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DE898697C - Drehkolbenmaschine mit Drehwiderlager - Google Patents

Drehkolbenmaschine mit Drehwiderlager

Info

Publication number
DE898697C
DE898697C DESCH4763A DESC004763A DE898697C DE 898697 C DE898697 C DE 898697C DE SCH4763 A DESCH4763 A DE SCH4763A DE SC004763 A DESC004763 A DE SC004763A DE 898697 C DE898697 C DE 898697C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vane
piston
pistons
rotary
rotary piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH4763A
Other languages
English (en)
Inventor
Emile Franciscus Joha Schnabel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE898697C publication Critical patent/DE898697C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/30Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F01C1/40Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member
    • F01C1/46Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member with vanes hinged to the outer member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description

  • Drehkolbenmaschine mit Drehwiderlager Die Erfindung bezieht sich auf eine Drehkolbenmaschine mit einem rotierenden Körper, etwa einem Drehkolben, der an seinem Umfang in zylindrischen Kammern Drehwiderlager oder Flügelkolben aufweist. Die Erfindung bezweckt, daß in einer solchen Maschine die Drehwiderlager oder Flügelkolben möglichst stabil in einem geräumigen Bett gelagert sind. Erfindungsgemäß bildet die Außenoberfläche jedes Widerlagers einen Teil eines Zylinders, wobei das Widerlager um die Mittellinie dieses Zylinders drehbar ist und mit segmentförmigen Kammern zusammenarbeitet, die konzentrisch um den Rotor an der Innenwand der Maschine angeordnet sind.
  • Die drehbaren zylindrischen Widerlager, die lose in den zylindrischen Kammern am Rotorumfang liegen, haben vorzugsweise Schnittflächen, die parallel zur Mittellinie laufen. Es gibt Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, bei denen die Flügelkolben sich am Umfang des Drehkolbens befinden und nach .außen ausschlagen.
  • Bei einer anderen Ausführungsform befindet sich der Stator innerhalb des hohlen Drehkolbens und schlagen die Drehwiderlager mit den Schnittflächen nach innen aus, also in Richtung der Mittellinie des Rotors. Letztere Ausführungsform weist den großen Vorteil auf, daß die Drehwiderlager beim Drehen des. Rotors durch die Zentrifugalkraft stets nach außen in ihr Lagerbett gedrückt werden und daher besser abdichten.
  • Es sind auch Flügelkolben von etwa halbkreisförmigem Querschnitt bekanntgeworden, die während des Umlaufes eine ganze Drehung ausführen, wobei die Steuerung zwangsläufig erfolgt. Auch hat man Drehkolben in einem exzentrischen Gehäuse vorgeschlagen, die ebenfalls zwangsläufig gesteuert sind, d. h. alle Steuerteile bedingen umständliche, präzis bearbeitete Steuerteile.
  • Im Gegensatz zu diesen Ausführungsformen liegen die Flügelkolben der Erfindung ohne irgendwelche Steuerung oder zwangsläufige Führung in ihren Widerlagern und verstellen sich lediglich dadurch, daß sie sich um einen exzentrischen Punkt drehen, wobei diese Drehung eine Form der Zentrifugalkraft ist. Die Drehung wird dadurch erreicht, daß außermittig der Flügelkolben durch Schwermetall belastet wird, so daß in diesem Teil die Zentrifugalkraft stärker wird und hierdurch eine Bewegung des Flügelkolbens erreicht wird. Der Anlagedruck der Flügelkolben kann .genau bestimmt werden, so daß gute Abdichtungsverhältnisse und Verschleißausgleich genau berechnet werden können.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht.
  • Fig. i ist ein Längsschnitt durch Rotor und Stator mit Drehwiderlagern nach der Erfindung; Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. i ; Fig. 3 zeigt einen Querschnitt mit Flügelkolben; Fig. 4 ist ein Längsschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3; Fig. 5 zeigt den Querschnitt einer anderen Ausführungsform; Fig. 6 zeigt den Längsschnitt der Fig. 5 ; Fig. 7 bis 9 zeigen weitere Ausführungsformen; Fig. i o a bis i o d zeigen verschiedene Ausführungsformen von Flügelkolben.
