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DE8915664U1 - Anhängehilfe (Anhängedeichsel) - Google Patents

Anhängehilfe (Anhängedeichsel)

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Publication number
DE8915664U1
DE8915664U1 DE8915664U DE8915664U DE8915664U1 DE 8915664 U1 DE8915664 U1 DE 8915664U1 DE 8915664 U DE8915664 U DE 8915664U DE 8915664 U DE8915664 U DE 8915664U DE 8915664 U1 DE8915664 U1 DE 8915664U1
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DE
Germany
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trailer
coupling
winch
coupling part
trailer drawbar
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE8915664U
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English (en)
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KOLB ERNST 8400 REGENSBURG DE
Original Assignee
KOLB ERNST 8400 REGENSBURG DE
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Publication date
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/24Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions
    • B60D1/36Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for facilitating connection, e.g. hitch catchers, visual guide means, signalling aids
    • B60D1/38Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for facilitating connection, e.g. hitch catchers, visual guide means, signalling aids involving auxiliary cables for drawing the trailer to the tractor before coupling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

Anhängerdeichsel
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anhängerdeichsel, beispielsweise für Wohnwägen, Motoranhänger, Bootsanhänger, Viehtransporter oder dergl. Anhänger, und dabei insbes. auf eine Anhängerdeichsel für solche Anhänger, die in Verbindung mit einem Personenkraftwagen als Zugfahrzeug verwendet: werden- Speziell bezieht sich die Erfindung auf eine Anhängerdeichsel gemäß Oberbegriff /inspruch &Agr;.
Das Anhängen von Anh&^gem an ein Zugfahrzeug ist vielfach, j beispielsweise bedingt tiuich « 'n hohes Eigengewicht des Anhängers und/oder durch ungü ;i:ige Bodenverhältnisse usw.. nicht nur Äußerst schwierig, sondern schließt auch die Gefahr von Schäden am Anhänger und/oder &n i -gfahrzeug sowie die Gefahr vcn Verletzungen nicht aus.
Um das Anhängen üin^s Anhängers an ein Zugfahrzeug zu erleichtern, wurde bereits eine Anhängerdeichsel mit Windenanar-*nung vorgeschlagen (DE-AS 10 22 099). Bei der bekannten Anhängerdeichsel umfaßt die Windenanordnung ein Zugseil sowie eine Winde mit einer über ein Schneckengetriebe drehbaren Seiltrommel, an der das Zugseil mit einem Ende festgelegt ist und mittels der dieses Zugseil aufgewickelt werden kann. Am ) anderen Ende des Zugseilee ist ein Kupplungskegel befestigt, welcher an dem am Zugfahrzeug vorgesehenen Kupplungsteil festgelegt werden kann und bei am Zugfahrzeug angekuppeltem Anhänger von einem am vorderen Ende der Anhängerdeichsel positionierten Kupplungsmaul form- und kraftschlüssig, im Bedarfsfall allerdings wieder lösbar aufgenommen 1st und somit bei an das Zugfahrzeug angekoppeltem Anhänger das an der Anhängerdeichsel vorgesehene erste Kupplungstell des Zugfahrzeug-Anhänger-Kupplungssystems bildet.
