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DE905259C - Automatischer Peiler - Google Patents

Automatischer Peiler

Info

Publication number
DE905259C
DE905259C DET5240D DET0005240D DE905259C DE 905259 C DE905259 C DE 905259C DE T5240 D DET5240 D DE T5240D DE T0005240 D DET0005240 D DE T0005240D DE 905259 C DE905259 C DE 905259C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
receiver
voltage
automatic direction
direction finder
tuning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET5240D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Nat Werner Hasselbeck
Dr Phil Hans Rebmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET5240D priority Critical patent/DE905259C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE905259C publication Critical patent/DE905259C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S3/00Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic, or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received
    • G01S3/02Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic, or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received using radio waves
    • G01S3/14Systems for determining direction or deviation from predetermined direction
    • G01S3/38Systems for determining direction or deviation from predetermined direction using adjustment of real or effective orientation of directivity characteristic of an antenna or an antenna system to give a desired condition of signal derived from that antenna or antenna system, e.g. to give a maximum or minimum signal
    • G01S3/42Systems for determining direction or deviation from predetermined direction using adjustment of real or effective orientation of directivity characteristic of an antenna or an antenna system to give a desired condition of signal derived from that antenna or antenna system, e.g. to give a maximum or minimum signal the desired condition being maintained automatically
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)
  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)
  • Superheterodyne Receivers (AREA)

