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DE906034C - Schaltanordnung zum selbsttaetigen Anlassen von Brennkraftmaschinen - Google Patents

Schaltanordnung zum selbsttaetigen Anlassen von Brennkraftmaschinen

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Publication number
DE906034C
DE906034C DEG4064A DEG0004064A DE906034C DE 906034 C DE906034 C DE 906034C DE G4064 A DEG4064 A DE G4064A DE G0004064 A DEG0004064 A DE G0004064A DE 906034 C DE906034 C DE 906034C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
arrangement
arrangement according
starting
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG4064A
Other languages
English (en)
Inventor
Harold H Haines
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE906034C publication Critical patent/DE906034C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N11/00Starting of engines by means of electric motors
    • F02N11/10Safety devices
    • F02N11/101Safety devices for preventing engine starter actuation or engagement
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N11/00Starting of engines by means of electric motors
    • F02N11/08Circuits specially adapted for starting of engines
    • F02N11/087Details of the switching means in starting circuits, e.g. relays or electronic switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electrical Control Of Air Or Fuel Supplied To Internal-Combustion Engine (AREA)

Description

  • Schaltanordnung zum selbsttätigen Anlassen von Brennkraftmaschinen Die Irrfindung betrifft eine Schaltanordnung zum selbsttätigen Anlassen von Brennkraftmaschinen, insbesondere von Dieselmaschinen. Diese Anordnung ermöglicht auch das selbsttätige Anlassen von Brennkraftmaschinen an entfernten Orten, die mit der Kommandostelle durch Kabel verbunden sind. Das Anlassen der Maschine erfolgt selbsttätig stets dann, wenn ein Kraftbedarf vorliegt und alle Bedingungen für das Anlassen und den Lauf der Maschine erfüllt sind. Die Erfindung bietet den Vorteil, daß eine häufige Wartung der Kraftanlage nicht erforderlich ist, da die vorgesehenen Schutzeinrichtungen eine Beschädigung der Maschine oder der Anlaßvorrichtung verhindern. Denn die Anlaßvorrichtung wird verriegelt, sobald eine bestimmte Zahl von Anlaßversuchen und darauf folgenden Ruhepausen ohne Erfolg stattgefunden hat. Auftretende Fehler, die das Anlaufen des Motors verhindern, werden durch Signale angezeigt. Die Steuerung der Schaltanordnung erfolgt durch einen von Hand einzustellenden Wählschalter, mit dessen Hilfe (in Verbindung mit den Signalen) auftretende Fehler leicht fest- und abgestellt werden können und ferner der einwandfreie Zustand der Schaltanordnung überprüft werden kann.
  • Die Schaltanordnung gemäß der Erfindung soll an einem Beispiel an Hand der Zeichnungen erläutert werden. Die Erfindung ist auf dieses Beispiel nicht beschränkt. Die Zeichnungen zeigen Fig. z die Schaltanordnung gemäß der Erfindung mit den schematisch angedeuteten Einrichtungen zum Anlassen der Brennkraftmaschine (Anlaßmotor und Zubehör), Fig. 2 den Zusammenbau der Einzelteile in Seitenansicht, Fig. 3 den Zusammenbau der Einzelteile in Aufsicht, Fig.4 ein verkleinertes Schaubild der Gesamteinrichtung (dabei ist in allen Figuren die Brennkraftmaschine selbst weggelassen).
  • Die in Fig. i dargestellte Schaltanordnung wird durch einen Wählschalter 1VIS gesteuert, der von Hand in vier verschiedene Stellungen gebracht werden kann. Dieser Wählschalter MS besitzt sechs Kontaktbänke A, B, C, D, E, F, deren Kontaktarme paarweise leitend miteinander verbunden sind, A-B, C -D, E -F. Dabei ist zu beachten, daß die zweite und vierte Kontaktbank B, D je drei Kontaktarme hat, die also jeweils drei ihrer festen Kontakte miteinander verbinden. Entsprechend den vier Stellungen des Wählschalters MS stellen die einzelnen Schaltarme vier verschiedene Verbindungen her, und zwar für das selbsttätige Anlassen »Selbst«, die selbsttätige Prüfung »Prüfung«, das Handanlassen »Handanlassen« und das Ausschalten »Aus«. In Fig. i ist dieser Wählschalter auf das selbsttätige Anlassen »Selbsttätig« stehend dargestellt.
