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DE898356C - Steppdecke - Google Patents

Steppdecke

Info

Publication number
DE898356C
DE898356C DEE4263D DEE0004263D DE898356C DE 898356 C DE898356 C DE 898356C DE E4263 D DEE4263 D DE E4263D DE E0004263 D DEE0004263 D DE E0004263D DE 898356 C DE898356 C DE 898356C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cover
chute
passage
seams
webs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE4263D
Other languages
English (en)
Inventor
Bertha Eberle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEE4263D priority Critical patent/DE898356C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE898356C publication Critical patent/DE898356C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G9/00Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
    • A47G9/02Bed linen; Blankets; Counterpanes
    • A47G9/0207Blankets; Duvets

Landscapes

  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

  • Steppdecke Bekanntlich bestehen die Steppdecken aus einer sogenannten Einschütte und einem diese umgebenden Bezug, wobei' die Einschütte -durch Längs- und Quernähte in das Füllmaterial, z. B. Daunen:, aufnehmende Hüllen eingeteilt ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Steppdecke der vorgenannten Art, deren Einschütte aus dem Bezug herausgenommen werden kann, um diesen reinigen bzw. waschen zu können. An sich ist es bekannt, die Einschütte herausnehmbar in dem Bezug anzuordnen, jedoch benötigt man hierzu besondere Einschütten, insofern als die Einschütte einer Steppdecke aus lang :gestreckten, schmalem, Einzeleinschütten, besteht, und ferner einen diesen. Einzeleinschütten angepaßten Bezug, der nur durch Längsnähte in einzelne, langgestreckte Abteile unterteilt ist, in die alsdann jeweils eine Einzeleinschütte eingeführt wird.
  • Dadurch verliert die Decke den Charakter einer Steppdecke, die bekanntlieb. nicht nur aus Lüngs-, sondern, auch aus Quernähten besteht, so daß sich quadratförmige Hüllen bilden. Um bei den bekannten Steppdecken die Einschütten in ihrer Lage zu halten, hat man schon Haltebänder vorgeschlagen, die den Bezug von außen berühren:, d. h. diese Haltebänder liegen außerhalb der Steppdecke, was jedoch den Nachteil hat, daß die Bänder durch: ihre freie Lage störend wirken, insbesondere beim Richten der Betten.
  • Die Erfindung betrifft eine Steppdecke, welche diesen Nachteil beseitigt, und: es besteht das Neue darin, daß sowohl die Nahtstellen der Einschütte als auch die Innenseite ödes Bezuges mit Stegen, Schlaufen, Ringen, Riegel od. dgl. versehen sind, durch welche ein Band, eine Schnur od. dgl. gezogen ist, so :daß nunmehr keinerlei außenliegende Verbindungsteile vorhanden sind und demnach die Schließbänder, Schnüre od. dgl. nicht stören können.
  • Ein weiterer Vorteil wird darin erblickt, daß es jetzt möglich ist, eine- Einschütte zu verwenden, die aus einem Stück besteht, so daß also eine Unterteilung der Steppdecke in einzelne Einschütten: nicht mehr erforderlich ist, wodurch nicht nur die Herstellung der Einschütte, sondern auch die Einbringung in den Bezug erleichtert sind.
  • Es können nun die Nahtstellen der Einschütte mit in Abständen voneinander liegenden Durch.laßstegen versehen sein und die Innenseiten des Bezuges Durchlaß@stege aufweisen, die ebenfalls in Abständen voneinander liegen, und zwar derart, daß ein Durchlaßsteg des Bezuges gegenüber dem freien Abstand zweier benachbarter Durchlaßstege der Einschütte liegt.
  • Zweckmäß.igerweise sind an den Kreuzungsstellen der Längs- und Quernähte der Einschütte und ebenso auf den Innenseiten des Bezuges den Nahtkreuzungsstellen gegenüber kreuzfö:rrnige DurchlaSstege vorgesehen. Die Durchlaßstega können aus Bandmaterial oder Stoffstreifen bestehen, die an den Längs- und Quernahtstellen der Einschütte und des Bezuges aufgenäht sind.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Steppdecken der vorgenannten Art, und es besteht :dasselbe darin, daß gleichzeitig mit der Anbri`ngung der Längs-und Quernähte für die Einteilung der Einschütte und. ,des Bezuges das Bandmaterial für die Durchlässe zum Durchführen der. Bänder, Schnüre od. dgl. aufgenäht wird.. Es kann aber auch so verfahren werden, daß die Längs- und Quernähte der Einschütte und des Bezuges aus zwei, in einem Abstand voneinander liegenden Nachtreihen :gebildet werden, wobei diese Nahtreihen in einem Arbeitsgang flach liegende Bandstreifen: an deren Bänder festnähen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in zwei. Ausführungsbeispielen zur Darstellung gebracht. Es zeigt Fig. i ganz schematisch eine Steppdecke gemäß der Erfindung, Fig. 2 in Draufsicht und größerem Maßstab einen Teil einer Einschütte bei weggelassenem Bezug, Fig. 3 eine Innenansicht des Bezuges, Fi:g.4 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 2, jedoch in größerem Maßstab, und: Fig.5 in. Draufsicht, ähnlich wie Fi:g.2, ein anderes Ausführungsbeispiel.
