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DE898717C - Manoevriervorrichtung an umsteuerbaren Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer Schiffsantrieb - Google Patents

Manoevriervorrichtung an umsteuerbaren Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer Schiffsantrieb

Info

Publication number
DE898717C
DE898717C DEM4775A DEM0004775A DE898717C DE 898717 C DE898717 C DE 898717C DE M4775 A DEM4775 A DE M4775A DE M0004775 A DEM0004775 A DE M0004775A DE 898717 C DE898717 C DE 898717C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
maneuvering
spring
maneuvering device
reversing
internal combustion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM4775A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Breitenauer
Dietrich Von Dr-Ing Lassberg
Peter Schuler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM4775A priority Critical patent/DE898717C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE898717C publication Critical patent/DE898717C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/22Use of propulsion power plant or units on vessels the propulsion power units being controlled from exterior of engine room, e.g. from navigation bridge; Arrangements of order telegraphs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/02Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing
    • B63H23/08Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing with provision for reversing drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Manövriervorrichtung an umsteuerbaren Brennkraftmaschinen, insbesondere für Schiffsantrieb Die Erfindung betrifft eine Manövriervorrichtung an umsteuerbaren Brennkraftmasch-inen, insbeson-,dere für den unmittelbaren, Antrieb von Schiffen. Derartige Manövriervorrichtungen sind in der Regel unterteilt in eine vom Manövri,errad be- tätigte, Nockenwelle mir Bedienung des Hauptanlaßventils, der Brennstoffpumpenregulierung und des Belüftungsven-tils für die Umsteuervorrichtung, z. B. zur Verschiebung der Steuerwelle der Brennkradtmaschine, und in, eine SchaUvorrichtun'-, welche, die Stellung der Umsteuervorrlchtung, d. h. die Drehrichtung der Brennkraftm-aschine, bestimmt. DieAufteilung,derManövriiervorrichtung in zwei verschiedene Bet5,tigungs,el,emente, die bezüglich ihrer Wirkung in einer bestimmten Abhängigkeit voneinander stehen, hat es notwendig gemacht, sie in gewisser Hinsicht gegeneinander zu blockieren, um Fehler in der Bedienung und damit auch fehlerhafte Schiffshewegungen zu verhindern. Diese bekannten narrensicheren Manövriervorrichtungen sind jedoch sehr verwickelt in Ihrem Aufbau und haben. außerdem noch den Nachteil, daß man zwei Bedienungselemente betätigen muß, #die zwar infolge ihrer gegenseitigen Blockierung nicht in falscher Reihenfolge bedient werden können, die aberdoch eine gewisse Verzögerung bei einem schnellen Manöver in Fällen. von Gefahr bedeuten. Wird außerdem von der Manövriervorrichtung verlangt, daß sie auch vom Deck des Schiffes, beispielsweise von der Kommandobrücke, betätigt werd(en kann, so be-,deutet die Anlage einer doppelten Übertragungisvorrichtung von. der Maschine zum Deck des Schiffes eine wesentliche Kompliziierung und Versteuerung der Vorrichtung.
  • Es sind auch sogenannte E-inhebe-l-Manävriervorrichtungen bekannt, biei denen die einzelnen Manövrierschialtungen mit einem in verschiedenen Ebenen, schwenkbaren Hebel vorgenommen werden. Diese Manövriervorrichtungen haben sich aber bisher nicht durchsetzen können und sind auch für die Bedienung von Deck aus gänzlich ungeeignet.
  • Es sind außerdem Schaltvorrichtungen bekannt, bei denen mittels Fernsteuerung auf hydrau-Pischem Wege die einzelnen, SchaJto,rgane an. der Maschine und am Getriebe betätigt werden. je nach der Stellung des Schalthebels werden dabei das Füllungsgestärigeder Brennkraftmaschine, das An-laßve,nti.1 od. dgl. gesteuert. Die Vielzahl der für eine derartige Anlage erforderlichen hydraulischen Lelitungen bringt eine entsprechende betrieblich#e Unsicherheit mitsich, so,daß beispielsweise schon bei Ausfall einer einzigen Leitung durch Undichtheit der gesamte Schiffsbetriebin, Fragegestellt ist.