  • Der elektrische Anlaßmotor CN1, der mit der nicht dargestellten Brennkraftmaschine über eine beliebige, an sich bekannte Kupplung verbunden ist, wird durch das Einschaltrelais CR an die Stromquelle (Batterie Ba) angeschaltet.
  • In Fig. i erkennt man außerdem einen von Hand einzustellenden Anlaßschalter CS, einen Schalter für die Kraftstoffzufuhr der Maschine PDS, einen von der Maschine über eine Nockenscheibe gesteuerten (Folge-) Schalter SS, einen durch die Drehzahl der Maschine eingestellten Schalter OS, ferner solche, die durch den Kraftstoffdruck FS, den Schmieröldruck LS und die Kühlstofftemperatur TS gesteuert werden. Des weiteren sind elektromagnetisch eingestellte Regler für die Drehzahl der Maschine G, die Zufuhr von Kraftstoff FP und von Luft ABD dargestellt. Schließlich erkennt man eine Reihe von Relais R i und R2, ÖSR, Kühlwassertemperaturrelais WR, Schmierölrelais ZR, von Signallampen L i, L 2, L 3, L 4, und eine Alarmglocke A B, deren Wirkungsweise sich aus der Beschreibung ergibt.
  • Der Schalter PDS zur Regelung der Kraftstoffzufuhr wird in beliebiger, an sich bekannter Weise betätigt. Der Schalter OS ist ein Fliehkraftschalter, der einen Kontakt öffnet, wenn die Maschine mit einer die Anlaßdrehzahl übersteigenden Drehzahl läuft und den zweiten Kontakt schließt, wenn die Maschine mit einer Drehzahl läuft, die die Betriebsdrehzahl übersteigt. Der Kraftstoffdruckschalter FS, der Schmieröldruckschalter LS und der Kühlwassertemperaturschalter TS arbeiten in sinnvoller Zusammenarbeit mit der Kraftstoff- und der Ölpumpe und einem Wärmefühler im Kühler. Die elektromagnetisch betätigten Regler für Drehzahl G, Kraftstoff FP und Luft ABD steuern mechanisch in sinnvoller Weise die an sich bekannten Einrichtungen an der Maschine zur Regelung der Drehzahl und der Leistung, der Kraftstoff- und der Luftzufuhr zwecks Erzielung eines einwandfreien Anlassens der Maschine.
  • Der Nockenschalter SS (vgl. Fig. 2; 3, 4) ist auf einer Grundplatte i aufgebaut, die einen Elektromotor M trägt, der über ein Untersetzungsgetriebe 3 und ein Antriebszahnrad 5 ein Zahnrad 13 antreibt, das mit einer Nockenscheibe g mit vier Nocken i1 verbunden ist. Zahnrad 13 und Nockenscheibe 9 sitzen auf einer Welle 7, die in einem Lagergehäuse 15 läuft. Dieses ruht auf zwei Schenkeln 17, deren unterer Teil mittels der Zapfen ig in Lagern 21 drehbar an der Grundplatte i befestigt ist. Die Achse der Zapfen liegt parallel zur Achse des Zahnrades 5 und zur Welle 7, und zwar dazwischen und unterhalb von beiden, so daß das Gehäuse 15 durch sein Gewicht um die Achse der Zapfen ig entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 2 und 4) und vom Zahnrad 5 wegschwenkbar ist. Hierdurch liegen die unteren Ecken der Schenkel =7 unterhalb der Wellenachse gewöhnlich auf der Grundplatte auf, und das Zahnrad 13 wird außer Eingriff vom Antriebszahnrad 5 gehalten (vgl. Fig. 4).