  • Die Steppdecke besteht in bekannter Weise aus einer Einschütte, deren obere Stoffseite mit i und deren. untere Stoffseite mit 2 bezeichnet ist, und einem Bezug 3. Die Einschütte i, 2 ist durch Längsund. Quernähte 4 und 5 in Hüllen eingeteilt, die zur Aufnahme des Füllmaterials, z. B. der Daunen 6, dienen. Die Nahtstellen (der Einschütte i, 2 weisen-Stege, Schlaufen, Ringe, Riegel od.. dg .l. .auf. Gemäß dem dargestellten, Ausführungsbeispiel sind es Durch.laßstege 7 und ifg in Form von Bandstücken, die bei :der Bildung der Längs- und, Quernähte 4 und 5 mit aufgenäht werden, und zwar werden die Ränder der Bandstücke 7 angenäht, so @daß Durchlaßstege entstehen, die zum Durchführen von Querbändern 8 dienen.
  • An den Kreuzungsstellen, der Längs- und Quernähte 4, 5 der Einschütte i, 2 sind kreuzförmige Durchlaßstege g; vorgesehen (vgl. insbesondere Fig. 2), die in der Querrichtung -Durchführungsschlitze io aufweisen, durch welche das Band :8 hindurchgezogen wenden kann.
  • Die Innenseite des Bezuges 3 (Fig. 3) weist ebenfalls in der Querrichtung der Nächte i-ii und in der Längsrichtung,der Nähte 12 Durclhlaßstege 13 und 14 auf; ferner an der Kreuzungsstelle der Nähte i i und. 12 kreuzförmige Durchlaßstege 15 mit Durchführungsschlitzen 16 und 17.
  • Wenn die Einschütte i, 2 überzogen ist, d. h. in :dem Bezug 3 liegt, dann decken sich: die kreuzförmigen Durchlaßstege g und 15 und auch die Längs- und Quernähte 4 und 5 der Einschütte i, 2 einerseits und die Längs- und Quernähte 12 und i i .des Bezuges.3 andererseits; dagegen decken sich -die Durchlaßstege7 und 18 nicht mit :den Durchlaßstegen 13 und 14, vielmehr liegen: jeweils die Stege 7, 18 :bzw. 131, 14 in Abständen voneinander, und zwar derart, daß die Durchlaßstege 13, 14 des Bezuges 3 :gegenüber den freien Abständen zweier benachbarter Durchlaßstege 7 bzw. 18 der Einschütte 1,:2 liegen.
  • Wenn also die Innenseite des Bezuges 3 (Fig. 3) umgedreht und so alsdann auf die Einschütte 1,:2 (Fig. 2) aufgelegt wird, dann nehmen die Durchlaßstege i3" 14 des Bezuges 3 die Stellung ein, die in Fi.g.2 in strichpunktierten Linien angedeutet ist (vgl. auch in vollen Linien die Fig. 4).
  • Um die Lage der Einschütte i, 2, in :dem Bezug 3 zu sichern, verwendet man Haltebänder 8 und ig, von :denen :die Bänder 8 in .der Querrichtung und die Bänder ig in der Längsrichtung der Steppdecke verlaufen, wie in Fig. i schematisch angedeutet. Diese Figur zeigt nur d @ie Bänder 8 und iig@ mit den kreuzförmigen Durchlaßstegen g, 15, während der Deutlichkeit halber die bandförmigen Durchl.aßstege 7, i!& und 13, 14 weggelassen werden.
  • Mit Hilfe einer sogenannten Durehziehnadel wird. beispielsweise das Band 8 (Fig.2 und 4) durch die in Querrichtung nebeneinanderliegenden Durchlaßstege 13, 7, 117 usw. bis zur Kreuzungsstelle gezogen, hier durch den Schlitz io des kreuzförmgen Durchlaßsteges g der Einschütte und dann durch den Schlitz 16 des kreuzförmigen Durchlaßsteges 15 des Bezuges 3 geführt, dann über den Steg 15 hinweg durch die Schlitze 16, io (Fig. 4). Hierauf verläßt das Band 8 die Kreuzungsstelleg,15 und geht durch die rechts liegenden Durchlaßstege 13, 7, 13, 7 usw.
  • Der Durchzug der inLängsrichtung verlaufenden Bänder i9 erfolgt wie nachstehend angegeben.
  • Das Band i9 wird durch die in Längsrichtung nebeneinanderliegenden Durchlaßste.ge 18, 14, 18, 14 usw. bis zur Kreuzungsstelle gezogen, hierdurch einen Schlitz 2o, des kreuzförmigen Durchlaßsteges 9, der Einschütte unddann., durch den Schlitz 17 (Fig.3) des kreuzförmigen Dturchlaßsteges 15 des Bezuges 3 .geführt, dann über den Steig 15 hinweg durch die Schlitze 17, 2o; hierauf verläßt des Band irg die Kreuzungsstelle 9, 15 und geht nun durch die Durcb.laßstege 14, 18, 14, 18 usw. Die Bänder 8 bzw. i9 können nach erfolgtem Durchzug beliebig geschlossen, beispielsweise durch in der ,Zeichnung nicht dargestellte Schleifen verknüpft sein.
  • Es ist zu beachten, daß Fig. 4 nur einen. Schnitt durch die obere Stoffseite i der Einschütte i, 2 zeigt, und zwar mit aufliegendem Bezug 3, während in Wirklichkeit auch die Außenseite des Stoffteil-es 2 der Einschütte mit der gleichen Band- und Durchlaßeinrichtung, wie in Fig. 2 dargestellt, versehen ist. Desgleichen sind auch beide Innenseiten des Bezuges mit Durchlaßstegen versehen..
  • Das Verfahren zur Herstellung von Steppdecken wird nun so ausgeübt, daß gleichzeitig mit,der Anbringung der Längs- und Quernähte 4, 5 bzw. 12, i i für die Einschütte i, 2 bzw. des Bezuges 31 das Bandmaterial für die Durchlässe 7', 18 und 13, 14 sowie für Jie Kreuzungsstellen 9, 15 zum Durchführen der Bänder, Schnüre od. dgl. aufgenäht wird.. Zweckmäßigerweise werden die Längs- und Quernähte der Einschütte 1, 2 und des Bezuges 3 aus zwei in einem Abstand voneinander liegenden Nahtreihen gebildet, wobei diese Nahtreihen. in einem Arbeitsgang flach liegende Bandstreifen 7, 18 und 13, 14 anderen Ränder festnähen.
  • Bei. dem bis jetzt beschriebenen Ausführungsbeispiel nach den Fig. i bis 4 bestehen die kreuzförmigen Durcnlaßstege,q bzw. 15 aus einem Stück; das Ausführungsbeispiel nach Fig.5 läßt jedoch erkennen, daß die Kreuzungsstelle auch aus einfachen Stegen bestehen kann, und zwar aus einem Steg 22 an der Einschütte i und einem Steg 2t3 an dem Bezug; der Steg 23 ist in Fig. 5 strichpunktiert angedeutet. Der Steg 22 ist mit Schlitzen 24 und 25 versehen, von :denen .die Schlitze 24 zum Durchführen dies quer verlaufenden Bandes 8 und die Schlitze 25 zum Durchführen eines nicht dargestellten, in Längsrichtung verlaufenden Bandes, ähnlich dem Band iy in Fig. 2, dienen.

