DE905131C - Fuellwagen fuer OEfen, insbesondere Verkokungsoefen - Google Patents
Fuellwagen fuer OEfen, insbesondere VerkokungsoefenInfo
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- DE905131C DE905131C DED7180A DED0007180A DE905131C DE 905131 C DE905131 C DE 905131C DE D7180 A DED7180 A DE D7180A DE D0007180 A DED0007180 A DE D0007180A DE 905131 C DE905131 C DE 905131C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B31/00—Charging devices
- C10B31/02—Charging devices for charging vertically
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Description
- Füllwagen für Ofen, insbesondere Verkokungsöfen Die Erfindung hat einen Füllwagen für Öfen, insbesondere Verkokungsöfen, zum Gegenstand., der quer zu den 'Kammern auf der Ofendecke verfahrbar ist. Ein solcher Füllwagen trägt für jede Füllöffnung einer Kammer einen Kohlebehälter mit einem unter der Wagenbühne angeordneten, auf die Füllöffnung aufsetzbaren Einfüllstutzen. Neben diesen Einfüllstutzen sind in gleicher Anzahl mechanisch oder elektromagnetisch steuerbare Vorrichtungen zum Abheben und Aufsetzen der Verschlußdeckel und meist auch noch eine gleiche Anzahl Vorrichtungen zum Reinigen der Einfüllöffnungen nach dem Füllen der Kammer vorgesehen. Die jeder Einfüllöffnung zugeordneten Deckelabhebeeinrichtungen, Einfüllstutzen und Reinigungsvorrichtungen sind hintereinander in der Fahrtrichtung des Wagens an der Bühnenunterseite angeordnet.
- Ein mit diesen Vorrichtungen versehener Füllwagen muß zum Füllen einer Kammer viermal verfahren werden. Zunächst wird er in eine solche Lage gebracht, daß die Deckelab.hebevorrichtungen sich über den Deckeln befinden, worauf diese abgehoben werden. Dann wird der Wagen um so viel weiter verfahren, bis die Einfüllstutzen über die Füllöffnungen gelangt sind. Nachdem die Füllstutzen auf die Füllöffnungen abgesenkt, die Füllung erfolgt und die Füllstutzen wieder angehoben sind, wird der Wagen in eine solche Lage gebracht, daß die Reinigungsvorrichtungen wirksam werden können. Danach wird der Wagen so weit zurückgefahren, bis die Verschlußdeckel sich wieder über den Füllöffnungen befinden, worauf die Deckel abgesenkt und die Füllöffnungen damit wieder geschlossen werden.
- Dieses mehrfache Verfahren des Wagens über die Füllöffnungen ist zeitraubend und daher unerwünscht. Außerdem ist es sehr schwierig, den Wagen jeweils so genau einzufahren, wie es erforderlich ist, wenn die genannten Vorrichtungen einwandfrei wirken sollen. Insbesondere die Deckelabllebevorrichtungen erfordern ein außerordentlich genaues Einfahren des Wagens, weil die Deckel zum Zweck des gasdichten Abschlusses genau zentrisch aufgelegt werden müssen. Ein so genaues Einfahren des Wagens gelingt aber nur in den seltensten Fällen, und deshalb war man bisher häufig gezwungen, nach dem Aufsetzen der Verschlußdeckel deren Ränder gasdicht zu vergießen.
- Es ist schon vorgeschlagen worden, zwei Arbeitsvorrichtungen eines stillstehenden Füllwagens nacheinander in Eingriff zu bringen, wobei die Überführungsbewegung der Arbeitsvorrichtungen in die Arbeitsstellung teils parallel und teils rechtwinklig zur Achse der Füllöffnung erfolgen soll.
- Nach der Erfindung sind die Arbeitsvorrichtungen dagegen derart hintereinander angeordnet, daß sie beim Überführen in die Arbeitsstellung im wesentlichen rechtwinklig zur Achse der zugehörigen Einfüllöffnung bewegt werden, so daß insbesondere mehr als zwei Vorrichtungen in einer Richtung hintereinandergeschaltet werden können. Diese Arbeitsvorrichtungen werden zweckmäßig auf einer ,gemeinsamen Bewegungsvorrichtung angeordnet, beispielsweise auf einem in Laufrichtung des Füllwagens an diesem verfahrbaren Träger.
- Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß die Weglängen, um die die Träger jeweils verfahren werden müssen, durch zwangsläufig wirkende Steuermittel begrenzt werden.
- Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Füllwagens wird erreicht, daß der Träger nach dem Füll- und dem Reinigungsvorgang in genau die gleiche Stellung zurückkehrt, in der er sich während des Abhebens der Deckel befand. Es ist also nicht mehr erforderlich, den Füllwagen sehr genau einzufahren, weil dann in jedem Falle der Verschlußdeckel wieder dort abgesetzt wird, wo er von der Abhebevorrichtung aufgenommen wurde.
