[go: up one dir, main page]

DE834585C - Einrichtung zum Herstellen von Faeden oder Fasern aus geschmolzenen Mineralien - Google Patents

Einrichtung zum Herstellen von Faeden oder Fasern aus geschmolzenen Mineralien

Info

Publication number
DE834585C
DE834585C DEG728A DEG0000728A DE834585C DE 834585 C DE834585 C DE 834585C DE G728 A DEG728 A DE G728A DE G0000728 A DEG0000728 A DE G0000728A DE 834585 C DE834585 C DE 834585C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
walls
fibers
bolts
heating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG728A
Other languages
English (en)
Inventor
Lambert Jansen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saint Gobain Isover G+H AG
Original Assignee
Gruenzweig und Hartmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gruenzweig und Hartmann AG filed Critical Gruenzweig und Hartmann AG
Priority to DEG728A priority Critical patent/DE834585C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE834585C publication Critical patent/DE834585C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
    • C03B37/08Bushings, e.g. construction, bushing reinforcement means; Spinnerettes; Nozzles; Nozzle plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Herstellen von Fäden oder Fasern aus geschmolzenen Mineralien , I>ie vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung von Fäden oder Fasern aus geschmolzenem Glas, 11ineralien od. dgl. mit Hilfe von Düsen aus I:(lelmetall oder ähnlichen Stoffen. Diese Düsen müssen auf eine hohe Temperatur erhitzt werde, was entweder durch elektrische Beheizung oder durch Breimer geschehen kann. Die als Düsenwerkstoff in Betracht kommenden Stoffe, insbesondere Edelmetall, haben bei den erforderlichen 'hohen Temperaturen nur noch eine verhältnismäßig geringe Festigkeit. Sie müssen deshall), wenn man ungewöhnlich große Wandstärken vermeiden will, durch eine Hülle aus hitzebeständigem Werkstoff, z. B. aus feuerfestem Material, gestützt werden. Insbesondere hei großen Düsen ist die mechanische Beanspruchung durch den Druck des flüssigen Glases so groß, daß die Düsenwände bei fehlender Hülle in kurzer Zeit stark ausgebaucht oder gar zerrissen werden. Die den Druck aufnehmende Hülle behindert jedoch bei der in anderer Hinsicht vorteilhaften Beheizung der Düsen durch Brenner die Wärmeübertragung sehr, selbst. wenn man ganz dünne N'iuffeln aus feuerfestem Material mit relativ hoher Wärmeleitfähigkeit, wie z. B. Sintertonerde, verwendet, die jedoch außerordentlich teuer und empfindlich sind.
  • Es wurde nun gefunden, daß man diese Schwierigkeiten vermeiden und dabei überraschende Vorteile erzielen kann, wenn man keine Muffel verwendet und dafür die durch den Glasdruck auf Biegung beanspruchten Wände der Düse an vielen einzelneu Punkten unterstützt. Dies kann z. B. von außen durch Stege aus einem hochhitzebeständigen .Material geschehen. Dadurch erzielt man bei durch Brernier beheizten Düsen eine außerordentlich gute Wärmeübertragung, die durch die von den Stegen gebildeten Prallflächen für die Heizgase oder Heizflammen noch weiter gesteigert wird. Man kann infolgedessen auch Mineralien mit einer sehr hohen Temperatur leicht verarbeiten.
  • Besonders vorteilhaft ist es auch, die Abstützung der auf Biegung beanspruchten Düsenwände von innen durch eine größere Zahl von Zugbolzen, die durch das Innere der Düse hindurchgehen, vorzunehmen. Diese üben zugleich eine Siebwirkung auf die durch die Düse fließende Schmelze aus. Etwa darin enthaltene nicht geschmolzene Teile bleiben auf den Bolzen liegen, bis sie von der daran vorbeifließenden Schmelze allmählich aufgelöst werden.