  • Weiterhin slind elektrisch. betätigte Steuerungen von Schiffsantriebsmaschinen bekannt. Derartige Anlagen erfordern. jedoch ebenfalts -einen betträchtlichen baulichen Aufwand und sind ebenso wie die obenerwähnten hydraulischen Fernsteuerungen sehr stör,-un-gs-anfällig% Erfindungsgemäß werden die bei den bekannten Ma-növriervorrichtungen vorhandenen Schwierigkeiten dadurch behoben, daß 4hre, Betätigungsvorrich-tung aus einem einzigen Handrad besteht, dessen, Drehung in, die verschiedenen. Stellungen ,Amlassen, Betrieb, Umsteuern unabhängig von der jeweiligen. D#Wilr.ichit(ung der Beennkraftmaschine stets von der Stoppstellung ans in der gleichen Richtung erfolgt.
  • Steht,die; Brennkraftmaschim still, so muß man ziu#m Urnsteuern das Manövriierrad heispielsweiise stets im Uhrzeigersinn drehen, ganz gleich ob man die Maschinevon Voraus auf Zurück -oder umgekehrt umsteuern will. Durch die, erfindungsgemäße Ausb-ildung der Manövriervorrichtung ergeben sich außerdem wesentliche bauliche Vereinfachungen, da. von den Schaltnocken und Ventilendie vonder Manövrierwell-e betätlitgt werden, nur ein Satz benÖbigt wird, während bei Manövriervorrichtungen, init verschiedenen Drehrichtungen des Handrades für Vorwärts- und Rückwärtslauf der Maschine diese Steuernocken und Ventile in doppelter AusfÜhrung vorhanden sein mußten. Bei der ManÖvriervorrichtung nachder Erfindung wird die Druckmitteljimschaltung der Umistleuervorrichtung nlicht mehr vom Maschinisten bzw. von Ader Kommandobrücke aus vorgenommen, sondern :wird während des Umstenervorganges durch die Umsteuervorrichtung selbst ausgeführt oder doch zumindest eingeleitet. Es geischieht dies beispielsweise durch die Spannung einer auf die, Umschaltvorrichtung einwirkenden, Feder. Dreht man nach vollzogener Umsteuerung das Manövrierrad -in die Stoppstellung oder über diese, hinaus gleich in die Anlaßstellung, so wird hierbei die Federwirkung freigegeben, so, daß die Umsthaltvorrichtung für die entgegengesetzte Drehrichtung der Brennkraftmaschine bereits eingestellt isst. Man bTaucht dann nach -dem Stillstand der Maschine das Manövrierraid nur in die: Stelliung Unisteuern zu legen, und der Umsteuervorgang läuft selbständig ab, wobei dann wieder die Umschaltvorrichtung für den nächsten UmsteÄuervorgang vo-rgespannt wird.
  • Man kann demnach -mit einem einzigen Manövrierrad sämtliche Steuermanöver an der Brennkraftma,schine ausführen, ganz gleich, ob dies unmittelbar an der Maschine oder von, der Kommandobrücke, aus erfolgt.
  • In der Zeichnung i,st ein Ausführungsbeispiel einer Manövriervorrichtung nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i ein. Schema der Manövriervorrichtung in perspektivischer Ansicht teilweiseim Schnitt, Fig. 2 chde Umschaltvorrlichtung entsprechend der Fig. i -in vorgespanntem Zustande und Fig. 3 die Umschaltvorrichtung in Zurückstell-ung.
  • Die Nockenwelle i trägt an ihrem vorderen Ende das Manövrierrad 2 und dst über das KettenTad 3 und,die Kette 4 mit einem nicht dargestellten ent-Gprecheniden Manövrierraid an Deck des Schiffes verbunden. Die Verbindung zwischen der Nockenwelle i und dem Manövrierrad auf Deck kann natürlich auch auf andere Weise, z. B. mit einem Seilzug, vorgenommen werden. Auf Ader Welle i sind ferner der Nocken 5 für das Hauptanlaßventil 6 und der Nocken 7 fär das Belüftungsventil 8 angeordnet. Weiterhin trägt die Welle i die Nockens#cheibe 9 für die Birennstoffregelun- g. Die Nöckenrolle io steht über den, Hebel i i, die Welle 12 und, den Hebel 13 mit der Zugstange 14 in, Verbindung, an, die das Reguliergestänge 15 der Brennstoffeinspritzpumpe 16 in bekannter Wei,se -unterZwischenschaltungder Feder 17 elasbisch angehängt iist. Die S.cheibe 18 dient zur Blockierung der Umschaltvorrichtung. SchIießlich ist noch ein Zahnrad ig auf der Welle i angeordnet, das mit Hilfe des ZahnrldeS 20 und der Welle :21 zur Dreihung der Blockier,scheibe 2#2 dient.
