[go: up one dir, main page]

DE905013C - Verfahren zur Herstellung von Butantriol-(1, 2, 3,) - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Butantriol-(1, 2, 3,)

Info

Publication number
DE905013C
DE905013C DEB6672D DEB0006672D DE905013C DE 905013 C DE905013 C DE 905013C DE B6672 D DEB6672 D DE B6672D DE B0006672 D DEB0006672 D DE B0006672D DE 905013 C DE905013 C DE 905013C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
butanetriol
chlorine
butene
preparation
aqueous solution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB6672D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Walter Reppe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB6672D priority Critical patent/DE905013C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE905013C publication Critical patent/DE905013C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C31/00Saturated compounds having hydroxy or O-metal groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C31/18Polyhydroxylic acyclic alcohols
    • C07C31/22Trihydroxylic alcohols, e.g. glycerol
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C33/00Unsaturated compounds having hydroxy or O-metal groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C33/02Acyclic alcohols with carbon-to-carbon double bonds
    • C07C33/025Acyclic alcohols with carbon-to-carbon double bonds with only one double bond
    • C07C33/035Alkenediols

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Butantriol-(1, 2,3) Es wurde gefunden, daß man Butantriol-#(i, 2, 3) in einfacher Weise aus technisch leicht zugänglichen Rohstoffen, herstellen kann, wenn mian Butin-(I)-01-(3) partiell hydriert, an das so erhaltene Buten-(i)-01-(3) unterchlorige Säure anlagert und in dem entstandenen Chlorhydrin das Chloratom verseift. Butin-(1)-01-(3) ist durch Umsetzen von Acetaldehy,d mit 'Acetylen in Gegenwart von Acetyliden der Schwermetalle- der ersten beiden, Gruppen des Periodischen Systems leicht zugänglich. Die partielle Hydrierung dieses Butinels gelingt mit sehr guter Ausbeute durch katalytische Hydrierung in Gegenwart alkalisch wirkender Stoffe, wie dies im Patent go 1 538 beschrieben, ist.
  • Die Anlagerung von unterchloriger Säure an das auf diesem Weg erhaltene Buten-(1)-01-(3) kann in verschiedener Weise bewirkt werden,. Arn, einfuchsten ist. es, Chlor in wäßriger Lösung auf Buten-(1)-01-(3) einwirken zu lassen, sei es, daß nian Chlor bei gewöhnticher oder tie5eir Temperatur in die wäßrige Lösung des But.enols, wie man sie bei der partiellen Hydrierung einer wäßrigen Butinollösung erhält, einleitet, sei es, daß man das Buten,ol gleichzeitig mit Chlor in Wasser einbringt. Zweckmäßlig hält man. die Konzentration der wüßrigen Lösung unter 3004, da bei höheren, Konzentrationen die Gefahr der Anlagerung von Chlor unter Bildung des Dichlorhydrins besteht. Bei der Umsetzung mit Chlor -und Wasser kann man au-ch säurebindend wirkende Stoffe, z. B. Alkaldcarbonate, mitverwenden, die den entstehenden Chlorwassert)toff binden. Man kann auch die unterchlorige Säure als solche zur Anlagerung benutzen, indem man beispielsweise Btiten-(,)-01-(3) mit einer wäßrigen Löstin-g freier unterchloriger Säure zusammenbringt. oder indem man aus ein-er wäßrigen Lösung eines unterchlorigen Salzes, der das Buten-(i)-01-(3) zugesetzt ist, die unterchlorige Säure durch eine stärkere Säure in Freiheit setzt, so daß sie sich an das Butenol anlagern kann.
  • Die nach einer der oben beschriebenen Methoden erhaltene Lösung von Chlorbutandio,1 wird nun mit alkalisch wirkenden Stoffen behandelt, um das Chlor durch die Oxygruppe zuersetzen. Lösungen, die durch Einleiten von Chlor in wäßriges Buten-(1)-011-(3) hergestellt worden sind, können zuvor von dem darin enthaltenen Chlorwasserstoff durch eine Destillation unter vermindertern Druck, woM wäßrige Salzsäure abdestilliert und das wäßrige Chl#orhydrin zurückbleibt, befreit werden, damit der Alkaliverbrauch verringert wird.
  • Als alkalisches Mittel komm-en in erster Linie Alkalihydroxyde und -carbonate in Betracht. Man kann auch die Verseifung mit einem dieser Mittel, z. B. Natriumcarbonat, beginnen und mit einem anderen, z. B. Natronlauge, zu Ende führen, oder umgekehrt. Man erhält so eine wäßrige Lösung von Butantriol-(i, 2, 3), die außerdem noch das bei der Verseifung erhaltene Chlorid, meist also Natriumchlo-rid, enthält. Man kann daraus das Butantriol-(i, 2, 3) durch Destillation abtrennen oder aber auch zunächst nur das Wasser abdampfen und dann das Butantriol aus dem Kristallbrei durch Abschleudern und Extrahieren, z. B. mit einer i\,1.ethanol-Aceton-Mischung, entfernen, gegebenenfalls mit Tierkohle reinigen, und dann für sich destillier-en.
  • Das so erhaltene Butantriol-(i, 2" 3) ist für viele Zwecke genügend rein. Ein besonders reines und farbloses Erzeugnis erhält man, wenn man das flüssige Destillat noch nlit Wasserstoff in Gegenwart von Hydrierungskatalysatoren bei erhöhter Temperatur, z. B. bei ioo bis i 8o,", behandelt, wobei man natürl#ich solche Hydrierungsbedingungen, vermeidet, unter denen die Oxygruppen des Butantriols- (1, 2, 3) hydriert werden.
  • Dasi Butantriol-(i,:2, 3) ist ein wertvolles Zwischenerzeugnis für weitere chemischeUmsetzungen. B ei s piel, 43,2, Teile des nach dem Beispiel des Patents 901 j38 hergestellten Buten-(I)-01'S#(3) Werden in Form ein-er iolhigen wäßrigen Lösung bei etwa WO so-lange mit Chlor behandelt, bis ein geringer Chloprüberschuß vorhanden ist. Dann wird bei Zimmertemperatur das nicht umgesetzte Chlor durch Einleiten von Luft oder Stickstoff entfernt und die-, Lösung nach Zugabe von 8o Teilen Natriunicarbanat so, lange gerührt, bis das Chlor verseift ist. Nach dern Neutralisieren der Lösung mit Salzsäure wird sie im Vakuum eingedampft und der Rückstand mit wasserfreiem Alkohol erschöpfend ausgezogen. Aus der alkoholischen Lösung erhält man nach dem Abdampfen des Alkohols im Vakuum bei der Destillation etwa 5o Teile reines Butantriol-(i, 2, 3), KP1,7 133 bis 134".