  • Zwei Kontaktarme 23 sind an einem Isolierblock 25 befestigt, der auf der Grundplatte i sitzt. Jeder Kontaktarm 23 trägt einen Kontaktpimpel 27. In der Ruhe ist dieser Kontakt offen. Der eine (linke) Kontaktarm 23 trägt ein Gleitstück 29, das in Eingriff mit den Nocken ii der Nockenscheibe 9 kommt, sobald das Lagergehäuse 15 nach rechts bewegt wird und das Zahnrad 13 mit dem Zahnrad 5 kämmt (s. Fig. 2 und 3). Hierdurch wird, abhängig von den Nocken ii, ein absatzweises Schließen der Kontakte 27 erzielt.
  • Der Elektromagnet 31 (in den Fig. z bis 4 schematisch dargestellt) besteht aus Spule 33 und Kolben 35 (s. Fig. i). Wird er erregt, so bewegt sich der Kolben 35 nach rechts und zieht das Lagergehäuse 15 aus der Ruhestellung (Fig. 4) in die Arbeitsstellung (Fig. 2, 3). Dies erfolgt über ein nachgiebiges Gestänge, so daß ein richtiges Kämmen der Zahnräder 5,13 sichergestellt ist. Dieses Gestänge weist eine Lenkerstange 37 auf, die an ihrem äußeren Ende durch einen Zapfen 38 mit dem Ende des Kolbens 35 gelenkig verbunden ist. Das andere (linke) Ende der Lenkerstange 37 geht durch eine Öffnung im schleifenartigen Teil eines U-förmigen Lenkers 39 hindurch, dessen beide Schenkelenden durch einen Stift 41 gelenkig mit einem Schenkel 17 des Lagergehäuses 15 verbunden sind. Eine innerhalb des Lenkers 39 auf der Lenkerstange 37 angebrachte und bei 45 festgemachte Feder 43 ist bestrebt, das Gestänge zu verkürzen, wobei der Verkürzung durch den Splint 47 eine Grenze gesetzt ist. Durch dieses nachgiebige Gestänge wird der richtige Eingriff des Rades 5 in das Rad 13 gewährleistet.
  • Die Schraubenfeder 55 auf der Welle 7 ragt mit dem einen Ende bei 57 in die Nockenscheibe 9 hinein und ist mit dem anderen Ende 59 an dem Stift 41 verhakt. Diese Feder 55 dreht das Zahnrad 13 im Uhrzeigersinn, so daß der im Zahnrad 13 sitzende Stift 49 gegen den Arm 51 schlägt, der an einem fest an der Grundplatte i sitzenden Rahmen 53 befestigt ist. Treibt das Rad 5, das im Uhrzeigersinn läuft, das Zahnrad 13 an, so läuft dieses entgegengesetzt, bis ungefähr nach einer Umdrehung des Rades 13 der Stift 49 gegen den Kontaktarm 61 stößt, der zu einem Endausschalter 63 gehört. Dieser ist in Fig. 2, 3, 4 schematisch dargestellt, in Fig. i erkennt man seine schaltungstechnische Ausbildung. Beim Anschlag des Stifts 49 gegen den Kontaktarm 61 wird der Kontakt 64 geöffnet und der Kontakt 65 geschlossen (s. Fig. i). In dieser Stellung wird der Kontaktarm 61 durch sein Gewicht und die Reibung festgehalten. Hierdurch werden der Motor M und der Elektromagnet 31 abgeschaltet und das Zahnrad 13 nach Entkupplung vom Zahnrad 5 durch Federkraft in die Ruhestellung zurückgebracht, in der der Stift ¢9 gegen den festen Arm 51 anschlägt. Der Kontaktarm 61 kann aber nur von Hand in seine Anfangslage zurückgebracht werden, um eine Wiedererregung des Motors M und des Elektromagneten 31 zu verhindern.