  • Im Maschinengehäuse i befindet sich eine Büchse 2, die im Durchschnitt segmentförmige Kammern 3, 4 und 5 aufweist. Konzentrisch mit dem Gehäuse läuft hierin ein Rotor 6, der in Kugellagern 7 und 8 gelagert ist. Die Lager 7 und 8 sind in geflanschten Deckeln 9 und io angebracht. In zylindrischen Kammern am Umfang des Rotors 6 befinden sich die Drehwiderlager i i bis 16, deren Drehbewegung durch einen Anschlag 23, der in einer Nut 25 geführt ist, begrenzt wird.
  • Die Drehwiderlager sind schräg abgeschnittene Zylinder, die mit Rollen 24 versehen sein können, >velche längs der Büchseninnenwand laufen. Zwischen dem Rotorumfang, der Innenwand der Büchse 2 und einer oder zwei Drehschaufeln i i bis 16 wird jede Kammer dauernd im Volumen verändert, die als Expansions- oder Kompressionskammer arbeiten kann. Die Anordnung der Widerlager (die Lage ihrer Drehachse, Abmessungen usw.) ist so gewählt, daß jede. Rolle 24 durch die Resultierende einerseits des Gas- oder Flüssigkeitsdruckes, der an allen Seiten auf die Drehwiderlager arbeitet, und andererseits der Zentrifugalkraft immer mit dem geringsten Druck gegen die Wand der Büchse gedrückt wird, welcher für eine gute Abdichtung nötig ist, um die Abnutzung bis auf ein Mindestmaß herabzusetzen.
  • Bei den Öffnungen 2o, 21 und 22 wird das Arbeitsmedium für die Maschine eingelassen. Die Regelung erfolgt durch Beeinflussung der Menge des eingeführten Arbeitsmediums und durch Veränderung der Zahl der Kammern, in die das Druckmedium eingelassen wird.
  • Die zweite erwähnte Ausführungsform einer Drehkolbenmaschine mit einem rotierenden hohlen Rotorzylinder in einem Maschinengehäuse, mit im Zylindermantel dieses Hohlzylinders angebrachten zylindrischen Kammern, in denen sich mehrere zylindrische Flügelkolben befinden, deren Drehpunkte auf dem Innenumfang dieses hohlen Rotorzylinders liegen, und welche mit dem Hohlzylinder drehen, ist in Fig. 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 abgebildet.
  • Bei diesen Ausführungsformen ist der hohle Rotorzylinder 6 mit einem Arm 6a auf einer Welle 4o befestigt oder mit zwei angeflanschten Seitenplatten mit der Welle verbunden (Lagerring 41 und die Mutter 42 in Fig. 4).
  • In zylindrische Kammern dieses rotierenden, konzentrisch angebrachten hohlen Rotorzylinders befinden -sich zylindrische, lose drehbare Flügelkolben 43, die in Längsrichtung des Rotors 6 abgeschnitten sind, wobei die abgeschnittenen Längen beim Drehen mit dem im Hohlrotor 6 montierten, nicht drehenden, aber auch konzentrisch angebrachten Stator 2 zusammenarbeiten. Der Stator besteht aus einem Zylinder mit einem oder mehreren Nocken, welche dieselben Längen wie die abgeschnittenen Teile der Drehschaufeln haben.
  • Hierdurch bilden sich ring- oder segmentförmige Arbeitsräume zum Ansaugen bzw. zum Komprimieren und zur Expansion des Arbeitsmediums.
  • Je mehr Nocken sich am konzentrischen Nockenzylinder 2 befinden, desto mehr ring- oder segmentförmige Arbeitsräume bilden sich und desto mehr Arbeitstakte erhält man.
  • In dem Rotorzylinder oder in den zwei angebrachten Seitenplatten sind die Flügelkolben mit dem vollen zylindrischen Durchmessergelagert. In den Kolben aus vorzugsweise leichtem Material können Schleifstücke aus einem verschleißfesten Material angeordnet sein, die als Abdichtungsflächen dienen. Der Vorteil davon ist, daß der Druck auf den abgeschnittenen Flächen der Flügelkolben hierbei auf beiden Seiten gleich ist.