  • Bei Düsen, die durch direkten Stromdurchgang elektrisch beheizt werden, sind zwar durch die deutsche Patentschrift 580 502 schon Stege, die durch das Innere der Düse hindurchgehen, bekannt-,geworden, Diese sind jedoch nach anderen Gesichtspunkten angeordnet und haben infolgedessen auch eine andere Wirkung. Sie sollen dem Stromdurchgang dienen und der besseren Übertragung der durch den Stromdurchgang erzeugten Wärme auf die Schmelze. Da bei langgestreckten Düsen der Stromdurchgang stets in der Längsrichtung erfolgen muß, laufen auch diese Stege in der Längsrichtung und können die in besonderem Maße- auf lliegung beanspruchten Längswände der Düse nicht unterstützen oder entlasten. Eine solche Entlastung ist aber bei diesen elektrisch beheizten Düsen auch gar nicht nötig, weil sie stets in eine die Seitenwände stützende Form aus feuerfestem wärmeisolierendem Material eingebaut werden. Ein weiterer grundsätzlicher Unterschied besteht darin, daß es das Ziel der vorliegenden Erfindung ist, die Düsenwände möglichst dünn ausführen zu können, während nach der genannten Patentschrift die Düsen mit großer Wandstärke ausgeführt werden sollen, um Heizströme mit niedriger Spannung verwenden zu können.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Düsen besteht erfindungsgemäß darin, die durch das Innere der Düse hindurchgehenden Bolzen etwas über die Außenwände vorstehen zu lassen oder an Stelle von massiven Bolzen an den Enden offene Rohre zu verwenden und so Prallflächen für die Heizflammen oder Heizgase zu schaffen, die die Wärmeübertragung auf die Düsenwände steigern.
  • Besonders vorteilhaft ist der Erfindungsgegenstand bei langgestreckten schmalen Düsen, bei denen die Längswände verhältnismäßig groß sind und nur einen geringen Abstand voneinander haben. Hierbei werden die Bolzen bzw. Rohre sehr kurz und es stelzt reichlich Platz für die lleizeinrichtung zur Verfügung.
  • In der Zeichnung ist ein solches Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Düse ist niit dem Flansch t gegen den Boden des Schmelzbehälters 2 gepreßt. Die Düsenwände 3 sind durch die als Rohre ausgebildeten Zugbolzen 4 miteinander verbunden. Am unteren Ende der Düse befinden sich die Mündungen 5. Durch die schmale Form der Düse wird reichlich Platz für den Heizraum 6 erhalten.
  • Die Vorteile der Einrichtung nach der Erfindung bestehen, wie zum Teil schon er« iilint, vor allem in einer außerordentlich guten Wärmeausnutzung bzw. in dier Erzielung sehr hoher Temperaturen bei geringem Heizmittelaufw and. Für die Heizeinrichtung ist deshalb nur t\eing Platz erforderlich. Man kann also die Düsen enger zusammendrücken, wodurch der ganze Ofen kleiner und der Wärmeverbrauch für die gesamte Anlage noch weiter verkleinert wird. .l an kann infolge des geringen Platzbedarfs für die Heizeinrichtung die Düsen auch dichter an den .Boden der Schmelzwanne anordnen, was ebenfalls einen großen Vorteil bedeutet, weil die Schmelze dann auf dein Wege durch den Boden der Schmelzwanne weniger abgekühlt wird. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, Mineralien finit sehr hohen `chinelztemperaturen verarbeiten zu I;iiiiiieii.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRt)CHE: t. Einrichtung zuin Herstellen von Fäden oder Fasern aus geschmolzenen Mineralien mit einer durch Brenner beheizten Düse, dadurch gekennzeichnet, daß ein großer "heil der durch den Flüssigkeitsdruck mechanisch beanspruchten unmittelbar den Ifeizflammen oder Heizgasen ausgesetzt ist und die Wände je nach ihrer Größe aii mehr oder weniger zahlreichen Stellen abgestutzt sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Stege atis feuerfestem Material zur Abstützung der \\'üiide.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichiiet durch durch das Innere der Düse hindurchgehende Zugbolzen, die die gegenüberliegenden Wände miteinander verbinden.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch t bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen außen über die Wandflächen vorstehen und so Prallflächen für die Heizflamme oder hleizgase bilden.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch an den Enden offene Rohre, die durch das Innere der Düse hindurchgehen und die gegenüberliegenden \\Tände miteinander verbinden.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Längswände nur einen geringen Abstand voneinander haben.
DEG728A 1944-05-03 1944-05-03 Einrichtung zum Herstellen von Faeden oder Fasern aus geschmolzenen Mineralien Expired DE834585C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG728A DE834585C (de) 1944-05-03 1944-05-03 Einrichtung zum Herstellen von Faeden oder Fasern aus geschmolzenen Mineralien

