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DE896578C - Verfahren und Vorrichtung zur Bekaempfung von Schaedlingen auf Pflanzen von niedrigem Wuchs - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Bekaempfung von Schaedlingen auf Pflanzen von niedrigem Wuchs

Info

Publication number
DE896578C
DE896578C DES21049A DES0021049A DE896578C DE 896578 C DE896578 C DE 896578C DE S21049 A DES21049 A DE S21049A DE S0021049 A DES0021049 A DE S0021049A DE 896578 C DE896578 C DE 896578C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plants
hood
bellows
combating pests
storage container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES21049A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Kuhn
Leander Sieben
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES21049A priority Critical patent/DE896578C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE896578C publication Critical patent/DE896578C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M9/00Special adaptations or arrangements of powder-spraying apparatus for purposes covered by this subclass
    • A01M9/0053Mechanical dusters
    • A01M9/0061Centrifugal dusters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Zur Bekämpfung von Schädlingen auf Pflanzen mit niedrigem Wuchs wird heute im allgemeinen die ganze mit Pflanzen bestandene Fläche mit einem pulverfönmigen oder flüssigen Mittel bestäubt bzw. bespritzt. Dieses Verfahren verbraucht unnötig große Mengen an Schädlingsbekämpfungsmitteln, wenn es sich um Pflanzenbestände handelt, die nicht allzu dicht mit einzelnen Pflanzen besetzt sind. Derartige Verhältniese liegen z. B. bei Kartoffelfeldern kurz nach dem Erscheinen der ersten Triebe vor, wenn eine Stäubung bzw. Spritzung gegen den Kartoffelkäfer .am notwendigsten erscheint. Es kommen jedoch auch Kulturen von Blumen, Gemüse und anderen Nutzpflanzen in verschiedenen Entwicklungsstadien in Frage. Erinnert sei z. B. an die Erdflohbekämpfung »bei frisch gepflanzten Kohlpflanzen, die in größeren Abständen zu stehen pflegen.
Die Erfindung betrifft zunächst ein Verfahren, bei derartigen aus Einzelpflanzen bzw. aus einzelnen Pflanzenhorsten bestehenden Kulturen die Schädlingsbekämpfung auf die Weise vorzunehmen, daß die einzelnen Pflanzen durch Überdecken mit einer Haube und Einstäuben des Schädlingsbekämpfungsmittels in den überdeckten Raum jeweils für sich behandelt werden. Das kann z. B. im einzelnen dadurch geschehen, daß ein tragbarer Behälter über die Pflanzen gestülpt wird, in welchem ein Vorrat an staubförmigen Schädlingsbekämpfungsmitteln untergebracht ist, von dem eine abgemessene Dosis
beim Aufsetzen des Behälters auf den Boden in den über der Pflanze befindlichen grob, aber nicht vollständig gegen die Außenluft abgeschlossenen Raum annähernd gleichmäßig verteilt wird. Die Erfindung umfaßt weiter eine beispielhafte Vorrichtung zur Ausübung des beschriebenen Verfahrens, welche sich im wesentlichen aus einer über die Pflanzen zu stülpenden Haube, aus einem damit zusammengebauten Vorratsbehälter für das Schädlingsbekämpfungsmittel sowie der Dosierungs- und der Einblasevorrichtung zusammensetzt. Der Zusammenbau dieser Teile erfolgt zweckmäßigerweise so,, daß beim Aufsetzen des Gerätes auf den Boden durch das Eigengewicht und bzw. oder durch zusätzlichen Druck auf den Tragbügel bzw. Griff eine bestimmte, gegebenenfalls einstellbare Menge des Mittels in den von der Haube überdeckten Raum eingeblasen wird. Bei staubförmigen. Mitteln wird das Einblasen vorteilhaft durch einen kleinen, im Oberteil des Gerätes angebrachten Blasebalg übernommen. Die Größe des Gerätes richtet sich nach der Größe der zu behandelnden Pflanzen. Der haubenartig ausgebildete Unterteil kann abnehmbar und in verschiedenen Größen auswechselbar konstruiert sein. Der Vorrat an Schädlingsbekämpfungsmitteln soll z. B. zur Behandlung von bis zu 1000 Pflanzen ausreichen. Die Einzeldosierung kann leicht aus Vorschriften über die Flächenbestäubung, ermittelt werden. D'a man bei der Erfindung nicht die ganze mit Pflanzen bewachsene Fläche bestäubt, spart man erhebliche Mengen an Schädlingsbekämpfungsmitteln. Als solche können die modernen Kontaktufld Fraßgifte verwendet werden.