  • Die zylindrischen Flügelkolben, die rechts und links, der Symmetrieelbene Gewichtsunterschied haben, sorgen in Verbindung mit dem stillstehenden Nockenzylinder mit einem oder mehreren Nocken oder einem exzentrisch angebrachten St;ator automatisch für die einer bestimmten Drehzahl angepaßte Drehbewegung der Flügelkolben und für einen bestimmten Anliegedruck am Stator. Durch den erwähnten Gewichtsunterschied., der durch Entfernung von Material in dcmjeni.gen Kolbenteil, der aus. den i. heraustritt, oder durch An--,v,e[ndung von. Werkstoffen verschiedenen spezifischen Ge,-#vichts links und rechts der Mittelebene dieser Ko-l;b,n entsteht, wobei das Gewicht des nach: d°m Stator drehenden Kolbenheiles kleiner ist als d-er Teil der in der Kammer des hohlen Ro:torzylinders verbleibt, erfolgt die Drehbewegung mit einem bes.timmten Anliegedruck.
  • Beim Rotieven des Hohlrotors mit den darin angebrachten Flügelkolben, werden diese durch die Zentrifugalkraft auf ihr Lagerbett gedrückt, wobei eine gute: Abdichtung zwischen dem Zylinderumfang der Flügelkolben und der Kammer gewährleistet ist,, Für eine bestimmte Drehzahl kann der Anliegedruck genau berechnet und so angepaßt werden, d:aß die oszillierende Kolbenschwingung mit kleinem Hub einen geringen Flächendruck je Quadratzentimeter auf das Lagerbett ausübt. Um die Abdichtung noch intensiver zu machen, können außerdem noch Ölnuten am Umfang der zylindrischen Flügelkolben und zugehörigen Kammern angebracht werden. Durch verhältnismäßig breite Auflageflächen der Kolben auf dem Stator sind die Leckverluste gering.
  • Die Maschine ähnelt im wesentlichen einer Turbine,, .doch mit, d-,-in Unterschied., daß bei diesen Drehkolbenmaschinen die Kolben drehbar ausgeführt sind und durch den Anli.egedruck von potentieller oder Expansionsarbeit Gebrauch gemacht wird, wobei die erhaltene Arbeit direkt über die Flüg-ellcol.ben oder Wi.derlager und den hohlen Rotorzyl!i.nder auf die Welle übertragen. wird. Bei diesem. Maschinentyp wird .demnach nicht mit kinetischer Strable.nene,r;gie, sondern mit: potentieller Expansionsenergie gearbeitet.
  • Es ist bekannt, d:aß Turbinen, bei kleineren Leistungen (unter 500 PS) im a11ge@meinen:, vergli,che,n mit anderen. Maschinen, einen ungünstigen Wirkungsgrad haben. Diese Drehkolbenmaschinen eignen sich. darum auch besonders für solche Leistungen, bei denen Turbinen nicht mehr in Frage kommen. Die Konstruktion ist einfach und eignet sich für minimale, jedoch auch für größere Leistungen. Durch Anwendung der rotierenden hohlen Rotorzylinder mit Flügelkolben als einzige, drehende, reichlich groß bemessene Maschinenelemente, um mit kleinen Flächendrücken auszukommen, so daß der Verschleiß auf ein Mindestmaß herabgesetzt wird., werden Kolben, Kolibenstangen, Kurbelwellen, Ventile oder andere h-in und her gehende Maschinenelemente vermieden; was, einem guten mechanischen Wirkungsgrad zugute kommt.
