[go: up one dir, main page]

DE904819C - Verfahren und Einrichtung zur Fuellung aufrecht stehender hoher und enger Hohlkoerper, insbesondere Stahlrohre, mit Beton - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Fuellung aufrecht stehender hoher und enger Hohlkoerper, insbesondere Stahlrohre, mit Beton

Info

Publication number
DE904819C
DE904819C DEM11888A DEM0011888A DE904819C DE 904819 C DE904819 C DE 904819C DE M11888 A DEM11888 A DE M11888A DE M0011888 A DEM0011888 A DE M0011888A DE 904819 C DE904819 C DE 904819C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gravel
opening
vessels
mortar
filling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM11888A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Haechler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motor Columbus AG
Original Assignee
Motor Columbus AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Motor Columbus AG filed Critical Motor Columbus AG
Priority to DEM11888A priority Critical patent/DE904819C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE904819C publication Critical patent/DE904819C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/02Conveying or working-up concrete or similar masses able to be heaped or cast
    • E04G21/025Buckets specially adapted for use with concrete
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B13/00Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles; Discharging shaped articles from such moulds or apparatus
    • B28B13/02Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B13/00Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles; Discharging shaped articles from such moulds or apparatus
    • B28B13/02Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles
    • B28B13/0215Feeding the moulding material in measured quantities from a container or silo
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/02Conveying or working-up concrete or similar masses able to be heaped or cast
    • E04G21/04Devices for both conveying and distributing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Füllung aufrecht stehender hoher und enger Hohlkörper, insbesondere Stahlrohre, mit Beton Um hohe und enge Höhlkörper, insbesondere Hohlsäulen, -pfosten und -maste, in aufrechter Lage am Ort ihrer endgültigen Aufstellung mit Beton zu füllen, hat man meist in ihre obere öffnung einen Blechtricht-er eingeführt und das fertige Betongemisch hineingeschüttet.
  • Infolge von Unzulänglichkeit der hiermit beschäftigten Arbeitskräfte konnte es vorkommen, daß das Betongemisch sich im Rohr ungleichmäßig verteilte oder daß eine teilweise Entmischung des Betons erfolgte oder gar eine Verstopfung des engen Rohres auftrat. Um aber solche Ungleichmäßigkeiten grundsätzlich zu vermeiden, stellte man sich die Aufgabe, die Einfüllarbeit soweit als möglich mechanisch auszuführen, und zwar nach einer Methode, durch die eine praktisch gleichmäßige Zusammensetzung des Betons, auch beim Füllen von sehr langen Hohlkörpern, gewährleistet wird.
  • Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß Mörtel und Kies getrennt zur Einfüllstelle an der oberen Öffnung des Hohlkörpers herangeführt und gleichzeitig, jedoch getrennt, in das auszubetonierende Rohr geschüttet werden. Zu diesem Zweck werden über der oberen Rohröffnung zwei in eine gerneinsame Einfüllöffnung einmündende Zuführgefäße angebracht.
  • In der Zeichnung ist einAusführungsbeispiel für die Erfindung im Längsschnitt (Fig. i) und Grundriß (Fig. 2) dargestellt, während Fig. 3 einen Teilschnitt durch das Kiesgefäß von der Seite zeigt. In Fig. 4 ist die Übergangsstelle vom gefüllten zum ungefüllten Teil eines Rohres veranschaulicht.
  • Auf die obere Öffnung des mit Beton zu füllenden Rohres a ist ein mit -konischer unterer Stützfläche versehener Einfülltrichter b aufgesetzt. In seine obere öffnung tagt das gemeinsame, mit dem Trichter b verschraubte Auslaufrohr c der beiden Zuführgefäße d und k hinein. Diese Gefäße sind inhaltsgleich. Das Mörtelgefäß d verjüngt sich an seinem unteren Teil und ist über ein kurzes Verbindungsrohr direkt all das Auslaufrohr c angeschlossen. Seine untere Mündung wird von einem mittels Handhebel f bedienbaren Ventil gesteuert. Das Kiesgefäß k ist zylindrisch und weist unten über einem trichterförmig erweiterten Ansatz des Auslaufrohres c eine mit einem Leitblech 1 versehene seitliche Öffnung It auf. Sein Boden wird von einer Drehscheibe it gebildet, die von dem Elektroinotor in über ein Schneckengetriebe g angetrieben wird. Beide Gefäße können innen mit einer Skala i bzw. jversehen sein. Auch kann die öffnungh mittels eines nicht dargestellten kreissegmentförmigen Schiebers geschlossen und auch einstellbar gemacht werden, so daß die konstante Auslaufgeschwindigkeit des Kieses dem Durchmesser des zu füllenden Rohres a angepaßt werden kann. Die beiden Gefäße d und k sind durch ein Stahlband q zusammengehalten, und die ganze Apparatur kann über die Tragstange p an der Öse o aufgehängt und auf die Höhe der oberen Rohröffnung hochgezogen werden.
