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DE892267C - Vorschubeinrichtung fuer Naehmaschinen mit oberen und unteren Vorschubraedern - Google Patents

Vorschubeinrichtung fuer Naehmaschinen mit oberen und unteren Vorschubraedern

Info

Publication number
DE892267C
DE892267C DES2028D DES0002028D DE892267C DE 892267 C DE892267 C DE 892267C DE S2028 D DES2028 D DE S2028D DE S0002028 D DES0002028 D DE S0002028D DE 892267 C DE892267 C DE 892267C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
shaft
feed wheel
wheel
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES2028D
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Nash Hale
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Singer Co
Original Assignee
Singer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Singer Co filed Critical Singer Co
Priority to DES2028D priority Critical patent/DE892267C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE892267C publication Critical patent/DE892267C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/10Work-feeding means with rotary circular feed members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Vorschubeinrichtung für Nähmaschinen mit oberen und unteren Vorschubrädern Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Vorschubvorrichtungen für Nähmaschinen.
  • Ein Hauptzweck der Erfindung ist die Schaffung einer verbesserten Vorschubvorrichtung für Nähmaschinen mit oberen und unteren Vorschubrädern, bei welcher Leerbewegungen praktisch ausgeschaltet sind. Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, eine Vorschubvorrichtung zu schaffen, bei welcher übereinander angeordnete Stofflagen mit gleicher oder unterschiedlicher Geschwindigkeit längs der Stichbildev orrichtung vorgeführt werden, so daß die übereinanderliegenden Stofflagen entweder ohne gegenseitige Bewegung vernäht werden können oder daß eine Stofflage mit Bezug auf die andere eingehalten oder gestreckt werden kann.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Vorschubvorrichtung mit oberen und unteren Vorschubrädern, von denen das untere Vorschubrad in an sich bekannter Weise mittels eines Geschwindigkeitswechselgetriebes angetrieben wird, welches zu einem Satz zusammengefügte Zahnräder aufweist, die wahlweise in Antriebsbeziehung gebracht werden können. Erfindungsgemäß weist die Vorschubrichtung Mittel auf, die für den Arbeiter leicht zugänglich sind, um die Geschwindigkeit des Vorschubrades zu ändern, wodurch der Vorschubhub der oberen und unteren Vorschubräder in übereinstimmung gebracht oder ungleich gemacht werden kann, um eine Differentialvorschubwirkung herbeizuführen.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Vorschubvorrichtung mit einem oberen Vorschubrad, welche eine verbesserte Antriebsvorrichtung hat, die in ihrer Wirkung zwangsläufig aber nachgiebig ist, um zu ermöglichen, daß das Vorschubrad angehoben und gesenkt sowie auch in eine unwirksame Lage geschwungen werden kann, ohne den die Kraft übertragenden Antrieb auszuschalten. Die Antriebsvorrichtung ist in der Nähe des Maschinenarmes und dessen Kopfes angeoxdnet, so däß sie den zur Handhabung des Arbeitsstückes dienenden Raum unterhalb des Maschinenarmes nicht beeinträchtigt.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. z eine Vorderansicht einer Nähmaschine gemäß der Erfindung, teilweise im Schnitt; Fig. 2 ist eine Endansicht des Maschinenkopfes und des unteren Triebwerkteiles; Fig. 3, ist eine im vergrößerten Maßstab gezeichnete Schnittansicht durch den Tragklotz für das Vorschubrad und veranschaulicht die Antriebsverbindungen zwischen diesem Vorschubrad und dem biegsamen Kabel; Fig.4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3; f Fig. 5 ist ein senkrechter Querschnitt durch den Maschinenständer und veranschaulicht die Art und Weise, in welcher die verschiedenen Antriebe für die oberen und unteren Vorschubräder von der aufrecht stehenden Ständerwelle abgeleitet werden, welche die oberen und unteren Hauptwellen der Maschine miteinander verbindet; Fig.6 ist eine im vergrößerten Maßstab gezeichnete Schnittansicht durch das Geschwindigkeitswechselgetriebe des oberen Vorschubrades und veranschaulicht die Mittel, die verwendet werden, um das gewünschte - anzutreibende Zahnrad mehrerer zu einem Satz zusammengefügter Zahnräder mit dem dazugehörigen Zahnrad wahlweise zu verbinden; Fig. 7 ist eine im vergrößerten Maßstab gezeichnete Schnittansicht durch den unteren Endteil der Stoffdrückerstange und den Lagerarm des Vorschubrades; Fig.8 ist ein waagerechter Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. i.