Mit dieser bekannten Anhängerdeichsel ist es zwar grundsätzlich möglich, auch unter erschwerten Bedingungen, d.h. insbes. bei schwerem Anhänger, ungünstiger, z.B. weicher und/oder glatter Bodenbeschaffenheit, abschüssigem Gelände
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usw. den Anhänger beim Ankuppeln an das Zugfahrzeug mit Hilfe der Windenanordnung heranzubewegen, wobei durch das durch das Kupplungsmaul an der Deichsel hindurchgeführte Zugseil die Anhängerdeichsel mit diesem Kupplungsmaul auf den am Zugfahrzeug befestigten Kupplungsriegel solange zu bewegt wird, bis letzteres im Kupplungsmaul einrastet und dadurch der Anhänger air Zugfahrzeug angekuppelt: ^ st. Nachteilig ist bei dieser bekannten Anhängerdeichsel u.a., daß eine spezielle Ausbildung der Teile des Kupplungssystems erforderlich ist und neben dem den Kupplungskegel zugeordneten Kupplungsmaul an der Anhängerdeichsel auch Rastelemente erforderlich sind,. die nach dem Einführen des Kupplungsriegels in das Kupplungs- ^ &igr; maul an diesem Kupplungsriegel bzw. an einem am Zugseil vorgesehenen Rastelement einrasten. Dies bedingt eine relativ aufwendige, trotzdem aber Störanfälle Konstruktion. Wegen der hohen Belastung, der Anhänger-Kupplungssysteme ausgesetzt sind, müssen diese robust, aber auch konstruktiv möglichst einfach und damit störunanfällig ausgebildet sein.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anhängerdeichsel der eingangserwähnten Art dahingehend zu verbessern, daß ein vereinfachtes Ankuppeln eines Anhängers möglich ist, ohne daß auf ein robustes und in der Praxis bewehrtes Anhänger-Kupplungssystem verzichtet werden muß.
&Ogr; Z&ugr;i' Lösung dieser Aufgabe ist eine Anhängerdeichsel entsprechend dem kennzeichnenden Teil des-tanspruches 1 ausgebildet.
Zm Gegensatz zu der vorerwähnten bekannten Anhängerdeichsel ist bei der Erfindung das der Anhängerdeichsel zugeordnete erste Kupplungeteil fest, d.h. für die Benutzung nicht lösbar an der Anhängerdeichsel vorgesehen. Um hierbei trotzdem ein exaktes Heranführen des Kupplungsteiles an der Anhängerdeichsel an das am Zugfahrzeug vorgesehene kupplungsteil (Kugelkopf) zu ermöglichen, let es nach Erkenntnis der Erfindung notwendig, daß das Zugelement, welches bevorzugt ein Band und dabei vorzugsweise ein gewebtes Band 1st, eine Schlaufe mit zwei Längen bildet, die beim Ankuppeln des
Anhängers an das Zugfahrzeug um den Kugelkopfhals des am Zugfahrzeug vorgesehenen Kupplungsteiles herumgeführt ist. Durch diese Schlaufe wird beim Heranfuhren des Anhängers, d.h. beim Betätigen der Winde auf die Anhängerdeichsel eine Zugkraft ausgeübt, deren Resultierende zumindest am Ende des HeranfUhrens des Anhängers an das Zugfahrzeug in der Mittelebene zwischen den beiden, die Schlaufe bildenden Längen des Zugelementes liegt und damit auch den Kugelkopf des Kupplunngsteiles am Zugfahrzeug schneidet. Hiermit ist es nicht nui muylioh, das an der Anhängerdeichsel vorgesehene erste Kupplungeteil exakt an das am Zugfahrzeug vorgesehene zweite Kupplungsteil heranzuführen, sondern das erste Kupplungsteil kann auch über dem zweiten Kupplungsteil exakt positioniert werden, so daß für das endgültige Ankuppeln nur noch ein Absenken des ersten Kupplungsteiles auf das zweite Kupplungsteil notwendig ist. Die Verwendung der von dem Zugelement gebildeten Schlaufe hat weiterhin den Vorteil, daß für dieses Zugelement am Zugfahrzeug vorhandene Mittel, nämlich das dortige Kupplungsteil verwendet werden können und hier keine zusätzlichen Mittel erforderlich sind, und daß außerdem nach dem Ankuppeln des Anhängers an das Zugfahrzeug das Zugelement der Windenanordnung vom am Zugfahrzeug vorgesehenen Kupplungsteil entfernt werden kann, ohne daß ein Lösen des Anhänger-Zugfahrzeug-Kupplungssystems erforderlich ist. Dieses Entfernen des Zugelementes von dem am Zugfahrzeug vorgesehenen Kupplungsteil ist beispielsweise notwendig, um das Zugelement vor einer übermäßigen Abnützung bzw. vor einem Durchscheuern beim Fahren des Zugfahrzeug-Anhänger-Gespanns zu schützen und um ggfs. auch gesetzlichen Vorschriften Rechnung zu tragen, die eine zusätzlich zu dem Anhänger-Kupplungssysem vorgesehene Verbindung nicht zulassen.
