DE8915664U1 - Anhängehilfe (Anhängedeichsel) - Google Patents
Anhängehilfe (Anhängedeichsel)Info
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- B60D1/36—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for facilitating connection, e.g. hitch catchers, visual guide means, signalling aids
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anhängerdeichsel, beispielsweise für Wohnwägen, Motoranhänger, Bootsanhänger,
Viehtransporter oder dergl. Anhänger, und dabei insbes. auf eine Anhängerdeichsel für solche Anhänger, die in Verbindung
mit einem Personenkraftwagen als Zugfahrzeug verwendet:
werden- Speziell bezieht sich die Erfindung auf eine Anhängerdeichsel
gemäß Oberbegriff /inspruch &Agr;.
Das Anhängen von Anh&^gem an ein Zugfahrzeug ist vielfach,
j beispielsweise bedingt tiuich « 'n hohes Eigengewicht des
Anhängers und/oder durch ungü ;i:ige Bodenverhältnisse usw..
nicht nur Äußerst schwierig, sondern schließt auch die Gefahr von Schäden am Anhänger und/oder &n i -gfahrzeug sowie die
Gefahr vcn Verletzungen nicht aus.
Um das Anhängen üin^s Anhängers an ein Zugfahrzeug zu
erleichtern, wurde bereits eine Anhängerdeichsel mit Windenanar-*nung
vorgeschlagen (DE-AS 10 22 099). Bei der bekannten Anhängerdeichsel umfaßt die Windenanordnung ein Zugseil sowie
eine Winde mit einer über ein Schneckengetriebe drehbaren Seiltrommel, an der das Zugseil mit einem Ende festgelegt ist
und mittels der dieses Zugseil aufgewickelt werden kann. Am ) anderen Ende des Zugseilee ist ein Kupplungskegel befestigt,
welcher an dem am Zugfahrzeug vorgesehenen Kupplungsteil festgelegt werden kann und bei am Zugfahrzeug angekuppeltem
Anhänger von einem am vorderen Ende der Anhängerdeichsel positionierten Kupplungsmaul form- und kraftschlüssig, im
Bedarfsfall allerdings wieder lösbar aufgenommen 1st und somit bei an das Zugfahrzeug angekoppeltem Anhänger das an
der Anhängerdeichsel vorgesehene erste Kupplungstell des Zugfahrzeug-Anhänger-Kupplungssystems bildet.
Mit dieser bekannten Anhängerdeichsel ist es zwar grundsätzlich
möglich, auch unter erschwerten Bedingungen, d.h. insbes. bei schwerem Anhänger, ungünstiger, z.B. weicher
und/oder glatter Bodenbeschaffenheit, abschüssigem Gelände
~* ■ I ·
usw. den Anhänger beim Ankuppeln an das Zugfahrzeug mit Hilfe der Windenanordnung heranzubewegen, wobei durch das durch das
Kupplungsmaul an der Deichsel hindurchgeführte Zugseil die Anhängerdeichsel mit diesem Kupplungsmaul auf den am Zugfahrzeug
befestigten Kupplungsriegel solange zu bewegt wird, bis letzteres im Kupplungsmaul einrastet und dadurch der
Anhänger air Zugfahrzeug angekuppelt: ^ st. Nachteilig ist bei
dieser bekannten Anhängerdeichsel u.a., daß eine spezielle Ausbildung der Teile des Kupplungssystems erforderlich ist
und neben dem den Kupplungskegel zugeordneten Kupplungsmaul
an der Anhängerdeichsel auch Rastelemente erforderlich sind,.
die nach dem Einführen des Kupplungsriegels in das Kupplungs- ^ &igr; maul an diesem Kupplungsriegel bzw. an einem am Zugseil
vorgesehenen Rastelement einrasten. Dies bedingt eine relativ aufwendige, trotzdem aber Störanfälle Konstruktion. Wegen der
hohen Belastung, der Anhänger-Kupplungssysteme ausgesetzt sind, müssen diese robust, aber auch konstruktiv möglichst
einfach und damit störunanfällig ausgebildet sein.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anhängerdeichsel der eingangserwähnten Art dahingehend zu verbessern, daß ein
vereinfachtes Ankuppeln eines Anhängers möglich ist, ohne daß auf ein robustes und in der Praxis bewehrtes Anhänger-Kupplungssystem
verzichtet werden muß.