  • Die Schaltvorgänge zur Lösung der gestellten Aufgabe mit Hilfe der soeben beschriebenen Einrichtungen sind nun gemäß dem in Fig. i gezeigten Beispiel folgende Es wird zunächst die in Fig. i dargestellte Einstellung des Wählschalters MS nach oben rechts nSelbsttätig,c zugrunde gelegt, die bei der selbsttätigen Anlaßsteuerung der Brennkraftmaschine vorgenommen wird. Dann ist der Anlaßmotor C M über das Einschaltrelais CR einzuschalten (Stromkreis Ba, 83, CM, 81, 79, 66, Ba). Über die Kontaktbänke A, B des Anlassers MS wird ein Stromkreis für das Relais R i vorbereitet, der durch den Kraftstoffschalter PDS geschlossen wird (Ba, 66, B-Arm, A-Arm, 66a, 127, 67, R1, 69, PDS, Ba).
  • Liegt nun ein Kraftbedarf vor, so wird der Kraftstoffschalter PDS geschlossen. Dadurch wird der soeben genannte Stromkreis geschlossen und das Relais R i zum Ansprechen gebracht. Dieses schließt folgenden Kreis: Ba, 77, 75, ioi, oberer Kontakt des Drehzahlschalters OS, 97, obere Kontakte der Relais ZR, 95, WR, 93, OSR, gi (parallel zueinander), Widerstand R, Elektromotor M, und 33, 89, R i-Kontakt, 87, Kontakt 6q., 85, 67, 127, über die Bänke A, B, 66, zurück zur Batterie Ba. In diesem Kreis läuft der Elektromotor M an, und der Elektromagnet 31 wird erregt. Folglich werden die Zahnräder 5 und 13 in Eingriff gebracht; die Nockenscheibe 9 läuft an. Der erste Nocken ii schließt den Kontakt 27, wodurch nun parallel zum Elektromotor M und zum Elektromagneten 31 das Relais R2 erregt wird (135, R2, 71, 73, 75, 77, Ba). Durch das Relais R2 wird der Kraftstoffregler FP erregt (Batterie Ba, 66 über die A-, B-Arme, 127, oberer R2-Kontakt, KraftstoffreglerFP, 75, 77, Ba). Im übrigen war noch parallel zum Elektromagneten 31 und zum Elektromotor M der Kreis für den Maschinenregler G geschlossen (über 89, 89a, C-, D-Arm, 89b, Regler G, 77, Ba).
  • Durch das Relais R2 wird gleichzeitig das Einschaltrelais CR erregt, das den Anlaßmotor CM einschaltet (Batterie Ba über 66, A, B, 66a, 127, zweiter Kontakt von R2, 129, Einschaltrelais CR, 79, 77, Batterie Ba). Der Schalter FP, der ja den Kraftstoff steuert, bleibt so lange erregt und der Anlaßmotor CM läuft so lange, wie der erste Nocken ii der Nockenscheibe 9 den Kontakt 27 geschlossen hält. Danach werden der Anlaßmotor CM und der Kraftstoffschalter FP aberregt. Bei Dieselmaschinen steigt bei einwandfreiem Anlassen der Kraftstoffdruck hinreichend an, um ein Schließen der Kontakte des Kraftstoffdruckschalters FS zu veranlassen, und die Drehzahl steigt bald so an, daß die Öffnung der Kontakte des bei zu hoher Drehzahl wirksamen Drehzahlschalters OS bewirkt wird. Hierdurch werden dann der Nockenschalter SS und der Elektromagnet 31 aberregt, was die Aberregung des Relais R2 infolge Öffnens des Kontakts 27 zur Folge hat. Durch den Abfall des Relais R 2 werden vier Kraftstoffregler FP und das Einschaltrelais CR aberregt. Durch den Abfall des Elektromagneten 31 werden die Zahnräder 5 und 13 entkuppelt, und die N ockenscheibe g mit ihrem Lagergehäuse 15 schwenkt in die Ruhelage. Der Nocken ii kommt außer Eingriff mit dem Gleitstück 29, wodurch der Kontakt 27 geöffnet wird. Die entspannte Feder55 dreht die Nockenscheibe wieder in die Ruhelage, wodurch der Anschlagstift 49 des Zahnrades 13 wieder gegen den Arm 51 des Endausschalters 63 schlägt.
