DE904866C - Auf dem Wagendach sitzende Luefterhaube fuer Kraft- und Schienenfahrzeuge - Google Patents
Auf dem Wagendach sitzende Luefterhaube fuer Kraft- und SchienenfahrzeugeInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60H—ARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
- B60H1/00—Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
- B60H1/24—Devices purely for ventilating or where the heating or cooling is irrelevant
- B60H1/26—Ventilating openings in vehicle exterior; Ducts for conveying ventilating air
- B60H1/262—Openings in or on the vehicle roof
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Description
- Auf dem Wagendach sitzende Lüfterhaube für Kraft-und Schienenfahrzeuge Mit dem steigenden Verkehr erhöhen sich auch die Geschwindigkeiten der Fahrzeuge. Bei diesen hohen Geschwindigkeiten wirkt sich der Luftwiderstand, insbesondere durch vorspringende Teile des Fahrzeugs, erheblich aus, so daß man gezwungen ist, die Lüftungsapparate in ihrer Formgebung dem geringsten Luftwiderstand anzupassen. Mindert man den Körperwiderstand der Lüftungsapparate herunter, so wirkt sich diese Verminderung auf die Förderleistung aus. Deshalb muß der durchtretenden Luft der geringste Widerstand entgegengesetzt werden.
- Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß vor den stirnseitigen Öffnungen der Lüfterhaube mit Abstand je ein Staukörper angeordnet ist und in den Zwischenräumen zwischen der Lüfterhaube und den Staukörpern jeweils mehrere in das Innere der Lüfterhaube hineinragende Leitschaufeln vorgesehen sind, die den Luftstrom aus dem Wageninnern ins Freie führen. Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind ferner die nach dem Wageninnern gerichteten Enden der Leitschaufeln umgebördelt und treten durch die Wandungen der Lüfterhaube als Tropfrinnen, z. B. für das sich bildende Schwitzwasser, aus.
- Nach der Erfindung können die Leitschaufeln derart gewölbt ausgebildet sein, daß ein wirbelfreier Austritt der abgesaugten verbrauchten Luft aus dem Wageninnern erfolgt, und die Staukörper und der Lüfterhaubenkörper können im Bereich des Zwischenraums zwischen denselben durch einen schornsteinartigen Aufsatz eingefaßt sein. Die nach der Erfindung vorgesehenen Staukörper erhalten in einer besonderen Ausbildung eine solche Anordnung, daß die dem Staudruck ausgesetzten Flächen gegen die Horizontale um 3o bis q.5° geneigt sind.
- Bei der dauernd wechselnden Geschwindigkeit des Fahrzeuges treten Schwingungen auf (kritische Touren), wobei sich diese Schwingungsstöße störend, z. B. durch Lockerung der Lüfterhaube, auswirken. Um diese Störung zu vermeiden, kann die Lüfterhaube durch eine Vierpunktbefestigung auf dem Dach festgelegt sein, so daß dem Staudruck keine Möglichkeit gegeben ist, unter die Lüfterhaube zu greifen und diese zu lösen. Diese Vierpunktbefestigung hat weiter den Vorteil, daß sich die Lüfterhaube bei stark gewölbtem Dach des Fahrzeuges diesem anschmiegt. Außerdem besitzt der Grundring zweckmäßig U-förmige Bügel, wovon der der Lüfterhaube zugekehrte Schenkel eine Gewindebohrung besitzt, in die die durch die Lüfterhaube geführten Befestigungsschrauben für die Lüfterhaube eingreifen und dabei Lüfterhaube und Grundring miteinander verbinden. Durch diese Verbindung setzen sich die Schrauben auf den Flansch des Grundringes auf, wodurch Lüfterhaube und Grundring nicht beschädigt werden. Ein weiterer Erfindungsgedanke besteht darin, daß beide Längswände der Lüfterhaube umgebördelt und als Schwitzwasserrinnen ausgebildet sind. Durch diese Ausbildung der Lüfterhaube werden Rostbildungen der Dachhaut vermieden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. I eine Seitenansicht der Lüfterhaube, teilweise im Schnitt, Abb. 2 eine Vorderansicht von Abb. I, teilweise im Schnitt, Abb. 3 eine Ansicht des Grundringes.
