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DE905770C - Wasserabstossende UEberzuege ergebende UEberzugsmasse - Google Patents

Wasserabstossende UEberzuege ergebende UEberzugsmasse

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Publication number
DE905770C
DE905770C DEC5143A DEC0005143A DE905770C DE 905770 C DE905770 C DE 905770C DE C5143 A DEC5143 A DE C5143A DE C0005143 A DEC0005143 A DE C0005143A DE 905770 C DE905770 C DE 905770C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
parts
coating
aqueous
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC5143A
Other languages
English (en)
Inventor
Clinton William Macmullen
Alfred Marzocchi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cowles Chemical Co
Original Assignee
Cowles Chemical Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cowles Chemical Co filed Critical Cowles Chemical Co
Application granted granted Critical
Publication of DE905770C publication Critical patent/DE905770C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B24/00Use of organic materials as active ingredients for mortars, concrete or artificial stone, e.g. plasticisers
    • C04B24/40Compounds containing silicon, titanium or zirconium or other organo-metallic compounds; Organo-clays; Organo-inorganic complexes
    • C04B24/42Organo-silicon compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • C04B28/04Portland cements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2111/00Mortars, concrete or artificial stone or mixtures to prepare them, characterised by specific function, property or use
    • C04B2111/00474Uses not provided for elsewhere in C04B2111/00
    • C04B2111/00482Coating or impregnation materials

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

  • Wasserabstoßende Überzüge ergebende Uberzugsmasse Diese Erfindung bezieht sich auf überzugsmassen zur Henstelilung wasserabstoßender, zementöser Überzüge und betrefft: insbesondere die, Abänderung bekannter zementöserüberzugsmassen, wieZement,-farben, Situck, Putz u. digl., um muit solchen Massen waisisera:bstoßendei Überzüge zu erzielen und auch:, um solche Kennweichen, vnie Glanz und Härte, der Überzüge zu verbessern.
  • Zementöse Überzugs:maiterialien der angegebenen Art werden gewöhnlich hergestellt durch Zusatz von Wasser zu einem trockenen, feingemahlenen Zement; wie Porblandzement, dir mit Sand gemtischt edler auch nicht gemischt sein kann, wobeli die Menge des zugesetzten, Wassers so, bemessen. wird, daß ein Schlamm oder eine Paste von einer zum Auftragen auf Mauern oder ähnliche Oberflächen geeigneten Konsistenz entsteht. Die Kons.isbenz des, Schlammes ändert sich je nach der Art, nach der er auf die zu überziehende Oberfläche aufgebracht werden soll. Soll er als Farbe benutzt und durch Spritzen, Streichen od. dgl. aufgebracht werden:, so iisu ei= verhältniismäßdg flüssige Konsistenz wünschenswert, während zumAufbringen derMisehung mit der Kelle oder in ähnlicher Weise eine pastenförmige Konsistenz wünschenswert ist. Mit dem Wort Sehlamm, wie es hier gebraucht wird, ist beabsichtigt, wäßrige zementhaltige Gemische zu kennzeichnen, .die solche in relativ weiten Grenzen variierende Konsistenzen aufweisen.
  • Das Problem, einem zementhaltigen Schlamm dieser Art Mittel einzuverleiben, die fähig sind, den entstehenden Überzug was,ser@abweiiisendl zu, machien, bietet einige Schwierigkeiten;. Wenn z. B. ein wasserabweisendes. Mittel mit) dem trockenen Zement gemischt wird; so neigt die abstoßendetWür kung des Mittels dazu, das Befeuchten des Zements nnnt dem Wastsetr zu verhindern, und gestaltet so die Herstellung des, gewünschten Schlammes schwierig. Wird anderewsei:ts der Schlamm zuerst hergestellt und das wasserabstoßende Mitttel dann zugefügt; so ist eis schwierig, denn nötigen; Grad der Ver@i-lung des wasserabstoßenden Mittels zu erreichen. Deshalb, sind frühere, Versuche" eainenn wäßrigen zementha,Iti:gen Schlamm herzustellen, der fähig ist, einen wasserabstoßenden Überzug zu liefern, nicht besondersi erfolgreich gewesen,.
