DE8913019U1 - Aussteifungssystem fü Damm- und Deichbauten, Mülldeponien und ähnliche Haufwerke - Google Patents
Aussteifungssystem fü Damm- und Deichbauten, Mülldeponien und ähnliche HaufwerkeInfo
- Publication number
- DE8913019U1 DE8913019U1 DE8913019U DE8913019U DE8913019U1 DE 8913019 U1 DE8913019 U1 DE 8913019U1 DE 8913019 U DE8913019 U DE 8913019U DE 8913019 U DE8913019 U DE 8913019U DE 8913019 U1 DE8913019 U1 DE 8913019U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wall elements
- bracing system
- notches
- wall
- notch
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 244000309464 bull Species 0.000 claims description 4
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 4
- 230000008719 thickening Effects 0.000 claims description 4
- 239000002699 waste material Substances 0.000 claims description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 5
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 5
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 3
- 238000009415 formwork Methods 0.000 description 2
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000006424 Flood reaction Methods 0.000 description 1
- 238000005056 compaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000003628 erosive effect Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
- 239000002893 slag Substances 0.000 description 1
- 238000005728 strengthening Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D27/00—Foundations as substructures
- E02D27/30—Foundations made with permanent use of sheet pile bulkheads, walls of planks, or sheet piling boxes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B09—DISPOSAL OF SOLID WASTE; RECLAMATION OF CONTAMINATED SOIL
- B09B—DISPOSAL OF SOLID WASTE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B09B1/00—Dumping solid waste
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B3/00—Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
- E02B3/04—Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
- E02B3/10—Dams; Dykes; Sluice ways or other structures for dykes, dams, or the like
- E02B3/102—Permanently installed raisable dykes
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D17/00—Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
- E02D17/18—Making embankments, e.g. dikes, dams
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D31/00—Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Paleontology (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Revetment (AREA)
Description
Aussteifungssystem für Damm- uno Deichbauten f Müll Deponien iiid
ähnliche Haufwerke
Damm- und Deichbauten, Mülldeponien &ugr;&pgr;·?, ähnliche Haufwerke müssen
verfestigt werden, um mechanischen Belastungen standhalten zu können. Deichbsuten mürie-i dem Wasserdruck b«i Hochwasser stand-
haiwän; Mülideporü m werden -oster häufig als Baugelände für Industriebauten oder für Freizeitanlaget od. dgl. genutzt, so daß
auch hier außer der Gewichtslast dss Haufwerkes selbst eine zusätzliche Drucklast aufgefangen werden muß, ohne daß sich die
äußere Kontur des Haufwerkes ändert. Das gleiche gilt auch für den Dammbau füv Fahrbahnen beim Straßenbau, beim Eisenbahrbau und
in ähnlichen Fällen.
ts ist bekannt, Haufwerke der vorerwähnten Art durch r-echanisches
Verdichten zu verfestigen. Ebenso können die Haufwerke einen besonderen Schichtenaufbau aufweisen, um die erforderliche
Festigkeit zu erzielen. Der Aufwand für all diese Maßnahmen ist ( ) relativ hoch, zumal hier ein Sicherheitsbedürfnis zu befriedigen
ist, da es sich bei den fertiggestellten Kaufwerken um öffentlich genutzte "Bauwerke" handelt. Um bei erträglichem Aufwand eine
ausreichende Festigkeit zu erzielen, muß die Sohle solcher Haufwerke relativ breit und der Böschungswinkel (bezogen auf die Horizontale) relativ flach sein. Deichbauten müssen darüber hinaus
gegen das UYterspülen, Einsickern und Aufweichen durch Wasser besonders geschützt sein.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein • System zu schaffen, mit dem Haufwerke für Nutzzwecke eine hohe
Formfestigkeit erhalten.
Telefon (02 01) 419 94 NaHonal-Bank Eseen (BLZ 360 200 'O) 230 35"
Telelex; 201342 = Ruhrpal .··..··, ,! ", .1 .". Postgiro Essen (BLZ 360100 43) 123 77-430
Telegrammadresse: Ruhrpatent .".'..'. '. ',; '. '. '··[ Sparkasse Essen (BLZ 360 5Ot 0?) I 102 75?