- Die Lüfterhaube nach Abb. I ist für zwei Fahrtrichtungen gedacht. Sie besteht aus den beiden Staukörpern I und 2 und aus der dazwischenliegenden Haube 3. Zwischen den Staukörpern I und 2 und der Lüfterhaube 3 sowie im Innern der Haube 3, und zwar über dem Grundring 4, sind mehrere Leitschaufeln 5 vorgesehen, die die Umleitung der vom Fahrtwind angesaugten Luft aus dem Innern des Fahrzeuges bezwecken. Die inneren Enden der Leitschaufeln 5 sind umgebördelt und als Auffangrinnen 6 für das Schwitzwasser gedacht. Durch Bohrungen in den Seitenwänden der Lüfterhaube 3 wird das Wasser nach außen auf das Dach abgeführt. Die unteren am Fahrzeugdach aufliegenden Längsseiten der Lüfterhaube 3 besitzen je eine Schwitzwasserrinne 7. Sie sind nach innen umgebördelt und stehen mit einer Öffnung für den Abfluß des Wassers nach außen in Verbindung. Die Staukörper I und 2 sowie die Lüfterhaube 3 besitzen schornsteinartige Aufsätze 9 bzw. Io, deren Form und Höhe der jeweiligen Fahrtgeschwindigkeit angepaßt sind. Im Innern der Lüfterhaube 3 ist ein Grundring 4 vorgesehen und am Dach des Fahrzeuges befestigt. Er besitzt U-förmig ausgebildete Flansche, wovon die oberen Flansche II je eine Gewindebohrung für die Befestigungsschrauben I2 besitzen, während der untere Flansch des Grundringes 4 für die Schrauben I2 als Anschlag dient. Zur weiteren Befestigung der Lüfterhaube 3 auf dem Dach sind an den Längsseiten der Lüfterhaube 3 Winkel 8 befestigt, mit welchen die Lüfterhaube 3 auf dem Dach befestigt wird.
- Bei Verwendung der Lüfterhaube an Fahrzeugen, die nur nach einer Richtung verkehren, ist ein Ende der Lüfterhaube stromlinienförmig geschlossen, und zwar das der Fahrtrichtung abgewandte Ende. Die Schraubenköpfe sind des geringen Luftwiderstandes wegen halbrund ausgebildet. Die Höhe des schornsteinartigen Aufsatzes am Staukörper sowie an der Lüfterhaube ergibt sich aus der Länge der Unterdruckzone. Die Luftströmung muß durch den beiderseitigen, schornsteinartigen Aufsatz einen derartigen Auftrieb erhalten, daß sie über die Austrittsöffnung hinwegtritt, so daß sich die gesamte Austrittsöffnung der Luft in der Minuszone befindet.
Claims (8)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Auf dem Wagendach sitzende Lüfterhaube für Kraft- und Schienenfahrzeuge, welche die verbrauchte Luft aus dem Wageninnern absaugt, dadurch gekennzeichnet, daß vor deren stirnseitigen Öffnungen mit Abstand je ein Staukörper (I bzw. 2) angeordnet ist und in den Zwischenräumen zwischen der Lüfterhaube (3) und den Staukörpern jeweils mehrere in das Innere der Lüfterhaube hineinragende Leitschaufeln (5) vorgesehen sind, die den Luftstrom aus dem Wageninnern ins Freie führen.
- 2. Lüfterhaube nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die nach dem Wageninnern gerichteten Enden der Leitschaufeln (5) umgebördelt sind und durch die Wandungen der Lüfterhaube (3) als Tropfrinnen (6), z. B. für das sich bildende Schwitzwasser, austreten.
- 3. Lüfterhaube nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschaufeln (5) derart gewölbt ausgebildet sind, daß ein wirbelfreier Austritt der abgesaugten, verbrauchten Luft aus dem Wageninnern erfolgt.
- 4. Lüfterhaube nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Staukörper (I bzw. 2) und der Lüfterhaubenkörper (3) im Bereich des Zwischenraums zwischen denselben durch einen schornsteinartigen Aufsatz (9, Io) eingefaßt sind.
- 5. Lüfterhaube nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Staudruck ausgesetzten Flächen der Staukörper (I bzw. 2) gegen die Horizontale um 3o bis 45° geneigt sind.
- 6. Lüfterhaube nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Fahrzeugdach ein Ring (4) von U-förmigem Querschnitt sitzt, in dessen oberem Flansch (II) die Lüfterhaube (3) mittels Stehbolzen (i2) befestigt ist.
- 7. Lüfterhaube nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Öffnungen für den freien Luftaustritt aus der Haube (3) dem lichten Querschnitt des Grundringes (4) entspricht.
- 8. Lüfterhaube nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß beide Längswände der Lüfterhaube (3) umgebördelt und als Schwitzwasserrinnen (7) ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH9509A DE904866C (de) | 1951-08-22 | 1951-08-22 | Auf dem Wagendach sitzende Luefterhaube fuer Kraft- und Schienenfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH9509A DE904866C (de) | 1951-08-22 | 1951-08-22 | Auf dem Wagendach sitzende Luefterhaube fuer Kraft- und Schienenfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE904866C true DE904866C (de) | 1954-02-22 |
Family
ID=7145990
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH9509A Expired DE904866C (de) | 1951-08-22 | 1951-08-22 | Auf dem Wagendach sitzende Luefterhaube fuer Kraft- und Schienenfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE904866C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE936136C (de) * | 1952-10-30 | 1955-12-07 | Otto Fritsch | Luefterhaube fuer Kraft- und Schienenfahrzeuge |
-
1951
- 1951-08-22 DE DEH9509A patent/DE904866C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE936136C (de) * | 1952-10-30 | 1955-12-07 | Otto Fritsch | Luefterhaube fuer Kraft- und Schienenfahrzeuge |
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