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DE905869C - Anker fuer dynmaoelektrische Maschinen, bei dem die Wicklungen in den Nuten durch kreisfoermige Festhaltebaender gehalten werden - Google Patents

Anker fuer dynmaoelektrische Maschinen, bei dem die Wicklungen in den Nuten durch kreisfoermige Festhaltebaender gehalten werden

Info

Publication number
DE905869C
DE905869C DEH10697A DEH0010697A DE905869C DE 905869 C DE905869 C DE 905869C DE H10697 A DEH10697 A DE H10697A DE H0010697 A DEH0010697 A DE H0010697A DE 905869 C DE905869 C DE 905869C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rings
windings
grooves
armature
retaining straps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH10697A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Hill Smith
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoover Ltd
Original Assignee
Hoover Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US199984A external-priority patent/US2630463A/en
Application filed by Hoover Ltd filed Critical Hoover Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE905869C publication Critical patent/DE905869C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/46Fastening of windings on the stator or rotor structure
    • H02K3/48Fastening of windings on the stator or rotor structure in slots
    • H02K3/487Slot-closing devices
    • H02K3/493Slot-closing devices magnetic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description

  • Anker für dynamoelektrische Maschinen, bei dem die Wicklungen in den Nuten durch kreisförmige Festhaltebänder gehalten werden Die Erfindung bezieht sich auf Anker für dynamoelektrische Maschinen.
  • Gemäß der Erfindung besitzt ein Anker für eine dynamoelektrische Maschine einen genuteten geschichteten Kern, bei dem die Wicklungen in den Nuten durch kreisförmige Festhaltebänder gehalten werden, wobei die Nuten ihre größte Breite an ihren offenen äußeren Enden besitzen und die Festhaltebänder den größten Teil der Länge der Nuten umgeben und aus einer Anzahl von ungebrochenen kreisförmigen Ringen aus magnetischem Material bestehen, von welchen jeder im wesentlichen von gleichförmiger radialer Dicke und dünn genug ist, um leicht gesättigt zu werden, und jeder mindestens teilweise von den Nachbarringen durch einen geringen Schlitz getrennt ist, dessen axiale Breite geringer als die der Ringe ist. Die Ringe können miteinander durch schmale voneinander getrennte Rippen verbunden sein. Vorzugsweise sind die Rippen versetzt angeordnet, um Wirbelströme am axialen Fluß von Ende zu Ende der Ringe zu verhindern.
  • Die Ringe können einen festen Sitz auf dem geschichteten Kern haben, oder statt dessen können sie anfänglich locker auf dem geschichteten Kern sitzen und durch Walzen oder in anderer Weise durch Eindrücken einer Nut entlang eines Schlitzes angepreßt werden.
  • Die Erfinidung kann in verschiedener Weise in .der Praxis ausgeführt werden; aber bestimmte besondere Ausführungsformen sollen beispielsweise unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben werden. Es stellt dar Fig. I eine Ansicht des Ankers nach der Erfindung, Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Elektromotor mit einem Kern nach Fig. I und Fig. 3 einen Teilquerschnitt einer abgeänderten Form des Ankers.
  • Bei der in den Fig. I und 2 gezeigten Ausführungsform besitzt der Anker I eine Welle 2, welche einen Stapel von Schichten 3 magnetischen Materials trägt, welche durch Pressen oder in anderer Weise auf ihr befestigt sind, und einen Kommutator 4 geeigneter Art. Die Schichten sind mit Nuten 6 zur Aufnahme von Wicklungen 7 versehen. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die Seiten der Nuten 6 gerade und etwa radial in bezug auf die Achse von Welle 2. Die Seiten der Nuten weichen etwas von einem wahren Radius ab, damit der Zahn 8 zwischen ihnen eine Form mit parallelen Seiten besitzen kann, d.h. eine Form von gleichmäßiger Breite, wobei die Seiten jedes Zahns parallel zu einem Radius auf halbem Wege zwischen ihnen sind.
  • Diese Nutform mit abgerundetem Grund, auseinandergehenden Seiten und ihrer größten Breite am offenen Außenende ermöglicht, daß die Wicklungen sehr leicht in die Nuten entweder von Hand oder von Maschinen gebracht werden können. Andere Zahn- und Nutenformen mit breiten Eingangsöffnungen können gewünschtenfalls verwendet werden.