- Die Träger können einzeln, in Gruppen oder gemeinsam pneumatisch, elektrisch oder auf andere Weise verfahren werden, wobei bei Anwendung von drei zwangsläufig in Wechselwirkung über die Füllöffnungen zu bringenden Vorrichtungen deren Bewegung durch Kopplung ihrer Antriebe oder Steuerungen oder durch gemeinsame Bewegungsmittel erfolgen kann.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Der Füllwagen ist mit seinem Fahrwerk i auf der Ofendecke 2 verfahrbar und trägt für jede Füllöffnung einen Kohlebehälter 3, einen Einfüllstutzen q., eine elektromagnetische Deckelabhebev orrichtung 5 und eine Vorrichtung 6 zum Reinigen der Einfüllöffnungen 7 nach dem Füllen. Die Vorrichtungen 4., 5 und 6 sind an den Trägern 8 .angeordnet, die mittels Rollen 9 an der Wagenbühne io in der Laufrichtung des Füllwagens verfahrbar sind. Das Verfahren der Träger 8 erfolgt durch pneumatische Mittel, die auf die in den Zylindern i i und i- beweglichen Kolben 13 und 14 beiderseits einwirken können. Ist der Füllwagen so eingefahren, daß die Einrichtungen zum Abheben -der Deckel sich über diesen befinden, :dann werden die Magnete abgesenkt und mit den Deckeln 15 wieder angehoben. Danach werden die Kolben 13 über die Leitungen 13a beeinflußt. Diese Kolben lassen sich jedoch nicht verschieben, weil sie von den mit ihnen verbundenen Kolben 14. in -den an der Bühne io befestigten Zylindern 12 daran gehindert werden. Infolgedessen werden die Zylinder i i in Pfeilrichtung bewegt und mit diesen die Träger 8, an denen diese Zylinder angeordnet sind. Der Kolbenhub ist dabei so bemessen, daß, zu Ende der Bewegung der Zylinder i i, die Einfüllstutzen4 sich über den Füllöffnungen befinden. Jetzt werden die teleskopartigen Einfüllstutzen mit Hilfe der Steuerglieder 16, 17 und 18 abgesenkt und dabei gleichzeitig durch die Steuerglieder i9 und 2o die mit Öffnungen Zia versehenen Schieber 21 so verschoben, daß dies,- Öffnungen unter die Ausflußöffnungen der Kohlebehälter gelangen. Die Schieber 21 dienen dazu, den Austritt der Kohle aus den Behältern außerhalb des eigentlichen Füllvorganges zu verhindern. Nachdem die Füllung beendet ist, die über die Drehteller 3a erfolgt, werden die Einfüllstutzen wieder angehoben und damit gleichzeitig durch die Steuerglieder i9 und 2o die Schieber 21 in ihre Ausgangslage zurückgezogen. Danach werden die Kolben 14 über die Leitungen i.Ia beeinflußt, während die Kolben 13 unter Druck verbleiben. Die sich den Böden der Zylinder 12 nähernden Kolben 1.4 verschieben über die Kolben 13 und die Zylinder i i die Träger 8 um einen weiteren Betrag in Pfeilrichtung, wobei ebenfalls durch entsprechende Bemessung des Kolbenhubs dafür gesorgt ist, daß die Reinigungsvorrichtungen 6 über die Einfüllöffnungen zu liegen kommen. Nachdem jene über die Steuerglieder 22 und 23 zur Funktion und in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht wurden, werden die Kolben 13 und 14 über die Leitungen 13b und 1q.b beeinflußt, worauf diese und -damit die Träger 8 in die in der Zeichnung dargestellte Ausgangslage zurückkehren. Die Magnete befinden sich dann wieder genau in der gleichen Lage wie beim Abheben der Deckel, so daß beim Absenken der Deckel auch diese genau die gleiche Lage einnehmen, die sie vor dem Abheben innehatten.
- Der Erfindungsgedanke ist mit gleichem Vorteil auch bei solchen Füllwagen anwendbar, bei denen nur je zwei Vorrichtungen wechselweise über die Füllöffnungen des Ofens gebracht werden müssen, bei denen also z. B. die Reinigung der Einfüllöffnungen von Hand vorgenommen wird.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Füllwagen für Ofen, insbesondere Verkokungsöfen, mit wenigstens zwei Arbeitsvorrichtungen für jede Einfüllöffnung der Kammer, die bei stillstehendem Füllwagen nacheinander in die Arbeitsstellung gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß .die Arbeitsvorrichtungen (d., 5, 6) derart hintereinander angeordnet sind, daß sie beim Überführen in die Arbeitsstellung im wesentlichen rechtwinklig zur Achse der zugehörigen Einfüllöffnung (7) bewegt werden.
- 2. Füllwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die lageveränderbaren Arbeitsvorrichtungen (4, 5, 6) auf einer gemeinsamen Bewegungsvorrichtung (8) angeordnet sind, z. B. auf einem in Laufrichtung des Füllwagens an diesem bewegbaren Träger.