  • Die Erfindung entwickelt eine rotierende Maschine, die bei günstigem thermischen und mechanischem Wirkungsgrad, bei kleinen, Gewichten und kleinen Abmessungen eine Ersparung an Grundstoffen bringt. Die Flügelkolben sorgen bei einer erfindungsgemäßen Ausführungsform nicht allein für die Abgabt oder für die Leistung von Arbeit, sondern sie dienen gleichzeitig als Verteilerorgane für Ein- und Aus:laß dies Arbeitsmediums, wodurch Ventile wegfallen. Bei. energieliefernden Drehkol.benmaschi.nen, die mit Dampf, Druckluft oder Gas arbeiten, können sie noch die Aufgabe haben, einen bestimmten festen Füllungsgrad zu sichern, der für das günstigste ExpansIonsverhäl.tnis des Arbeit.smedl:ums in dien Expans.ionskammern nötig ist. Die Flügelkolben haben ein großes Ansaugvolumen je Arbeitstakt. In den zylindrischen Räumen., in den-en: sie liegen, bilden sich bei Drehung auch noch Ansaugräume, die den Volumen der Statorkammern zufallen. Solche- Drehkolbenmaschinen können fürfolgend-Zwecke in Frage kommen.: i. als energieverbrauchende Maschinen zum Leisten von Arbeit u. a., wie Kühlmaschinen mit Antrieb durch Elektromotoren oder mit eigenem Antrieb durch Erhit;zung des zirkulierenden Arbeitsm-;diuwms, wie F12, C H3 Ci und .andere in ein und derselben Maschine mittels einer willkürlichen Wärmequelle, a. als Luftkompressor mit einer oder zwei Stufen, 3. als Fliiseigkeitspumpe u:. a. ,für Öl, flüssige Brennstoffe, einfach oder doppelt wirkend, q.. als energieliefernde Maschinen zur Arbeitsabgabe, mit Füllungsgrad und totaler Expansion arbeitend; oder ohne Füllungsgrad als. Überdruckmaschine für Dämpfe und Gase, und alis Kraftrotor nach dem Gleichdruckprozeß und totaler Expansion m-it einer großen Anzahl Arbeitstakte zur Verbrennung von billigen Hochofen- und. anderen Gasen, Saug- oder Lichtgas, von leichten flüssigen iBrennstoffen wie auch von schweren in einer innen- oder außenliegenden Verbrennungskammer.
  • Durch Anwend;ung des, Gleichdruckprozesses bei Kraftrotoren, wobei. der Verbrennungsidruc.k und der Komprressions:druck gleich sin:d# wird durch, die vielen direkt aufeinanderwirkenden Arbeitstakte ein Schwungrad überflüssig. Diese Dre'hkolbenma.schine arbeitet gleichzeitig mit und ohne Stöße, und ein. günstiger Gleichförmigkeitsgrad ist auch ohne; Schwungrad gewährleistet.
  • Die Verbrennung findet fortlaufend: in: edner einzelnen Verbrennungskammer statt, dies innerhalb. oder außerhalb der Maschine angeordnet ist. Mit einem großen LuftüberschuB für ein.- totale rauchlose Verbrennung kann gearbeitet werden. Verbrennungskammer und Verbrennungsgase wurden auf einer. Temperatur geh:al;ten" die das Material nicht angreift und die Betriebssicherheit nicht gefährdet. Das kann dadurch erreicht werden, daß. ein Teil der Verbrennungswärme als Verd,amp.fungswäxme erst entzogen wird und zum Verdampfen eine, leicht verdampfende Fl.üs,sigkeit, wie z. B. F121 CH3C1 u. a., sowie auchWasser verwendet werden, während man dann, die erhaltenen Dämpfe wieder am Arbeitsprozeß in einem besonderen Expans,ionsrotor auf der gemeinsamen Welle., auf der auch der Kompress ions-. und Verbrennungsrotor montiert sind, teilnehmen lläßt.
  • Die Wärme, die sonst für Kühlung mit dem erwärmten. Kühlwasser abgeführt wird, @bleibt im Kreislauf. Die Anwendung von soweit als möglich durchgeführter Expansion ist erwünscht, um einen günstigen Nutzwirkuwngsgrad, zu: erhalten, und die Auslaßtemperaturen der Gase bzw. der Dämpfe sind niedrig. Bei Dre:hko-fbenkraftmaschi.nen., welche .mit Wasserdampf und anderen Dämpfen arbeiten, kann wie bei Dampfkolbenmaschinen die Expans:ions,temperatur durch Vorausbestimmung des Füllungsgrades gefunden werden. Schleifen der Flügelkolben an den Kammerwänden wird durch das Reinigen des erhitzten Gases nach her Verbrennung vermieden bzw. nach der Erhitzung durch eingebaute Siebe., so daß Verunreinigungen. nicht in das. Innere der Maschine gelangen.