  • In Fig. 2 ist eine der Nuten in ihrem fertigen Zustand gezeigt, in welchem die Wicklungen 7 von einer Nutauskleidung Io aus Isoliermaterial, z. B. mit Kunststoffen imprägniertes Papier, umgeben sind. Auf den Nutauskleidungen liegen Deckel II für die Nutöffnungen aus gleichem Material wie das der Nutauskleidung. Die Form der Nuten erlaubt das besonders leichte An-Ort-und-Stelle-Bringen der Auskleidungen und Deckel.
  • Der Anker ist in Fig. 2 in Betätigungsstellung zu einem Zweipolfeld I5 für einen schnell laufenden Universalmotor gezeigt.
  • Nachdem die Nutauskleidungen und Deckel angeordnet wurden, wird eine rohrförmige Umhüllung I2 aus dünnem magnetischem Stahl von hoher Festigkeit über den Stapel von Schichten gepreßt. Die Umhüllung ist in eine Anzahl von kreisförmigen Bändern, z. B. vier, unterteilt, welche teilweise voneinander durch enge kreisförmige Schlitze I3 von z.B. o,8 mm getrennt sind. Wie in Fig. I gezeigt, sind die Bänder I2 durch schmale, die Bänder I3 unterbrechende Rippen I4 verbunden. Die Rippen I4 sind, wie in Fig. I gezeigt, versetzt angeordnet.
  • Es wurde gefunden, daß in der Umhüllung induzierte Wirbelströme geneigt sind, axial zu fließen. Ihre Unterteilung in eine Anzahl getrennter, nur durch versetzte Rippen I4 vereinter Bänder verringert diese Ströme in ausreichender Weise, um die sich ergebenden Verluste innerhalb annehmbarer Grenzen zu halten. Es würde kostspielig und mühsam sein, eine Anzahl getrennter Bänder auf den Anker mit dem geeigneten Abstand zwischen ihnen anzubringen. Es ist deshalb zweckmäßig, eine Umhüllung zu gebrauchen, welche zwar aus einem Stück, aber tatsächlich doch in magnetischer Beziehung durch die Schlitze I3 unterteilt ist. Eine solche Umhüllung wird leicht aus einem einzigen Stück rohrförmigen Stahls hergestellt und kann auf den Anker durch Pressen oder Schrumpfen aufgebracht werden.
  • Die Materialstärke kann z. B. I mm betragen, während die Breite der Schlitze I3 o,8 mm sein kann.
  • Bei Zusammenstellung des Ankers werden die Wicklungen in den Nuten gewickelt und die Nutdeckel eingesetzt, worauf die Umhüllung über ihnen durch Schrumpfen oder Pressen so aufgebracht wird, um einen dichten Sitz zwischen Umhüllung und Schichten zu gewährleisten, welcher magnetische Verluste infolge des Vorhandenseins eines Spalts zwischen ihnen verhindert.
  • Die abgeänderte Ankerform gemäß Fig. 3 ist der von Fig. I und 2 sehr ähnlich. Die gleichen Teile besitzen die gleichen Bezugszeichen mit einem Strich. Tatsächlich unterscheidet sich diese Anordnung von der der Fig. I und 2 durch die Art der Befestigung der Umhüllung I2' auf den Ankerschichten 3'. In diesem Fall ist der Durchmesser der rohrförmigen Umhüllung etwas größer als der äußere Durchmesser des Stapels der Schichten, so daß sie frei über diese geschoben werden kann, nachdem die Nutdeckel in ihre Lage gebracht sind. Die Umhüllung I2' wird dann rund um den Stapel durch Einwalzen einer kleinen Vertiefung oder Nut in ihr, wie bei 2o in Fig. 3 angezeigt, angedrückt, wobei das Ausmaß der Vertiefung zwecks besserer Darstellung etwas übertrieben ist. Die Wicklungen 7' sind ausreichend lose in den Schlitzen 6', um ein leichtes zusätzliches Zusammendrücken der Drähte zu erlauben, wodurch die verklammernde Vertiefung untergebracht werden kann.
  • Die Erfindung schafft eine Konstruktion, welche dem Anker Nuten mit sehr breiten Öffnungen erlaubt und daher ermöglicht, daß die Wicklungen leicht gewickelt und die die Nuten verschließenden Deckelstreifen leicht angebracht werden können. Die sehr dünne Umhüllung aus sehr starkem Stahl sichert die feste Verankerung aller Teile in den Schlitzen selbst unter Bedingungen einer außerordentlich hohen Zentrifugalkraft. Die geschlitzte Form der Umhüllung ermöglicht die Verwendung eines einzigen Stücks und beschränkt doch Wirbelströme auf einen Wert, welcher die Verluste nicht auf ein nachteiliges Ausmaß vergrößert. Die magnetische Wirkurig der dünnen Stahlumhüllung ist als @nerhältnismäßig klein infolge der Sättigung bestimmt worden, welche ziemlich schnell auftritt, worauf :die Umhüllung nur eine geringe verzerrende oder kurzschließende Wirkung auf den das Feld und die Ankerkonstruktion verbindenden Stromfluß ausübt.