  • Mit der beschriebenen Vorrichtung wird wie folgt gearbeitet: -Sie wird zunächst leer mittels Seilwinde über das auszubetonierende Rohr a gehoben. Der Einfülltrichter b wird mit seiner konischen Stützfläche auf die Rohröffnung gestellt. Dann wird das Stromkabel in den mit Schalter und Stecker versehenen Elektromotor in eingesteckt. Nuntnehr werden mit der Seilwinde zwei inhaltsgleiche Kübel hochgezogen, voll denen der eine den Mörtel, bestehend aus am Boden mit der Mischmaschine gemischtem Zement, Sand und Wasser in der vorgeschriebenen Zusammensetzung, der andere Kies von der verlangten Korngröße enthält. Der Mörtel wird in das Gefäß d, der Kies in das Gefäß 7? geleert. Darauf wird der Motor m angelassen, so daß nun mittels des Drehbodens it gleichmäßig Kies durch die Öffnung h in das Auslaufrohr c gefördert wird. Gleichzeitig bedient ein Mann das Ventil e von Hand derart, daß das Niveau des Mörtels im Gefäß d mit dem des Kieses k auf den gleichen Teilstrichen der Skalen i und j bleibt. Auf diese Weise wird der Mörtel und der Kies in vorausbestimmtem Mischungsverhältnis bis zur gleichzeitigen Entleerung der beiden Gefäße d und g durch den Trichter b hindurch in das auszubetonierende Rohr a eingebracht.
  • Wie in Fig. 4 veranschaulicht, fließt beim Einbringen in ein etwas schräg gestelltes Rohr a der Mörtel r in der Fallinie der Rohrwand entlang, während die Steine s gleichzeitig im freien Fall in das Rohr a eindringen. Durch diese Art des Einbringens bleibt stets ein Teil des Rohrquerschnittes offen, durch welchen die durch Mörtel und Steine verdrängte Luft t nach oben entweichen kann. Die Mischung erfolgt erst an der endgültigen Lagerungsstelle des Betons it, indem die das Rohr frei durchfallenden Steine erst dort in das Mörtelbett eintauchen. Durch Rütteln des Rohres verkeilen sich die allseitig vom Mörtel umgebenen Steine derart, daß schließlich ein maximal dichter Beton entsteht. Die beschriebene Einrichtung erlaubt das Ausbetonieren von beliebig langen Rohren.
  • Das Verfahren nach der Erfindung läßt sich noch auf viele andere Arten und mittels anderer Vorrichtungen, als im Beispiel der Zeichnung dargestellt, verwirklichen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Füllung aufrecht stehender, hoher und enger Höhlkörper, insbesondere .Stahlrähre, mit iBeton, dadurch gekennzeichnet, daß Mörtel und Kies getrennt zu der Einfüllstelle an der oberen öffnung des Hohlkörpers (a) herangeführt und getrennt, jedoch gleichzeitig eingefüllt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Einführstelle jeweils zwei Meßkübel, nämlich -ein mit Mörtel und ein mit Kies gefüllter Kübel, zugeführt werden, die dort in oben angebrachte Zuführgefäße (d.,.k) geleert werden. 3. Einrichtung zur Ausübung des Verfaihrens nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zuführgefäße (d, k) über der oberen Rohröffnung angebracht sind und in eine gemeinsame Einfüllöffnung einmünden. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gefäße (d, k) ein Z, Cremeinsames Auslaufrohr (c) aufweisen. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein besonderer Einfülltrichter (b) vorgesehen ist. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das gemeinsame Auslaufrohr (c) mit dem Trichter (b) lösbar verbunden ist. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuführgefäß (k) für den !ICies mit einer Fördervorrichtung, dasjenige (d) für den Mörtel mit einem von Hand regelbaren Bodenventil (e) versehen ist. 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das « Kiesgefäß einen drehbareil Boden (n) und oberhalb desselben die Austrittsöffnung (h) und ein Leitblech (Ij für den Kies aufweist. g. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung (h) für den Kies einstellbar ist. io. Einrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Boden (n) des Kiesgefäßes (k) durch einen Motor (m) angetrieben wird, der mit dem Gefäß (k) zusammengebaut ist. ii. Einrichtung.nach einem der Ansprüche2 bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (b), die beiden Gefäße (d, k) und gegebenenfalls der Motor (m) zu einer einzigen Vorrichtung vereinigt und mit einem Aufhängeorgan (o) versehen sind.
DEM11888A 1951-11-29 1951-11-29 Verfahren und Einrichtung zur Fuellung aufrecht stehender hoher und enger Hohlkoerper, insbesondere Stahlrohre, mit Beton Expired DE904819C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM11888A DE904819C (de) 1951-11-29 1951-11-29 Verfahren und Einrichtung zur Fuellung aufrecht stehender hoher und enger Hohlkoerper, insbesondere Stahlrohre, mit Beton