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG728A DE834585C (de) 1944-05-03 1944-05-03 Einrichtung zum Herstellen von Faeden oder Fasern aus geschmolzenen Mineralien

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE834585C true DE834585C (de) 1952-03-20

Family

ID=7115920

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG728A Expired DE834585C (de) 1944-05-03 1944-05-03 Einrichtung zum Herstellen von Faeden oder Fasern aus geschmolzenen Mineralien

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE834585C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918960C (de) * 1942-08-05 1954-10-07 Balzaretti Modigliani Spa Metallische Spinnduese zur Erzeugung feiner Faeden aus geschmolzenem Glas
EP0054125A1 (de) * 1981-03-24 1982-06-23 Diether Böttger Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasfasern

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918960C (de) * 1942-08-05 1954-10-07 Balzaretti Modigliani Spa Metallische Spinnduese zur Erzeugung feiner Faeden aus geschmolzenem Glas
EP0054125A1 (de) * 1981-03-24 1982-06-23 Diether Böttger Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasfasern

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DD250922A5 (de) Glasschmelzofen und verfahren zum betreiben desselben
DE1596386A1 (de) Vorrichtung zum Leiten schmelzfluessigen Glases zu den Arbeitsstellen
DE834585C (de) Einrichtung zum Herstellen von Faeden oder Fasern aus geschmolzenen Mineralien
DE1806457C3 (de) Elektrischer Plattenerhitzer
DE3017374C1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Glasfasern
DE2042546A1 (en) Reduction of cooling of continuous castings - in secondary cooling zo
DE952171C (de) Thermische Maschine mit Anwaermevorrichtung
DE3434356C2 (de) Aufsatzstücke für gekühlte Tragrohre in Erwärmungsöfen
DE524913C (de) Elektrischer Ofen
DE564491C (de) Elektrischer Ofen zum Schmelzen und Erschmelzen von Glas, Wasserglas, Zement und anderen Stoffen
DE1496546A1 (de) Verfahren zur Steigerung der Festigkeit von Gegenstaenden aus Glas,Emaille und Keramik
DE561925C (de) Allseitig geschlossene elektrische Heizplatte mit einem in einem Hohlraum der Heizplatte beruehrungsfrei aufgehaengten Heizkoerper
DE2742137A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum erwaermen von geschmolzenem glas in der arbeitswanne eines hohlglasofens
DE711424C (de) Verfahren zur Herstellung von unmittelbar beheizbaren Geraeten mit Edelmetallauskleidung fuer die chemische Industrie
DE941383C (de) Hohle Elektrode fuer elektrische Glasschmelzoefen, insbesondere Glasspinnoefen
DE492776C (de) Elektrischer Ofen zum Schmelzen und Erschmelzen von Glas, Wasserglas, Zement und anderen Stoffen
DE853621C (de) Waermestrahler hoher Leistung, insbesondere fuer Trockenzwecke und therapeutische Anwendungen
AT118724B (de) Elektrischer Ofen.
AT125011B (de) Heizvorrichtung mit Speicherkörper.
DE887081C (de) Elektrische Heizeinrichtung
DE690687C (de) Temperaturkippschalter
DE972401C (de) Wassergekuehlte, mit Verschleissleiste versehene Gleitschiene fuer Industrieoefen, vorzugsweise Stossoefen
DE677227C (de) Kochtopf zur Beheizung auf Heizplatten
AT38215B (de) Vorrichtung zum Glühen von Feinblech, Draht und anderen Metallgegenständen.
AT150075B (de) Wannenofen für Glashütten.