- 3. Füllwagen nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die @@'eglängen, um die die Bewegungsvorrichtung verfahren werden muß, durch zwangsläufig wirkende Steuermittel begrenzt werden, z. B. einzeln oder gemeinsam durch pneumatisch beeinflußte Kolben, deren Hub den Wegstrecken entspricht, um die die Bewegungsvorrichtungen verfahren werden müssen.
- 4. Füllwagen nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung von drei zwangsläufig in Wechselwirkung über die Füllöffnung zu bringenden Arbeitsvorrichtungen (4, 5, 6) deren Bewegung durch Kopplung ihrer Antriebe oder Steuerungen oder durch gemeinsame Bewegungsmittel erfolgt.
- 5. Füllwagen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsmittel für die ,Einrichtungen zwei miteinander verbundene Kolben (i3 und 14) dienen, die in einander zugekehrten Zylindern (ii und 12) laufen, von denen der eine am Träger (8), der andere an der Wagenbühne (io) befestigt ist.
- 6. Füllwagen nach den Ansprüchen i bis 5, gekennzeichnet durch einen mit einer Öffnung (2id) versehenen Schieber zwischen Wagenbühne und Bewegungsrichtung, der in gleicher Richtung wie diese bewegbar ist und beim Absenken des Einfüllstutzens selbsttätig so verschoben wird, daß die Öffnung über den Einfüllstutzen gelangt, und der beim Anheben des Einfüllstutzens in seine Ausgangsstellung zurückgebracht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED7180A DE905131C (de) | 1950-10-26 | 1950-10-26 | Fuellwagen fuer OEfen, insbesondere Verkokungsoefen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED7180A DE905131C (de) | 1950-10-26 | 1950-10-26 | Fuellwagen fuer OEfen, insbesondere Verkokungsoefen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE905131C true DE905131C (de) | 1954-02-25 |
Family
ID=7031982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED7180A Expired DE905131C (de) | 1950-10-26 | 1950-10-26 | Fuellwagen fuer OEfen, insbesondere Verkokungsoefen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE905131C (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2981423A (en) * | 1957-12-16 | 1961-04-25 | Woodall Duckham Constr Co Ltd | Charging horizontal coke ovens |
| DE1161535B (de) * | 1957-12-16 | 1964-01-23 | Woodall Duckham Construction C | Einrichtung zum Abheben der Fuellochdeckel von Verkokungskammeroefen |
| DE1236467B (de) * | 1957-12-16 | 1967-03-16 | Woodall Duckham Construction C | Einrichtung zum Abheben der Fuellochdeckel fuer Verkokungskammeroefen |
| DE1280210B (de) * | 1961-07-12 | 1968-10-17 | Konstruktionsbuero Koksochimma | Vorrichtung zum Abheben und Aufsetzen eines Fuellochdeckels eines Verkokungsofens |
| DE2259559A1 (de) * | 1971-12-29 | 1973-07-05 | Woodall Duckham Ltd | Einrichtung zum ueberleiten der beim fuellen der ofenkammern einer horizontalkoksofenbatterie entstehenden fuellgase in die jeweils benachbarte ofenkammer |
| DE3005994A1 (de) * | 1980-02-18 | 1981-08-27 | Gewerkschaft Schalker Eisenhütte, 4650 Gelsenkirchen | Koksofen-fuellwagen |
| DE3050143A1 (de) * | 1980-02-18 | 1983-01-27 | Gewerkschaft Schalker Eisenhütte, 4650 Gelsenkirchen | Koksofen-fuellwagen |
-
1950
- 1950-10-26 DE DED7180A patent/DE905131C/de not_active Expired
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2981423A (en) * | 1957-12-16 | 1961-04-25 | Woodall Duckham Constr Co Ltd | Charging horizontal coke ovens |
| DE1161535B (de) * | 1957-12-16 | 1964-01-23 | Woodall Duckham Construction C | Einrichtung zum Abheben der Fuellochdeckel von Verkokungskammeroefen |
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| DE1280210B (de) * | 1961-07-12 | 1968-10-17 | Konstruktionsbuero Koksochimma | Vorrichtung zum Abheben und Aufsetzen eines Fuellochdeckels eines Verkokungsofens |
| DE2259559A1 (de) * | 1971-12-29 | 1973-07-05 | Woodall Duckham Ltd | Einrichtung zum ueberleiten der beim fuellen der ofenkammern einer horizontalkoksofenbatterie entstehenden fuellgase in die jeweils benachbarte ofenkammer |
| DE3005994A1 (de) * | 1980-02-18 | 1981-08-27 | Gewerkschaft Schalker Eisenhütte, 4650 Gelsenkirchen | Koksofen-fuellwagen |
| DE3050143A1 (de) * | 1980-02-18 | 1983-01-27 | Gewerkschaft Schalker Eisenhütte, 4650 Gelsenkirchen | Koksofen-fuellwagen |
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