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DE2721632A1 - Peiler mit goniometer - Google Patents

Peiler mit goniometer

Info

Publication number
DE2721632A1
DE2721632A1 DE19772721632 DE2721632A DE2721632A1 DE 2721632 A1 DE2721632 A1 DE 2721632A1 DE 19772721632 DE19772721632 DE 19772721632 DE 2721632 A DE2721632 A DE 2721632A DE 2721632 A1 DE2721632 A1 DE 2721632A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
direction finder
receiver
goniometer
signal
frequency
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19772721632
Other languages
English (en)
Other versions
DE2721632C2 (de
Inventor
Wolfgang Dr Ing Schaller
Albert Dipl Ing Troost
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Systemtechnik AG
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19772721632 priority Critical patent/DE2721632C2/de
Publication of DE2721632A1 publication Critical patent/DE2721632A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2721632C2 publication Critical patent/DE2721632C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S3/00Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic, or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received
    • G01S3/02Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic, or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received using radio waves
    • G01S3/04Details
    • G01S3/06Means for increasing effective directivity, e.g. by combining signals having differently oriented directivity characteristics or by sharpening the envelope waveform of the signal derived from a rotating or oscillating beam antenna

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Peiler mit Goniometer
  • Die Erfindung betrifft einen Peiler, bei dem das Ausgangssignal eines Peilantennensystems über ein Goniometer einem Peilempfänger zuführbar ist und bei dem das Peilergebnis auf einer Anzeigeeinrichtung - vorzugsweise einer Elektronenstrahl-Röhre - zur Anzeige kommt.
  • Das (elektronische) Goniometer eines solchen Goniometerpeilers rotiert mit einer Kreisfrequenz #R , Fällt eine ebene Welle E . exp(jzt) der Kreisfrequenz # unter dem Azimut a ein, so ist das Ausgangssignal des Goniometers proportional zu coswt . cos(Rt - a), d. h. die Peilinformation a steckt in der Phase der Amplitudenmodulation mit der Kreis frequenz Die Die Auswertung dieses Signals auf die von Goniometerpeilern bislang bekannte Art ermöglicht lediglich die Auflösung nach einer Welle. Fallen zwei Wellen mit unterschiedlichem Azimut gleichzeitig ein, so wird die Peilung der stärkeren Welle infolge der Trübung, d. h. einer mehr oder weniger starken Ausfüllung des Minimums bei #R . t = α + #/2, gestört, während die schwächere Welle ganz unterdrückt wird.
  • Man kann die Peiler einteilen nach der Anzahl der benötigten Peilkan.ale in Ein- bis Dreikanalpeiler, nach der Anzahl gleichzeitig auflösbarer Wellen in Ein- und Mehrwellenpeiler und nach der Anzahl der gleichzeitig beobachtbaren Frequenzkanäle in herkömmliche Peiler für einen abstimmbaren Frequenzkanal und Vielfrequenzpeiler (Vielfrequenzkanal-Peiler) fiir viele simultan festabgestimmte Frequenzkanäle.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Pciler der eingangs genannten Art zu schaffen, der auch für Vielfrequenzbetrieb geeignet ist und der mit nur einem Pcilkanal (pro Frequenz) die Mehrwellenkapazität des zwei- bzw. dreikanaligen Peilers nach Watson-Watt besitzt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemfiß dadurch gelöst, daß der Peiler als Einkanalpeiler ausgebildet ist mit einem Peilempfanger, daß die Ausgangssignale des Peilempfängers für jeden Frequenzkanal mit einem komplexen Trägersignal multiplizierbar sind, dessen Kreisfrequenz WR gleich der Rotations-Kreisfrequenz des Goniometers ist, und daß aus den so gewonnenen Signalen durch Trennung von den außen liegenden Seitenbändern mittels geeigneter Filter Signale der Kanal-Kreisfrequenzen der Peilempfänger-Ausgangssignale separierbar sind, die die Peilinformationen in der komplexen Ebene enthalten.