  • Erreicht nun die Maschine nach dem Anlassen infolge fehlerhafter Arbeit der Steuerung eine übernormale Drehzahl, dann schließt der Drehzahlschalter 0S seinen unteren Kontakt und erregt dadurch das Relais OSR (Ba, 77, 75, ioi, OS-Kontakt, 123, OSR, iig, 67, 127 usw.). Hierdurch werden infolge der Öffnung des Ruhekontakts des Relais OSR der Elektromotor M und der Elektromagnet 31 aberregt, ein weiteres Laufen des Anlaßmotors CM also verhindert. Das Relais OSR schließt sich durch einen eigenen Kontakt über Leitung 121. Ferner schließt es den Kreis für den Luftregler ABD (über FS-Kontakt, 147, ABD, 145, 183 usw.). Demnach kommt die Maschine zum Stillstand. Außerdem schließt das Relais OSR den Stromkreis für die Alarmglocke AB und die Signallampe L3 (185, 155, AB und 187, 189, L3).
  • Ist dagegen der Schmieröldruck während des Anlassens nicht auf die ausreichende Höhe gestiegen oder sinkt er beim Lauf der ,Maschine bei normaler Drehzahl unter diese Höhe, dann bleibt der Kontakt des Schmieröldruckschalters LS geschlossen, wodurch das Schmierölrelais ZR erregt wird (über 99, FS-Kontakt, iog, LS-Kontakt, 107, ZR, 105, 127 usw.). Durch das Ansprechen des Schmierölrelais ZR wird (am Ruhekontakt) die Zuleitung zum Folgeschalter SS, zur Spule 33 des Elektromagneten 31 usw. geöffnet. Dadurch wird der Folgeschalter SS in der bereits beschriebenen Weise in die Ruhelage gebracht. Das Schmierölrelais ZR schließt sich (über eigenen Kontakt und 137), und das Einschaltrelais CR wird stromlos. Der Anlaßmotor CM bleibt stehen. Des weiteren wird durch das Schmierölrelais ZR der Luftschalter ABD erregt, so daß die Brennkraftmaschine abgestellt ist. Dieser Vorgang wird über LR-Kontakte durch die Alarmglocke AB und die Signallampe L q. angezeigt.
  • Ist die Kühlwassertemperatur beim Laufen der Maschine oder nach dem Stillsetzen übernormal hoch, dann spricht der Kühlwassertemperaturschalter TS an und erregt das Wassertemperaturrelais WR (über 113, WR, 111, 67, 127 usw.). Wie durch die Relais OSR und ZR werden auch hier der Elektromotor M und der Elektromagnet 31 stromlos, so daß ein Anlassen verhindert wird. Sinngemäß werden auch hier die Alarmglocke A B und die entsprechende Signallampe L 2 eingeschaltet.