Die Zeichnung stellt nur eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dar, die zum Verstäuben eines pulverförmigen Mittels eingerichtet ist. Fig. ι und Fig. 2 stellen die. Vorrichtung nach der Erfindung in zwei verschiedenen Seitenansichten dar. Fig. 3 ist ein Einzelteil der Dosierungseinrichtung. Mit h ist die abnehmbare Bestäubungshaube bezeichnet, die mit einigen Löchern I versehen ist, um der beim Bestäuben eingeblasenen Luft eine Abzugsmöglichkeit zu geben. Darüber befindet sich der Vorratsbehälter ν für das Stäuibemittel, der Blasebalg b und der Handgriff g. Das obere Ende des Blasebalges ist durch ein Kopfteil k gefaßt, welches in Führungsschienen f läuft, um den Blasebalg zu schonen. Die Dosierungs- und Einblaseeinrichtung kann auf sehr verschiedene Art und Weise konstruiert sein.
In dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung sind an der Außenseite des Gerätes eine Schubstange r und das Einblaserohr i angeordnet. Sie können bei entsprechend konstruierter Durchbildung aber auch innen gelegen (evtl. zu einem einzigen Rohr vereinigt) sein. Auf einer Seite des Gerätes; befindet sich die in α und m drehbare Schubstange r, welche beim Zusammendrücken des Blasebalges durch Drehen im Gelenk α das Dosierungsstück c um beinahe i8ol01 dreht. Dieses Dosierungsstück ist in Fig. 3 für sich allein dargestellt. Es schließt den Vorratsbehälter ν nach unten ab und hat eine oder mehrere Vertiefungen d, in welche bei hochgezogenem Griff das Stäubemittel einfällt. Nach Drehung des Dosierungsstückes (beim Herabdrücken des 6g Griffes) fällt das Stäubemittel in die Rinne e und wird aus derselben durch den über die Röhre i zugeführten Luftstrom unter die Haube h geblasen.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Bekämpfung von Schädlingen auf Pflanzen von niedrigem Wuchs, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Pflanzen durch Überdecken mit einer Haube und Einstäuben des Schädlingsbekämpfungsmittels in den überdeckten Raum jeweils für sich behandelt werden.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über einer unten offenen Haube (K) ein Vorratsbehälter (v) für das· SchädlingSr bekämpfungsmittel angeordnet ist, welcher oben einen Blasebalg (Jb) zum Einblasen des Staubes unter die Haube (K) und unten eine Dosierungsvorrichtung für den Staub trägt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb des Blasebalges, dessen Kopfteil (k) in einer Führung '(/) läuft, entweder das Eigengewicht seines Kopfteils oder ein Tragbügel (g) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Dosierungseinrichtung (c, d) eine mit dem Kopfstück des Blasebalges in Verbindung stehende Schubstange <(,r) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der haubenartige Unterteil (K) vom Vorratsbehälter (v) trennbar ist und in der Nähe des unteren Randes mit Löchern (/) oder Schlitzen versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© S530 11.
DES21049A 1950-11-29 1950-11-29 Verfahren und Vorrichtung zur Bekaempfung von Schaedlingen auf Pflanzen von niedrigem Wuchs Expired DE896578C (de)

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DE896578C true DE896578C (de) 1953-11-12

Family

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