• · · · I · I 1 1 I
I · · »I I
I · · · t · &igr; &igr;
I I · I · ■ » Il
>2 2"-
Diese Aufgabe wird durch ein Aussteifungssystem mit den Merkcialon
des Anspruchs 1 gelöst.
Die plattenförmigen Wandelemente können grundsätzlich einen beliebiger
Winkel mit der Horizont«Iri c.:tung einschließen. Vorzugsweise
sinu sie jedoch mindestens 30° bezüglich der Horizontalen
'jeeigt. Besonder^ bevorzugt ist eine im wesentlichen vertikale
Orientierung, der von den plattenförmigen Wandelementen aufgespannten
Ebenen. In bestimmten Anwendungsfällen ka"-;i es von Vorteil
sein, etwa verti'.al orientierte plattenförmige Wandelemente
\ mit geneigt orientierten plattenförmigen Wandelementen zu kombir
nieren, wobei sich die vertikal und die geneigt orientierten plattenförmigen Wandelemente, vorzugsweise im rechten Winkel,
&iacgr; kreuzen, d. h. daß die Schnittlinien der Ebenen von der Horizontalen
abweichend geneigt sind.
fe, Entsprechend der gegenseitigen Orientierung verschiedener plattenförmiger
Wandelemente zueinander, sind die Ausklinkungen be-G;
züglich des Plattenrandes geneigt. Besonders bevorzugt sind zum § Plattenrand rechtwinklig orientierte Ausklinkungen. Dies führt
dazu, daß die Normalen aller von den plattenförmigen Wandelemen-
}'■ ten aufgespannten Ebenen sich parallel zu einer einzigen Ebene,
vorzugsweise parallel zu einer Horizontalebene erstrecken. Be-) sonders bevorzugt ist eine rechtwinklige Anordnung der plattenförmigen
Wandelemente zueinander.
Durch die Plattenform der Wandelemente wird u. a. erreicht, daß sie raumsparend gelagert und transportiert werden können. Durch
die vielfältigen Möglichkeiten, vom Plattenrand ausgehende Ausklinkungen anzuordnen und zu orientieren sowie in ihrer Größe und
Formgebung zu bemessen, werden trotz der Plattenform der Wandelemente annähernd beliebig geformte räumlicne Gebilde herstellbar,
&igr; bei denen die einzelnen plattenförmigen Wandelemente auf einfachste
Weise fest miteinander verbindbar sind und insgesamt ein "Skelett" außerordentlich hoher Druck-, Schub- und Scherbelastbarkeit
erreicht wird.
Die plattenförmigen Wandelemente können zwar grundsätzlich beliebig geformte Aufrisse (Seitenansicnten) erhalten, bevorzugt werden aber vieleckig geformte Aufrisse mit geraden Kanten, insbesondere rechteckige Aufrisse.
Die Zusammenfügbarkeit erfindungsgemäßer plattenförmiger Wandelemente im Bereich der erfindungsgemäßen Ausklinkungen kann auf
i co erfolnen' bevor*'Jnt wsrdsn die "Isttsnf ö
gen Wandelemente durch Stecken ineinandergefügt. Dabei wird die
beste Systemsteifigkeit dadurch erzielt, daß je eine Ausklinkung
der zusammenzusteckenden Wandelemente in eine gegenüberliegende Ausklinkung des anderen Wandelementes eingefügt wird, und zwar
vorzugsweise derart, daß die Stecktiefe größer als die einzelne Ausklinkung, insbesondere so groß wie die Summe beider Ausklinkungen ist.
Die Ausklinkungstiefe kann grundsätzlich frei gewählt werden.
Wenn die Summe der Ausklinkungstiefen der entlang der Ausklinkung/en vorhandenen Plattenbreite beträgt, können von den plattenförmigen Wandelementen Hohlräume mit völlig geschlossenen Seitenwände geschaffen werden.
Vorzugsweise sind zumindest an zweien der gegenüberliegenden
Plattenränder der Wandelemente Ausklinkungen vorgesehen. Auf diese Weise können mehrere Wandelemente in derselben Ebene übereinander oder nebeneinander angeordnet werden, wobei die Verbindungsart immer die gleiche bleibt.