  • Läuft die Maschine infolge zu geringen Kraftstoffdrucks nicht an, so bleiben die Kraftstoffschaltkontakte geöffnet, und nach dem ersten Anlaßstoß der Maschine und der folgenden Ruhepause (zwischen zwei Nocken) schließen die folgenden Nocken erneut in der beschriebenen Weise den Kontakt 27 und veranlassen dadurch eine zweite, dritte und vierte Anlaßperiode mit dazwischenliegenden Ruhepausen. Während der vierten Periode kommt der Stift 49 am Zahnrad 13 zum Anschlag mit dem Kontaktarm 61 des Endausschalters 63. Hierdurch werden die Kontakte 64 (Fig. i) geöffnet und die Kontakte 65 geschlossen. Dadurch wird die Sammelleitung 87, 89 für das Relais R2, den Elektromotor M, Elektromagneten 3 i und den Kontakt 27 sowie den Drehzahlregler G stromlos. R2 schaltet den Kraftstoffregler FP ab, so lange, bis der Arm 61 des Endausschalters 63 wieder von Hand in die Nullage gebracht wird, wodurch ein erneutes Anlassen der Maschine unmöglich gemacht wird. Durch den Endausschalter 63 wird gleichzeitig über die Kontakte 65 die Signallampe L i eingeschaltet (über i58), sowie die Alarmglocke AB (über 158, 155) als Signal für zu starkes Anlassen.
  • Zur Prüfung der Arbeitsweise der Steueranordnung wird der Drehknopf des Wählschalters :11S einen Schritt im Uhrzeigersinn gedreht auf »Prüfung«. Fig. i läßt die Umschaltung der Kontaktarme in den Bänken A-F erkennen. Hierdurch wird das Relais R i erregt (über 127, 67, R 1, 193, F, F_, usw.). Es treten nun genau die gleichen Vorgänge ein wie im vorigen Fall (bei Stellung v Selbst«) mit Ausnahme der Einschaltung des Anlaßmotors Cill, weil jetzt das Relais R 2 nicht erregt wird, d. h. jeder einzelne Schaltvorgang wird geprüft, ohne daß die Maschine zum Laufen kommt.
  • Die Notwendigkeit, den Endausschalter 63 nach einem erfolglosen Anlassen von Hand zurückzustellen, war bereits erwähnt worden. Läuft dagegen die Maschine an, so öffnet sich der Drehzahlschalter OS und setzt den Weiterlauf des Elektromotors 1I und des Folgeschalters SS fort, so daß dieser selbsttätig zurückgestellt wird.
  • Wird der Drehknopf des Wählschalters _IIS in die Stellung »Aus;, gedreht, so werden dadurch alle Kontakte der Bänke A-F geöffnet, also die ganze Schaltanordnung stillgesetzt.
  • Schließlich bewirkt die Drehung des Knopfes des Wählschalters MS in die vierte Stellung -Handanlassen« die Anschaltung der Batteriespannung an die Leitung 129 b, so daß mit Hilfe des Anlaßschalters CS über i2ga und 129 das Einschaltrelais CR erregt und damit der Anlaßmotor Cill eingeschaltet wird. Zugleich wird durch die Kontaktarme der Bänke C, D (über 89 b) der Drehzahlregler G erregt, der das Anlaufen der Maschine unterstützt. Der Kraftstoffregler FP wird hier nicht erregt, so daß das Anlassen so sicher und schnell erfolgt, als wenn der Wählschalter MS in einer der beiden anderen Arbeitsstellungen stände.