  • Eine bevorzugte Ausgestaltungsform besteht darin, daß der Peilempfänger als frequenzselektives Mittel ein nichtrekursives digitales Filter fiir Filtermultiplexbetrieb enthält, bei welchem zur Durchführung der Filterung die schnelle Fourier-Transformation (FFT, Fast-Fourier-Transform) zur Anwendung kommt. Ein derartiges Filter mit linearem Phasengang und mit einer Durchlaßcharakteristik, die aus frequenzmäßig äquidistanten Bandpaßkurven konstanter Bandbreite bzw. aus Bandpaßkurven unterschiedlicher Bandbreite sowie beliebigen Abstandes besteht, ist bereits aus der DT-OS 22 62 652 bzw. der DT-OS 24 36 013 bekannt, und ist daher nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
  • Eine sehr vorteilhafte Weiterbildungsform ist dadurch gegeben, daß der Peilempfänger zugleich für Iiorchzwecke verwendbar ist, da die Modulation der gepeilten Träger ungestört erhalten bleibt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung fiir nur einen Frequenzkanal ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt blockschaltbildmäßig eine Anordnung mit einem Peilantennensystem AS, einem Goniometer G und einem Peilempfänger E. Das Ausgangssignal S des Peilempfängers E wird einem Multiplizierer M zugefiihrt, in dem es mit einem kompJexen Trägersignal TS = exp(J#Rt) multipliziert wird, dessen Kreisfrequenz der Rotations-Kreisfrequenz des Goniometers gleich gewäh @ @st. Aus dem so gewonnenen Signal S' wird mittels eine@ @@@ers @ ein Signal S" separiert, das auf einer Anzeigee@n@ tu' k in der komplexen Phasenebene zur Anzeige komm@ @m @@tersch@@ @@ @ @rw@ @@@ Goniometerpeilern @ertet der @ @ @er @ch nur die Hüllkurve @Amplitude) sc@@@@@ auch dessen Phase, wodurch @ir @@ erreicht wird. Das Pfeilsignal @ @@ - α) am Ausgang . en@ @ie in Fig. 2a dargestellten @ @ @ @ M@ @@@@@kation mit dem komplexen Trägersignal TS @ exp (j#Rt) erhält man aus dem Peilsignal S das Signal dessen Spektrallinien in Fig. 2b dargestellt sind. Mit hilfe des Filters F, dessen Durchlaßcharakteristik D in Fig. 2b gestrichelt eingezeichnet ist, wird aus dem Signal S' durch Abtrennung von den außen liegenden Seitenbändern das Signal A S" = 2 # cos(#0t + #) # exp(jα) separiert und in der komplexen Phasenebene auf der Anzeigeeinrichtung A zur Darstellung gebracht, indem die dem sino, proportionale reale Komponente des Signals S" auf die horizontalen und die dem cosa proportionale imaginäre Komponente auf die vertikalen Ablenkplatten der Elektronenstrahl-Rohre A gegeben wird. Es entsteht eine um den Winkel j geneigte Gerade in der komplexen Ebene, die mit der Sendefrequenz #0 oszillierend durchfahren wird.
  • Fall@@ mehrere benachbarte Frequenzen unter demselben Azimut ein. so andert d@@ nicht an der Darstellung. d. h. die Modulation des Sendesignals (AM, F@ oder SSB) stört nicht. Die Länge des anzeige@@ @n Peilstriches entspricht der Signalstär@ @ie folg@ @@@r der Amplitudenmodulation. Die Oszillation@@requenz. m. @@@ @@r Peilstrich vom Elektronenstrahl durch @@@@ wir@ @ cht der @@ligen Augenblicksfrequen@ @@@ gepe@@@@ @@@@@s.
  • Wenn un in ein- und demselben Frequenzkanal gleichzeitig zw< i We 1 len mit unterschiedlichem Azimut einfal len, s ent- ent -steht wegen der Linearität der Anordnung das Signal Sind die zwei Wellen inkohärent, d, h. gilt#1##2, wie es bei einer Störung durch einen zweiten Sender in der Regel der Fall ist, so kommt eine mit der Differenzfrequenz beider Wellen taumelnde Folge von Ellipsen zustande, deren Umhüllende ein Parallelogramm ist, wie beispielsweise in Fig. 3a dargestellt. Die Kanten dieses Parallelogramms weisen - wie beim Watson-Watt-Peiler - in die beiden Senderichtungen.
  • Durch einfache Projektion läßt sich die zweidimensionale Peilfigllr - wie in Fig. 3b und c dargestellt - in zwei eindimensionale Funktionen zerlegen, die die beiden Azimutinformationen beinhalten. Natürlich ist wahlweise auch eine Messung der Elevation - anstelle des Azimuts - möglich.
  • Bei einer vollständig kohärenten Störung (Reflexion mit #1 = #2) taumelt die Ellipse nicht und man kann also die Einfallsrichtungen nicht ohne weiteres trennen. Infolge des Dopplereffekts entsteht aber auch bei Wellen vom gleichen Sender, die über mehrere verschiedene ionosphärische Reflexionen zum Peiler gelangen, eine geringe Frequenzdifferenz LL) ' ~ t2 so daß nach einiger Integrationszeit im allgemeinen eine Aussage möglich wird.
