DE898703C - Verfahren und Einrichtung zur Beheizung von Metallbaedern, beispielsweise solcher fuer die Feuerverzinkung - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Beheizung von Metallbaedern, beispielsweise solcher fuer die FeuerverzinkungInfo
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Description
- Die Erfindung bezieht .sich auf die Beheizung von Metallbädern, beispielsweise solcher für die Feuerverzinkung, und insonderheit auf ein Verfahren und eine zu dessen Durchführung dienende Einrichtung, die eine gleichmäßige Wärmeverteilung in den wärmeübertragenden Behälterwandungen ermöglichen und damit sich schädlich für die Kesselhaltbarkeit auswirkende örtliche Überhitzungen vermeiden.
- Bei der Beheizung von Metallbädern ist es häufig notwendig, z. B. bei der Feuerverzinkung, eine sehr gleichmäßige Wärmeverteilung in den wärmeübertragenden Flächen zu haben und örtliche Überhitzungen zu vermeiden. Man hat versucht, dieses Problem .durch Abwandlung der verschiedensten Beheizungsverfahren, z. B. der Strahlrohrbeheizung, Umlaufbeheizung, elektrischen Beheizung usw., zu lösen, ohne aber, insbesondere bei hohen Heizflächenbelastungen, restlos befriedigende Ergebnisse erzielt zu haben. Es ist auch versucht worden, die Wärme durch besondere Kesselkonstruktionen gleichmäßig zu verteilen. So wurde z. B@. vorgeschlagen, nach Art der Wasserbadbeheizung zwei Kessel ineinander'zusetzen und .den Zwischenraum mit Blei zu füllen, um dadurch eine bessere Wärmeverteilung zu erzielen. Erreicht soll dies werden durch die Wärmeströmung des Bleis, die aber bei diesem Verfahren unkontrollierbar ist und nicht die erwarteten Ergebnisse zeigte, so daß sich das Verfahren nicht 'hat durchsetzen können. Außerdem ist auch die Wärmeleitfähigkeit des Bleis nicht so, wie es wünschenswert wäre. Andere Metalle mit guter Wärmeleitfähigkeit, z. B. Aluminium, sind aber bei den in Frage kommenden Temperaturen noch nicht flüssig oder reagieren auch schon bis zu einem gewissen Grade, selbst in festem Zustand, mit dem Stahl der Kesselwand, z. B. das Aluminium unter Bildung spröder Eisen-Aluminium-Legierungen.
- Gemäß der Erfindung werden nun die Vorteile eines gut leitenden Metalls, z.',B.. des Aluminiums, unter .gleichzeitiger Steuerung der Wärmeströmung des Bleis. benutzt, um eine gleichmäßige Beheizung der Kesselwandung zu erreichen. Dies wird erreicht durch eine Einrichtung, wie sie in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel schematisch im Vertikalschnitt dargestellt ist, wobei die Abbildung den Vertikalschnitt durch einen Verzinkungsdoppelkessel zeigt.
- Mit i ist der äußere Kessel und mit 2 .der innere Kessel bezeichnet, wobei der Zwischenraum zwischen den beiden Kesseln i und 2 mit Blei 3 gefüllt ist. In dem Blei 3 sind Bleche q., z. B. aus Aluminium, angebracht. Durch die Anordnung der Bleche q. im Blei 3 wird erreicht, daß .dem Blei eine bestimmte Wärmebewegung aufgezwungen wird, und zwar wird es an der Wandung des äußeren Kessels i erhitzt und steigt zwischen Aluminiumblech d. und äußerer Kesselwand nach oben, um dann zwischen Aluminiumblech q. und der Wandung des inneren Kessels 2 wieder abzusinken und seine Wärme an die Kesselwandung 2 abzugeben. Gleichzeitig übernimmt das Aluminiumblech q., .dessen Wärmeleitfähigkeit etwa sechsmal so hoch liegt wie die des Bleis, .den Abbau und die Verteilung etwaiger noch auftretender Wärmestauungen. Das Aluminiumblech, kann auch eine geschlossene Mantelform besitzen. Auch kann an Stelle des Aluminiums ein, .anderes gut leitendes Metall, z. B. Kupfer, Verwendung finden.
Claims (3)
- PATE'ITAIQspnLCFIE: i. Verfahren zur Beheizung von Metallbädern, beispielsweisse solcher für die Feuerverzinkung, bei dem die Beheizung des Metallbades unter Verwendung flüssigen Bleis im Zwischenraum eines Doppelkess,el;s erfolgt, wobei das Blei durch die Wandung des äußeren Kessels erhitzt wird und seinerseits den inneren Kessel beheizt, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeströmung und die Wärmeübertragung im flüssigen Blei (3) durch die Anordnung .geeigneter Mittel im Blei einen bestimmten, sich für die gleichmäßige Wärmeübertragung günstig auswirkenden Richtungsverlauf erfahren.
- 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens: nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Wärmeleitung in den bleigefüllten Zwischenraum (3) zwischen den beiden Kesseln (i, 2) eingebrachte Bleche (q.), z. B. aus Aluminium, dienen.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Zwischenraum (3) zwischen den beiden Kesseln (i, 2) eingesetzten Bleche (q.) die Form eines durchgehenden Mantels haben. q.. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in den bleigefüllten Zwischenraum (3) eingesetzten Bleche (q.) aus Einzelstäben bestehen, die mantelartig im Abstand voneinander in den Zwischenraum (3) eingesetzt sind.
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