  • Zur Erhöhung des Wirkungsgrades dieser Dre,hkolbenkraftm.aschinen wird vorzugsweise Wärme mittels des erhitzten Arbeitsmediums oder mittels eines erhitzten Hilfsmediums., wie Öly wähirend, der Expansion in die Expansionskammer zugeführt. Bei Drehko:lbenkühlmaschinen expandieren die erhitzten Kühlgase direkt im Verdampfer, der ohne Zwischenschaltung von einen Regelorgan direkt hinter den Expansionskanälen angeordnet ist, nachdem sie erst ihre Arbeit mittels, der Flügelkolben an die Welle abgegeben haben. Die Auslaßtemperatur, die der Expanlslonstexnperatur entspricht, ist, bei. diesen Küh:lma-schi.nen die gewünschte Verd'ampfungstemperatur im Verdampfer. Je niedriger -d-ie Verdampfungstemperatu.r, desto günstiger ;,st der thermische Wirkungsgrad (nach Carno.t: Die Flügelkollben arbeiten hier als Regelorgan. Durch das Wegfallen vors Regelventilen us:w. können keine Verstopfungen auftreten, wie. das lästige Einfrieren durch an,wese:.nde Feuchtigkeit im: Küh@lmediu:m.
  • Verschiedene Ausführungsformen von Flüge,lkolben lassen die Fig. ioa, iob, ioc und. iod erkennen, je nach Anordnung der abgeschnittenen Flächen. Mit 43' sind -die vollzylindrischen. Lagerflächen und mit 43b die Stellen, wo schwerer Werkstoff angebracht ist, bezeichnet. Fig.. 5 und 6 zeigen eine einfach wirkende Drehkolbenmaschine mit innenliegendem Statora, wobei sich links die vollen zylindrischen Kolben im Rotorzylinder 6 befinden und rechts die abgeschnittenen Flächen. mit dem fest am Deckel angebrachten Stator 2 zu.s:ammenr arbeiten.
  • Ein Beispiel einer einfach wirkenden Drebkolbenkühlrnaschine der zweiten Ausführungsform mit fünf Flügelkolben 43 und einem Noekenzyliinder 2 mit einem Nocken ist in Fig. 3 und 4 dargestellt. In dem Maschinengehäuse i befindet sich kon,zentrisch der hohle. Rotorzylinder 6. Dieser hat fünf zylindrische Kammern, worin fünf zylindrische Flügelkolben: 43 lose drehbar. sind:. :Der hohle Ro:torzylinder6 mit seiner angeschraubten, mi.trotiere@nden Seitenplatte, 611 ist in einem schweren Walzlager 41, 41a unterstützt. Dieses Walzl;ager'4i, 4,a ist in der Seitenplatte, 13 mit darin eingepraßter Welle 4o montiert und überträgt den. Druck auf :den, am Maschinen gehäuse angeflanschten Deckel45. Das Gleithager 46 in einer S,ei,tenplatte 6f am Rotor ist auf einer feststehenden Tragwelle:47 angebracht, die am D-eckel48, welcher am Maschinengehäuse angeschrauht ist, befestigt ist. Der Nockenzylinder2 ;befindest sich nicht drehbar auf dar festen Tragwelle 47, auf ,der noch. ein Gleitlager 49 montiert ist. Am Deckel45 ist eine Schleifringstopfbüch,se 5.o in der üblichen, bei Kühlmaschinen gebrauchten Ausführung zum Abdichtender austretenden. Welle angeflanscht.
  • Durch den konzentrischen Innenumfang :des. Ro@torzylinders.6 mit :den hierin, sich befindenden Flüigelk.olben und .dem nicht drehenden Nockenzylinder- ä bilden sich. :die ring- oder se;gmentförmigen Arbeitsräume 53, 54, 55, 56 und 57 für Kompression und Expansion oder zum Saugen und, Pressen des Arbeitsmediums. In der Tragwelle 47 und dem feststehenden Nockenzylinder 2 s:i.nd Kanäle 58 und 59 für Ein- und Auslaß angebracht. Der Gewichtsunterschied rechts und links der Drehachse der Flügefkolbe:n43 ist. wie in Abb. io durch Stäbe 43b aus einem schweren Material er-'halten. Die Nummern 6o zei:gen die Schrauben zum Befestigen der Seitenplatten 6a u.nd6b am Roto.rzylinder 6.
  • Der Flü ,gelkolh-en 43 in Fig. 3 und 4 läßt deutlich ersehen., daß sie in den Seitenplatten, 6a und 6b den vollen Durchmesser haben. Am Maschinengehäuse i in Fig. 3 und 4 sowie in Fig. 5, 6 und 9 sind zwei Anschlüsse zum Durcblaß des Arbeitsmediums. zur Kühlung :des Außenmantels des Rotorzylinders, angeordnet. Hierbei kommt der vom Verdampfer kommende Kühldampf nach. Durchströmen des Außennnlantels. und mittels der feststehenden Welle 47 und des, Nocke:nzylinders z .durch Kanäle in die Saugkammern und wird das, Kühlmedium mittels der Druckkanälle und, der feststehenden Welle 47 nach dem Kondensator gedrückt, wo Verflüssigung stattfindet.