&Ogr; Z&ugr;i' Lösung dieser Aufgabe ist eine Anhängerdeichsel entsprechend
dem kennzeichnenden Teil des-tanspruches 1
ausgebildet.
Zm Gegensatz zu der vorerwähnten bekannten Anhängerdeichsel
ist bei der Erfindung das der Anhängerdeichsel zugeordnete erste Kupplungeteil fest, d.h. für die Benutzung nicht lösbar
an der Anhängerdeichsel vorgesehen. Um hierbei trotzdem ein exaktes Heranführen des Kupplungsteiles an der Anhängerdeichsel
an das am Zugfahrzeug vorgesehene kupplungsteil (Kugelkopf) zu ermöglichen, let es nach Erkenntnis der
Erfindung notwendig, daß das Zugelement, welches bevorzugt ein Band und dabei vorzugsweise ein gewebtes Band 1st, eine
Schlaufe mit zwei Längen bildet, die beim Ankuppeln des
Anhängers an das Zugfahrzeug um den Kugelkopfhals des am
Zugfahrzeug vorgesehenen Kupplungsteiles herumgeführt ist. Durch diese Schlaufe wird beim Heranfuhren des Anhängers,
d.h. beim Betätigen der Winde auf die Anhängerdeichsel eine Zugkraft ausgeübt, deren Resultierende zumindest am Ende des
HeranfUhrens des Anhängers an das Zugfahrzeug in der Mittelebene
zwischen den beiden, die Schlaufe bildenden Längen des Zugelementes liegt und damit auch den Kugelkopf des Kupplunngsteiles
am Zugfahrzeug schneidet. Hiermit ist es nicht nui muylioh, das an der Anhängerdeichsel vorgesehene erste
Kupplungeteil exakt an das am Zugfahrzeug vorgesehene zweite
Kupplungsteil heranzuführen, sondern das erste Kupplungsteil kann auch über dem zweiten Kupplungsteil exakt positioniert
werden, so daß für das endgültige Ankuppeln nur noch ein Absenken des ersten Kupplungsteiles auf das zweite Kupplungsteil
notwendig ist. Die Verwendung der von dem Zugelement gebildeten Schlaufe hat weiterhin den Vorteil, daß
für dieses Zugelement am Zugfahrzeug vorhandene Mittel, nämlich das dortige Kupplungsteil verwendet werden können und
hier keine zusätzlichen Mittel erforderlich sind, und daß außerdem nach dem Ankuppeln des Anhängers an das Zugfahrzeug
das Zugelement der Windenanordnung vom am Zugfahrzeug vorgesehenen Kupplungsteil entfernt werden kann, ohne daß ein
Lösen des Anhänger-Zugfahrzeug-Kupplungssystems erforderlich ist. Dieses Entfernen des Zugelementes von dem am Zugfahrzeug
vorgesehenen Kupplungsteil ist beispielsweise notwendig, um das Zugelement vor einer übermäßigen Abnützung bzw. vor einem
Durchscheuern beim Fahren des Zugfahrzeug-Anhänger-Gespanns zu schützen und um ggfs. auch gesetzlichen Vorschriften
Rechnung zu tragen, die eine zusätzlich zu dem Anhänger-Kupplungssysem
vorgesehene Verbindung nicht zulassen.
Die Winde weist bevorzugt eine geschlossene Bauart mit
beispielsweise zylinderförmigem Gehäuse auf, so daß die Elemente dieser Winde schmutz- und/oder wassergeschützt im
Inneren dieses Gehäuses untergebracht sind. Im Bedarfsfall kann dann auch noch eine zusätzliche, das Windengehäuse
abdeckende bzw. gegen Umwelteinflüsse schützende Abdeckkappe, beispielsweise aus Kunststoff vorgesehen sein. Zum Aufwickeln
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des Zugelementes weist die Winde ein entsprechendes Aufwickelelement
auf, welches zwar allgemein als "Wickeldorn" bezeichnet ist, jedoch jede geeignete Form haben kann.