  • Es :ist ein, Gegenstand der vorliegendem Eirfindung, einen wäßrigen Schlamm einer solchen Zusammensetzung zu beanspruchen, daß nach. seinen- Aufbringen auf eine Oberfläche Bildung eines Überzuges, in, üblicher Weiise dler Überzug verbesserte wasserabstoßende Eigenschaften hat. Es ist ein weiterer Gegenstand der Erfindung, eine zemenithaltige Masse zu beanspruchen, die fähig isst, eineng wasserabweisenden Stuck mit verbesserten Glanz- und, Härteeiglennschaften zu ergeben. Weiterei Gegenstände der Erfindung werden teils klar sein, teils noch weiter bezeichnet werden.
  • Gemäß -der Erfindung wird eine Üiberzugsmasse zur Erziehung wasserabstoßender, Überzügel beansprucht, wobei besagte Ma&e eignen wäßrigen, zemenntösen Schlamm darstellt, dessen; wäßrige Phase eine geringe Menge eines wasserlöslichen Organosiliciumsalzes gelöst enthält.
  • Die Überzuigsmassen der vorliegenden Erfindung können dadurch hergestellt worden, daß dem zemenntösen Schlamm eine gerinngetMenge einer wäßrigen, alkalischen Lösung der Produktei der alkalaschen Hydrorlyse eines Organotrihalogensilans einverleibti wird. Diese Olrganotrihadogenis;i,lane können unter gewissen Bedingungen in wäßaligen Alkalien zu klaren Lösungen bydro,lysiiert werden, die beträchtliche Mengen an löslichenSalzen vonOrganosilianumverhindungen enthalten. In den meisten Fällen; .sind die, Hydrolyseprordukbe! eine Mischung der Alkälisalze von Organosilanttriolen und; Organosiloxanoleni. Die Hydirolyseprodukte können, einfach durch die allgemeine Formel I(RSi)n+1Onj (0M).+; ausgedrückt werden, worin R ein organischer Rest ist, n aus der aus Null und den positiven, ganzen Zahlern bes.tehendm Gruppen gewählt ist- und M ein Alkalimetall bedeutet. Um dine gute Ausbeute an: dem gewünschten, löslichen- Produkt sicherzustellen, sollte die Hydrolyselösung mindestens etwa 5 Gewichtsprozent des Alkalis, vorzugsweise ein Alkalihydroxyd, enthalten, und. die Menge dleiss Alkalis. sollte so sein, daß mindestens etwa 8 Äquivalente Alkali pro Mol dies, zu bvdrolysierenden Trih!alogens,ilans vorhanden sind,.
  • Das irr der vorliegenden Masse benutzte Hydrolyseprodukt kann aus einer großen, VielfaIrt vom 0rgäno,trihalogearisiiilannen gewonnen werden. So kann der organische Rest ein Alkylrest, wies Buty1, Amyl, Nonyl oder Lauryl, oder ein Arylrest, wie Äthylphenyl, Amylphenyl oder Methylbenzyl, oder ein Alkenylrest, wie Allyl, Methaliyl oder Butenyl, sein. Das hydrolysierende Mittel ist vorzugsweise eine wäßrige Lösung eines Alkalihydroxyds.
  • Wenn etine verhältnismäßig kleine Menge, des, se hergestellten Hydrolysepmoduktes@ einem zementösem Schlamm einverleibt und der 'Schlamm in üblicher Weise zum Überziehen- eineu' Oberfläche benutzt wird, so wurde gefunden;, daß der erhaltene Überzug gute wasserabstoßende Eigenschaften aufweist. Das Produkt des oben beschriebenen Hydrolyseveirfahrens ist eine wäßrige alkalische Lösung, die biss zu einigen. Prozenten des. Organosdlicium.salzes gelöst enthält. Bete der Herstellung der Masse der vorliegenden Erfindung ist es wünschenswert, die Orga-nosiiliicium.Iösung mit dem zur Herstellung des zementösen Schlammes benutzten Wasser zu mischen. Die wie oben beschrieben hergestellten Organosilliciums,alze haben die Eigenschaft., die, Oberflächenspannung der Lösungen, in, denen sie gelöst sind, herabzusetzen, und darum verbessert ihre Anwesenheit in dem- zur Herstellung des zementösen Schlammes benutzten Wasser die netzenden Eigenschaften des Wassers und :erhöht die Einfachheit, mit der der Schlamm hergestellt werden kann. Der Schlamm wird auf der zu überziehenden Oberfläche ini der üblfichen: Weise angewandt, und: nachdem das Wasser von, dem Überzug verdunstet isst, findet eis: ,sich, daß der Überzug wasserabweisend isst.