Durchgehende hohe Wände können auch dadurch erreicht werden, daß
zusätzlich zu den mit Ausklinkungen versehenen Wandelementen ergänzende Wandelemente vorgesehen werden, die in an sich bekannter
Weise mit randseitigen Nuten, Fedsrn oder ähnlichen Orientierungs- und Wandaussteifungshilfen versehen sind, welche in korrespondierende Mittel benachbarter Wandelemente eingreifen. Auf
diese Weise kann die Ausklinkungstiefe vergleichsweise kurz gehalten und denncch eine durchgehende hohe Wandfläche erzielt wer-
• · t · I
• · I
'•II t
tr &igr; · &igr;
den. Es versteht sich, daß die vorerwähnten Verbindungselemente
Bi'-ch dann besonders vorteilhaft sind, wenn mit tiefen Ausklinkungen versehene Wandelemente derart übereinander angeordnet werden,
daß sich ihre Ränder berühren.
Die Breite der erfindungsgemäßen Ausklinkungen wird vorteilhaft
so gewählt, daß sie der Wandstärke des in die Ausklinkung eingesteckten BfirRinhfls rtRR Wanrifil nrnnn-hns 7117&Ggr;1&Pgr;&Igr; i rh Has or f rrrrie-r 1-i r-hon
Wenn gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung im Steckbereich Vertiefungen, wie Nuten, in den Wandf?lementen vorgesehen
sind, können die Wandelemente dadurch in den Bereichen außerhalb der Steckverbindungen eine vergleichsweise große Wandstärke aufweisen, so daß eine entsprechende Festigkeit der Wände erzielt
wird und/oder weitere Nuten vorgesehen sein können, die z. B. der
Aufnahme weiterer, einander nicht kreuzender Wandelemente dienen können. Alternativ oder kommulativ können - zwecks Erzielung hoher Festigkeit und Belastbarkeit der Wandelemente - diese jeweils
paarweise mit seitlichem Abstand zueinander angeordnet werden. Die Abstandsspalte können dann mit Beton od. dgl. ausgefüllt werden, wobei die Wandelementepaare als verlorene Schalung dienen.
Hierdurch wird u. a. das Transportgewicht der Wandelemente verringert werden. Außerdem führt das Ausfüllen der Abstandsspalte
zu einer Verfestigung im Steckbereich der Wandelemente; auf diese Weise können auch relativ breite und daher einfacher ineinandersteckbare Ausklinkungen verwendet werden.
Wenn, gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung, Verdickungen im Steckbereich der Wandelemente vorgesehen sind, kann dadurch eine besonders hohe Festigkeit der Wandelemente im Steckbereich erzielt werden.
Zweckmäßige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes, die insbesondere eine vielfältige Verwendbarkeit, einfache Herstell-,
t · ItII
Transportier- und Montierbarkeit sowie eine hohe aussteifende
Wirkung des Aussteifungssystems gewährleisten, sind in weiteren
Ansprüchen enthalten.
Die vorgenannten, erfindungsgemäß zu verwendenden Bauteile unterliegen in ihrer Größe, Formgestaltung, Materialauswahl und technischen Konzeption keinen besonderen Ausnahmebedingungen, so daß
die in dem jeweiligen Anwendungsgebiet bekannten Auswahlkriterien
uneingeschränkt Anwendung finden können.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Aussteifungssystems dargestellt sind. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 drei ineinander gesteckte plattenförmige Wandelemente
in Seiten- bzw. Stirnansicht;
Fig. 2 zwei ineinander gesteckte plattenförmige Wandelemente
in perspektivischer Darstellung (ausschnittsweise);
Fig. 3 einen Damm in stirnseitiger Ansicht mit eingebautem ( ' erfindungsgemäßen Aussteifungssystem;
Fig. 4 dasselbe Aussteifungssystem in Ansicht von oben (ausschnittsweise und schematisch dargestellt);
Fig. 5 von einem erfindungsgemäßen Wandelement eine alternative Ausführungsform des Steckbereiches in perspektivischer Darstellung;
Fig. 6 von einem erfindungsgemäßen Wandelement eine weitere
alternative Ausführungsform des Steckbereiches in perspektivischer Darstellung;
t # I
•J- 8'-
Fig. 7 vier ineinandergesteckte plaf.tenf örmige Wandelemente
in einer weiteren alternativen Ausgestaltung in perspektivischer Darstellung (ausschnittsweise) sowie
Fig. 8 eine weitere alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Aussteifungssystems in perspektivischer
Darstellung (ausschnittsweise).
