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DE905350C - Umlaufelevator, bei welchem vorzugsweise auf gleicher Flur nasse Formlinge mittels Absetzwagen entnommen und getrocknete Formlinge mittels weiterer Absetzwagen abgesetztwerden - Google Patents

Umlaufelevator, bei welchem vorzugsweise auf gleicher Flur nasse Formlinge mittels Absetzwagen entnommen und getrocknete Formlinge mittels weiterer Absetzwagen abgesetztwerden

Info

Publication number
DE905350C
DE905350C DET3848A DET0003848A DE905350C DE 905350 C DE905350 C DE 905350C DE T3848 A DET3848 A DE T3848A DE T0003848 A DET0003848 A DE T0003848A DE 905350 C DE905350 C DE 905350C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
truck
skip
wet
bricks
elevator according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET3848A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Oehm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Transport U Foerderanlagen G M
Original Assignee
Transport U Foerderanlagen G M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Transport U Foerderanlagen G M filed Critical Transport U Foerderanlagen G M
Priority to DET3848A priority Critical patent/DE905350C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE905350C publication Critical patent/DE905350C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B25/00Details of general application not covered by group F26B21/00 or F26B23/00
    • F26B25/001Handling, e.g. loading or unloading arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Umlaufelevator, bei welchem vorzugsweise auf gleicher Flur nasse Formlinge mittels Absetzwagen entnommen und getrocknete Formlinge mittels weiterer Absetzwagen abgesetzt werden Es ist ein Ladegerüst für Ziegel und ähnliche Formlinge zum Beladen von Absetzwagen oder zum Umladen der Formlinge auf Ofenwagen bekannt, wobei an zwei bewegten endlosen Ketten, und zwar zwischen diesen Ladekörbe pendelartig aufgehängt sind, deren zu belegende Auflager für die Ziegelrähmchen in Zahl und Abstand mit den zu belegenden Tragarmen des Absetzwagens übereinstimmen.
  • Es sind ferner Elevatoren zum Transport von Dachziegeln und Mauersteinen verwendet worden, die unten auf der einen Seite mit nassen Formlingen beschickt wurden. In höheren Stockwerken wurden dann diese Formlinge mittels Absetzwagen ausgefahren. Auch bat man die trockenen Formlinge in den oberen Stockwerken der Elevatorkette mittels Absetzwagen zugeführt, um sie dann auf einer tieferen Flur zu entnehmen. Nachteilig ist hierbei, daß sich die Zu- und Abfahrtswagen für die nassen und trockenen Formlinge beim Verkehr auf gleicher Flur kreuzen, was häufig zu Unfällen Veranlassung gibt.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu beseitigen.
  • Erfindungsgemäß wird daher ein Umlaufelevator in Vorschlag gebracht, bei welchem vorzugsweise auf gleicher Flur die nassen Formlinge mittels Absetzwagen entnommen und die getrockneten Formlinge mittels weiterer Absetzwagen abgesetzt werden, und zwar besteht das Neue darin, daß sein Traggerüst rahmenartig mit freier mittlerer Durchfahrt ausgebildet ist, wobei der hochgehendeKetten- strang in der einen und der abwärts gebende Kettenstrang in der anderen Rahmenstütze, sowie dazwischen die Fahrbahnen bzw. Geleise für die Absetzwagen bzw. Elektrobiihnen angeordnet sind.
  • Dieses bietet den Vorteil, daß ein völlig ungehinderter Verkehr der Absetzwagen für den Transport der nassen und trockenen Formlinge gegeben ist, da keine Kreuzungen bestehen, so daß also Unglücksfälle hierdurch nicht entstehen können.
  • Ferner werden die Fahrbahnen auch nicht durch die Ofenwagen bzw. durch auf der Pressenseite verkehrende Fahrzeuge gekreuzt. Auch erfolgt sowohl die Beschickung der nassen, vom Pressenhaus ankommenden Formlinge auf den Umlaufelevator als auch das Entnehmen und Ablegen der getrockneten Formlinge auf die Ofenwagen völlig unbehindert von der Durchfährt durch die freie Mitte des Elevators. Dabei wird jede Entfernung zwischen Pressenhaus und dem Ofen überbrückt.