Die Erfindung wird im Tolgenden anhand der Figuren an einer
Ausführungsform näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Teildarstellung den am Heck eines Zugfahrzeuges vorgesehenen Teil einer Anhängerkupplung
zusammen mit einer Ausfuhrungsform der
erfindungsgemäßen Anhängerdeichsel;
gebildete Windenanordnung der Anhängerdeichsel gemäß Fig. 1.
In den Figuren ist 1 die Anhängerdeichsel eines nicht
dargestellten Anhängers, beispielsweise die starre Anhängerdeichsel eines Wohnwagens, Bootsanhängers odejr eines anderen,
beispielsweise eine Ladefläche aufweisenden Anhängers. Mit der Anhängerdeichsel 1 ist der Anhänger an ein ebenfalls
nicht dargestelltes Zugfahrzeug, beispielsweise an einen Personenkraftwagen ankuppelbar. Hierfür ist ein Änhängeikupplungs-System
vorgesehen, das aus dem am Heck des Zugfahrzeuges bzw. am dortigen Fahrzeugrahmen starr befestigten
Kupplungsteil 2 sowie aus dem an der Anhängerdeichsel befestigten Kupplungsteil 3 besteht. Das Kupplungsteil 2
umfaßt den üblichen Kugelkopf 21, der mittels eines abgewinkelten,
stabförmigen Elementes, nämlich mittels des Kugelkopfhaises 2" an einem Halter 4 befestigt ist, der
seinerseits an dem Rahmen des Zugfahrzeuges montiert ist. Das Kupplungsteil 2 weist das bei Anhängerkupplungs-Systemen
dieser Art übliche maulartige Kupplungsstück auf, welches auf den Kugelkopf 2 aufsetzbar und dort zur Bildung einer
Kugelgelenkverbindung zwischen den Kupplungsteilen 2 und verriegelbar ist. Um das Ankuppeln des Anhängers an das
Zugfahrzeug zu erleichtern, weist die Anhängerkupplung 1 eine Windenanordnung 5 auf, die im wesentlichen aus einem aus
einem geeigneten Material und in geeigneter Weise, bei-
spielsweise aus Kunststoffaden gewebten flachen Zugband 6 und einer Winde 7 besteht. Die Winde 7 ist bei der dargestellten
Ausfühiungsform an der Unterseite der Anhangerdeichsel 1 dort,
vorgesehen, wo,die beiden, sich mit zunehmendem Abstand von dem Anhanger annähernden Deichselarme 8 miteinander sowie mit
dem einen Ende eines rohrartigen Deichselabschnittes 9 verbunden sind, der mit seiner Langserstreckung in Richtung
der Langsachse der Anhangerdeichsel 1 liegt und an seinem
anderen Ende das Kupplungsteil 3 aufweist.
Wie insbes. auch die Fig. 2 zeigt, besteht die Winde 7 aus einem teilzylinderförmigen Gehäuse 10, welches an seinen
beiden Stirnseiten in geeigneter Weise verschlossen 1st und in welchem um die Zylinderachse des Gehäuses ein Wickeldorn
11 drehbar gelagert ist, und zwar um eine Achse, Jie bei der dargestellten Aueführungsform im wesentlichen senkrecht zu
der die Längserstreckung der Deichselarme 8 einschließenden Ebene liegt. Das Zugband 6 ist mit einem Ende bei 12 an der
Außenfläche der Umfangswand des Gehäuses 10 befestigt, und zwar an einem dem Kupplungsteil 3 zugewendeten Bereich der
Umfangefläche. Das andere Ende des Zugbandes 6 ist bei 13 in
geeigneter Weise im Inneren des Gehäuses 10 am Dorn 11 befestigt. Das Zugband ist hierfür bei 12' durch eine
schlitzförmige öffnung durch die Umfangswand des Gehäuses 10 hindurchgeführt, und zwar ebenfalls an dem dem Kupplungsteil
3 zugewendeten Bereich der Gehäuseumfangswand. Um ein
möglichst verschleiBarmes Ein- und Austreten des Zugbandes 6
in bzw. aus dem Gehäuse 10 an der vorerwähnten schlitzförmigen öffnung zu ermöglichen, ist das Zugband dort mit
Hilfe eines in diese öffnung hineinreichenden, beispielsweise aus Stahlblech durch Biegen oder aber aus einem anderen,
geeigneten Material hergestellten Anschlag- und Führungselement 14 im Bereich der schlitzförmigen Öffnung auf einem
Bogen geführt. Das Anschlag- und Führungselement ist zwischen der schlitzförmigen Durchtrittsöffnung und der Befestigungsstelle 12 vorgesehen.
