aus einem Gewinde 38 auf dem unteren Abschnitt des Vakuumgefäßes und einem Gegengewinde 38' auf dem koaxialen Zylinder 39, der über die Führung q:o an dem mit dem oberen Abschnitt des Vakuumgefäßes fest verbundenen Ring 41 angreift. Beim Verdrehen des Zylinderteiles 39 führen die beiden Teile 34 und 3q.' des Vakuumgefäßes Bewegungen gegeneinander aus. Entsprechende Bewegungen führen die Teile 35 und 35' des Resonatorgehäuses auf Grund der starren Verbindung mit den Teilen 34. und 3q.' aus. Im übrigen unterscheidet sich das Ausführungsbeispiel nur unwesentlich von dem in Abb. i.
  • Zur Verdampfung von Fangstoff in dem Raum 2o dient der Heizkörper 42, der mit einem Pol an das Resonatorgehäuse angeschlossen ist, mit dem anderen Pol den ringförmigen Körper 18 isoliert durchsetzt und durch die Einschmelzung 43 den verstimmten Hohlraum i9 isoliert verläßt. Will man nun bei der Herstellung der Röhre das Getter verdampfen, so wird eine entsprechende Spannung zwischen Gefäßwand und der Zuleitung 44 zu dem Heizkörper gelegt. Diese Zuleitung qq. kann dann später beim Betrieb der Röhre dazu dienen, dem Resonatargehäuse und damit der gitterförmig ausgebildeten Elektrode 9 eine Spannung zuzuführen. Man vermeidet auf diese Weise besondere Zuführungen für den Heizkörper.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektronenröhre mit metallischer Wandung, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des metallischen Vakuumgefäßes ein Schwingungskreis für ultrakurze Wellen, der als von metallischen Flächen umgrenzter Hohlraum ausgebildet ist, angeordnet ist und daß der Getterstoff innerhalb des Vakuumgefäßes, jedoch in einem von dem Entladungsraum bzw. von dem von metallischen Flächen umgrenzten, als Resonator dienenden Hohlraum, der mindestens einen Teil der Elektroden enthält, getrennten Raum angeordnet ist und daß zur Verbindung des den Getterstoff enthaltenden Raumes mit dem Entladungsraum bzw. dem Resonatorhohlraum lediglich schmale Spaltöffnungen vorgesehen sind.
  2. 2. Elektronenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verdampfung der Getterstoffe der Getterraum einen Heizkörper enthält, der mit einem Pol an das Resonatorgehäuse oder Vakuumgefäß angeschlossen ist.
  3. 3. Elektronenröhre nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Getterraum bei Vorhandensein eines getrennten, gegebenenfalls verstimmten Stromzuführungsraumes in der Röhre auch mit diesem durch schmale Spalte verbunden ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Österreichische Patentschrift ihr. ioi 4.92.
DEP77676D 1935-06-30 1935-06-30 Elektronenroehre mit metallischer Wandung Expired DE756627C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP77676D DE756627C (de) 1935-06-30 1935-06-30 Elektronenroehre mit metallischer Wandung

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DEP77676D DE756627C (de) 1935-06-30 1935-06-30 Elektronenroehre mit metallischer Wandung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE756627C true DE756627C (de) 1953-08-17

Family

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP77676D Expired DE756627C (de) 1935-06-30 1935-06-30 Elektronenroehre mit metallischer Wandung

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DE (1) DE756627C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT101492B (de) * 1922-06-13 1925-11-10 Philips Nv Elektrische Entladeröhre mit zwei oder mehr Elektroden.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT101492B (de) * 1922-06-13 1925-11-10 Philips Nv Elektrische Entladeröhre mit zwei oder mehr Elektroden.

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