Description

  • Automatischer Peiler Die Erfindung betrifft einen automatischen Peiler mit rotierender Richtcharakteristik, bei dem der Amplitudenverlauf der Emp fangs spannung in Abhängigkeit von der jeweiligen Winkellage der Richtcharakteristik in kartesischen oder polaren Koordinaten aufgezeichnet wird. Bei automatischen Peilern dieser Art ergibt sich die Schwierigkeit, daß bei Fehlabstimmung des Empfängers zufolge der Richtlinearität der resultierenden Phasencharakteristik außerhalb des tolerierten Abstimmungsbereiches Peilfehler entstehen. Um Fehlpeilungen zu vermeiden, wurde deshalb bereits vorgeschlagen, die Intensität des Oszillographenstrahles durch eine von der Empfängerabstimmung abhängige Steuerspannung derart zu beeinflussen, daß die oszillographische Anzeige bei unscharfer Abstimmung unterdrückt wird.
  • Bei den bisher vorgeschlagenen Einrichtungen zur Intensitätssteuerung des Oszillographenstrahles ergibt sich jedoch die Schwierigkeit, daß die oszillographische Anzeige stets unterdrückt ist, wenn nicht gerade eine genaue Abstimmung auf einen bestimmten Sender vorliegt, so daß entweder gar keine Anzeige oder die Aufzeichnung einer Peilkurve erhalten wird. Es ist nun aber erwünscht, in den zwischen den verschiedenen Sendern liegenden Abstimmbereichen eine Aufzeichnung der Zeitbasis zu erhalten, um deren Lage überprüfen und einregeln zu können.
  • Um dieses zu erreichen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, bei einem automatischen Peiler der beschriebenen Art die durch die Rotation der Richtcharakteristik aus der Empfangsspannung erzeugte und auf eine Zwischenfrequenz transponierte Schwebung einerseits über eine Empfängerstufe mit schmaler Durchlaßbreite (Bandfilter) auf das Strahlablenksystem des Oszillographen wirken zu lassen und andererseits über eine Bandsperre, deren Sperrbereich der Abstimmungstoleranz entspricht und schmaler ist als die Durchlaßbreite des anderen Steuerzweiges, nach Gleichrichtung mit großer Zeitkonstante im Vergleich zur Rotationsfrequenz der Richtcharakteristik auf den Oszillograpenstrahl im Sinne einer Unterdrückung desselben wirken zu lassen, Auf diese Weise wird erreicht, daß nur bei scharfer Abstimmung des Empfängers eine Peilkurve aufgezeichnet wird, während bei geringer Verstimmung die Anzeige unterdrückt wird, so daß keine Fehlpeilungen möglich sind. Bei starker Verstimmung hingegen wird die Anzeige wieder freigegeben, doch erhält man wegen des Ausbleibens einer Empfangsspannung durch die Selektion im Empfänger nur die Ruhezeitbasis dargestellt. Es ist dabei zweckmäßig, die Aufladung des Kondensators im Gleichrichterkreis mit großer Zeitkonstante und die Entladung desselben mit kleiner Zeitkonstante vorzunehmen. Dadurch wird erreicht, daß sofort bei Eintritt in den tolerierten Abstimmungsbereich eine Anzeige erhalten wird und daher auch bei raschem Durchdrehen der Abstimmung kein Sender unterdrückt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll an Hand der Abb. 1 näher erläutert - werden. Bei diesem wird beispielsweise ein Adcock-Antennensystem verwendet, daß an ein Goniometer mit dauernd rotierender Suchspule I angeschlossen ist.
  • Die Suchspule wird zu diesem Zweck von einem Motor 2 angetrieben. Ihre Empfangsspannung wird über Schleifringe abgenommen und beispielsweise in einem normalen Telegraphieempfänger 3 verstärkt, der die durch die Rotation der Richtcharakteristik aus der Empfangsfrequenz erzeugte Schwebung in niederfrequentes Gebiet transponiert.
  • Im Ausgang dieses Empfängers liegt ein Bandfilter, dessen Durchlaßbreite beispielsweise 300 Hz bei einer mittleren Durchlaßfrequenz von I kHz beträgt. Hinter dem Bandfilter befindet sich nach einem älteren Vorschlag ein Kreuzglied 5, welches zur Linearisierung der Phasencharakteristik des Empfängers innerhalb der Abstimmungstoleranz dient. Hieran schließt sich, ebenfalls nach einem älteren Vorschlag, eine Mischstufe 6 mit einem Oszillator 7, der die niederfrequente Schwebung auf höhere Frequenzen transponiert, um nach Gleichrichtung in der Stufe 8 scharfe Minimumdurchgänge der Peilspannung zu erhalten. Auf den Gleichrichter 8 folgt ein Leistungsverstärker 9, dessen Ausgangsströme über Schleifringe einer Ablenkspule 10 der zur Anzeige benutzten Braunschen Röhre II zugeführt werden. Diese Röhre hat noch eine weitere Ablenkspule I2, die ebenso wie die Ablenkspule IO von dem Motor 2 synchron mit der Suchspule I um den Röhrenkolben in Rotation versetzt wird. Die Ablenkspule 12 ist über Schleifringe an eine Gleichstromquelle I3 angeschlossen, zu der ein regelbarer Widerstand 14 in Serie liegt.
  • Sie bewirkt zufolge ihrer Rotation um den Röhre kolben eine Kreisablenkung des Kathodenstrahis, wobei der Durchmesser dieser Ruhekreisspur mit Hilfe des Widerstandes 14 eingeregelt werden kann.