In F- i g. 1 sind erfindungsgemäße plattenf örmige Wandelemente 1
j dargestellt, die aus großflächigen, ebenen Platten konstanter
&lgr; Höhe und frei wählbarer Breite bestehen. Die oberen und unteren
Randbereiche, d. h. die Längskanten IA der Wandelemente 1 sind
&egr; mit länglichen Ausklinkungen 2 versehen, die sich im rechten Win-I
kel zu den Längskanten IA erstrecken. Die Breite b der Ausklin-
P; kungen ist so groß wie die Dicke d der Wandelemente zuzüglich ei-
f nem gewissen Übermaß für ausreichendes Spiel. Die Seitonwände 2A
I der Ausklinkungen 2 sind derart geformt, daß weitere plattenförf;
mige Wandelemente 1 mit korrespondierenden Ausklinkungen 2 im 1 rechten Winkel zu dem ersten Wandelement steckbar sind. Die Tiefe
ft t der Ausklinkungen beträgt ein Viertel der Breite a der Wandele-
£· mente 1. Wenn die Ausklinkungen an einander aeqenüberlieaenden
j» Längskanten IA eines Wandelementes 1 einander genau gegenüberliegen,
was in Fig. 1 in der linken sowie in der rechten Bild- y hälfte dargestellt ist, so können weitere Wandelemente 1, die
entsprechende Ausklinkungen 2 aufweisen, von beiden Seiten in die einander gegenüberliegenden Ausklinkungen des ?-*5ten Wandelemen
t tes derart eingesteckt werden, daß sich das obere und das untere
« Wandelement an ihren Längskanten IA berühren. Dies ist in Fig. 1
™ in der rechten Bildhälfte dargestellt und führt zu einem Ausstellt
fungssystem mit beliebig hohen, durchgehenden Seitenwänden.
S Durchbrechungen 3 in den Wandelementen 1 körnen als Heißaugen für
den Zusammenbau eines erfindungsgemäßen Aussteifungssystems dienen
und/oHer so groß sein, daß durch sie eine Zirkulation von
Luft oder Wasser od. dgl. stattfinden kann, falls solches gewünscht ist.
Aus Fig. 2 ist in perspektivischer Darstellung ersichtlich, wie
zwei Wandelemente erfindungsgemäß ineinandergesteckt sind. Dadurch, daß zwei ineinanderzusteckende Wandelemente im Steckbereich vorzugsweise beide mit erfindungsgemäßen Ausklinkungen 2
versehen sind, kann ein neu eingestecktes Wandelement, sobald es in ein darunter liegendes Wandelement eingesteckt ist, nicht mehr
verkippen, als das geringe Spiel im Steckbereich zuläßt. Natürlich wird jedes Wandelement in der Regel nicht nur in ein einziges darunter liegendes Wandelement eingesteckt, sondern, wie aus
Fig. 4 näher ersichtlich, gleichzeitig in mehrere Wandelemente. , Es versteht sich, daß die Abstände der Ausklinkungen 2 in Längsrichtung der Wandelemente und die seitlichen Abstände der jeweils
tiefer und rechtwinklig dazu gelegenen Wandelemente aufeinander abgestimmt sein müssen. Auf diese Weise kenn jedes Wandelement
sowohl an seiner unteren als auch an seiner oberen Längskante eine Vielzahl von Steckverbindungen eingehen, was die Steifigkeit
des zusammengesteckten Skelettes deutlich erhöht. Aus Fig. 1 (unten links) ist ferner ersichtlich, wie in Längsrichtung benachbarte Wandelemente miteinander verbindbar sind. Hierzu dient u.
a. H-förmiges Verbindungssteckteil 10 für das rechte der beiden Ausklinkungspaare.
Fig. 3 und 4 zeigen nur einen von einer Vielzahl von Anwendungs-( fällen des erfindungsgemäßen Aussteifuogssystems. Die von den ineinander gesteckten Wandelementen gebildeten Kammern 4 werden nun
je nach Art des auszusteifenden Haufwerkes mit Spülsand, Steinen,
Müll od. dgl. verfüllt. Nach dem oder während des Verfüllens wird vorteilhafterweise eine Verdichtung des Haufwerkes in an sich bekannter Weise vorgenommen. Die Kammern können auch alle oder zum
Teil "abgedeckelt" werden, d. h. nach dem Verfüllen mit Haufwerk
mit einem Deckel aus Beton od. dgl. versehen oder auch mit einem entsprechenden Material vergossen werden. Auf diese Weise können
auch mehrere übereinanderliegende Kammern 4 gebildet werden. Diese Methode erhöht nicht nur den Aussteifungsgrad des Systems,
sondern erlaubt auch die Endlagerung von Problemmüll.
