DE890811C - Gabelschaltung fuer Vierdraht-Zweidraht-UEbertragungen - Google Patents
Gabelschaltung fuer Vierdraht-Zweidraht-UEbertragungenInfo
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- DE890811C DE890811C DER5345A DER0005345A DE890811C DE 890811 C DE890811 C DE 890811C DE R5345 A DER5345 A DE R5345A DE R0005345 A DER0005345 A DE R0005345A DE 890811 C DE890811 C DE 890811C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/38—Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
- H04B1/40—Circuits
- H04B1/54—Circuits using the same frequency for two directions of communication
- H04B1/58—Hybrid arrangements, i.e. arrangements for transition from single-path two-direction transmission to single-direction transmission on each of two paths or vice versa
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Description
- Gabelschaltung für Vierdraht-Zweidraht-Ubertragungen Gabelschaltungen haben -den Zweck, SignralwechseIströme (d.. h. Sprechwechselströme usw.) verschiedener Richtung aufzutrennen, damit eine Verstärkung, Umsetzung usw. möglich ist.
- Die bisher bekannteste Gabelschaltung war die Brückengabelschaltung, die aus der Wheatstoneschen Brückenschaltung entwickelt wurde und bei Zweidrahtleitungsverstärkern u. ä. mit einer Leitungisnachbildung arbeitete. Letztere mußte genau den Werten der Leitung entsprechend eingestellt, sein.. Andere Gabelschaltungen arbeiten mit Gleichrichter. Außer diesen gibt es noch Schaltungen, die abwechselnd in die eine oder andere übertragungsrichtung umschalten. Man verwendet dabei elektromechanische Mittel, wie Relais usw., oder elektrische.M,ittel, wie Röhren, Gleichrichter usw. Die Umschaltung geschieht entweder durch ankommende Sprechströme (Kippschaltungen) oder durch Steuerfrequenzen. Die erfindungsgemäße Gabelschaltung .soll die ungünstigen Eigenschaften der bisher bekannten Schaltungen weitestgehend aufheben oder wenigstens in geringen Grenzen halten; erreicht wird dies dadurch, daß ,die Vierdrahteingangsspannung gegengedoppelt ist und daß die dem Ausgangskreis entnommene Gegenli:opplungsspannung mit einem gleich großen Teil der Vierdrahteingangsspannung, diese kompensierend, auf den Vierdrahtausgang gekoppelt ist und daß aus dem Vierdrahtausgang eine die Rückwirkung auf den Zwei,drahtkreis sperrende Gegenspannung in den Vierdrahteingangskreis gekoppelt ist. Die Vorteile sind hauptsächlich beliebige Frequenzbandbreite, !kein Leistungsverlust, Verzerrungsfreiheit, keine Verzögerung und ausreichende Unabhängigkeit von sich ändernden Leitungswerten.
- Vorteilhaft wird zusätzlich eine Rückkopplung über die Verstärkerröhre der Gegenrichtung zur Aufhebung bzw. zur Regelung der Spannungsdämpfung, die die gegengekoppelte Röhre in der Gegenridiltung vearur@siaaht, angewendet. Diabei wird die positive Rückkopplung so stark gemacht, daß die Schaltung als negativer Wechselstromwi(derstand wirkt und für diese Zwecke ausgenutzt wird.
- Für den angegebenen Zweck können auch andere Verstärkungsmittel, wie magnetische, elektromechanische und Kristallverstärker, verwendet werden.
- Der Grundgedanke der Erfindung ist folgender: (Abb. i) Eine,Signalwechselspannung Ui kommt von A zum Gitter der Röhre R I. Diese verstärkt die Spannung Ui, und es entsteht U2. Die Spannung U2 überträgt sich im Übertrager UI auf die Wicklung w1I und damit auf die weiterführende Leitung nach B und auf die Wicklung wIII als U3. Die Spannung U3 soll gleich. U2 sein (rooolo Gegenkopplung) und .die angedeuteten Polzeichen in einem Augenblickswert haben. U3 ist Ui entgegengesetzt gerichtet, d. h.,die beiden Spannungen subtrahieren sich, und es entsteht am (Gitter der" Röhre R I die Differenz U4. Die Spannung U4 ist nun U2 dividiert durch den Verstärkungsfaktor der Röhre R I. Eine Teilung von U1 ergibt U5. Die Spannung U5 soll die gleiche,Größe wie U3 haben, damit U6 Null wird. Es fließt also in Richtung C kein oder nur ein geringer Signalwechselstrom, der aus Richtung A kommt.