  • Wähnend die genaue Ar!t der Veränderungen, die die Organosilliciumsalze während des Trocknen., des Überzuges erleiden, nicht bekannt isst, kann diel Tatsache, daß sie eine wasserabstoßende, Wirkung irr dem Überzug hervorrufen, vielleicht auf folgende Weise erklärt werden: Es, ist bekannt, daß Omganohalogensiilane sich. bei der Hydrolyse mit Wasser, zum -Unterschied von wäßrigem Alkali, unter den oben angegebenen Bedingungen unter Bildung von Siliconharzen; kondensieren und polymerlisderen. Deshalb ist eis wahrscheinlich, daß beim Trocknem. und Altern der aus der vorliegenden Mässet hergestellten Überzüge eine ähnliche Umsetzung statttin-@det, d. h.,daß sich das Organosiliciumsalz beim Verdunsten des, Wassers aus, dem Überzug kondensiert und polyme;rlisiert, um unlösIiiche Polymere, ähnlich den Siliconharzen, zu bilden, die stark wasserabstoßend ,sind.
  • Dien Organosiliciumlösung kann, denn Schlamm en ltweder durch Mischen der Lösung mit denn Wasser, mit dem der Zement angemacht werden ,soll, oder durch Herstellung eines. Zementschlammes und Mischen der Organosikdiumlösung mit diesem einverleibt werden. In jedem Fall gestalten diel ausgeprägten Netzeigenschaften der O.rgano,sli-l#iciumlösung ihre Einverleibung in den Schlamm zu einer einfachen Sache. In dem Fall, in dem die Organo.-sisliciumlösung nach der Herstellung des Zement-Wasser-Schlammas, oder deal Zement-Sand-Wasser-Schlammes zugefügt wird, ist es wichtig, zu bedenken, daß die Lösung nur wenige Prozente an fester Ongano,sitliciumverbindung enthält, und man muß die Tatsache berücksichtigen, da$ beim Zufügen der Organosiliciumlösung zum Schlamm zugleich eine beträchtliche Menge Wasser zugesetzt wird. Die Menge anierforderlicher Organosiliciumlösung schwankt etwas entsprechend der Art des organischen; Restes und ebenfalls. entsprechend den gewünschten Eigenschaften des herzustellenden Überzuges, aber im allgemeinen sollen solche Mengen gebraucht werden, daß ein Schlamm hergtsitellit wird, der zwischen 0,o5 und 1,5 Gewichtsprozent Organosiliciumsadze enthält.
  • In Fällen, in denen der zementöse Schlamm zur Herstellung eines Stucks verwandt werden soll, wurde gefunden, -daß der Glanz und die Härte des entstehenden Überzuges dadurch verbessert werden können, daß man dem Schlamm, zusätzlich zu der Organosiliciumverbindung, einen geringen Anteil an Alkalisilikat, z. B,. Natriummetas.i:likat, en.ntverleibt. Es. ist/ wünschenswert, das Metasiilikat in der Organosiliciumlösung zu lösen und mit ihr zusammen dem Zement oder dem Schlamm zuzusetzen. Das Silikait wird vorzugsweise in solchen Mengen verwendet, daß ein zwischen o,25 und 2,o Gewichtsprozent Silikat enthaltender Schlamm entsteht, und wenn es so angenvandt wird, werden, wie gerfunden wurde, dor Glanz und die Härte des Stucküberzuges deutlich verbessemt@, ohne daß die wasserabstoßende Wirkung des Überzuges; vermindert wirdL Um die Art der vorliegenden Erfindung ausführlicher zu kennzeichnen, werden folgende erläuternde spetz(fsche Beispiele gegeben: Beispiel I 4o Gewi(chtsiteile weiße!, Portla;ndzementes wurden mit i8,5 Gewichtsteilen einer wäß.rigen alkalischen Lösung des Produktes der alkalischen Hy- drolyse von Amyltrichlorsilan mit Natriumhydroxyd gemischt. Die Lösung enthielt etwa o,8 Gewichtsprozent. an Organosiliciumsalz und! die entstehende Mischung demnach etwa o,26 Gewichtisprozett an Organosi.licium-Festbestandteilen.