&Igr;.&tgr;&igr; Falle von Deichbauten und ähnlichen Wasserbauwerken können die
erfindungsgemäßen Wandelemente und/oder daraus gebildete Kastensysteme einzeln oder gemeinsam abgesenkt werden. Dies kann mittels üblicher Absenkmethoden - auch unter Wasser - geschehen.
Ebenso köiirten die W^ndeiemente in Sandigen Srund ei ;;:;spült werden. Die einfache Form und Handhabbarkeit erfindungsgemääex Wandelements gestattet deren üüsasimsr.bau auch unter sc!iwieritj!?n Bedingungen, wie sie bei Küstenschutzmaßnahmen vorliegen. Es ist
auch möglich, zunächst nur eine oder zwei Lagen von ^ndelementen
übereinander zu stecken und die dadurch bereits vorgegebenen / Hohlräume zu verfüllen und anschließend weiter in die Höhe
und/oder in die Breite zu bauen, indem weitere Wandelemente auf- oder angesteckt werden. Auf diese Weise können auch sehr großvolumige Haufwerke unter günstigen Arbeitsbedingungen und bei vergleichsweise geringen Kosten eine außerordentlich hohe Festigkeit
erhalten.
In Fig. 4 und 5 sind alternative Möglichkeiten zur Ausgestaltung
der Ausklinkungen und des zu ihnen gehörenden Steckbereiches dargestellt, wobei in Fig. 5 Vertiefungen 5 und in Fig. 6 Verdickungen 6 im Steckbereich vorgesehen sind. - Es versteht sich, daß
Formgebung und Dimensionierung der Ausklinkungen und des Steckbereiches in vielfältigster Weise variiert werden können, ohne den
C Weg der erfindungsgemäßen Lösung zu verlassen.
Aus Fig. 7 und 8 ist erkennbar, daß die untersten Wendelemente
eines erfindungsgemäßen Aussteifungssystems alle auf dem gleichen
Niveau liegen können. Hierzu brauchen die in einer Richtung orientierten Wandelemente lediglich entsprechend werirer hoch als
die in der anderen Richtung orientierten Wandelemente zu sein, dasselbe gilt für den oberen Abschluß der erfindungsgemäß ausgeführten Wende. Aus Fig. 7 ist ferner ersichtlich, daß zusätzliche
Wandelemente 7 auch ohne Ausklinkungen vorgesehen sein können und als Zwischenelemente den Raum zwischen vertikal übereinander liegenden Wandelementen 1 (mit Ausklinkungen) ausfüllen können. Da-
* « t f
bei kann der Zusammenbau, insbesondere die Ausrichtung der Wandelemente zueinander sowie die Festigkeit des Aussteifungssystems
durch eine Nut/Feder-Anordnung 8 an den Längskanten IA der
Wandelemente 1 und/oder der zusätzlichen Wandelemente 7 von Vorteil sein.
Aus Fig. S ist ferner ersichtlich, daß erfinduncsgemäße Wandsle-H58nt£ such paarweise mit geringem seitlicher Abstand zueinzm-er
angeordnet werden können, die dann vie eine verlorene Schalung
wirken und in ihren Abstandsspalten 9 mit Beton od. dgl. verfüilt < ) weree-u ^oriiiSi..
Ds· erf indungsgem4ße Aussteirungssyst *»&igr; weiit also im Kern eine
wabenähnliche Struktur auf.