Claims (6)

  1. - PATENTANSPRÜCHE: i. Steppdecke, bestehend aus einer Einschütte und einem diese umgebenden Bezug, wobei die Einschütte durch Längs- und Quernähte in das Füllmaterial, z. B. Daunen, aufnehmende Hüllen eingeteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Nahtstellen der Einschütte als auch die Innenseiten des Bezuges mit Stegen, Schlaufen, Ringen, Riegel od.,dgl. versehen sind, durch welche ein Band, eine Schnur od. 4g1. gezogen ist.
  2. 2.. Steppdecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nahtstellender Einschütte mit in Abständen voneinander liegenden. Durchlaßstegen versehen. sind und: die Innenseiten des Bezuges Durchlaßstege aufweisen, die ebenfalls in Abständen voneinander liegen., und zwar,derart, daß ein Durchlaßsteg des Bezuges gegenüber dem freien Abstand zweier benachbarter Durchlaßstege,der Einschütte liegt.
  3. 3,. Steppdecke nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kreuzungsstellen der Längs- und Quernähte der Einschütte und ebenso auf den Innenseiten des. Bezuges den Nahtkreuzungsstellen gegenüber kreuzförmige Durchlaßstege vorgesehen sind:.
  4. 4. Steppdecke nach Anspruchi bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlaßstege aus Bandmaterial oder Stoffstreifen bestehen, die an den Längs- und Quernahtstellen der Einschütte und,des Bezuges aufgenäht sind.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung von Stepp-,decken nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, :daßgleichzeitig mit der Anbringung der Längs- und Quernähte für die Einteilung ,der Einschütte und des Bezuges das. Bandmaterial für die Durchlässe zum Durchführen der Bänder, Schnüre od. dgl. aufgenäht wird.
  6. 6. Verfahren zur Herstellung von Steppdecken nach Anspruch, i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längs- und Ouernähte der Einschütte und des Bezugs aus zwei in einem Abstand voneinander liegenden Nahtreinen gebildet werden, wobei diese Nahtreinen in einem Arbeitsgang flach liegende Bandstreifen an deren Ränder festnähen.
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