  • Beii sorgfältigem Mischen biildeten Zement und Lösung eine. dünnen Schlamm, der durch Streichen auf die, Oberfläche eines. Schlackenblocks, autfgotragen wurde. Der Überzug wurde über Nacht in einem Raum mit hohler Feuchtigkeit altern gelasison und dann durch Aufbringen von Wassertropfen auf wasserabstaßendet Wirkung geprüft. Die Wassertropfen breiteten such auf der Oberfläche des. Überzuges nicht aus und zeigten so, daß er wasserabstoßend war. Beispiel II Es wurde eine Mischung hergestellt aus 4o Gewichtsteilen Zement und i8,5 Gewichtsteilen einer wäßrigen, alkalischen Lösung des Natrium-Amylderivateis von Betis.pnel I von einer solchen Konzentrationn, daß (n dem fertigen, Schlamm ein Gehalt an Organosiliciumsalz von. 0,i6 Gewichtsprozent: der Mischung erhalten wird. Zement und Lösung wurden wie vorher sorgfältig gemischt und. auf die Oberfläche eines Schlackenblocks als Übe=ug aufgetragen. Nach i2stündiger Alterung wurde, der Überzug auf Wasserfestheit geprüft, und es wurde gefunden, daß der Überzug im wesentlichen ebenso wasserabstoßend war wie der von Beispiel I, ungeachtet der Tatsache, daß etwa .die Hlfte -der Organosiliciumverbindung angewandt worden war. Beispiel III Das Verfahren nach Beispiel I wuxd@o wiederholt mit der Maßnahme,- daß die Menge der Lösung auf 2o Gewichtsteile anstatt 18,5 Teile erhöht wurde und der Organosiiiliciumgohalt so war, daß däe Konzentration in dem gemischten Schlamm etwa i,i Gowichtsprozent betrug. Es wurde gerfunden, daß mit steigendem Organasiliciumgehalt die Menge der angewandten Lösung erhöht worden muß, um einen Schlamm von gegebener Konsistenz zu erhalten. Im vorliegendenFal1 ergab däeVerwendung von 2o Gewichtsteilen der Lösung avsttatt von i8;5 Teilen einen Schlamm, der im wesentlichen die gleiche Konsistenz hatte wie der von Beispiel 1I.
  • Der S'0 hergestellte Schlamm wurde als Überzug auf einen Schlackenblock aufgebracht und; während einer Zeit von etwa 12 Stunden gealtert. Nach dem Ablauf dieser Zeit erschien der Überzug ettwas körnig, und die Abstoßung war geringer als in Beispiel I.
  • Ferner haftete der Überzug nicht so gut an der Oberfläche des. Schlackenblocks wie in d)en Beispielen I und 1I. Beispiel: IV Es wurdie ein Schlamm hergestellti durch Mischen von 2o Gewichtsteilen Zement; 2o Gewiahtstedlen Sand und 12 Gewichtsteilen einer Lösung; die o,55 % an Produkten ;der alkalischen Hydrolyse von Amyltrichlorsilan enthielt. Dieser Schlamm enthielt nach seiner Herstellung etwa 0,i3 Gewichtsprozent an Organosilicium-Feststoffen.
  • Aus diesem Schlamm wurde ein Überzug gebildet, der i bisi 3 Tage gealtert und auf wassarahsitoßende Wirkung geprüft wurde. Die abstoßende Wirkung dieses Überzuges war mit der der Überzüge aus; den Beispielen I und III vergleichbar: Beispiel V Es wurde ein Schlamm hergestellt, inxlem zuerst 40 Gewichtsteilic Zement mit 4a Gewichtssteilen Sand gemischt und dann 2o Gewichtsteile einer wä.B:rigen Lösung zugegeben wurden, die 2,7 0/a Natriummetasilikat und o,9 % -an Natriumsalzen der Hydrolystprodukte von Amyltrichlorsilan enthielt. Der erhäiSchlamm enthielt o,18 % ans Organo, silici:umusalz. und 0,5q.0/0 an Meil(kat.
