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DE904832C - Waageaehnliche Vorrichtung zum gewichtsmaessigen Abstimmen mehrerer Komponenten einer Mischung mit vorgeschriebenem Mischungsverhaeltnis - Google Patents

Waageaehnliche Vorrichtung zum gewichtsmaessigen Abstimmen mehrerer Komponenten einer Mischung mit vorgeschriebenem Mischungsverhaeltnis

Info

Publication number
DE904832C
DE904832C DER7594A DER0007594A DE904832C DE 904832 C DE904832 C DE 904832C DE R7594 A DER7594 A DE R7594A DE R0007594 A DER0007594 A DE R0007594A DE 904832 C DE904832 C DE 904832C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
mixing
balance beam
mixing ratio
mixture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER7594A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Roddewig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roddewig & Co
Original Assignee
Roddewig & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roddewig & Co filed Critical Roddewig & Co
Priority to DER7594A priority Critical patent/DE904832C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE904832C publication Critical patent/DE904832C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine waageähnliche Vorrichtung zum gewichtsmäßigen Abstimmen mehrerer Komponenten einer Mischung mit vorgeschriebenem Mischungsverhältnis.
Auf manchen Gebieten der gewerblichen Wirtschaft bestellt die Notwendigkeit, Mischungen mit vorgeschriebenem Mischungsverhältnis herzustellen. Dabei kommt es auch darauf an, daß sich die einzelnen Mischungen auch mengenmäßig in gewissen mehr oder weniger engen Grenzen halten müssen. Das ist z. B. der Fall in der Bauwirtschaft bei der Herstellung von Dachziegeln. Solche Dachziegel halben eine vorgeschriebene Form. Zu ihrer Herstellung werden Formen benötigt, die in der Regel aus Gips bestehen. Für die Herstellung dieser Formen wird Gips und Wasser benötigt. Das Mischungsverhältnis dieser beiden Komponenten ist dabei genau vorgeschrieben. Die Gipsformen werden von den Ziegelherstellern selbst hergestellt. Es ist nun für die Güte dieser Gipsformen entscheidend, daß das vorgeschriebene Mischungsverhältnis der Mischungiskomponemten genau eingehalten wird. Die Methode des üblichen Abwiegens mit Gewichten od. dgl. bat erfahrungsgemäß versagt. Es «nuß te daher ein Weg gesucht werden, der Fehler von vornherein ausschaltet, so dlaß auch ungelernte Laiien'kräfte die Arbeit, ohne Mischungsfehler zu machen, leisten können;
Ein ,solcher Weg ist nach der Erfindung dadurch gefunden worden, daß ein Waagebalken an einem Arm einen Behälter mit Meßzahlen für die Aufnahme der einen Mischungskomponente und am anderen Arm mit einem dem gewünschten Mischungsverhältnis entsprechenden Hebelarm einen weiteren Behälter zur Aufnahme der zweiten zuzumischenden Mischungskomponente aufgelastet hat. Mit einer so ausgebildeten Wiegevorrichtung
ίο können die Komponenten einer Mischung mit dem vorgeschriebenen Mischungsverhältnis genau abgestimmt werden, damit es nach Einfüllen der Mischungskomponenten in die vorgesehenen Wiegebelhälter nur nötig ist, den Waagebalken ins Gleichgewicht zu bringen, was jeder ungeübten Laienkraft ohne weiteres möglich ist. Dabei wird auch gleichzeitig die Gesamtmenge der Mischung in den gewünschten Grenzen festgelegt, indem der graduierte Behälter bis zu einem durch Erfahrung ermittelten Eichstnich angefüllt und danach der andere Behälter mit der anderen Mischungskomponente gefüllt wird, bis die Waage im Gleichgewicht schwebt.
Um ein und dieselbe Waage nicht nur für ein bestimmtes Mischungsverhältnis, sondern auch für jedes beliebige Mischungsverhältnis verwenden zu können, ist nach der Erfindung der Waagehebelarm für die zuzumischende Mischungskomponente veränderlich. Zweckmäßig geschieht das dadurch, daß dieser Waagebalkenarm mit einer verschiebbaren Vorrichtung versehen wird, in die der dafür vorgesehene Behälter eingehängt wird und die je nach dem gewünschten Mischungsverhältnis in eine dafür vorgesehene Kerbe einrastet. Das Gleichgewicht des Waagebalkens mit den leeren Behältern bleibt konstant durch ein verstellbares Gegengewicht.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform als Beispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine schematische Darstellung der Wiegevorrichtung· in Vorderansicht; Fig. 2 zeigt die Vorrichtung in Draufsicht. Die Wiegevorrichtung besteht aus einer Säule 1, einem Fuß 2, einem Waagebalken 3, einem gra-
+5 duierten Behälter 4 und einem weiteren Behälter 5. Der graduierte Behälter 4 ist an den einen Arm des Waagebalkens 3 eingehängt. Der Behälter 5 hängt auf einem Schieber 6 am anderen Arm des Waagebalkens 3. Der Hängebügel 7 des Behälters 5 hängt in einer Kerbe 8 des Schiebers 6. Der Waagebalken 3 hat mehrere Kerben 9. Jede Kerbe 9 zeigt einen bestimmten Abstand α der Kerbe 9 von der Schwenkachse 10 des Waagebalkens 3 an. Diese Abstände α entsprechen bestimmten Mischungsverhältnissen; beim Au1S-führungabeispiel den Mischungsverhältnissen 1 : 3, ι : 2 und 1 : 1,5. Die Säule 1 hat Anschläge 11 und 12 zur Begrenzung des Ausschlags des Waagebalkens 3 und Entlastung des Waagebalkens. Zur Erhaltung der Schwerpunktlage von Behälter 5 dient ein Ausgleichsgewicht 13 mit den Hebeln 14 und 15.
Die dargestellte Vorrichtung wirkt wie folgt:
Als Beispiel dient eine Mischung zur Herstellung von Formengips. Diese Mischung besteht aus Gips und einer Flüssigkeit (Wasser).
In den graduierten Behälter 4 wird die Flüssigkeit in der für eine Gipsform ungefähr benötigten Menge, die an den Marken des Behälters 4 kenntlich ist, eingegossen. Dann wird in den anderen Behälter 5, dessen Schieber 6 mittels Feder 16 an der Kerbe für das gewünschte Mischungsverhältnis (beim Ausiührungsbeispiel an der Kerbe für das Mischungsverhältnis 1 : 2) eingerastet ist, so viel von der zweiten Mischungskomponente (Gips) eingebracht, bis die Waage im Gleichgewicht spielt. Dann wird zuerst die flüssige Misdhungskomponente aus dem kippbar aufgehängten graduierten Behälter 4 in einen besonderen, nicht dargestellten Mischungsbehälter gegossen und anschließend die andere Mischungskomponente aus dem Behälter 5 zugemischt. Die erhaltene Mischung hat jetzt genau das vorgeschriebene Mischungsverhältnis. Gleichzeitig ist sie mengenmäßig so festgelegt, daß damit eine Gipsform hergestellt werden kann, ohne daß die Gefahr besteht, daß etwa zu wenig odier allzuviel von der Mischung für den Formvorgang zur Verfugung steht.
Der Waagebalken 3 kann, wie dargestellt, an einer Säule angeordnet sein und an Stelleder Kerbe für Behälter 4 zusätzlich eine parallel geführte Tischplatte erhalten. An Stelle der dargestellten Behälter lassen sich auch anders ausgebildete Aufnahmegefäße für die Misdhungskomponeniten verwenden.

Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE:
1. M'ischungsmesser zum gewidhtsimäßigen Abstimmen -mehrerer Komponenten einer Mischung mit vorgeschriebenem Mischungsverhältnis, insbesondere zur Gipsaufbereitung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Waagebalken
(3) an einem Arm einen Behälter mit Meßzahlen (4) zur Aufnahme der einen Misohungskomponente und am anderen Arm mit einem dem gewünschten Mischungsverhältnis entsprechenden Hebelarm einen weiteren Behälter zur Aufnahme der zweiten Mischungskomponente auf gelastet hat.
2. Mischungsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (α) des Auflastpunktes des Behälters für die zweite Mischungskomponente zum Waagebalkenstützpunkt veränderlich ist.
3. Mischungismesser nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Waagebalken (3) an einem Arm Marken für das gewünschte Mischungsverhältnis hat und diese Marken vorzugsweise Kerben zum Einrasten der Aufhängevorrichtung des Behälters (5) haben.
4. Mischungsmesser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevorrichtung des Behälters (5) aus einem auf ias dem Waagebalken gleitenden Schieber (6) be-
steht, der mittels einer Feder (16) an den Marken (9) einrastet und ein Ausgleichsgewicht (13) über die Hebel (14, 15) verstellt.
5. Mischungsverhältnis nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die verschiedenen Mischungsverhältnisse kennzeichnenden Kerben (9) bei Nidhtbenutzung verschlossen sind, z. B. mit Einsatzstücken.
6. Misabungsmesiser nach Anspruch 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß der geeichte Behalter (4) kippbar am Waagebalken (3) auflastet.
7. Mischungsmesser nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch beiderseitige Begrenzung des Ausschlags des Waagebalkens (3) mittels Anschl ägen (11, 12).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 9599 2.55
DER7594A 1951-11-13 1951-11-13 Waageaehnliche Vorrichtung zum gewichtsmaessigen Abstimmen mehrerer Komponenten einer Mischung mit vorgeschriebenem Mischungsverhaeltnis Expired DE904832C (de)

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DE904832C true DE904832C (de) 1954-03-10

Family

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