  • Das Maschinengehäuse weist eine Stofftragplatte i auf, von deren einem Ende ein hohler Ständer 2 emporragt, der den rohrförmigen Maschinenarm 3 trägt, welcher in einen Kopf 4 ausläuft, der die Stofftragplatte i überhängt. In Lagern des Maschinenarmes 3 ist zur Ausführung einer Drehung die Armwelle 5 ' gelagert, welche an ihrem äußeren Ende eine Schnurscheibe 6 und an ihrem inneren Ende eine Kurbelscheibe 7 trägt. Die Kurbelscheibe 7 ist in der üblichen Weise durch einen Lenker 8 mit einer Nadelstange 9 verbunden, wodurch die Nadelstange bei der Drehung der Armwelle 5 auf und ab bewegt wird. An ihrem unteren Ende trägt die Nadelstange 9 eine Nadel i o.
  • Die Nadelstange 9 ist zur Ausführung von längs verlaufenden Aufundabbewegungen in ausgerichteten Lagern gelagert, welche in einem Abstand. voneinander liegenden Lappen i i, 12 -eines Nadelstangenschwingrahmens 13 vorgesehen sind, der an seinem oberen Ende auf einem Zapfen 14 schwenkbar getragen wird, welcher in dem Kopf 4 befestigt ist, wodurch der Nadelstangenschwingrahmen 13 auf Schwingbewegungen in der Yorschubrichtung beschränkt ist. Der Nadelstangenschwingrahmen 13 wird in der Vorschublinie durch einen Kurbelarm 15 ausgeschwenkt, -um die Vorbewegung des Arbeitsstückes durch die Maschine hindurch zu unterstützen. Das untere Ende des Kurbelarmes @ 15 ist mit dem Nadelstangenschwingrahmen 13 verbunden, und sein oberes Ende ist auf dem einen Ende einer waagerecht liegenden Schwingwelle 16 angebracht, die in dem Maschinenarm 3 unterhalb und im wesentlichen parallel zur Armwelle 5 gelagert ist. Auf dem anderen Ende der Schwingwelle 16. ist ein aufrecht stehender Schwingarm 17 festgeklemmt (Fig. i), der an seinem oberen Ende gegabelt ist und eine übliche Ausbildung eines einstellbaren Exzenters 18 umfaßt, welcher fest auf der Armwelle 5 sitzt. Der Exzenter 18 wird vorzugsweise einstellbar ausgebildet, so daß die der Nadel io übertragene Vorschubbewegung in der Größe den Vorschubbewegungen der Vorschubräder entsprechen kann, welche weiter unten noch näher erläutert werden.
  • Neben dem einstellbaren Exzenter 18 ist auf der Armwelle 5 ein Kegelrad i9 befestigt, welches mit einem Kegelrad 2o im Eingriff steht, das von dem oberen Ende einer aufrecht stehenden Ständerwelle 21 getragen wird, die mit ihrem oberen Ende in einer Lagerbuchse 22 gelagert ist, die an einem Lappen 23 gebildet ist, welcher aus einem Stück mit dem Ständer 2 besteht. An ihrem unteren Ende ist die Ständerwelle 21 in einer Lagerbuchse 24 gelagert, die in einem Getriebegehäuse 25 befestigt ist, welches in geeigneter Weise auf der Unterseite der Stofftragplatte i angebracht ist. Innerhalb des Getriebegehäuses 25 trägt die Welle 21 ein Kegelrad 26, in dessen Nabe 28 eine Schnecke 27 eingeschnitten ist. Mit dem Kegelrad 26 steht ein ähnliches Kegelrad 29 im Eingriff, welches auf dem einen Ende der Greiferantriebswelle 3o befestigt ist, welche mit dem einen Ende in einer Buchse 31 des ,Getriebegehäuses 25 und mit ihrem anderen Ende in einer Buchse 3,2 gelagert ist, die in dem Greiferlagerbock 33 befestigt ist. Auf dem anderen Ende der Greiferantriebswelle 30 ist ein Kegelrad 34 befestigt, das im Eingriff mit einem Kegelrad 35 steht, welches die halbe Größe des Kegelrades 34 hat und von einer verhältnismäßig kurzen Greiferwelle 36 getragen wird, die zur Ausführung einer Umdrehung in senkrecht ausgerichteten Lagern gelagert ist, welche in dem Greiferlagerbock 33 vorgesehen sind. Auf dem oberen Ende der Greiferwelle 36 ist irgendein geeigneter Horizontalgreifer 37 befestigt, der zwecks Bildung von Doppelsteppstichen mit der Nadel io zusammenarbeitet.