  • Dieser' Sehlamm wurde zwecks Büdhutg eines Übe,rzüges.- auf eine Oberfläche gebracht und der Überzug trocknen gelastsenn. Nach 16 Tagen wurde er auf Wasserabweisung und Härte geprüft und zeigte guten Glanz, schöne Glasur, gute Härte, und gute Wasserabstoßung.
  • Beispiel VI Das, Verfahren, von, Beispiel V wurden wie:dierholt mit der Maßgabe, da.ß die Zement-Sand',-Mischung aus 2o Gewichtsteilen Zement und 6o Gewichteteilen Sand, hergestellt wurde. Der erha;ltemeiÜberzug ergab bei der Prüfung eine wasserabstoßende Wirkung, die der von Beispiel V vergleichbar war, abex Glanz, Glasur und Härte waren denen des Überzuges von Beispiel V unterlegen. Beispiel VII Dass Verfahren; von Beispiel V wurde, wiederholt mit der Maßnahme, daß die Zusammensetzung der Lösung in der Weise abgeändert wurde, daß der Schlamm o.o8 Gewichtsprozent an Natriumsalzen von Arnylsii;l@iciumveirbindungen; und o,48 Gew ichtsprozem;t: an; Was-se@rglas enthielt. Die aus diesem Schlamm hergestellten Überzüge hatten guten Glanz, gute Glasur und gutes Wasserabstoßungsvermögen, jedoch war ihre Härte der des BeispieIs V unterlegen. Beispiel VIII Es wurde ein Schlamm hergestellt ans 2o Gewichtsiteiilen Zement, 2o Gewichtsteilen Sand! und i i Gewichtsteilen einer Lösung, düe 0,41% an; Produkten, der alka.kschen Hydrolyse von 1\7omyltriehlorsilan enthielt. Dieser Schlämm enthielt nach Herstellung etwa o,oK) Gewichtsprozent an Organosil;icium-Feststofen.
  • Aus dem so hergestellten Schlamm wurde eii.n Übcrzug auf eiirrem Schlackenblock hergieste@llt, der etwa 3 Tage gealtert und auf Wasiserabw-ei!sung geprüft wurde. Der so hergestellte Überzug hatte wasserabstoßende Wirkung. B eis@p i e1 IX Es wurde eine Miischung hergestellt a;ns 4o Gewichtsteilen Zemene und, i-6 Gewichtsteilen einer wäß:rigen alkalischen Lösung, diel i,o % an Produkten der alkalischen Hydrolyse von Phenyltrichlorsilan enthielt. Dieser Schlamm enthielt mach der Herstellung etwa 0,3 Gew@ichtäpro;zeinit an Organo, siliciumprodukt.
  • Aus. dem so hergestellten Schlamm wurde, ein. Überzug auf einleer Schlackenblock heirgestelllt, der etwa z Wochen gealtert und; auf Wasserabweilsung geprüft wurde. Dar so biergestellte Überzug harne gurte wasseraihstö;ßende Wirkung. Beispiel X Es wurde eine Mischung hergestellt aus 4o Gewichtsteilen; Zement und 16 Gewichtsiteiiilen einer wäß.rigen alkalischen; Lösung, die i.,i % an Produkten- -der alkalischen Hydrolyser- von Bienzyl-trichlorsilan enthielt. Dieser Schlamm enthielt nach der Herstellung etwa 0,3 Gewüchtspro:zent an Organosi:l!iciumprad:ukt.
  • Aus dem so hergestellten Schlamm wurde ein, Übeirzug auf einem Schlackenblock hergestellt, der etwa -- Wochen gealtert und, auf Wasserabweisung geprüft wurde. Der so, hergestellte Überzug hatitiz wasserabs:to:ßendei -Wirkung.