Die Winde weist bevorzugt eine geschlossene Bauart mit beispielsweise zylinderförmigem Gehäuse auf, so daß die Elemente dieser Winde schmutz- und/oder wassergeschützt im Inneren dieses Gehäuses untergebracht sind. Im Bedarfsfall kann dann auch noch eine zusätzliche, das Windengehäuse abdeckende bzw. gegen Umwelteinflüsse schützende Abdeckkappe, beispielsweise aus Kunststoff vorgesehen sein. Zum Aufwickeln
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des Zugelementes weist die Winde ein entsprechendes Aufwickelelement auf, welches zwar allgemein als "Wickeldorn" bezeichnet ist, jedoch jede geeignete Form haben kann.
Die Erfindung wird im Tolgenden anhand der Figuren an einer Ausführungsform näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Teildarstellung den am Heck eines Zugfahrzeuges vorgesehenen Teil einer Anhängerkupplung zusammen mit einer Ausfuhrungsform der erfindungsgemäßen Anhängerdeichsel;
Fig. 2 die von dem Zugband und der zugehörigen Winde
gebildete Windenanordnung der Anhängerdeichsel gemäß Fig. 1.
In den Figuren ist 1 die Anhängerdeichsel eines nicht dargestellten Anhängers, beispielsweise die starre Anhängerdeichsel eines Wohnwagens, Bootsanhängers odejr eines anderen, beispielsweise eine Ladefläche aufweisenden Anhängers. Mit der Anhängerdeichsel 1 ist der Anhänger an ein ebenfalls nicht dargestelltes Zugfahrzeug, beispielsweise an einen Personenkraftwagen ankuppelbar. Hierfür ist ein Änhängeikupplungs-System vorgesehen, das aus dem am Heck des Zugfahrzeuges bzw. am dortigen Fahrzeugrahmen starr befestigten Kupplungsteil 2 sowie aus dem an der Anhängerdeichsel befestigten Kupplungsteil 3 besteht. Das Kupplungsteil 2 umfaßt den üblichen Kugelkopf 21, der mittels eines abgewinkelten, stabförmigen Elementes, nämlich mittels des Kugelkopfhaises 2" an einem Halter 4 befestigt ist, der seinerseits an dem Rahmen des Zugfahrzeuges montiert ist. Das Kupplungsteil 2 weist das bei Anhängerkupplungs-Systemen dieser Art übliche maulartige Kupplungsstück auf, welches auf den Kugelkopf 2 aufsetzbar und dort zur Bildung einer Kugelgelenkverbindung zwischen den Kupplungsteilen 2 und verriegelbar ist. Um das Ankuppeln des Anhängers an das Zugfahrzeug zu erleichtern, weist die Anhängerkupplung 1 eine Windenanordnung 5 auf, die im wesentlichen aus einem aus einem geeigneten Material und in geeigneter Weise, bei-
spielsweise aus Kunststoffaden gewebten flachen Zugband 6 und einer Winde 7 besteht. Die Winde 7 ist bei der dargestellten Ausfühiungsform an der Unterseite der Anhangerdeichsel 1 dort, vorgesehen, wo,die beiden, sich mit zunehmendem Abstand von dem Anhanger annähernden Deichselarme 8 miteinander sowie mit dem einen Ende eines rohrartigen Deichselabschnittes 9 verbunden sind, der mit seiner Langserstreckung in Richtung der Langsachse der Anhangerdeichsel 1 liegt und an seinem anderen Ende das Kupplungsteil 3 aufweist.