  • Mit Bezug auf die Vorrichtung, die unterhalb der Stofftragplatte i. verwendet wird, um den Vorschub des Arbeitsstückes an der Stichbildevorrichtung vorbei zu unterstützen, treibt die Schnecke 27 auf dem unteren Ende der aufrecht stehenden Ständerwelle 21 ein Schneckenrad 3;8, an, welches auf einer im wesentlichen waagerechten Welle 39 befestigt ist, die an ihrem hinteren Ende in dem Getriebegehäuse 25 und an ihrem vorderen Ende in dem Greiferlagerbock 33 gelagert ist. Ein Tragklotz 40 ist am vorderen Ende der Welle 39 schwenkbar gelagert, so daß er sich um deren Achse drehen kann; in diesem Tragklotz 40 ist ein Wellenstumpf 41 gelagert, der an dem einen Ende ein Vorschubrad 42 trägt, welches durch eine Öffnung in der üblichen Stichplatte 43 hindurch hervorragt. Der Betrag, um den das Vorschubrad 42 durch die erwähnte Öffnung hervorragt, ist durch eine Schraube 44 einstellbar (Fig.2), um die Handhabung von Arbeitsstücken von verschiedener Dicke zu erleichtern. Um verschiedene Stichlängen vorzusehen, ist der Wellenstumpf 41 mit der das Vorschubrad antreibendenWelle39 mittels einerGeschwindigkeitswechselgetriebeeinheit verbunden, die ähnlich derjenigen der Fig. 6 ist, welche weiter unten in Verbindung mit dem Antrieb für das obere Vorschubrad beschrieben werden soll.
  • Für die Einrichtung, welche zum Antrieb des oberen Vorschubrades verwendet wird, ist der Ständer 2 zwischen seinen Enden mit zwei Lagerbuchsen 45, 46 (Fig. i) versehen, in denen eine Zwischenwelle47 gelagert ist.Auf dieserZwischenwelle 47 ist ein Schraubenrad 48 befestigt, welches mit einem ähnlichen Zahnrad 49 kämmt, das auf der aufrecht stehenden Ständerwelle 21 befestigt ist; das übersetzungsverhältnis dieser beiden Zahnräder 48 und 49 ist vorzugsweise l'/2: i. Die Lagerbuchse 46 (Fig. i und 6) hat ein verlängertes äußeres Ende, welches einen Träger bildet, auf welchem ein Getriebegehäuse 5o gelagert ist, das in seiner feststehenden Lage durch eine Stellschraube 51 festgehalten wird. In den unteren Teil des Getriebegehäuses 5o erstreckt sich das äußere Ende der Zwischenwelle 47, auf welcher drei Stirnräder 52, 53, 54 von verschiedener Größe aufgekeilt sind und in ständigemEingriff rnit Stirnrädern 55, 56, 57 von unterschiedlicher Größe stehen; die Stirnräder 55, 56, 57 können wahlweise mit einem Wellenstumpf 58 verbunden werden, welcher in dem oberen Teil des Getriebegehäuses So gelagert ist. Um eine Längsbewegung des Wellenstumpfes 58 zu vermeiden, ist letzterer mit einer Schulter 59 versehen, die in dem abgestuften Lager des Getriebegehäuses 5o durch eine Scheibe 6o und einer Mutter 61 gehalten wird, welche auf das abgesetzte Ende des Wellenstumpfes 58 aufgeschraubt ist.