  • Es ist seilbsitveirstän:dtliich, daß diel vorsitebenden Beispiele nur erläutern und daß sowohl bezüglich der Bestandteile der hier angegebenem M:iischungen als auch beizügliiich der Mengenverhältnisse zahlreiche Änderungen vorgenommen werden können, ohne d'aß damit der Bereich der Erfindung überschritten wird. So, kann der zemerntöse Bestandteil des, Schlammes, wie hier erläutert" ein Portla.ndzement sein, oder es kann, eine gebräuchliche Zementfarbe sein, d. h. eine trockene Mischung aufs Zement mit Pigment, Weichmach eir usw., die geieignet ist, in Wasser aufgeschlämmt zu werden, um eine Farbe. zur Hersitellung eines zeiinenfsen Überzuges zu bilden. Der Zement kann, wi'e beschrieben, mit Sand oder mit gröberen Zuschlagstoffen gemischt werden. Andere! Abänderungen, innerhalb, des, Bereiches der Erfindung werden sich für den mit der Materie Vertrauten, ergeben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wasseirabsto@ßende Überzüge ergebende Überzu-smusse,dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem zemeintö,sein, Schlamm besteht, desisen wäßrige Phase eine gerinigeMenge einfies wasserlöslichen Organosiiliciumsalzes gelöst enthält.
  2. 2. Überzugsmaisse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß- das in ihr enthaltene Organosi:liciumsalz - die al.lgeimeine Formel L(RS'i)n+,On1 (0M),1+3 hat, in der R ein organischer Rest ist, yt aus der aus Null und den positiven, ganzen Zahlen bestehenden Gruppe gewählt ist und Mein Alkalimetall bedeutet.
  3. 3. Überzugsmasse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das. in ihr enthaltene Organosiliciu;msalz in der wäßrigenPhase in Mengen zwischen 0,o5 und 1,5 des Schlammgewichtes geläsit ,ist. 4.. Überzugsmasse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da,ß h;re wäßrige Phase gleichzeitig 0,25 bis 2,o °/o ödes besagten Schlammgewichtes an! Alkali(siilikat enthällt. 5. Überzugsmasse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da.ß das in der wäßrigen Phase gelöste Salz ein Natriumsalz ist, Blas aus der wäßrigen alkalischen Hydrolyse eines Amy:ltrichlorsilans stammt. 6. Überzugs.masse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das, in; der wäßrigen Phase gelöste Salz ein Natriumsalz ist, das aus der wäß,rigein alkalischem Hydrolysei eines: Nonylerichlors.ilans, sitammt. 7. Überzugsmaisise nach Anspruch q., dadurch gekennzeiichnat, diaß die, sn der wäßrigen Phase gelösten VeirNndungeni Na,triummetas,ilikat und das Natriumsalz der wäßrigen alkalischen: Hydrolyse eiines Amyltrihalagensilansi sind. B. Überzugsmasse nach Anspruch i, dadurch gekeivnzeichnet, daß deir wäßrige zementöse Schlamm annähernd folgende Zusammensetzung hat: 4o Gewichtsteile weißer Portlandzement, 18 Gewichtsteile Wasser und o,i5 Gewichtsteile eines. Alkalisalzes, das aus der wäßrigen alkalischen Hydrolyse eines( Organotrihalogensii,lans sita.mmt. 9. Überzugsmasse nach Anspruch i, daA urch gekennzeichnet, dlaß der wäß,rige zementöse Schlamm annähernd folgende Zusammensetzung hat: 40 (Gewichtsteile Zement, 4o Gewichtsiteile Sand, 2o Gewichbabefe Wasser, o,i8 Gewichtsteile eines Natriumsalzes, das aus der wäßrilgen alkaliiiselueruHydrolyse eines Amyltrichlorsilans stammt, und 0,54 Gewichtsteile N atri ummebmi 1 ikat.
DEC5143A 1950-12-23 1951-12-23 Wasserabstossende UEberzuege ergebende UEberzugsmasse Expired DE905770C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1986006365A1 (fr) * 1985-04-22 1986-11-06 Terranova-Industrie Gesellschaft M.B.H. Procede pour crepir un ouvrage de maconnerie humide et ensemble de crepis constitue d'un enduit a projeter a la truelle et d'un enduit d'assainissement pour la realisation du procede

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1986006365A1 (fr) * 1985-04-22 1986-11-06 Terranova-Industrie Gesellschaft M.B.H. Procede pour crepir un ouvrage de maconnerie humide et ensemble de crepis constitue d'un enduit a projeter a la truelle et d'un enduit d'assainissement pour la realisation du procede

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