  • Die Fähigkeit, zwei aus verschiedenen Richtungen in demselben Frequenzkanal gleichzeitig einfallende Wellen zu trennen, besitzt von den einfachen Peilern sonst nur noch der Watson-Watt-Peiler, der dafür jedoch pro Frequenzkanal zwei bzw.
  • drei Peilkanäle benötigt.
  • Die einkanalige Peilanordnung gemäß vorliegender Erfindung setzt eine gute Phasenlinearität des verwendeten Peilempfängers voraus. Diese Voraussetzung wird in idealer Weise von einem Simultanempfänger für eine Vielzahl von Frequenzkanälen erfüllt, bei dem - wie erwähnt - das aus der DT-OS 22 62 652 bzw. DT-OS 24 36 013 bekannte, nach dem Prinzip der schnellen Fourier-Transformation (FFT) arbeitende Filter zur Anwendung kommt. Vorteilhafterweise gestattet der erfindungsgemäße Peiler die Verwendung des Peilempfängers sowohl für Peil- als auch für Horchzwecke, da in dem Peilsignal S" die Horchinformation mit enthalten ist. Mit einem solchen Simultanempfänger als Peilempfänger kann daher eine Vielzahl von Frequenzkanälen gleichzeitig gepeilt und abgehört werden. Dieses ist insbesondere bei der effektiven Aufklärung von kurzzeitigen Sendungen von Bedeutung, indem z. B.
  • die Peilungen "auf Vorrat" abgespeichert werden und bei Sendungen, deren Nachrichteninhalt Interesse geweckt hat, clie zugehorige Peilung aus dem Speicher geliefert wird. Zweckmäßigerwei wird der Peiler in Verbindung mit einer Auswahlvorrichtung betrieben, die die große Masse anfallender Peildaten auf die tatsächlich interessierenden Peilwerte reduziert.
  • Der erfindungsgemäße Peiler kann mit einem Antennensystm ausgerüstet werden, wie es bfi Sichtfunkpeilern üblich ist.
  • Seine Leistung ist im Prinzip die gleiche wie diejenige der bekannten Sichtfunkpeiler, der Aufwand ist jedoch stark reduziert, da keine gleichlaufenden Peilkanäle benötigt werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche Peiler, bei dem das Ausgangssignal eines Peilantennensystems über ein Goniometer einem Peilempfänger zuführbar ist und bei dem das Peilergebnis auf einer Anzeigeeinrichtung - vorzugsweise einer Elektronenstrahl-Röhre - zur Anzeige kommt, dadurch gekennzeichnet, daß der Peiler als Einkanalpeiler ausgebildet ist mit einem Peilempfänger (E), daß das Ausgangssignal (S) des Peilempfängers (E) mit einem komplexen Trägersignal (TS) multiplizierbar ist, dessen KreisfrequenzWR gleich der Rotations-Kreisfrequenz des Goniometers (G) ist, und daß aus dem so gewonnenen Signal (S') durch Trennung von den außen liegenden Seitenbändern mittels geeigneter Filter (F) ein Signal (S") der Kreisfrequenz des Peilempfänger-Ausgangs signals (S) separierbar ist, das auf der Anzeigeeinrichtung in der komplexen Phasenebene zur Darstellung gelangt (Fig. 1 bis 3).
  2. 2. Peiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Peilempfänger (E) als frequenzselektives Mittel ein nichtrekursives digitales Filter für Filtermultiplexbetrieb enthält, bei welchem zur Durchführung der Filterung die schnelle Fourier-Transformation (FFT, Fast-Fourier-Transform) vorgesehen ist.
  3. 3. Peiler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Peilempfänger (E) zugleich für Horchzwecke verwendbar ist (Fig. 1).
  4. 4. Peiler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Signale innerhalb des Empfangsbereiches des Vielkarjalempfängers nach Anspruch 2 zugleich gepeilt werden und daß eine automatische Signalauswertung nach Anspruch 3 eine Auswahl der interessierenden Peilungen vornimmt.
DE19772721632 1977-05-13 1977-05-13 Peiler mit Goniometer Expired DE2721632C2 (de)

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DE2721632A1 true DE2721632A1 (de) 1978-11-16
DE2721632C2 DE2721632C2 (de) 1986-05-28

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3428726A1 (de) * 1984-08-03 1986-02-13 C. Plath Gmbh Nautisch-Elektronische Technik, 2000 Hamburg Verfahren und vorrichtung zur funkpeilung bei mehrwellenempfang
EP0455102A3 (en) * 1990-05-04 1992-10-07 Rohde & Schwarz Gmbh & Co. Kg High frequency direction finder

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Rhode & Schwarz Mitteilungen 11 (1958) S.219-224 *

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DE2721632C2 (de) 1986-05-28

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