Wie insbes. auch die Fig. 2 zeigt, besteht die Winde 7 aus einem teilzylinderförmigen Gehäuse 10, welches an seinen beiden Stirnseiten in geeigneter Weise verschlossen 1st und in welchem um die Zylinderachse des Gehäuses ein Wickeldorn 11 drehbar gelagert ist, und zwar um eine Achse, Jie bei der dargestellten Aueführungsform im wesentlichen senkrecht zu der die Längserstreckung der Deichselarme 8 einschließenden Ebene liegt. Das Zugband 6 ist mit einem Ende bei 12 an der Außenfläche der Umfangswand des Gehäuses 10 befestigt, und zwar an einem dem Kupplungsteil 3 zugewendeten Bereich der Umfangefläche. Das andere Ende des Zugbandes 6 ist bei 13 in geeigneter Weise im Inneren des Gehäuses 10 am Dorn 11 befestigt. Das Zugband ist hierfür bei 12' durch eine schlitzförmige öffnung durch die Umfangswand des Gehäuses 10 hindurchgeführt, und zwar ebenfalls an dem dem Kupplungsteil 3 zugewendeten Bereich der Gehäuseumfangswand. Um ein möglichst verschleiBarmes Ein- und Austreten des Zugbandes 6 in bzw. aus dem Gehäuse 10 an der vorerwähnten schlitzförmigen öffnung zu ermöglichen, ist das Zugband dort mit Hilfe eines in diese öffnung hineinreichenden, beispielsweise aus Stahlblech durch Biegen oder aber aus einem anderen, geeigneten Material hergestellten Anschlag- und Führungselement 14 im Bereich der schlitzförmigen Öffnung auf einem Bogen geführt. Das Anschlag- und Führungselement ist zwischen der schlitzförmigen Durchtrittsöffnung und der Befestigungsstelle 12 vorgesehen.
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Im Inneren des Gehäuses 10 befindet sich weiterhin ein ratschen- oder klinkenartiges Element, welches mit seinem Ausgang bzw. antreibenden Teil antriebsmäßig mit dem Dorn 1.1 verbunden ist und an seinem Eingang bzw. angetriebenen Teil
mit einem Wellenstück 15 über die untere Stirnseite des Gehäuses 10 vorsteht. An diesem Ende ist das Wellenstück 15 ml* einem Innen-Vierkant 16 vorsehen. Der Innen-Vierkant 16 ist passend für einen herkömmlichen RatschenschlUssel 17 bzw. passend für den dortigen Vierkant 18, auf welchen normalerweise die Stecknüsse des Schlüssels 17 aufgesetzt weiden. Mit dem Schlüssel 17 kann der Dorn 11 übe? die im Gehäuse 10 ausgebildete Klinkenanordnung zum Aufwickeln des Zugbandes 6 auf den Dorn 11 gedreht werden, und zwar bei der für die Fig. 2 gewählten Darstellung in Richtung des Pfeiles A, wobei die nicht dargestellte Klinkenanordnung, die selbstverständlich auch den Dorn 11 als unmittelbares Funktionselement mit umfassen kann, ein Drehen des Domes 11 in Richtung des Pfeiles A im Sinnes eines Aufwickeins des Zugbandes 6 zuläßt, nicht jedoch ein Drehen des Domes 11 in umgekehrter Richtung, d.h. im Sinne eines Abwickeins des« Zugbandes 6 vom Dorn 11. Um das auf dem Dorn 11 aufgewickelte Zugband 6 wieder abwickeln zu können, ist am Gehäuse 10 «in BetatiyünySäienient 19 vöfyeSehön, üii~t u&euro;ni entweder die Sperre der Klinkenanordnung entriegelt oder aber die Funktion der Klinkenanordnung bezüglich der Drehrichtung umgekehrt werden kann. Wie Fig. 1 zeigt, ist die Winde 7 an der Anhängerdeichsel 1 so montiert, daß das mit dem Innen-Vierkant 16 versehene Wellenstück 15 nach unten weist.