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Im Inneren des Gehäuses 10 befindet sich weiterhin ein
ratschen- oder klinkenartiges Element, welches mit seinem
Ausgang bzw. antreibenden Teil antriebsmäßig mit dem Dorn 1.1
verbunden ist und an seinem Eingang bzw. angetriebenen Teil
mit einem Wellenstück 15 über die untere Stirnseite des
Gehäuses 10 vorsteht. An diesem Ende ist das Wellenstück 15 ml* einem Innen-Vierkant 16 vorsehen. Der Innen-Vierkant 16
ist passend für einen herkömmlichen RatschenschlUssel 17 bzw. passend für den dortigen Vierkant 18, auf welchen normalerweise
die Stecknüsse des Schlüssels 17 aufgesetzt weiden. Mit
dem Schlüssel 17 kann der Dorn 11 übe? die im Gehäuse 10
ausgebildete Klinkenanordnung zum Aufwickeln des Zugbandes 6 auf den Dorn 11 gedreht werden, und zwar bei der für die Fig.
2 gewählten Darstellung in Richtung des Pfeiles A, wobei die nicht dargestellte Klinkenanordnung, die selbstverständlich
auch den Dorn 11 als unmittelbares Funktionselement mit umfassen kann, ein Drehen des Domes 11 in Richtung des
Pfeiles A im Sinnes eines Aufwickeins des Zugbandes 6 zuläßt, nicht jedoch ein Drehen des Domes 11 in umgekehrter
Richtung, d.h. im Sinne eines Abwickeins des« Zugbandes 6 vom Dorn 11. Um das auf dem Dorn 11 aufgewickelte Zugband 6
wieder abwickeln zu können, ist am Gehäuse 10 «in BetatiyünySäienient
19 vöfyeSehön, üii~t u€ni entweder die Sperre
der Klinkenanordnung entriegelt oder aber die Funktion der Klinkenanordnung bezüglich der Drehrichtung umgekehrt werden
kann. Wie Fig. 1 zeigt, ist die Winde 7 an der Anhängerdeichsel 1 so montiert, daß das mit dem Innen-Vierkant 16
versehene Wellenstück 15 nach unten weist.
Zum Ankuppeln eines Anhängers an ein Zugfahrzeug wird letzteres so positioniert, daß sich dieses Zugfahrzeug mit
dem Kupplungsteil 2 in der Nähe des Kupplungsteiles 3 der Anhängerkupplung 1 befindet, wobei der Abstand zwischen den
beiden Kupplungsteilen 2 und 3 etwas geringer ist als die halbe Gesamtlänge des Zugbandes 6. Das an der Anhängerdeichssl
1 auch vorgesehene, in der Höhe verstellbare Stützrad 20 wird mittels der \andkurbel 21 so eingestellt,
daß sich das Kupplungsteil 3 auf einem Höhenniveau befindet, welches etwas oberhalb des Riveaus des Kupplungsteiles 2
liegt. Das Zugband 6 wird bei entsprechender Betätigung des Betätigungselementes 19 soweit aus dem Gehäuse 10 der Winde
herausgezogen, daß dieses Zugband eine, im wesentlichen zwei parallele Längen 6' aufweisende Schlaufe bildet, deren
Schlaufenebene im wesentlichen eine horizontale Ebene ist und die unterhalb des Kugelkopfes 2' an dem Kugelkopfhals 2'1
bzw. an einem dortigen, im wesentlichen kreiszylinderförmigen Abschnitt dieses Kugelkopfhalses 2'' eingehängt werden kann.