  • Eine Ausfüb,rungsform mit zwei Nocken 2a und 2b für -eine .doppelt wirkende Maschine mit fünf Kolben, 43 und mit vorspringenden Schleifstücken 43c ist in Fig. 9 angegeben. In .den mitrotieren@den Seitenplatten 6a, 6b können Ringnuten 61 und 62, wie Fig. 3 und 4 ersehen lassen, angebirach.t sein, die den Ausschlag der Kolben in Verbindiung mit den Stäben 43b zur Erreichung des Gewichtsunterschiedes bei dem niedrigsten und höchsten Ausschlag :der Kolben, begrenzen:. Hierdurch: wird erreicht, daß der Druck der Kolben auf den Stator 2 größtenteils aufgefangen wird, nachdem die. Kolben eingeschliffen sind.
  • Fig. 7 und 8 zeigen eine Ausführung mit sechs Flügelkolben, wobei die Zu- oder Abfuhr des Arbeitsmediums am Außenumfang des: Rotorzylinders: 2 durch hierin, angebrachte Kanäle 63, 64, 65, 66, 67 und, 68 erfolgt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dreh kolibenmaschine mit Flügelkolben von etwa halbkreisförmigem Querschnitt, dlie sich lose im äußeren oder inneren, Umfang eines. Rotors befinden, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor sich mit :den Flügelkolben konzentrisch zum feststehenden Stat.or bewegt, wobei die Flügelkolbens (i4, 43) automatisch: eine oszillierende Bewegung erhalten und hierbei ring und. segmentförmige Expansions- und Kompireseionskammern oder Arbeitsräume (3, 4, 5) zum Saugen und Drücken bilden.
  2. 2. Drehkolbenmaschine nach Anspruch i, dadura gekennzeichnet, daß die Flügelkolben exzentrisch. .belastet sind. (43b) und durch den hierdurch veranl:aßten Gewichtsunterschied der Flüäelseiten :die Zentrifugalkraft :die Kolbenfläche an die Statorfläche anlegt;. 3. Drebk .olbenmasch,ine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelko-lben mit in Nuten, (25) geführten Nocken (23) versehen sind, die eine oszillierende Kol'benbewegung hervorrufen. 4. Drebkolbenmaschine nach Ansp@rucJ1 i bis. 3, dadurch gekennzeichnet, da.ß .die Flügelkolben aus vollen Zylindersektoren bestehen, deren Sektorsei.te bis. zum: vollen Durchmesser am Statur anliegen, während sie selbst aber mit den Kreissegmenten im Drehkolben gelagert sind,. 5. Drehkolbenmaschine nach Anspruch; i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum automatischen Drehen der Flügellkolben durch einseitige Beschwerung mit Schwermetall (43b) eine labile Drehachse dieses Kolbens hervorgerufen, wird. 6. Drehkolibenmaschinv nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, d.aß die Flügelkolben einseitig mit Hoh@träumen versehen s:nd., die durch Schwermetall ausgefüllt sind. 7. Drehkolbenmaschi.ne nach Anspruch i bis 6, dadurch. gekennzeichnet, .daß die Flügelkolben auf einer Seit-c denn Statorumfang und auf einer anderen. Seite dem Drehkalbenumfan"0" angepaßt sind. B. Drehkolbenmnaschine nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß außer durch Zen.trifugalkrafti die Flügel'koltben auch durch einen unrunden Statur oder Nockenzylin.der vorstellbar sind. 9. Drehkolbenm,aschine nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß diie Schleiffläche der Flügelkolben mit verschleißfestem Material' belegt. ist. Angezogene Diuckschriften: Deutsche Patentschriften, Nr. 168 161, 448292, 5 i8 638, 540 834.
DESCH4763A 1944-11-10 1950-10-01 Drehkolbenmaschine mit Drehwiderlager Expired DE898697C (de)

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NL898697X 1944-11-10

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