Zum Ankuppeln eines Anhängers an ein Zugfahrzeug wird letzteres so positioniert, daß sich dieses Zugfahrzeug mit dem Kupplungsteil 2 in der Nähe des Kupplungsteiles 3 der Anhängerkupplung 1 befindet, wobei der Abstand zwischen den beiden Kupplungsteilen 2 und 3 etwas geringer ist als die halbe Gesamtlänge des Zugbandes 6. Das an der Anhängerdeichssl 1 auch vorgesehene, in der Höhe verstellbare Stützrad 20 wird mittels der \andkurbel 21 so eingestellt, daß sich das Kupplungsteil 3 auf einem Höhenniveau befindet, welches etwas oberhalb des Riveaus des Kupplungsteiles 2
liegt. Das Zugband 6 wird bei entsprechender Betätigung des Betätigungselementes 19 soweit aus dem Gehäuse 10 der Winde herausgezogen, daß dieses Zugband eine, im wesentlichen zwei parallele Längen 6' aufweisende Schlaufe bildet, deren Schlaufenebene im wesentlichen eine horizontale Ebene ist und die unterhalb des Kugelkopfes 2' an dem Kugelkopfhals 2'1 bzw. an einem dortigen, im wesentlichen kreiszylinderförmigen Abschnitt dieses Kugelkopfhalses 2'' eingehängt werden kann. Das Zugband bzw. deren Längen 6' sind hochkant angeordnet, d.h. die Bandebene des Zugbandes 6 liegt senkrecht zur Schnaufenebene. Mit Hilfe des Ratschenschlüssels 17 wird der Dorn 11 zum Aufwickeln des Zugbandes 6 in Drehrichtung A gedreht, wobei bei gebremstem Zugfahrzeug und ungebremstem Anhänger letzterer durch Ziehen an der Anhängerdeichsel 10 auf das Zugfahrzeug zu bewegt wird. Da sich die Winde 7 an der Unterseite der Anhängerdeichsel 1 befindet und außerdem das Zugband 6 eine Schlaufe mit zwei Längen 6' bildet, ist es möglich, die Befestigungsstelle 12 sowie die Eintrittsstelle 12', an der das Zugband 6 durch die öffnung <ges Gehäuses 10 hindurchgeführt ist, symmetrisch zu einer die Längsachse der Anhängerdeichsel 1 einschließenden und senkrecht zur Schaufenebene verlaufenden vertikalen Mittelebene anzuordnen, so daß beim vorbeschriebenen Heranziehen des Anhängers an das Zugfahrzeug sich der Anhänger bzw. dessen Anhängerdeichsel 1 schließlich so ausrichten, daß entsprechend der Flg. 2 schließlich auch die Längen 6' beidseitig und symmetrisch zu der die Längsachse der Anhängerdeichsel 1 einschließenden vertikalen Mittelebene liegen, das Kupplungsteil 3 also exakt auf das Kupplungsteil 2 bzw. den dortigen Kugelkopf 2' zu bewegt wird. Da die Winde 7 weiterhin mit Abstand vom Kupplungeteil 3, d.h. in bezug auf die Bewegung der Anhängerdeichsel 1 beim Heranziehen des Anhängers auf das Kupplungsteil 3 folgend an der Anhängerdeichsel 1 befestigt ist, ist ee möglich, den Anhänger soweit heranzuziehen, bis sich das Kupplungstell 3 tatsächlich über dem Kugelkopf 2* befindet. Bs ist dann lediglich noch notwendig, durch Betätigen der Kurbel 21 bzw. des Stützrades 20 die Anhängerdeichsel 1
lungeteil 2 In Eingriff kommt.
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Nach dem so erfolgten Ankuppeln des Anhängers an das Zugfahrzeug kann das Zugband 6 bzw. dessen Schlaufe dann am Kugelkopfkragen 2"' ausgehängt und das Zugband 6 weitestgehend In das Gehäuse 10 eingeholt werden. Mit Hilfe der Anhangerdeichsel 1 mit Wirsdensnordnung 5 ist auch unter erschwerten Bedingungen und ohne die Gefahr von Verletzungen ein Ankuppeln eines Anhängers an ein Zugfahrzeug möglich.