  • Ein anderes wichtiges Kennzeichen der Erfindung ist, d@aß die isolierendem. Nutdeckel Zentrifugalbeanspruchungen nicht zu widerstehen und daher nur stark genug zu sein brauchen, um den elektrischen Beanspruchungen zu widerstehen, welchen sie unterworfen sind. Sie können daher merklich leichter und wohlfeiler ausgeführt werden als bei den üblichen Konstruktionen.
  • Bei der Zusammenstellung des Ankers werden die Nutauskleidungen Io und Wicklungen 7 auf den Kern aufgebracht, welcher dann in einen Zusammenstellungsrahmen gesetzt wird, der so konstruiert ist, daß die Deckel II in ihre Lage gebracht und darin gehalten werden können, während die Umhüllung rundherum aufgebracht wird.
  • Die Erfindung vereinfacht die Konstruktion der für das Ausstanzen der Ankerschichten erforderlichen Formen, verringert die Kosten und die Schwierigkeit, die Nutauskleidungen, Wicklungen und Nutdeckel auf dem Anker anzubringen, und verankert zwangsläufig die Wicklungen in den Nuten durch eine einfache, wirtschaftliche, aus einem Stück bestehende Umhüllung, welche großen, durch sehr hohe Geschwindigkeit des Ankers hervorgerufenen Zentrifugalkräften widerstehen kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Anker für eine dynamoelektrische Maschine mit einem genuteten, geschichteten Kern, bei dem die Wicklungen in den Nuten durch kreisförmige Festhaltebänder gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (6) ihre größte Breite an ihren offenen äußeren Enden besitzen und die Festhaltebänder (I2) den größten Teil der Länge der Nuten (6) umgeben und aus einer Anzahl von ungebrochenen kreisförmigen Ringen aus magnetischem Material bestehen, von welchen jeder im wesentlichen von gleichförmiger radialer Dicke und dünn genug ist, um leicht gesättigt zu werden, und jeder mindestens teilweise von den Nachbarringen durch einen geringen Schlitz (I3) getrennt ist, dessen axiale Breite geringer als die der Ringe ist.
  2. 2. Anker nach Anspruch I, dudurch gekennzeichnet, daß die kreisförmigen Ringe miteinander durch schmale voneinander getrennte Rippen (I4) verbunden sind.
  3. 3. Anker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen versetzt sind, um Wirbelströme zu verhindern, axial von Ende zu Ende der Ringe zu fließen.
  4. 4. Anker nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe einen festen Sitz auf dem geschichteten Kern haben.
  5. 5. Anker nach den Ansprüchen i bis 3, da--durch gekennzeichnet, daß die Ringe anfänglich einen losen Sitz auf dem geschichteten Kern haben und durch Walzen oder in anderer Weise durch Eindrücken, einer Nut (20) entlang einer Nut (6') angepreßt werden.
DEH10697A 1950-12-09 1951-12-09 Anker fuer dynmaoelektrische Maschinen, bei dem die Wicklungen in den Nuten durch kreisfoermige Festhaltebaender gehalten werden Expired DE905869C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US905869XA 1950-12-09 1950-12-09
US199984A US2630463A (en) 1950-12-09 1950-12-09 Electric motor armature

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE905869C true DE905869C (de) 1954-03-08

Family

ID=26782435

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH10697A Expired DE905869C (de) 1950-12-09 1951-12-09 Anker fuer dynmaoelektrische Maschinen, bei dem die Wicklungen in den Nuten durch kreisfoermige Festhaltebaender gehalten werden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE905869C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1538908B1 (de) * 1966-09-30 1971-02-25 Licentia Gmbh Anordnung zur festlegung von leiterenden der wicklung einer elektrischen maschine
EP0261306A3 (de) * 1986-09-26 1988-10-19 Metabowerke GmbH & Co. Anker für durchzugsbelüftete Elektromotoren

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1538908B1 (de) * 1966-09-30 1971-02-25 Licentia Gmbh Anordnung zur festlegung von leiterenden der wicklung einer elektrischen maschine
EP0261306A3 (de) * 1986-09-26 1988-10-19 Metabowerke GmbH & Co. Anker für durchzugsbelüftete Elektromotoren

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