  • Wie aus Fig. 6 zu erkennen ist, sind die Stirnräder 55, 56, 57 auf dem Wellenstumpf 58 frei drehbar gelagert und werden in einem Abstand voneinander durch Scheiben 62 gehalten; diese Zahnräder und Scheiben werden gegen Bewegung in der Längsrichtung des Wellenstumpfes 58 durch einen gespaltenen Bund 63 gesichert, der auf dem Wellenstumpf 58 festgeklemmt ist. Die Vorrichtung, die zur Kupplung irgendeines der Stirnräder 55, 56, 57 mit dem Wellenstumpf 58 verwendet wird, weist einen verschiebbaren Keil 64 auf, der in einer längs verlaufenden Nut 65 des Wellenstumpfes 58 arbeitet. Dieser Keil hat eine Nase 66, welche in eine der in den Bohrungen der Stirnräder 55, 56, 57 vorgesehenen Nuten 67 eintritt. Auf den Keil 64 wirkt eine Feder,68:, um die Nase 66 des Keiles 64 in die erwähnten Nuten zu drängen, wobei die Scheiben 62 dazu dienen, die Keilnase 66 außer Eingriff mit einer Nut zu halten, bevor sie in eine andere Zahnradnut eintritt, wenn der Keil 64 in der Längsrichtung des Schlitzes 65 verschoben wird. Um den Keil 64 leicht verschieben zu können, ist ein geriefelter Verschiebungsring 69 auf dem Wellenstumpf 58 verschiebbar angebracht, wobei dieser Ring 69 einen Schraubzapfen 70 trägt, dessen abgesetztes Ende in einen Schlitz des Keiles 64 eintritt. Um ein unbeabsichtigtes Zurückziehen des Keiles 64 aus der Wellennut 65 heraus zu vermeiden, ist ein !Stift 71 (Fig. 6) in der Nähe des äußeren Endes der Wellennut angebracht. Aus der obigen Beschreibung ist zu erkennen, daß, wenn die Stirnräder 55, 56, 57 der Geschwindigkeitswechselrädereinheit während des Arbeitens der Maschine ständig gedreht werden, der Wellenstumpf 58 mit einer Geschwindigkeit gedreht wird, welche der Umdrehungsgeschwindigkeit des besonderen Stirnrades entspricht, das wahlweise mit dem Wellenstumpf 58 durch den Keil 64 gekuppelt worden ist. Wenn auch keine nähere Beschreibung für das Geschwindigkeitswechselgetriebe gegeben ist, welches unterhalb der Stofftragplatte i angebracht ist und dazu benutzt wird, die Antriebswelle 39 mit dem Wellenstumpf 41 zu verbinden, welcher das untere Vorschubrad 42 trägt, so ist zu bemerken, daß die Einzelheiten dieser Bauart dieselben wie diejenigen der Einheit sind, die zum Antrieb des oberen Vorschubrades benutzt wird, und- daß die Geschwindigkeitsverhältnisse der Stirnräder in einer jeden Einheit derart sind, daß die oberen und unteren Vorschubräder mit gleicher oder unterschiedlicher Vorschubwirkung mit Bezug aufeinander betätigt werden können.
  • Der Wellenstumpf 58 ist an dem einen Ende mit einer axial verlaufenden Ausnehmung 7a (Fig. 6) versehen, die zur Aufnähme des kantigen Endteiles 73 der üblichen Ausführungsart einer biegsamen Antriebswelle 74 dient, welche in einer biegsamen Schutzhülle 75 drehbar gelagert ist. Der kantige Endteil 73 dieser biegsamen Welle 74 wird in der axialen Ausnehmung 72 durch Vermittlung eines Bundes 76 gehalten, welcher auf der biegsamen Welle 74 befestigt ist ünd einen Flansch 77 hat, der mit einem verbreiterten Kopf 78 in Eingriff kommt, der auf der Hülle 75 angelötet oder in anderer Weise befestigt ist; der verbreiterte Kopf 78 legt sich an die Stirnfläche eines an dem Getriebegehäuse 5o angeordneten Stutzens durch eine Muffenmutter 79 an, welche auf dem Stutzen aufgeschraubt ist. An seinem anderen Ende ist die biegsame Welle 74 mit einem kantigen Endteil 8o (Fig. 3) versehen, welcher in eine Ausnehmung 81 eintritt, die in dem oberen Ende einer hohlen Spindel 82 gebildet ist, welche zur Ausführung einer Drehung in einem Lagerarm 83 gelagert. ist. In den Lagerarm 83 oberhalb des oberen Endes der Spindel 82 ist eine Muffenmutter 84 eingeschraubt, welche auf der Schutzhülle 75 der biegsamen Welle 74 angelötet oder in anderer Weise befestigt ist, wodurch die Schutzhülle 75 gegen Drehung an ihrem unteren Ende mit Bezug auf den Tragarm 83 gesichert ist.