  • Die Ausgangsströme der Leistungsstufeg steuern über die Ablenkspule-Io die radiale Auslenkung des Kathodenstrabis, so daß man in bekannter Weise ein lanzettenfönniges Leuchtbild erhält, dessen Spitzen an einer kreisförmigen Peilskala die Einfallsrichtung des gepeilten Senders erkennen lassen.
  • An den Ausgang des Kreuzgliedes 5 ist nun gemäß der Erfindung über eine Trennstufe I5 eine Bandsperre I6 angeschlossen, deren Sperrbreite S, wie Abb. 2 a zeigt, der Abstimmtoleranz des Empfängers entspricht. Die Sperrbreite ist daher geringer als die Durchlaßbreite D des Bandfilters 4.
  • An die Bandsperre ist zweckmäßig über eine weitere Verstärkerstufe I7 ein Gleichrichter I8 mit großer Zeitkonstante angeschlossen, der eine von der mittleren Größe der Peilspannung abhängige Regelspannung an das Steuergitter (Wehnelt-Zylinder) der Braunschen Röhre 11 im Sinne einer Unterdrückung des Kathodenstrahls liefert.
  • Die Wirkungsweise dieser Anordnung geht aus den Abb. 2 a bis 2 c hervor. Der von der Empfängerabstimmung abhängige Amplitudenverlauf der Empfangsspannung im Ausgang der Stufe 5 entspricht der Durchlaß charakteristik 4' des Bandfilters 4. Um den entsprechenden Amplitudenverlauf der Spannung im Ausgang der Bandsperre 16 zu erhalten, muß man die Kurve 4' mit der Durchlaßcharakteristik I6' dieser Bandsperre multiplizieren. Man erhält auf diese Weise den in Abb. 2b dargestellten Verlauf der Regelspannung R in Abhängigkeit von der Empfängerabstimmung. Da diese Regelspannung im Sinne einer Unterdrückung des Kathodenstrahls auf die Braunsche Röhre II wirkt und im Bereich der genauen Abstimmung sowie bei größerer Fehlabstimmung Null wird, ergibt sich, daß sich in diesen Bereichen der Kathodenstrahl ausbilden kann. Während aber im Durchlaßbereich des Bandfilters 4 Empfangsspannung aufgenommen wird und daher eine zusätzliche Steuerung der Strahlablenkung im Oszillographen erfolgt, so daß eine lanzettenförmige Leuchtfigur L gemäß Abb. 2 c dargestellt wird, wirkt bei größerer Fehlabstimmung auf die Ablenkspuie IO keine Spannung ein, und es wird die Ruhekreisspur K dargestellt. In den Abstimmbereichen B, die zwischen scharfer Abstimmung und großer Verstimmung liegen und in denen vom Bandfilter 4 noch eine Empfangsspannung geliefert wird, die allerdings zufolge der Nichtlinearität der Phasencharakteristik zu Fehlanzeigen führen würde, wird die Anzeige durch die Regelspannung R -unterdrückt.
  • Für die Durchführung der Erfindung stehen dem Fachmann natürlich noch zahlreiche andere Möglichkeiten zur Verfügung. Das Bandfilter und die Bandsperre müssen sich nicht in einem Empfängerteil befinden, der Niederfrequenzen führt, obwohl diese Anordnung als besonders zweckmäßig anzusehen ist. -Ebenso ist die dargestellte Steuerungsart der Braunschen Röhre wie iiberhaupt die An- wendung einer Braunschen Röhre zur Anzeige nur als Beispiel anzusehen.
  • PATENTANSPRCCHE: I. Automatischer Peiler mit rotierender Richtcharakteristik und oszillographischer Aufzeichnung der Empfangsspannung in Abhängigkeit von der Winkellage der Richtcharakteristik, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsspannung des mit Zwischenfrequenzverstärkung arbeitenden Empfängers einerseits über ein schmales Bandfilter und gegebenenfalls einen Gleichrichter auf das Strahlablenksystem des Oszillographen wirkt und andererseits über eine Bandsperre, deren Sperrbereich der Abstimmungstoleranz entspricht und schmaler ist als die Durchlaßbreite des Bandfilters, nach Gleichrichtung mit einer im Vergleich zur Rotationsfrequenz der Richtcharakteristik großen Zeitkonstante auf den Oszillographenstrahl im Sinn einer Unterdrückung desselben einwirkt.

Claims (1)

  1. 2. Automatischer Peiler nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückregelzeitkonstante des Gleichrichterkreises hinter der Bandsperre klein bemessen ist.
DET5240D 1942-12-12 1942-12-12 Automatischer Peiler Expired DE905259C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET5240D DE905259C (de) 1942-12-12 1942-12-12 Automatischer Peiler

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET5240D DE905259C (de) 1942-12-12 1942-12-12 Automatischer Peiler

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE905259C true DE905259C (de) 1954-03-01

Family

ID=7544941

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET5240D Expired DE905259C (de) 1942-12-12 1942-12-12 Automatischer Peiler

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE905259C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2721632A1 (de) * 1977-05-13 1978-11-16 Licentia Gmbh Peiler mit goniometer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2721632A1 (de) * 1977-05-13 1978-11-16 Licentia Gmbh Peiler mit goniometer

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