  • Die Umsteuervorrichtung zur Verschiehung der Steuerwelle 23 der Brennkraftmaschine besteht aus dem Zylinder:24 und dem Drehkolben, 25, dessen zylindrischer TeiJ einen Zapfen, :26 aufweist, welcher in einen KurvenschlitZ 27 der Steuerw.e,II!enhiül,se28 eingreift. Auf der Stellerwelle23 sind der Vorwärtsnocken, 29 und der Rückwärtsnocken 30 für den Antrieb der dargestellten Brennstoffpumpe 16 angeordnet. Der zylindrische Teil des Drehkolb,ens#:2'5 dreht mittels der Zahnräder 31 und 32 eine Welle 33 mit. der Kurbel 34. Diese Kurbelwelle 34 hat die Aufgabe, mittels der S tange 35 und der Hebel 36 -und 37 die NockenrOlle 38 für den Brennstoffpiumpenstößel von den Steuernocken29 oder 30 abouheben, solange die Verschiebung der Steuerwelle 23 andauert.
  • Die Bewegung des Drehkolbens 25 erfolgt durch e,ine Druckflüssigkeit, z. B. 01, die aus den. Vorratsbehältern- 39 und 4o über die Leitiungen 41 und 4:2 den Druckräumen- zu, beiden Seiten des Drehkolbens. 25 je nach Stelilungi der Schaltvorrichtung zufließt. Die Vorratsbehälter 39 -und 4o, stehen über .die Leitung-en 43 und 4,4 mit den beiden Seiten des Doppelschiebers 45-46 in, Verbindung. Der rechte Sch.ieber 45 kann außer mit den Leitungen, 43 unid 44 noch mit einer dritten Leitiung 4;7 verbunden ,verden, die das Druckmittel, z. B. Luft, vom Belüftungsventil 8 zuleitet, während die dritte Leitung 48 am linken Schieber 46 als Entlüftungsleitung dient und demgemäß ins Freie führt. Die Druckluft strömt von der Anschlußöffnung 49 für die Anlaßluftflasche ;durch den, Kanal 5o zum Ventil 8, wenn dieses geöffnet ist.
  • Auf der Achse 52 des Sehaltschiebersz 45-46 ist ein doppelarmiger Hebel 53-54 befestigt, dessen Arm 53 bei entsprechender Stellung der Blockierscheibe 18 (Fig. ?,) sich an diese anlegt, während der andere Arm 54 über einen Zapfen 55 miit einer Blattfeder 56 verbunden ist. Diese Blattfeder 56 kann durch einen ZaPfe,n 57 an der Scheibe 58 in der einen oder anderen Richtung gespannt werden, je nachdem wie die Scheibe 58 gedreht, wird und &r Hebelarm 54 an einen ider Anschläge- 59 oder 6o anliegt. Die Drehung der Scheibe 58 erfolgt über das Kettenradpaar61-6,2 durch den zylindrischen Teil -dies Drehkolbens 25. Die Scheibe 58 ist in bestimmten Stellungen der Sch-)ibe 22 blockiert und wird nur freigegeben, wenn das Manövrierrad in Umsteuerstellung steht.