- 10 -
1 Wandelement IA Längskante
2 Ausklinkung
2A Auskiinkungsseitenwände
? Durchbrechunoen
4 Kammern
5 Vertiefung
6 Verdickung
-&ngr; 7 zusätzliche Wandelemente
8 Nut/Feder-Anordnung
9 Abstandsspalt
a Breite der Wandelemente
b Breite der Ausklinkungen
d Dicke der Wandelemente
t Tiefe der Ausklinkungen
s Stecktiefe
Claims (12)
1. Aussteifungssystem für Damm- und Deichbauten, Mülldeponien
und ähnliche Haufwerke, bestehend aus plattenförmigen Wandelementen
(1) mit mindestens einer vom Plattenrand (IA) ausgehenden Ausklinkung (2) zur Aufnahme mindestens eines weiteren
plattenförmigen Wandelementes an dessen Rand derart, daß
die zusammengefügten plattenförmigen Wandelemente (1) im Winkel
zueinanderstehen.
2. Aussteifungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Teil der Wandelemente sich etwa vertikal erstreckt.
3. Aussteifungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Ausklinkungen (2) etwa rechtwinklig zum Plattenrand (Längskante IA) erstrecken.
4. Aussteifungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wandelemente (1) und die Ausklinkungen · ) derart geformt sind, daß die Wandelemente durch
Stecken verbindbar sind.
5. Aussteifungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens zwei Wandelemente (1) im Bereich ihrer jeweiligen Ausklinkungen (2) zusammenfügbar sind.
6. Aussteifungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tiefe (t) jeder Ausklinkung (2) etwa 50 % oder etwa 25 % der in Ausklinkungserstreckungsrichtung
gemessenen Breite (a) des betreffenden Wandelementes (1) beträgt .
•&Lgr; 2'-
7. Aussteifungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch zusätzliche Wandelemente (7), die zwischen in
einer Ebene mit seitlichem Abstand zueinander angeordneten Wandelementen (1) einfügbar sind.
8. Aussteifungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß an ihren Rändern aneinander zur Anlage kommende Wandelemente (I1 7) miteinander korrespondierend geformte Stirnflächen als Orientierungs- und Wandaussteifungshilfen, wie eine Nut/Feder-Anordnung (8), aufweisen.
9. Aussteifungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Breite (b) der Ausklinkungen (2) gleich der Dicke (d) der Wandelemente (1) im Steckbereich zuzüglich dem erforderlichen Spiel ist.
10. Aussteifungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandelemente (1) im
Steckbereich zumindest in der Verlängerung der Ausklinkung
(2) mindestens eine Vertiefung (5) aufweisen.
11. Aussteifungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wandelemente (1) im Steckbereich zumindest in der Verlängerung der Ausklinkungen (2) mindestens
eine Verdickung (6) aufweisen.
12. Aussteifungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wandelemente (1) jeweils paarweise mit seitlichem Abstand nebeneinander unter Ausbildung eines
Abstandsspaltes (9) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8913019U DE8913019U1 (de) | 1989-11-03 | 1989-11-03 | Aussteifungssystem fü Damm- und Deichbauten, Mülldeponien und ähnliche Haufwerke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8913019U DE8913019U1 (de) | 1989-11-03 | 1989-11-03 | Aussteifungssystem fü Damm- und Deichbauten, Mülldeponien und ähnliche Haufwerke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8913019U1 true DE8913019U1 (de) | 1991-04-04 |
Family
ID=6844272
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8913019U Expired - Lifetime DE8913019U1 (de) | 1989-11-03 | 1989-11-03 | Aussteifungssystem fü Damm- und Deichbauten, Mülldeponien und ähnliche Haufwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8913019U1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19535217A1 (de) * | 1995-09-22 | 1997-03-27 | Gerhard Schulz | Kombinationsverfahren zum Bau von Meeresdeichen |
| DE29815454U1 (de) | 1998-08-28 | 1998-10-29 | Aktual Umweltschutz Systeme Gm | Vorrichtung zur Anpflanzung von Pflanzen, insbesondere submerser Pflanzen |