  • Wesentlich ist auch, daß durch diese Durchbildung eine völlig unabhängige Arbeitsweise gewährleistet ist; so kann z. B. das Entnehmen auf der Ofenseite völlig unabhängig von dem Verkehr durch die freie Mitte des Elevators erfolgen, und die Ofenleute sind in der Lage, jederzeit ungestört mit ihren Wagen zum Ofen zu fahren, ohne daß dabei eine Überquerung der Absetzwagenfahrbahnen erforderlich ist.
  • Nach einem weiteren Erfindungsgedanken sind zwischen den Portalstüteen und den Fahrstraßen (Geleisen) Rampen für die Absetzwagen vorgesehen. Dies ermöglicht ein bequemes Auf- und Abfahren der Absetzwagen von den Elektro- bzw.
  • Handfahrbühnen.
  • Weiter liegt erfindungsgemäß die Flur an der Aufgabeseite der nassen Formlinge tiefer als die Flur, auf der die Fahrstraßen im Portal angeordnet sind. Hierdurch ist beim betriebsbedingten Stillstand des Elevators die Möglichkeit gegeben, die von der Presse ankommenden Formlinge weiter im Elevator ablegen zu können, ohne daß die Presse stillgesetzt werden muß.
  • Weiter wird vorgeschlagen, daß der Elevator unten in einem unter Flur angeordneten Umlaufkanal umläuft. Dies bringt eine Verbilligung der Anlage- und Betriebskosten mit sich.
  • Schließlich läßt man den Elevator jeweils automatisch ein- bzw. ausschalten, wenn die Absetzwagen auf die Rampe auffahren bzw. von derselben abfahren.
  • Mit Vorteil wird noch vorgeschlagen, die Absetzwagen auf die Rampen gleichzeitig auf- bzw. wegfahren zu lassen.
  • In der Zeichnung ist das Wesen der Erfindung beispielsweise und schematisch in Vorderansicht und zwei Seitenansichten veranschaulicht.
  • In einem ortsfesten GerüstI mit DurchfahrtP ist ein endloses Kettenpaar 2, 2a angeordnet, welches um vier Umlenkräderpaare3, 3a geführt ist und Tragbolzen 4, 4a für Tragrahmen 5, 5a aufweist Bei den oberen Umlenkrädern 3, 3a werden die Kettenpaare 2, 2a von einem Motorik unter Zwischenschaltung geeigneter Organe mit völlig gleicher Geschwindigkeit in bekannter Weise angetrieben, und zwar nach dem Ausführungsbeispiel in dem Uhrzeiger entgegengesetzten Sinn.
  • Die Transportketten 2, 2a bewegen sich demnach auf der Pressenseite A hoch, werden umgelenkt, ziehen dann auf freier Höhe zur Ofenseite, werden umgelenkt, bewegen sich nach unten unterhalb der Flur G, werden abermals umgelenkt und ziehen unter Flur im Umlaufkanal H in Richtung des Pressenhauses I, um dann schließlich nach oben umgelenkt zu werden.
  • Die Tragrahmen 5, 5a sind mit in gleicher Höhe liegenden, waagerechten und in gleichem Abstand angeordneten Tragrahmen 6, 6a ausgerüstet, welche zur Aufnahme von Traglatten 7 für Ziegelrähmchen 8 bzw. Formlinge g dienen. Im Ausführungsbeispiel sind achtzehn übereinanderliegende Tragarmenpaare an jedem Tragrahmen 5, 5a vorgesehen, die zusammen eine Kolonne, d. h. die Beschickung eines Absetzwagens bilden. Die Anzahl der übereinanderliegenden Tragarme 6, 6a und der Tragrahmen 5, 5a kann je nach Art und Größe der Anlage verschieden sein.
  • Oberhalb der Flur G sind Geleise E für Abfahrt nasser Formlinge von der Abfahrtseitte B und Geleise F zur Anfahrt trockener Formlinge auf der Anfahrtseite C vorgesehen. K und L sind Rampen, um die nicht gezeichneten Absetzwagen von ebenfalls nicht gezeichneten Elektro- bzw. Handfahrbühnen bequem auf- und abfahren zu können, während mit K, Kl die Oberleitung für die Elektrobühne angedeutet ist.
  • Die Flur auf der Pressenseite A ist tiefer als die Flur F angeordnet, auf der die Geleise F und E bzw. die Rampen L und K liegen, damit beim Stillstand der Förderkette, was teilweise betriebsbedingt ist, dennoch ein weiteres Ablegen der nassen Formlinge auf die Traglatten 7 möglich ist. Es ist hierdurch eine Ablegereserve geschaffen.
