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DE899073C - Einrichtung zum Anlassen von Kontaktumformern - Google Patents

Einrichtung zum Anlassen von Kontaktumformern

Info

Publication number
DE899073C
DE899073C DES8827D DES0008827D DE899073C DE 899073 C DE899073 C DE 899073C DE S8827 D DES8827 D DE S8827D DE S0008827 D DES0008827 D DE S0008827D DE 899073 C DE899073 C DE 899073C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transformer
contact
converter
voltage
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES8827D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr-Ing Jordan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES8827D priority Critical patent/DE899073C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE899073C publication Critical patent/DE899073C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters
    • H02M1/26Contact mechanisms of dynamic converters incorporating cam-operated contacts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Anlassen von Kontaktumformern Die Erfindung bezieht sich auf Umformer, die mit mechanisch bewegten Schaltkontakten arbeiten und bei denen den Schaltkontakten zwecks Vermeidung von Kontal<,tfeuer so-g. Schaltdrosiseln vorgeschaltet sind, -d. h. Drosselspulen, die bereits bei einer im Verhältnis zum Normalstrom sehr, geringen Stromgrenze ihren Sättigungszustand erreichen. Gegebenenfalls können bei solchen Kontaktumformern auch noch Nebenwege zu den Kontakten vorgesehen sein, die beispielsweise aus, Kondensatoren und Widerständen bestehen und die die Wirkung haben, daß die Spannung unmittelbar vor der Kontaktberührung bzw. unmittelbar nach erfolgter Kontakttrennung noch eine Zeitlang an den Schaltdrosseln hängenbleibt, so daß die Trennstrecke der Kontakte von der Spannung entlastet wird. Im normalen Betrieb durchlaufen die Ströme, Spannungen, und Magnetflüsse in den Schaltdrosseln und den Nebenwegen periodisch wiederkehrende Arbeitszyklen. Dieser stationäre Zustand ist eine Vorausbedingung für eine einwandfreie, d. h. funkenfreie Kommutierung an den. Schaltkontakten. Bei der Inbetriebsetzung des Umformers ist jedoch dieser stationäre Zustand noch nicht vorhanden, und` es muß den Schaltdrosseln und den Nebenwegen Gelegenheit gegeben werden., sich auf diesen Zustand einzuschwingen. Das Anlassen des Kontaktumformers mu;ß daher. mit allmählich bis auf den Normalwert steigender Spannung geschehen, wobei der Kontaktumformer zweckmäßig nur mit der sog Grundlast belastet bleibt, die ohnehin zwecks Erzielung einer stets einwandfreien Kommutierung immer aufrechterhalten. bleiben muß. Man kann nun zum Zwecke des Anlasseis in die Direhstrom,zuleitung des Kontaktumformers einen Anlaßwideratand schalten. Dieser braucht an, sich bloß für geringe Leistung bemessen zu sein, da er ja nur kurzzeitig ,eingeschaltet ist und da außerdem dass Anlassen nur mit der Grundbelastung erfolgt. Nach denn: Anlassen. muß jedoch der Anlasser kurzgeschlossen werden, und hierzu ist ein für die volle Leistung bemessener Überbrückungsschalter erforderlich. Ein solcher Überbräckungsschalter verteuert jedoch insbesondere bei größeren L°istungen die Umformeranlage ganz erhblich; es liegt deshalb der vorliegenden Erfindung das Ziel zugrunde, diesen. für die volle Leistung zu bemessenden Überbrückungsschalter zu sparen.
  • Das genannte Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die allmählich steigende Anl.aßspannung unter ständiger, fester Verbindung dies Kontaktumformers mit dem Haupttransformator von einem besonderen, nur für kleine Leistung bemessenen Hilfstransformator geliefert wird. Der Leistungsschalter auf der Netzseite des Haupttransformators muß beim Anlassen selbstverständlich geöffnet bleiben. Der Haupttransformator wird während des Anlassees über den Häfstransfommato:r von seiner Sekundärseite aus magnetisiert. Die Leistung, die der Hilfstransformator während des Anlasseis aufzubringen hat, ist die Magnetisierungsleistung des Haupttransformators und die von der Grundbelastung aufgenommene Leistung. Ist diese Leistung an sich schon klein, so kommt hinzu, daß das Anlassen ja nur wenige Sekunden dauert, so daß der Hilfstransformator ganz erheblich