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltanordnung zum selbsttätigen Anlassen von Brennkraftmaschinen, insbesondere vonDieselmotoren, mit Hilfe eines elektrischen Anlaßmotors, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung von Schaltern, Reglern und Relais, daß die Brennkraftmaschine nur in Gang gesetzt werden kann, wenn alle Bedingungen betreffend Drehzahl, Kraftstoff- und Luftzufuhr, Öldruck, Kühlwassertemperatur usw. für das einwandfreie Anlassen und Laufen der Maschine erfüllt sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsweise der gesamten Anlaßanordnung durch einen Wählschalter (MS) gesteuert wird, der von Hand in die Stellungen selbsttätiges Anlassen, Prüfung der Anordnung je- doch ohne Anlassen, Anlassen von Hand, Ausschalten der Anordnung gebracht wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wählschalter (MS) eine Anzahl von Kontaktbänken (A, B, C, D, E, F) hat, deren Arme und feste Kontakte entsprechend den Stellungen des Wählschalters schaltbar sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschalten des Anlaßmotors (ClyI) durch einen Nockenschalter (SS) erfolgt, der periodisch einen Kontakt (27) zum absatzweisen Ein- und Ausschalten des Anlaßmotors schließt und öffnet.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß der Nockenschalter (SS) durch einen Elektromotor (M) über Zahnräder (Untersetzungsgetriebe 3, Zahnräder 5, 13) angetrieben wird.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Nockenschalter (SS) auf einer schwenkbaren Welle (7) sitzt, die in der Ruhelage die Zahnräder (5, 13) außer Eingriff hält, und die über einen Elektromagneten (31) mittels eines längenveränderlichen Gestänges (35, 37, 43, 39, 17) in die Betriebslage geschwenkt wird, in der die Zahnräder (5, 13) in sicheren Eingriff kommen.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Nockenschalter (SS) mittels eines Anschlagstifts (49) im Umlauf auf eine Umdrehung beschränkt ist, und in seiner Endstellung einen Endausschalter (63) betätigt, der den Antriebsmotor (M) des Nockenschalters abschaltet. B.
  8. Anordnung nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheibe -(9) des Schalters (SS) mittels mehrerer, z. B. vier Nocken (ii) periodisch einen Kontakt (27) schließt, wodurch ein Kraftstoffregler (FP) erregt wird. g.
  9. Anordnung, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Ansprüchen 4 bis 8 gekennzeichneten Einrichtungen als Konstruktionseinheit auf einer Grundplatte (i) aufgebaut sind. io.
  10. Anordnung nach Anspruch i und folgenden, gekennzeichnet durch eine Anzahl Schalter, die durch die Drehzahl der Maschine (OS), den Kraftstoffdruck (FS), den Öldruck (LS), die Kühlwasser temperatur (TS) usw. betätigt werden und die Anlaßanordnung steuern. ii.
  11. Anordnung nach Anspruch i und folgenden, gekennzeichnet durch elektromagnetisch betätigte Regler für Drehzahl der Maschine (G), die Kraftstoffzufuhr (FP), die Luftzufuhr (ABD) usw.
  12. 12. Anordnung nach Anspruch i und folgenden, gekennzeichnet durch verschiedene Signaleinrichtungen (Alarmglocke AB, Signallampen L i, L 2, I_ 3, L q.), die mittels üblicher Relais (OSR, WR, ZR) entsprechend den auftretenden Fehlern der Anlaßanordnung betätigt werden.
  13. 13. Anordnung nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Anlaßanordnung durch einen Schalter (PDS) für die Kraftstoffzufuhr in Gang gesetzt wird, der bei Vorliegen eines Kraftbedarfs in zweckmäßiger Weise betätigt wird.
  14. 14.. Anordnung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen von Hand einzulegenden Anlaßschalter (CS), der in der Stellung des Wählschalters (MS) auf »Handanlassen« das Einschaltrelais (CR) unmittelbar erregt und dadurch den Anlaßmotor (CM) in Gang setzt.
  15. 15. Anordnung nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einstellung des Wählschalters (MS) auf »Prüfung« die gesamte Anlaßanordnung unter Ausschluß des Anlaßmotors (CM) in Gang gesetzt wird.
  16. 16. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Anlaßanordnung durch Einstellung des Wählschalters (MS) auf "Aus« stillgesetzt wird.
DEG4064A 1949-05-24 1950-09-30 Schaltanordnung zum selbsttaetigen Anlassen von Brennkraftmaschinen Expired DE906034C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1020830B (de) * 1955-08-29 1957-12-12 Daimler Benz Ag Einrichtung zum Erleichtern des Anlassens von Einspritz-Brennkraftmaschinen
DE1039311B (de) * 1955-01-31 1958-09-18 Siemens Ag Einrichtung zur Vermeidung von Betriebsstoerungen bei Verbrennungsmotoren

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