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Butantriol-(1, :2, 3), dadurch gekennzeichnet, daß man Eutin-(i)-01-(3) partiell hydriert, an das so erhaltene Buten-(1)-01-(3) unterchlorige Säure anlagert und in dem entstatidenen Chlorhydrin das Chloratom verseift.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man das Butantriol-(i, 2, 3) einer Nachhydrierung ohne Reduktion derOxygruppen untenvirft.
DEB6672D 1942-04-26 1942-04-26 Verfahren zur Herstellung von Butantriol-(1, 2, 3,) Expired DE905013C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB6672D DE905013C (de) 1942-04-26 1942-04-26 Verfahren zur Herstellung von Butantriol-(1, 2, 3,)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB6672D DE905013C (de) 1942-04-26 1942-04-26 Verfahren zur Herstellung von Butantriol-(1, 2, 3,)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE905013C true DE905013C (de) 1954-02-25

Family

ID=6954802

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB6672D Expired DE905013C (de) 1942-04-26 1942-04-26 Verfahren zur Herstellung von Butantriol-(1, 2, 3,)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE905013C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3205464A1 (de) Verfahren zur herstellung von n-octanol
EP0001274B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Serinol
DE3013808A1 (de) Verfahren zur abtennung von schwefelsaeure aus dem bei der umsetzung von paraffinen mit schwefeldioxid, sauerstoff und wasser in gegenwart von uv-licht anfallenden sulfoxidationsaustrag
DE3602254A1 (de) Verfahren zur herstellung von oxiranylcarbonsaeureestern
DE905013C (de) Verfahren zur Herstellung von Butantriol-(1, 2, 3,)
DE3816253C2 (de)
DE1901089C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Hexantriol-1,2,6
DE670419C (de) Verfahren zur Herstellung von halogenhaltigen Oxalkylaethern
DE1221388B (de) Riechstoffkomposition
DE1056139B (de) Verfahren zur Herstellung von alpha-Amino-beta-oxy-carbonsaeureaniliden
DE707426C (de) Herstellung von ungesaettigten Aldehyden
DE694992C (de) Verfahren zur Herstellung niederer aliphatischer primaerer Oxyalkylamine
DE2111669A1 (de) Herstellung von Alkoholen
DE2416584A1 (de) Hexamethyltetracosan-diol derivate und verfahren zu deren herstellung
EP0008411B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 5-Diäthylaminopentanol-2
DE2621449C3 (de) Verfahren zur Herstellung von tertiären Aminen
DE924148C (de) Verfahren zur Herstellung von N-Methyl-p-aminophenol
DE269701C (de)
DE740987C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkoholen der Acetylenreihe
DE962527C (de) Verfahren zur Herstellung von Oxyhydroperoxyden
DE1129939B (de) Verfahren zur Herstellung von Glycerin und Glykolen durch Hydrierspaltung von Saccharose
DE2936416C2 (de)
DE2139084B2 (de) Verfahren zur Herstellung von 4,4-Diphenyl-piperidinen
DE1668771A1 (de) 2-Methylol-1,2,6-trihydroxyhexan und Verfahren zu dessen Herstellung
DE734025C (de) Verfahren zur Herstellung von Erythrit