- (Abb.2) Kommt ein ,Signalwechselstrom aus Richtung B, so ergibt sich an Ader Wicklung, w III des Übertragers Ü I die Signalwechselspannung U7. Diese überträgt sich auf das Gitter der Röhre R II als U.. Da kein Strom fließt, kann der Widerstand der Wicklung w II des Übertragers lU I.I vernachlässigt werden, und U$ nlst glleich U7. Röhre R II verstärkt U8, es entsteht die Spannung U., die einen Signalwechselstrom in Richtung C weitergibt. Damit U7 nicht auf das Gitter der Röhre R I wirken kann, wodurch sich eine große Dämpfung ergeben würde (s. Polzeichen:. in eckigen Klammern), wird ein Bruchteil von U9 als Ulo an das Gitter der Röhre R I zurückgeführt. U7 und Ulo subtrahieren sich (s. Polzeichen). Damit Ull Null wird und damit die schädliche Uüalcwirkung von Röhre R I auf den von Richtung B kommenden Signalwechselstrom aufgehoben wird, soll Uio so groß wie U7 sein.
- Im Schultbeispiel ssnd, d'erEdnf;achheit hasber, die im Verstärkerhau üblichen und für das Wesen der Erfindung unerheblichen Teile weggelassen worden.
- Die Wirkungsweise der Schaltung kann auch durch andere Übertragungsglieder (Widerstands-Kondensator-Kopplung, galvanische Kopplung u.sw.) erreicht werden.
Claims (5)
- PAMVMmeMennftrvV. i. Güb@elsichaltung für Vierdraht#-Zyveidraht@-Übertragungen, dadurch gekennzeichnet, daß ,die Vierdrahteingangsspannung (Ui) gegengekoppelt@ Isit und,dbß die ,d@mn Ausgangskreis entnommene Gegenkopplungsspannung (U3) mit einem gleich großen Teil (U.) der Vierdrahteingangsspannung, diese kompensierend, auf den Vierdrahtausgang gekoppelt ist und daß aus dem Vierdrahtausgang eine die Rückwirkung auf den Zweidrahakreis sperrende Gegenspannung (U5) in den Vierdrahteingangskreis gekoppelt ist.
- 2. (Gabelschaltung nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, da zusätzlich eine Rückkopplung über die Verstärkerröhre der Gegenrichtung zur Aufhebung bzw. zur Regelung der Spannungsdämpfung, die die gegengekuppelte Röhre in der Gegienrschtung an-, g --wendet wird.
- 3. Gabelschaltung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die positive Rückkopplung so stark gemacht wird, daß die,Schaltung als negativer Wechselstromwiderstand wirkt und für diese Zwecke ausgenutzt wird. q..
- Gabelschaltung nach Anspruch @i und ->., dadurch gekennzeichnet, daß andereVerstärkungsmittel, wie magnetische Verstärker, Kristallverstärker usw., für den angegebenen Zweck verwendet werden.
- 5. Gabelschaltung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, da:ß sie in einem Übertragungskreis für modulierte Hochfrequenz verwendet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER5345A DE890811C (de) | 1951-02-07 | 1951-02-07 | Gabelschaltung fuer Vierdraht-Zweidraht-UEbertragungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER5345A DE890811C (de) | 1951-02-07 | 1951-02-07 | Gabelschaltung fuer Vierdraht-Zweidraht-UEbertragungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE890811C true DE890811C (de) | 1953-09-21 |
Family
ID=7396884
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER5345A Expired DE890811C (de) | 1951-02-07 | 1951-02-07 | Gabelschaltung fuer Vierdraht-Zweidraht-UEbertragungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE890811C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1284468B (de) * | 1965-01-15 | 1968-12-05 | Alsthom Cgee | Schaltungsanordnung zur gegenseitigen UEbertragung von Nachrichten zwischen einer festen Station und einem Schienenfahrzeug oder zwischen zwei Schienenfahrzeugen |
-
1951
- 1951-02-07 DE DER5345A patent/DE890811C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1284468B (de) * | 1965-01-15 | 1968-12-05 | Alsthom Cgee | Schaltungsanordnung zur gegenseitigen UEbertragung von Nachrichten zwischen einer festen Station und einem Schienenfahrzeug oder zwischen zwei Schienenfahrzeugen |
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