Das Zugband bzw. deren Längen 6' sind hochkant angeordnet, d.h. die Bandebene des Zugbandes 6 liegt senkrecht zur
Schnaufenebene. Mit Hilfe des Ratschenschlüssels 17 wird der
Dorn 11 zum Aufwickeln des Zugbandes 6 in Drehrichtung A gedreht, wobei bei gebremstem Zugfahrzeug und ungebremstem
Anhänger letzterer durch Ziehen an der Anhängerdeichsel 10 auf das Zugfahrzeug zu bewegt wird. Da sich die Winde 7 an
der Unterseite der Anhängerdeichsel 1 befindet und außerdem das Zugband 6 eine Schlaufe mit zwei Längen 6' bildet, ist es
möglich, die Befestigungsstelle 12 sowie die Eintrittsstelle 12', an der das Zugband 6 durch die öffnung <ges Gehäuses 10
hindurchgeführt ist, symmetrisch zu einer die Längsachse der Anhängerdeichsel 1 einschließenden und senkrecht zur
Schaufenebene verlaufenden vertikalen Mittelebene anzuordnen, so daß beim vorbeschriebenen Heranziehen des Anhängers an das
Zugfahrzeug sich der Anhänger bzw. dessen Anhängerdeichsel 1 schließlich so ausrichten, daß entsprechend der Flg. 2
schließlich auch die Längen 6' beidseitig und symmetrisch zu der die Längsachse der Anhängerdeichsel 1 einschließenden
vertikalen Mittelebene liegen, das Kupplungsteil 3 also exakt auf das Kupplungsteil 2 bzw. den dortigen Kugelkopf 2' zu
bewegt wird. Da die Winde 7 weiterhin mit Abstand vom Kupplungeteil 3, d.h. in bezug auf die Bewegung der Anhängerdeichsel
1 beim Heranziehen des Anhängers auf das Kupplungsteil 3 folgend an der Anhängerdeichsel 1 befestigt ist, ist
ee möglich, den Anhänger soweit heranzuziehen, bis sich das Kupplungstell 3 tatsächlich über dem Kugelkopf 2* befindet.
Bs ist dann lediglich noch notwendig, durch Betätigen der Kurbel 21 bzw. des Stützrades 20 die Anhängerdeichsel 1
lungeteil 2 In Eingriff kommt.
.- Il f.
Nach dem so erfolgten Ankuppeln des Anhängers an das Zugfahrzeug kann das Zugband 6 bzw. dessen Schlaufe dann am
Kugelkopfkragen 2"' ausgehängt und das Zugband 6 weitestgehend
In das Gehäuse 10 eingeholt werden. Mit Hilfe der Anhangerdeichsel 1 mit Wirsdensnordnung 5 ist auch unter
erschwerten Bedingungen und ohne die Gefahr von Verletzungen ein Ankuppeln eines Anhängers an ein Zugfahrzeug möglich.
Die Anordnung der Winde 7 an der Unterseite der Anhängerdeichsel
1 hat insbes auch den Vorteil, daß sich einerseits die von den beiden Längen 6' gebildete Schlaufe, (unbehindert
durch die Anhängerdeichsel i bzw. das Kupplungsteil 3) beliebig spannen kann, und zwar entsprechend der jeweiligen
Positionierung zwischen dem Zugfahrzeug und dem Anhänger. Weiterhin hat die Anordnung der Winde 7 an der Unterseite der
Anhängerdeichsel auch den Vorteil, daß das Kupplungsteil 3' Ober dem Kugelkopf 2' positioniert werden kann und daß die
sich beim Heranführen des Anhängers an das Zugfahrzeug
spannende und von den beiden Längen 6' gebildete Schlaufe mit keinen Elementen des Kupplungsteils 3 in Berührung kommt,
insbes. auch nicht mit dem dortigen Betätigungshebel 3' und somit auch nicht die Gefahr besteht, daß solche Elemente
evtl. durch Unachtsamkeit beschädigt bzw. verbogen werden könnten. Insofern bedingt die Anbringung der Winde 7 an der
Unterseite der Anhängerdeichsel 1 einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Betriebesicherheit der Anhängerdeichsel 1
bzw. des von den Kupplungeteilen 2 und 3 gebildeten Ar»nänger-Kupplungesystems.
Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausfuhrungsbeispiel erläutert. Es versteht sich, daß Änderungen sowie Abwand'
lungen möglich sind, ohne daß dadurch der der Erfindung zugrundeliegende Erfindungegedanke verlassen wird.