  • Die Förderkette2, 2a bewegt sich derartig, daß die vom Pressenhaus I ankommenden nassen Formlinge einwandfrei und in gewünschter Zahl auf die einzelnen Traglatten 7 von Hand oder maschinell abgelegt werden können. Hat beim Rundlauf der Kette die Kolonne bzw. das mittlere beschickte Tragrahmenpaar 5, 5a auf der Pressenseite A etwa die in den Abbildungen gezeichnete Höhe erreicht, dann wird der Elevator automatisch stillgesetzt.
  • Ein auf der Rampe L bereitstehender Absetzwagen übernimmt den ganzen Belag der Kolonne und fährt auf die auf den Geleisen befindliche Elektrobühne, welche die nassen Formlinge in die Trockenkammern bringt. Sobald die Übernahme der Formlinge durch den Absetzwagen erfolgt ist, z. B. beim Abfahren des Absetzwagens, wird der Elevator wieder automatisch in Umlauf gesetzt.
  • Die auf dem Absetzwagen befindlichen getrockneten Formlinge werden dann auf Geleisen F mittels Elektrobühne an die Rampe K herangefahren, um dort als geschlossene Kolonne auf den abwärts gehenden Kettenstrang 2, 2a abgegeben zu werden, der während dieser Übergabezeit in beliebiger Weise stillgesetzt werden kann, z. B. durch Auslösen eines Kontaktes beim Auffahren des Absetzwagens auf die Rampe. Beim Ausfahren des Absetzwagens auf die Elektrobühne wird wiederum der Kettenantrieb eingeschaltet. Auch während dieser Stillstandzeit der Kette kommt die niedriger angeordnete Flur A mit der dadurch geschaffenen Ablegereserve der kontinuierlichen Pressenarbeit zugute.
  • Von diesem abwärts gehenden Kettenstrang werden die trockenen Formlinge auf der Ofenseite D entnommen und auf die Ofenwagen gesetzt, um zum Brennofen gefahren zu werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Umlaufelevator, bei welchem vorzugsweise auf gleicher Flur nasse Formlinge mittels Absetzwagen entnommen und getrocknete Formlinge mittels weiterer Absetzwagen abgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß sein Traggerüst (i) rahmenartig mit freier mittlerer Durchfahrt ausgebildet ist, wobei der hochgehende Kettenstrang (2, 2a) in der einen und der abwärts gehende Kettenstrang in der anderen Rahmenstütze und dazwischen Fahrstraßen bzw. Geleise (E, F) für Absetzwagen bzw. Elektrobühnen angeordnet sind.
  2. 2. Umlaufelevator nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Rahmenstützen und den Fahrbahnen (E, F) Rampen (K, L) für die Absetzwagen angeordnet sind.
  3. 3. Umlaufelevator nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flur auf der Aufgabenseite (A) der nassen Formlinge tiefer als die Flur (G) der Fahrbahnen (E, F) liegt.
  4. 4. Umlaufelevator nach einem der voran gegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kettenstrang (2, 2a) unten in einem unter Flur (G) liegenden Kanal (H) läuft.
  5. 5. Umlaufelevator nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Absetzwagen den Umlauf des Kettenstranges (2, 2a) beim Auf- bzw. Abfahren von der Rampe ein- bzw. ausschalten.
  6. 6. Umlaufelevator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Absetzwagen auf den Rampen (K, L) gleichzeitig auf- bzw. wegfahren.
DET3848A 1951-01-30 1951-01-30 Umlaufelevator, bei welchem vorzugsweise auf gleicher Flur nasse Formlinge mittels Absetzwagen entnommen und getrocknete Formlinge mittels weiterer Absetzwagen abgesetztwerden Expired DE905350C (de)

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Publications (1)

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DE905350C true DE905350C (de) 1954-03-01

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DET3848A Expired DE905350C (de) 1951-01-30 1951-01-30 Umlaufelevator, bei welchem vorzugsweise auf gleicher Flur nasse Formlinge mittels Absetzwagen entnommen und getrocknete Formlinge mittels weiterer Absetzwagen abgesetztwerden

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