  • Auf dem unteren Endteil der Spindel 82 ist eine Schnecke 85 befestigt, die im Eingriff mit einem Zwischenzahnrad 86 steht, welches auf einer Schulterschraube 87 (Fig.4) gelagert ist, die in den Tragarm 83 eingeschraubt ist. Um die der biegsamen Welle 74 eigentümlichen Verdrehungseigenschaften vernachlässigen zu können, welche den Gleichlauf zwischen den oberen und unteren Vorschubrädern beeinflussen könnten, wird das Übersetzungsverhältnis zwischen der Schnecke 85 und dem Zahnrad 86 groß und vorzugsweise in der iGrößenordnung von 2o : i gehalten. Es ist zu bemerken, daß jeder zwischen dem Wellenstumpf 5'8. und der Schnecke 85 auftretende tote Gang, welcher aus einer Verdrehung der biegsamen Welle 74 herrührt, in der Größe durch die Geschwindigkeitsuntersetzung von 2c,: i. zwischen der Schnecke 85 und dem Zahnrad 86 erheblich vermindert wird. Das Zahnrad 86 (Fig. 4) treibt ein Zahnrad 88 an, welches mit einer seitlichen Nabe 89 versehen ist, die auf ihrer Außenfläche mit Gewinde versehen ist, um das obere Vorschubrad 9o aufzunehmen, das eine geriefelte Umfangsfläche 9i hat. Das Zahnrad 88 hat eine innere Rippe 92, um in einem gewissen Abstand voneinander liegende rifigförmige Ausnehmungen für zwei Sätze von Kugellagern 93, 94 zu bilden. Die Kugellager 93 haben eine rollende Berührung mit einem Lagerkegel 95, der durch den Kopf der das Vorschubrad tragenden Schraube 96 dargestellt wird. Auf die Schraube 9.6 ist ein Lagerkegel 97 für die Kugeln 94 aufgeschraubt, wobei die Schraube 96 selbst in den Lagerarm 83 eingeschraubt und in der eingestellten Lage der Kegel durch eine Mutter 98; gesichert wird.
  • Der Lagerarm 83 ist in einem vertieften Schlitz 99 auf der einen Seite eines ausschwingbaren Bundes Zoo (Fig.7) befestigt; die Mittel zum Festlegen des Lagerarmes 83 weisen eine Schraube io-i auf, welche durch ein in dem Lagerarm 83 angeordnetes Langloch io2 hindurchtritt, wodurch eine Einstellungsmöglichkeit des Vorschubrades 9o in der Richtung der Nahtbildungslinie geschaffen wird. Wie aus den Fig. i und 2 hervorgeht, wird der ausschwenkbare Bund ioo von dem unteren Ende der üblichen Stoffdrückerstange I03 getragen, die in Lagern des Maschinenkopfes 4 längs verschiebbar ist, wobei eine Feder io4 vorgesehen ist, um die Stoffdrückerstange io3 nach unten zu drängen, wodurch das obere Vorschubrad 9o nachgiebig in Berührung mit dem Arbeitsstück gegenüber dem unteren Vorschubrad 42 gehalten wird. Durch Vermittlung des ausschwenkbaren Bundes ioo wird das obere Vorschubrad 9o so getragen, daß es aus seiner Arbeitslage, die in den Fig. i und 2 sowie in Fig. 8 - durch die gestrichelten Linien dargestellt ist, in eine unwirksame Lage verschwenkt werden kann, die in Fig. 8 durch die ausgezogenen Linien angegeben ist, in welcher Stellung die Nadel leicht eingefädelt werden kann. Uni das obere Vorschubrad 9o in seiner Arbeitslage zu verriegeln, ist der Bund ioo an seinem oberen Ende mit einer Nut io5 versehen, die zur -Aufnahme eines Einstellzahnes io6 dient, welcher an einem Bund 107 gebildet ist, der auf der Stoffdrückerstange 103 durch eine Stellschraube io8 befestigt ist. Der Bund ioo wird gewöhnlich aufwärts auf den Bund 107 zu durch eine Schraubenfeder i o9 gedrängt, welche das untere Ende der Stoff drückerstange io3 umgibt und zwischen dem Kopf eines Zapfens iio in der Stoffdrückerstange und dem oberen Ende einer zur Aufnahme der erwähnten Feder dienenden Ausnehmung, i i i wirkt, die in dem Bund ioo gebildet ist. Die Feder iog wirkt dahin, die Nut Ios und den Einstellzahn io6 miteinander im Eingriff zu halten. Um die Schwingbewegung des Bundes ioo zu begrenzen, sind in die Stoffdrückerstange zwei Anhalteschrauben 112 eingeschraubt, welche mit den gegenüberliegenden Enden eines Schlitzes- 113 in dem' Bund ioo zusammenwirken und gleichfalls den Zapfen iio, in dem unteren Ende der Stoffdrückerstange festlegen.