Die Anordnung der Winde 7 an der Unterseite der Anhängerdeichsel 1 hat insbes auch den Vorteil, daß sich einerseits die von den beiden Längen 6' gebildete Schlaufe, (unbehindert durch die Anhängerdeichsel i bzw. das Kupplungsteil 3) beliebig spannen kann, und zwar entsprechend der jeweiligen Positionierung zwischen dem Zugfahrzeug und dem Anhänger. Weiterhin hat die Anordnung der Winde 7 an der Unterseite der Anhängerdeichsel auch den Vorteil, daß das Kupplungsteil 3' Ober dem Kugelkopf 2' positioniert werden kann und daß die sich beim Heranführen des Anhängers an das Zugfahrzeug spannende und von den beiden Längen 6' gebildete Schlaufe mit keinen Elementen des Kupplungsteils 3 in Berührung kommt, insbes. auch nicht mit dem dortigen Betätigungshebel 3' und somit auch nicht die Gefahr besteht, daß solche Elemente evtl. durch Unachtsamkeit beschädigt bzw. verbogen werden könnten. Insofern bedingt die Anbringung der Winde 7 an der Unterseite der Anhängerdeichsel 1 einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Betriebesicherheit der Anhängerdeichsel 1 bzw. des von den Kupplungeteilen 2 und 3 gebildeten Ar»nänger-Kupplungesystems.
Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausfuhrungsbeispiel erläutert. Es versteht sich, daß Änderungen sowie Abwand' lungen möglich sind, ohne daß dadurch der der Erfindung zugrundeliegende Erfindungegedanke verlassen wird.
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Claims (6)

Patontimsprüche: /K
1. Anhängerdeichsel mit einem ersten Kupplungsteil (3) zum Ankuppeln eines mit der Anhängerdeichsel versehenen Anhängers an ein zweites Kupplungsteil (2) eines Zugfahrzeuges, sowie mit einer an der Anhängerdeichsel befestigten, aus einer Winde (7) sowie aus einen; bandartigen Zugelement (6) bestehenden ¥inscnanorc:nung { 5 >, wobei das bandartige Zugelement (6) mit einen Ende an eiKsm Wickeldorn (11) der Winde (?) befestigt 1st und zum Aufeinander-Zubewegen von Anhänger und Zugfahrzeug am ^reiten Kupplungsteil (2) hefestigbar ist., dadurch gekennzeichnet, daß die ^tden Kupplungsteile (2, 3) ein KugelI^opf-Kupj lungssystem mit ein??-* Kugelkopf (2') am zweiten Kupplungsteil (2) s&i*i>, ?it einem zur Aufnahme des Kugelkopfes (2') bestimmten maulartigen Kupplungsabschnitt am ersten Kupplungsteil (3) bilden, daß das erste Kupplungstell (3) fest an der Anhängerdeichsel (1) vorgesehen 1st, und daß das Zugelement zur Bildung einer am zweiten Kupplungsteil (2) einhängbaren und zwei Längen (6*) bildenden Schlaufe mit seinem anderen Ende an einem Befestigungspunkt an der Winde (7) bzw. an einem Gehäuse (10) der Winde (7) befestigt ist.
2. Anhängerdeichsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungspunkt (12) für das Zugelement (6) an der Winde (7) bzw. an dessen Gehäuse (6) und eine Durchtrittsstelle (12*), an der das Zugband (6) durch eine Gehäuseöffnung dem Wickeldorn (11) zugeführt ist, beidseitig von und dabei vorzugsweise Symmetrisch zu einer Ebene angeordnet sind, die die Längsachse der Anhängerdeichsel (1) einschließt.
3. Anhängerdeichsel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene eine im wesentlichen vertikale Ebene ist.
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4. Anhängerdeichsel nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Winde (7) eine Ratschen- bzw. Klinkeneinrichtung für den Wickeldorn (11) aufweist.
5. Anhängerdeichsel nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Winde (7) zum Betätigen des Wickeldornes (11) eine vorzugweise als Vierkant oder Sechskant ausgebildete Angriffsfläche (16) für ein Betätigungswerkzeug (17) aufweist.
6. Anhängerdeichsel nach einem der Ansprüche 1 - ?,. dadurch gekennzeichnet, de.3 das Zugelement ein gewebtes Band, vorzugsweise ein unter Verwendung von Kunststoffasern hergestelltes Band (6) ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19807059A1 (de) * 1998-02-19 1999-09-02 Schmid Vorrichtung zum Ankuppeln eines Anhängers
WO2001056816A1 (en) * 2000-02-01 2001-08-09 Ulle Svensson Hitch accessory

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