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM11888A DE904819C (de) 1951-11-29 1951-11-29 Verfahren und Einrichtung zur Fuellung aufrecht stehender hoher und enger Hohlkoerper, insbesondere Stahlrohre, mit Beton

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE904819C true DE904819C (de) 1954-02-22

Family

ID=7295772

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM11888A Expired DE904819C (de) 1951-11-29 1951-11-29 Verfahren und Einrichtung zur Fuellung aufrecht stehender hoher und enger Hohlkoerper, insbesondere Stahlrohre, mit Beton

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE904819C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1166392B (de) Verfahren und Einrichtung zum Beseitigen waessrigen Atommuells
DE539141C (de) Verfahren und Einrichtung zum Mischen von mehlfoermigem oder staubartigem Gut
DE904819C (de) Verfahren und Einrichtung zur Fuellung aufrecht stehender hoher und enger Hohlkoerper, insbesondere Stahlrohre, mit Beton
DE3601970C2 (de)
DE1506471B1 (de) Vorrichtung zum Ablagern eines hydraulisch gefoerderten Pulvers
DE29908493U1 (de) Transportable Mischanlage für Beton und/oder Mörtel
DE3247233A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur aufbereitung eines gemisches aus sand, bindemitteln, wasser und ggf. weiteren zusaetzen fuer die verarbeitung zu estrich, insbesondere fliessestrich
AT243149B (de) Vorrichtung zum Beschicken von Automischern od. dgl. mit Baustoffen
DE1924741A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Versorgung mehrerer Beton-Verarbeitungseinrichtungen
DE497902C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Betonstrassen durch Aufbringung des Betons auf die Strassenflaeche
DE468739C (de) Moertelspritze
DE2414074A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von transportbeton
DE497782C (de) Verfahren zur Bereitung von Moertel, Beton u. dgl. an der Baustelle
DE552050C (de) Mischverfahren und Vorrichtung fuer Beton
DE858964C (de) Verfahren und Mischeinrichtung fuer den Zusatz von fluessigen Betonzusatzstoffen
DE487837C (de) Aufzugkuebel fuer Beton-Giessanlagen o. dgl.
DE877729C (de) Verfahren zur Ausfuehrung grosser Betonierleistungen mittels Kabelkrane oder kabelkranaehnlicher Anlagen
DE800162C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Mischen von pulverigem oder koernigem Gut
DE3148598A1 (de) Vorrichtung zur kontinuierlichen betonbereitung
DE1998968U (de) Beton-uebergabe-silo im durchlaufverfahren (fahrbar)
AT207078B (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Ansetzen von Transportgefäßen
DE1061675B (de) Vorrichtung zum Lagern, Beschicken und Zuteilen von koernigen Stoffen, insbesondere von Mischungskomponenten fuer die Aufbereitung von Beton
DE572958C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Mischungen fester Stoffe mit regelbarer Fluessigkeitsmenge, insbesondere von Beton- und Moertelmischungen
AT237663B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Mischungen aus Kleingestein und Bindemitteln, beispielsweise Asphalt
DE824325C (de) Vorrichtung fuer die Bereitung und Befoerderung von Beton o. dgl.