| DE29818371U1 (de) * | 1998-10-14 | 2000-02-24 | König, Josef, 83416 Saaldorf | Vorrichtung für die Stabilisierung von Sandsackbarrieren insbesondere im Hochwasser- und Katastrophenschutz |
| DE19927143C2 (de) * | 1999-06-15 | 2002-06-20 | Robert Frank | Bauelement zur Befestigung von Dämmen |
| EP1464760A3 (de) * | 2003-03-27 | 2005-08-17 | Niklas-Simon Dipl.-Med. Graul | Erdwall mit Rasendeckung, insbesondere Deich |
| WO2007147624A1 (de) * | 2006-06-23 | 2007-12-27 | First Vandalia Luxembourg Holding S.A. | Damm |
| WO2017122181A1 (en) * | 2016-01-14 | 2017-07-20 | Louw Andries Auret | A structural element |
-
1989
- 1989-11-03 DE DE8913019U patent/DE8913019U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19535217A1 (de) * | 1995-09-22 | 1997-03-27 | Gerhard Schulz | Kombinationsverfahren zum Bau von Meeresdeichen |
| DE29815454U1 (de) | 1998-08-28 | 1998-10-29 | Aktual Umweltschutz Systeme Gm | Vorrichtung zur Anpflanzung von Pflanzen, insbesondere submerser Pflanzen |
| DE29818371U1 (de) * | 1998-10-14 | 2000-02-24 | König, Josef, 83416 Saaldorf | Vorrichtung für die Stabilisierung von Sandsackbarrieren insbesondere im Hochwasser- und Katastrophenschutz |
| DE19927143C2 (de) * | 1999-06-15 | 2002-06-20 | Robert Frank | Bauelement zur Befestigung von Dämmen |
| EP1464760A3 (de) * | 2003-03-27 | 2005-08-17 | Niklas-Simon Dipl.-Med. Graul | Erdwall mit Rasendeckung, insbesondere Deich |
| WO2007147624A1 (de) * | 2006-06-23 | 2007-12-27 | First Vandalia Luxembourg Holding S.A. | Damm |
| WO2017122181A1 (en) * | 2016-01-14 | 2017-07-20 | Louw Andries Auret | A structural element |
| US10829934B2 (en) | 2016-01-14 | 2020-11-10 | Andries Auret LOUW | Structural element |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT391507B (de) | Baustein | |
| EP0170113B1 (de) | Baustein | |
| DE69017364T2 (de) | Vorgefertigtes armiertes betonstützwandsystem. | |
| DE2443329B2 (de) | Formstein aus Beton für eine Stützmauer | |
| EP0039372B1 (de) | Böschungsformstein | |
| DE3019675A1 (de) | Riegelbalken zur bildung eines raumgitters bei einem bauelementsystem zur erstellung bepflanzbarer stuetzmauern | |
| EP0058925B1 (de) | Bauteilsatz für eine als Gitterwand ausgebildete Stützmauer, Lärmschutzwand oder dergleichen | |
| DE3118487A1 (de) | Verbundsystem zum errichten von abgrenzungen und verbundstein fuer dieses system | |
| LU86218A1 (de) | Formstein | |
| DE8913019U1 (de) | Aussteifungssystem fü Damm- und Deichbauten, Mülldeponien und ähnliche Haufwerke | |
| DE2040609A1 (de) | Betonstein | |
| EP0039448A2 (de) | Wand aus Betonelementen | |
| EP0055987A1 (de) | Fertigteil-Stützmauer für Wände oder Wälle | |
| EP0016727B1 (de) | Bausatz aus Verbundsteinen, insbesondere für die Hangsicherung und Flussbettverbauung | |
| DE102011050725B4 (de) | Stapelbares Flächenmodul für eine Wandfläche | |
| EP0034565A1 (de) | Mauer in Elementbauweise | |
| DE2937478A1 (de) | Bauteilsatz und bauelement zur herstellung von bauwerken sowie damit gebildete mauer und verwendung zur mauerherstellung | |
| AT360574B (de) | Stuetz- und futtermauer | |
| DE1958814B1 (de) | Bauelement aus Beton und daraus hergestellte Wand,insbesondere Kaimauer,Mole od.dgl. | |
| DE19851674A1 (de) | Baustein und daraus gebildetes Mauerwerk | |
| DE4104045C2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer vielseitig einsetzbaren Stützwandkonstruktion zur Stabilisierung von Geländesprüngen | |
| DE7916819U1 (de) | Bauelement zur herstellung von mauern mit geruestartigem und mit erdreich fuellbarem tragwerk | |
| DE2716250A1 (de) | Aus vorgefertigten teilen bestehendes wandartiges geruest zur herstellung einer boeschungssicherung, laermschutzwand o.dgl. | |
| DE3730679C2 (de) | ||
| DE7909377U1 (de) | Bausatz für die Errichtung einer Mauer |