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Claims (6)
1. Anhängerdeichsel mit einem ersten Kupplungsteil (3) zum Ankuppeln eines mit der Anhängerdeichsel versehenen
Anhängers an ein zweites Kupplungsteil (2) eines Zugfahrzeuges, sowie mit einer an der Anhängerdeichsel
befestigten, aus einer Winde (7) sowie aus einen; bandartigen
Zugelement (6) bestehenden ¥inscnanorc:nung { 5 >,
wobei das bandartige Zugelement (6) mit einen Ende an
eiKsm Wickeldorn (11) der Winde (?) befestigt 1st und zum
Aufeinander-Zubewegen von Anhänger und Zugfahrzeug am ^reiten Kupplungsteil (2) hefestigbar ist., dadurch
gekennzeichnet, daß die ^tden Kupplungsteile (2, 3) ein
KugelI^opf-Kupj lungssystem mit ein??-* Kugelkopf (2') am
zweiten Kupplungsteil (2) s&i*i>, ?it einem zur Aufnahme
des Kugelkopfes (2') bestimmten maulartigen Kupplungsabschnitt am ersten Kupplungsteil (3) bilden, daß das
erste Kupplungstell (3) fest an der Anhängerdeichsel (1) vorgesehen 1st, und daß das Zugelement zur Bildung einer
am zweiten Kupplungsteil (2) einhängbaren und zwei Längen (6*) bildenden Schlaufe mit seinem anderen Ende an einem
Befestigungspunkt an der Winde (7) bzw. an einem Gehäuse (10) der Winde (7) befestigt ist.
2. Anhängerdeichsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungspunkt (12) für das Zugelement (6) an
der Winde (7) bzw. an dessen Gehäuse (6) und eine Durchtrittsstelle (12*), an der das Zugband (6) durch
eine Gehäuseöffnung dem Wickeldorn (11) zugeführt ist, beidseitig von und dabei vorzugsweise Symmetrisch zu
einer Ebene angeordnet sind, die die Längsachse der Anhängerdeichsel (1) einschließt.
3. Anhängerdeichsel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene eine im wesentlichen vertikale Ebene ist.
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4. Anhängerdeichsel nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Winde (7) eine Ratschen- bzw.
Klinkeneinrichtung für den Wickeldorn (11) aufweist.
5. Anhängerdeichsel nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Winde (7) zum Betätigen des
Wickeldornes (11) eine vorzugweise als Vierkant oder
Sechskant ausgebildete Angriffsfläche (16) für ein
Betätigungswerkzeug (17) aufweist.
6. Anhängerdeichsel nach einem der Ansprüche 1 - ?,. dadurch
gekennzeichnet, de.3 das Zugelement ein gewebtes Band,
vorzugsweise ein unter Verwendung von Kunststoffasern hergestelltes Band (6) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8915664U DE8915664U1 (de) | 1989-12-27 | 1989-12-27 | Anhängehilfe (Anhängedeichsel) |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3943030 | 1989-12-27 | ||
| DE8915664U DE8915664U1 (de) | 1989-12-27 | 1989-12-27 | Anhängehilfe (Anhängedeichsel) |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8915664U1 true DE8915664U1 (de) | 1991-04-25 |
Family
ID=25888539
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8915664U Expired - Lifetime DE8915664U1 (de) | 1989-12-27 | 1989-12-27 | Anhängehilfe (Anhängedeichsel) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8915664U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19807059A1 (de) * | 1998-02-19 | 1999-09-02 | Schmid | Vorrichtung zum Ankuppeln eines Anhängers |
| WO2001056816A1 (en) * | 2000-02-01 | 2001-08-09 | Ulle Svensson | Hitch accessory |
-
1989
- 1989-12-27 DE DE8915664U patent/DE8915664U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19807059A1 (de) * | 1998-02-19 | 1999-09-02 | Schmid | Vorrichtung zum Ankuppeln eines Anhängers |
| DE19807059C2 (de) * | 1998-02-19 | 2000-01-27 | Manfred Schmid | Seilzug zum Heranziehen eines Anhängers an ein Zugfahrzeug |
| WO2001056816A1 (en) * | 2000-02-01 | 2001-08-09 | Ulle Svensson | Hitch accessory |
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