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DE897414C - Verfahren zur Herstellung von ammoncitratloeslichen Phosphatduengemitteln aus Tonerdephosphaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von ammoncitratloeslichen Phosphatduengemitteln aus Tonerdephosphaten

Info

Publication number
DE897414C
DE897414C DEK2554A DEK0002554A DE897414C DE 897414 C DE897414 C DE 897414C DE K2554 A DEK2554 A DE K2554A DE K0002554 A DEK0002554 A DE K0002554A DE 897414 C DE897414 C DE 897414C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ammonium citrate
alumina
production
soluble phosphate
phosphate fertilizers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK2554A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1614329U (de
Inventor
Kurt Dr Scheel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kali Chemie AG
Original Assignee
Kali Chemie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kali Chemie AG filed Critical Kali Chemie AG
Priority to DEK2554A priority Critical patent/DE897414C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE897414C publication Critical patent/DE897414C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05BPHOSPHATIC FERTILISERS
    • C05B9/00Fertilisers based essentially on phosphates or double phosphates of magnesium

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fertilizers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von ammoncitratlöslichen Pho,si)hatdün,cfenntteln aus Tonerdephosphaten Bereits in der Patentschrift 71 587 ist die Herstellung eines als, Düngemittel verwendbaren Magnesia-Tonerdephosphates durc11 Glühen von Tonerdephosphat mit M.agnesia bei Temperaturen von etwa i)i5oP beschrieben. Als Magnesia soll nach dieser Patentschrift unter anderem auch, das durch Glühen von Magnesiumchlorid oder Magnesiumsulfat erhaltene Mg0 verwendet werden. Entsprechend einem eigenen älteren Vorschlag kann die vorherige Herstellung von Mg 0 vermieden. und der Aufschluß von Tonerdephospliaten mit den wesentlich billigeren Magnesiumsalzen, insbesondere den in der Kaliindustrie in großen Mengen anfallenden Magn,esi-urnsulfa,ten oder Chlormagnesium, direkt durchgeführt werden, wobei man sogar mit erheblich niedrigeren Temperaturen auskommt. Die so hergestellten Glühprodul,--te sind in 2,1/üiger Citronensäure sehr gut löslich und infolgedessen als Düngemittel gut geeignet, jedoch ist ihre Löslichkeit in Ammoncitratlösung verhältnismäßig gering.
  • Gemäß vorliegender Erfindung gelingt es nun beim Aufschließen von Tonerdephosphaten mit Magnesia oder Magnesiumsalzen (s. oben) in überraschender Weise, Pro#dukte- von hoher Ammoncitratlöslichkeit zu erhalten, wenn mandas glühende Aufschlußprodukt abschreckt bzw. rasch abkühlt. Gleichzeitig wird hierdurch auch noch eine merkbare Verbesserung der Löslichkeit in Citronensäure bewirkt.
  • Es wurde weiter gefunden, daß die Ammoncitratlöslichkeit des Aufschlußproduktes ungünstig beeinflußt wird, wenn das Produkt zu lange auf Glüh- temperatur gehalten wird. Es ist daher zweckmäßig, den Aufschluß möglichst rasch durchzufü,hren und anschließend sofort die glühen-de Masse abzuschrecken.
  • Das Abschrecken kann durch an sidh bekannte Methoden, beispielsweise durch Anblasen mit Luft oder Dampf oder durch Besprühen mit Wasser, vorgenommen werden. Man kann die Abkühlung aber auch mit Hilfe von wassergekühlten Walzen, Kugelmühlen oder ähnlichen Vorrichtungen bewirken.
  • Die Wirkung des Abschreckens. gemäß der Erfindung dürfte wahrscheinlich darauf beruhen, daß durch die ra-sche Abkühlung eine nur bei höherer Temperatur existenzfähige, neuartige Modifikation des Magnesiumphosphates stabilisiert wird, die sicli durch besonders gute Löslichkeit in Ammoncitratlösung auszeichnet. # Für die Bestimmung der Citratlöslichkeit muß wegen des Magnesiumgehaltes der Glühprodukte die, neutrale Ammoncitratlösung herangezogen werden. Denn, bei Behandlung mit Ader alkalischen Petermannsdhen Citratlösunig würide sekundär unlösliches Magnesium-Ammoniumphosphat ausgefällt und dadurch eine zu geringe Löslichkeit vorgetäuscht werden. Au#sf ührungsbeispiele i. Eine Mischung von ioo Teilen Tonerdephosphat, das 29,2 "/0 P2 05, 1 0,4'/G Fe2 03, 27,3 % A120, und 5,211/o Ca0 enthielt, mit 33 Teilen Magnesia wurde 45 Minuten auf eine von iooo bis ii5o," ansteigende Temperatur erhitzt und dann mit Wasser abgeschreckt. Das gemahlene Glüh,pro,diikt enthielt: :25,2 % Gesamt-P2 05, 2,5,2 0/0 citronensäurelösliches P20, und 23,61/o ammoncitratlösliches P20., bestimmt idurch iständliges Schütteln mit neutraler Ammoncitratlösung bei 65'-Die Löslichkeit in 211/oiger Citronensäure war somit i00%, die in Ammoncitratlösung 9,4%.
  • Wurde das unter den gleichen Bedingungen hergestellte Glühprodukt dagegen langsam abgekühlt, so ergabdie Analyse bei :25, 1 % Gesamt-P. 0, nur 23,00/0 citronensäurelösliches P205 Und 4,5'/o arrirrioncitratdösliohes P2 05" .2. Eine Mischung, bestehend aus 45% des gleichen Tonerdephosphates und 55'/0- wasserhaltigem Kieserit mit :28, 1 1/o Mg 0 und 5 5,3 % S 03, wurde in, einem Strom wasserdampfhaltiger Verbrennungsgase innerhalb von etwa :2o Minuten von 7oo auf iood' erhitzt und dann sofort durch Einwerfen in Wasser abgeschreckt. Das sehr feinteilige Glühprodukt enthielt 22,20/a Gesamt-P20., 21,81/9 citronensäurelösliches P205 und 2#I,4'/o ammoncitratlösliches P20,5. Die Löslichkeit in Citronensäure betrug somit 980/9, die in Ammoncitratlösung 961/o..
  • - Wurde das unter den gleichen Bedingungen hergestellte Glühproidukt,dagegen nicht mit Wasser abgeschreckt, so. enthielt es bei 24,2% Gesamt-P20, nur :2o,:2% citronensäurelösliches P205 und 15,40/9 ammoncitratlösliches p205-

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCHE-i. Verfahren zur Herstellung von ammoncitra,tlöslichen Phosphatdüngemitteln aus Tonerdephosphaten, dadurch gekennzeichnet, daß natürliche oder küns-fliche Tonerdephosphate mit Magnesiumverbindungen geglüht und das Glühprodukt abgeschreckt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man den Aufschluß in möglichst -kurzer Zeit, z. B. durch Erhitzen eines Gemisches von Tonerdephosphat -und Kieserit in etwa 2-o Minuten von 7oo auf iooo', durchführt und die Masse dann sofort abschreckt. 3. Verfahren nach Ansprüchen i und :2, da-,durch gekennzeichnet, daß idas Abschrecken in an ,sich bekannter Weise, z. B. idurch Behandeln mit Wasser oder mit Hilfe wassergekühlter Walzen, Kugelmühlen oder ähnlicher Vorrichtungen, vorgenommen wird.
DEK2554A 1950-04-15 1950-04-15 Verfahren zur Herstellung von ammoncitratloeslichen Phosphatduengemitteln aus Tonerdephosphaten Expired DE897414C (de)

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