  • Wenn es erwünscht ist, das obere Vorschubrad 9o aus seiner Arbeitslage in eine unwirksame Stellung auszuschwingen, wird die StoEdrückerstange 103 zunächst durch den üblichen, von Hand zu bedienenden Lüftungshebel 114 oder durch den von einem Fußhebel betätigten Lüftungshebel I45 angehoben., wodurch ermöglicht wird., daß der das obere Vorschubrad 9o tragende Lagerarm 83 um die Achse der Stoffdrückerstange herum von der Nadel io hinweg in eine Stellung gedreht werden kann, die durch eine der Anhalteschrauben i 12 bestimmt wird. Die biegsame Welle 74, 75 hat eine solche Länge und Biegsamkeit, däß der Lagerarm 83 in die unwirksame Lage geschwungen werden kann, ohne daß eines der Enden der biegsamen Welle gelöst werden muß.. Dies ist erwünscht, damit das obere Vorschubrad 9o in ständiger Antriebsverbindung bleibt .ohne Rücksicht darauf, ob es sich in seiner Arbeitslage oder in seiner unwirksamen Stellung befindet.
  • Aus der obigen Beschreibung geht in Verbindung mit den Zeichnungen hervor, daß die vorliegende Erfindung eine verbesserte Vorschubvorrichtung vorsieht, die obere und untere angetriebene Vorschubräder hat, deren entsprechendeAntriebseinrichtungen Mittel enthalten, mittels deren die StichlängA eines jeden Vorschubrades unabhängig voneinander eingestellt werden kann, so daß die Vorschub-räder eine gleiche oder unterschiedliche Wirkung verursachen. Mit dieser erwünschten Vorkehrung können übereinanderliegende Stofflagen. an der Stichbildevorrichtung einer Nähmaschine vorbei mit gleicher und gleichförmiger Geschwindigkeit ohne irgendeine gegenseitige Bewegung der Stofflagen während deren Vorschubes bewegt werden, oder eine Stofflage kann mit Bezug auf die andere eingehalten oder gestreckt werden, indem eines der Vorschub.-räder eingestellt wird, um mit schnellerer oder langsamerer Geschwindigkeit als das gegenüberliegende Vo-rschubrad zu arbeiten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorschubeinrichtung für Nähmaschinen mit oberen und unteren Vorschubrädern,@ von denen das obere Vorschubrad von der Hauptantriebswelle mittels eines Getriebes angetrieben. wird, dadurch gekennzeichnet, daß de_-Antrieb des oberen Vorschubrades (9o) von der Hauptantriebswelle (5) eine biegsame Welle (74) umfaßt und daß ein Getriebe (52 bis 57), das ein großes Geschwindigkeits.untersetzungsverhältnis hat, ein Ende der biegsamen Welle (74) mit dem oberen Vorschubrad- (9o) verbindet, um jede Leerbewegung, welche durch die gewöhnliche Verdrehungseigenschaft der biegsamen Welle (74) hervorgerufen wird, vernachlässigbar klein zu machen.
  2. 2. Vorschubeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubräder (90, 42) jeweils mittels eines geschwindigkeitsändernden Getriebes gedreht werden und daß die Umdrehungsgeschwindigkeit des oberen Vorschubrades (9o) im Verhältnis zur ausgewählten Geschwindigkeit des unteren Vorschubrades (42) einstellbar ist, um nach Wahl eine gleiche oder eine unterschiedliche Vorschu#bwirkung der beiden Vorschubräder (90, 42) zu erzielen.
  3. 3. Vorschubeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnradgetriebe zum Antreiben des oberen Vorschubrades (9o) eine Schnecke (85) und ein Schneckenrad (86) umfaßt und daß die Schnecke (85) auf einer Spindel (82) angeordnet ist, die in einem ein VOrschubrad tragenden Lagerarm (83) gelagert ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037240B (de) * 1954-11-18 1958-08-21 Sew Mation Inc Naehmaschine
DE1119093B (de) * 1960-02-18 1961-12-07 Pfaff Ag G M Naehmaschine mit Transport des Naehgutes durch ein Schieberad und durch einen angetriebenen Rollfuss
DE1119638B (de) * 1955-07-27 1961-12-14 Singer Mfg Co Naehmaschine
DE3036510A1 (de) * 1980-09-27 1982-04-22 Dürkoppwerke GmbH, 4800 Bielefeld Schaltvorrichtung fuer die zeitweilige stillsetzung des antriebs der stichbildewerkzeuge

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