  • Die Manövriervorrichtung nach der Erfindung iist in, -der Stoppsteltung gezeichnet, und die Steuerung der B#re,#nnlzraftmasch#ine steht- auf Voraus, .d. h. diie Nockenirolle 3i8, siteht auf dem Vorausnocken:29. Ebenso stehen alle Nockenrollen der nicht gezeichneten weiteren Brennstoffpumpen und Ventils,toßstangen auf den zugehörigen Voraus,-nocken. Soll jetzt die Brennkraftmuschine urngesteuert werden, so wird das Manövrierrad 2 in die Umsteuerstellung gebracht. Da,s kann, entweder unmittelbar ander Maschine oder von, Deck aus über ,den Kettentrieb 3-4 erfolgen. Die Nockenwelle, i wird dabei im Uhrzeigersinn gedreht. Der Nocken7 .drückt auf idas Belüftungsiventil 8 und öffnet es. Druckluft strörntaas der Anlaßluftflasche über #die Öffnung 49, den Kanal 5io -und die Leitung 47 zum Schaltschieber 45 und von (diesem Über die Leitung 44 zum Vorratsbehälter 40. Durch den Druck der Luft strömt das 01 indem Behäfter 40! ülber die Leitung 41 hinter den Drehkolben 25 und dreht diesen entge gen dem Uhrzeiger. Da in der gezeichneten Stellung der Schülitschieber46 #die zum Ölbehälter 39, führende Leitung 43 mit der -ins Freie führenden Entlüftungsleltiung 48 verbindet, wird mit der Bewegung des DrehkolbeniS 25 entgegen dem Uhrzeiger,das Druckmittel aus Odem Zylinderraum vor ,dem Drehkolben:25 heraus und in den Vorratsbehälter 39, gedrückt. Mitder Drehung des Kolbens 25 bewegt sich der Zapfen, 26 im KurvensChlitZ 27 der Steuerwellenhülse 218 und verschiebt dfiese zusammen mit der Stetterwelle:23 in Richtung ihrer Achse, bis der ZurücknOcken 30 unter der PumpenantriebisrOlle, 38 steht. Mit,der Drehung des Kolbens :25 hat sich,gleichzeitig infolge der Zahnradverbindung 31-32 die Welle 3#3 im Uhrzeigersinn gedreht, und,die Kurbel 34 hat die S#t#2,nge 35 nach vorn geschoben, so daß mittets der Hebel 36 und 37 die Nockenrolle 39 von der Nockenscheibe 29. abgehoben wurde. Ist,der Umsteuervorgang beendet, d. h. der Drehkolben 25 hat sich bis zum oberen Anschlag gedreht, dann ist auch die Kurbel 34 in ihre ursprüng11fche Stellung zurückgekehrt, und die NockenrOlle 38 stellt wieder auf der Nockenschelibe auf.
  • Mit der Drehung des Manövrierrades :2 in, die Umsteuerstellung hat sich auch mittels -des Zahnr#a#,dpjaa,res ig-2#oi die Welle 21 entgegen dem Uhrzeliger gedreht- und die Blockierscheibe 22 in eine Stellung gebracht, in der ihr Ausschnitt der Scheibe 5#8 gegenübersteht und deren Drehbewegung freigibt. Während des Umsteuervorganges wird über das Kettenradp-aar61-6#2 die Scheibe 58 im Uhrzeigersinn gedreht, bis ihr Bolzen 57 sich gegen -die Blattfeder 56 legt. Dader Hebelarm 53 deo Umschalthebels idurch die Scheibe 18 in der Umsteuerstellung blockiert ist (Fig. 2), wird die Blattfeder 56 bei der weiteren Drehung der Scheibe 58 gespannt. Diese Stellungder Umschaltvorrichtung ist in der Fig. 2 dargestellt. Drehü man jetztnach beendeter Umsteuerung das Manövrierrad 2 in die Stoppstellung oder darüber hinaus in die Anlaßstellung, so gibt die Mocklerselleibe, 18 den Umschalthebel 53-54 frei, und dieser wird mit Hilfe ,der Feder 56 umgelegt, so-,daß ider Umschaltschieber nunmehr eine Stellung einnimmt, wie sie die Fig. 3 zeigt. Dam(it ist die Umschaltvorrlchtung bereits, jetzt für einen nachfodgenden, Umsteuervorgang festgelegt. Eine Drehung des ManövrierraJdeS 2 in die Stellung Umsteuern würde, dann den vorstehend geschilderten Umsteuervorgang anslösen und,clabei wiederum #die Feder 56 der Schaltvorriichtung derart vorsp.annen, daß beim Durchfahren der Stoppstellung die Umschaltvorrichtung automatiseh für ,den entgegengesetzten Drehsinn der Brennkraftmaschine umgelegt: wird. Bringt man eiinen einfachen Anzeiger an der Maschine oder auf Deck des Schiffes an, von dem,die jeweils eingestellte Drehrichtung der Maschinme abgelesen werden kann, so weiß der Beidienende ohne weiteres, ob er,das Manövrierrad 2 auf Anlassen oder erst auf Umsteuern drehen muß, um,die gewünschte Fahrtrichtung des Schiffes zu erhalten. Es können also sämtliche Manövrierschaltungen für die Brennkraftmaschine von einem einzigen Hanidrad aus vorgenommen werden, ohne daß Fehlschaltungen irgendwelcher Art entstehen können.