überlastet werden kann. Das gleiche gilt für die Mittel zur Herauf:regelung der von dem Hilfstransformator abgegebenen Spannung sowie für den Ausschalter, der den Hilfstransformator nach beendetem Anlaßvorgang wieder von, dem. Hauptstromkreis trennt. Im allgemeinen wird die Erstellung eines besonderen Hilfstransformators überhaupt nicht nötig sein, da ja ohnehin für die Speisung des Antriebsmotors der Schaltkontakte meist ein besonderer Transformator vorgesehen wird. Mankann dann diesen Transformator gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Anpassungstransformators zur Lieferung der Anl.aßspannung benutzen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die durch den Kontaktumformer umzuformende Leistung wird dem Drehstronnnatzi i über den Leistungsschalter 2 entnommen. 3 ist der Haupttransformator des Kontaktgleichrichters, der hier der Einfachheit halber in dreiphasiger Nullpunktschaltung dargestellt, ist, obwohl man wohl meist Gnaetz-Schaltungen, verwenden wird. Die Schaltkontakte des Kontaktumformers bestehen aus den feststehenden, voneinander isolierten Kontaktstücken4 und den: beweglichen Kontaktbrücken- 5. Diese können entgegen dem Druck einer Feder mit Hilfe vom Stoßstangen 6 durch die Nockenscheiben 7 angehoben werden. Diese Nockenscheiben sitzen auf einer gemeinsamen Welle, die von dem Synchronmotor 8 angetrieben wird. Die linken feststehenden Kontaktstücke q. sind über je eine Schaltdrossel 9 an die Enden der sekundären Phasenwicklungen des Haup@ttransformators 3, die rechtem: Kontaktstücke q. dagegen untereinander und mit dem einen Pol des Gleichstromnetzes- i2 verbunden. Den anderem, Pol des Gleichstromnetzes bildet in bekannter Weise der Nullpunkt der Haupttransformatorwicklung. Mit i o sind die Nebenwege zu den Kontoakten bezeichnet, die auch dann einen Strom durch die Schaltdrossel fließen lassen, wenn die Kontaktverbindung durch die Brücke 5 noch nicht oder gerade nicht mehr besteht. Parallel zu dem Gleichstromnetz 12 liegt ein Belastungswiderstand i i, der die Grundbelastung darstellt.
  • Als Hilfstransformator für das Anlassen dient in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Transformator 13, der gleichzeitig auch zur Speisung des Synchro:nmottors 8 für den Antrieb der Schaltkontakte dient. Es sei angenommen, daß die Sekundärspannung des Transformators 13 mit der Sekundärspannung des, Haupttransformators 3 übereinstimmt. Beim. Anlassen bleibt der Leistungsschalter 2 geöffnet und somit der Haupttransformator 3 vom Netz getrennt, dagegen wird der Verbindungsschalter 15 geschlossen und nach Einschalten des Transformators 13 der Widerstand 1q. allmählich awsgeschaket, so daß schließlich die volle Drehspannung an, dem Kontaktumformer liegt. Da der Haupttransformator 3 jetzt bereits von der Sekundärseite her magnetisiert ist, kann man ohne nennenswerten, Stromstoß den Schalter :2 schließen und danach den Schalter 15 öffnen. Der Kontaktumformer befindet sich damit im normalen Betriebszustand und kann durch Zuschalten der Verbraucher weiterhin belastet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum. Anlassen von: Kontaktumformern mit Schaltdrosseln, bei der die Schaltdrosseln bz:w. die Nebenwege zu den- Kontakten des. nur, schwach belasteten Umformers durch allmähliches Steigern der Spannung zum Einschwingen in den stationären Stromverlauf gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, da3 die allmählich steigende Anlaßspannung unter ständiger, fester Verbindung des Kontaktumformers mit dem Haupttransformator von einem besonderen, nur für kleine Leistung bemessenen Hilfstransformator geliefert wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Anlaßspann,ung von dem zur Speisung des Antriebsmotors für die Kontakte dienenden Transformator geliefert wird.
DES8827D 1940-02-18 1940-02-18 Einrichtung zum Anlassen von Kontaktumformern Expired DE899073C (de)

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DES8827D DE899073C (de) 1940-02-18 1940-02-18 Einrichtung zum Anlassen von Kontaktumformern

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DE899073C true DE899073C (de) 1953-12-07

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