  • Die Umschaltvorrichbung- kann natürlich auch in anderer Weise ausgebildet werden, wie dies in dem Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Wesentlich Ist lediglich, daß diie Umschaltung jewei,ls nach dem vollendeten Umsteuervorgang eingeleitet oder ganz ausgeführt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Manövriervorrichtung an umsteuerbaren Brennkraftmaschinen, insbesondere für den unmittelbaren Antrieb von Schiffen, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Betä#tigungsvoirrichtung aus einem einzigen Handred besteht, dessen Drehung in die verschiedenen Stellungen, Anlassen, Betrieb, Umsteuern unabhängig von der jeweiligen Drehrichtung derBrennkraftmaschine stets von der Stoppstellung aus in deir gl-eichen Richtung erfolgt.
  2. 2. Manövriervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß während des Ablaufens des Uinsteuervorganges, das helißt z. B. der Verschiebung der Steuerwelle (-23), die Umschaltungg :der Druckmittel#schaltvorrichtung (45-46) für den folgenden Umsteuervorgang vorgenommen oder so vorbereitet wird, daß sie beim Legen des Manövrierrades (2) in die Stopp.ste-Lung bzw. beim Durchfahren d:*eser Stellung ausgelöst wird. 3. Manövriervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß -die UniGchaltvorrichtung (45-46) durch eine Feder (56) betätigt Wird. 4. Manövriervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Federwirkung ,auf die UmschaltvorrIchtung während. des Umsteuervorganges blockiert listund,diie Feder (56) während,dieser 7,elt gespannt ist. 5. Manövriervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet ' &ß die BlocIderung .der Feder (56): m#itteIs einer Nockenscheibe (18) auf der Manövrierwelle (i) erfolgt, deren Drehung in die Stoppstellung die Blückierung, aufhebt. 6. Manövriervorrichtung nach- Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungs# f-Oder (56) für idtie Umschaltvorrichtiung (45-46) an einem Arm, (54) eines Hebets auf der Achse (52) dier Schaltvorrlichtung (45-46) - angreift, #dessen, anderer Arm (53) an &r Blockierscheibe (18) anfiegt. 7. Manövriervorrichtung nach Anspruch i, #dadur,ch gekennzeichnet, daß die Spannung der Betätigungsfeder (56) umnittelbar durch die Umsteuervorrichtung (Kolben 25) für die Siteuerwelle (2#3) der Brennkraftmaschine erfolgt. 8. Manövriervorrichtung nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß die Betätiigfungsfeder (56) für die Umschaltvorrich-tiing (45-46) eine Blitt:federi,st. g. Manövriervorrichtung nach Anspruch i, ,dadurch geleil!nzeichnet!,daß die Spannung der Feder (56) durch einen in, einer Scheibe, (58) befestigten Zapfen (57) erfolgt, die durch die Umstenervorrichtung (.25) gedreht wiTd. io. Manövriervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß #die Zapfenscheibe (58) durch eine von der Manövrierwelle (i) gedrehten Blockierscheibe (:2,2) gesperrt wird .und nur #in der Umsteuerstellung freigegeben ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 595 856; Zeitschrift: »Werft - Reederei - Hafen« vom ig. September 1941, S. :271 bis :273; Zeitschrift: »Motor Ship«, April 1949, S. 24.
DEM4775A 1950-06-29 1950-06-29 Manoevriervorrichtung an umsteuerbaren Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer Schiffsantrieb Expired DE898717C (de)

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DE (1) DE898717C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168281B (de) * 1957-07-19 1964-04-16 Licentia Gmbh Elektrische Drehzahlsteuerung fuer mehrere an die Schiffspropellerwelle ankuppelbare Brennkraftmaschinen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE595856C (de) * 1930-09-28 1934-04-23 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Fernsteuerung fuer umsteuerbare Dieselmotoren, insbesondere zum Antrieb von Schiffspropellern

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE595856C (de) * 1930-09-28 1934-04-23 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Fernsteuerung fuer umsteuerbare Dieselmotoren, insbesondere zum Antrieb von Schiffspropellern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1168281B (de) * 1957-07-19 1964-04-16 Licentia Gmbh Elektrische Drehzahlsteuerung fuer mehrere an die Schiffspropellerwelle ankuppelbare Brennkraftmaschinen

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