DE896578C - Verfahren und Vorrichtung zur Bekaempfung von Schaedlingen auf Pflanzen von niedrigem Wuchs - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Bekaempfung von Schaedlingen auf Pflanzen von niedrigem WuchsInfo
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Description
Zur Bekämpfung von Schädlingen auf Pflanzen mit niedrigem Wuchs wird heute im allgemeinen die
ganze mit Pflanzen bestandene Fläche mit einem pulverfönmigen oder flüssigen Mittel bestäubt bzw.
bespritzt. Dieses Verfahren verbraucht unnötig große Mengen an Schädlingsbekämpfungsmitteln,
wenn es sich um Pflanzenbestände handelt, die nicht
allzu dicht mit einzelnen Pflanzen besetzt sind. Derartige Verhältniese liegen z. B. bei Kartoffelfeldern
kurz nach dem Erscheinen der ersten Triebe vor, wenn eine Stäubung bzw. Spritzung gegen den
Kartoffelkäfer .am notwendigsten erscheint. Es kommen jedoch auch Kulturen von Blumen, Gemüse
und anderen Nutzpflanzen in verschiedenen Entwicklungsstadien in Frage. Erinnert sei z. B. an die
Erdflohbekämpfung »bei frisch gepflanzten Kohlpflanzen, die in größeren Abständen zu stehen
pflegen.
Die Erfindung betrifft zunächst ein Verfahren, bei derartigen aus Einzelpflanzen bzw. aus einzelnen
Pflanzenhorsten bestehenden Kulturen die Schädlingsbekämpfung auf die Weise vorzunehmen, daß
die einzelnen Pflanzen durch Überdecken mit einer Haube und Einstäuben des Schädlingsbekämpfungsmittels
in den überdeckten Raum jeweils für sich behandelt werden. Das kann z. B. im einzelnen dadurch
geschehen, daß ein tragbarer Behälter über die Pflanzen gestülpt wird, in welchem ein Vorrat
an staubförmigen Schädlingsbekämpfungsmitteln untergebracht ist, von dem eine abgemessene Dosis
beim Aufsetzen des Behälters auf den Boden in den über der Pflanze befindlichen grob, aber nicht vollständig
gegen die Außenluft abgeschlossenen Raum annähernd gleichmäßig verteilt wird. Die Erfindung umfaßt weiter eine beispielhafte
Vorrichtung zur Ausübung des beschriebenen Verfahrens, welche sich im wesentlichen aus einer über
die Pflanzen zu stülpenden Haube, aus einem damit zusammengebauten Vorratsbehälter für das Schädlingsbekämpfungsmittel
sowie der Dosierungs- und der Einblasevorrichtung zusammensetzt. Der Zusammenbau
dieser Teile erfolgt zweckmäßigerweise so,, daß beim Aufsetzen des Gerätes auf den Boden
durch das Eigengewicht und bzw. oder durch zusätzlichen Druck auf den Tragbügel bzw. Griff eine
bestimmte, gegebenenfalls einstellbare Menge des Mittels in den von der Haube überdeckten Raum
eingeblasen wird. Bei staubförmigen. Mitteln wird
das Einblasen vorteilhaft durch einen kleinen, im Oberteil des Gerätes angebrachten Blasebalg übernommen.
Die Größe des Gerätes richtet sich nach der Größe der zu behandelnden Pflanzen. Der haubenartig
ausgebildete Unterteil kann abnehmbar und in verschiedenen Größen auswechselbar konstruiert
sein. Der Vorrat an Schädlingsbekämpfungsmitteln soll z. B. zur Behandlung von bis zu 1000 Pflanzen
ausreichen. Die Einzeldosierung kann leicht aus Vorschriften über die Flächenbestäubung, ermittelt
werden. D'a man bei der Erfindung nicht die ganze mit Pflanzen bewachsene Fläche bestäubt, spart man
erhebliche Mengen an Schädlingsbekämpfungsmitteln. Als solche können die modernen Kontaktufld
Fraßgifte verwendet werden.
Die Zeichnung stellt nur eine beispielsweise Ausführungsform
der Erfindung dar, die zum Verstäuben eines pulverförmigen Mittels eingerichtet ist. Fig. ι und Fig. 2 stellen die. Vorrichtung nach
der Erfindung in zwei verschiedenen Seitenansichten dar. Fig. 3 ist ein Einzelteil der
Dosierungseinrichtung. Mit h ist die abnehmbare Bestäubungshaube bezeichnet, die mit einigen
Löchern I versehen ist, um der beim Bestäuben eingeblasenen
Luft eine Abzugsmöglichkeit zu geben. Darüber befindet sich der Vorratsbehälter ν für das
Stäuibemittel, der Blasebalg b und der Handgriff g. Das obere Ende des Blasebalges ist durch ein Kopfteil
k gefaßt, welches in Führungsschienen f läuft,
um den Blasebalg zu schonen. Die Dosierungs- und Einblaseeinrichtung kann auf sehr verschiedene Art
und Weise konstruiert sein.
In dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung sind an der Außenseite des Gerätes eine Schubstange r
und das Einblaserohr i angeordnet. Sie können bei
entsprechend konstruierter Durchbildung aber auch innen gelegen (evtl. zu einem einzigen Rohr vereinigt)
sein. Auf einer Seite des Gerätes; befindet sich die in α und m drehbare Schubstange r, welche
beim Zusammendrücken des Blasebalges durch Drehen im Gelenk α das Dosierungsstück c um beinahe
i8ol01 dreht. Dieses Dosierungsstück ist in
Fig. 3 für sich allein dargestellt. Es schließt den Vorratsbehälter ν nach unten ab und hat eine oder
mehrere Vertiefungen d, in welche bei hochgezogenem
Griff das Stäubemittel einfällt. Nach Drehung des Dosierungsstückes (beim Herabdrücken des 6g
Griffes) fällt das Stäubemittel in die Rinne e und wird aus derselben durch den über die Röhre i zugeführten
Luftstrom unter die Haube h geblasen.
Claims (5)
1. Verfahren zur Bekämpfung von Schädlingen auf Pflanzen von niedrigem Wuchs, dadurch
gekennzeichnet, daß die einzelnen Pflanzen durch Überdecken mit einer Haube und Einstäuben des Schädlingsbekämpfungsmittels
in den überdeckten Raum jeweils für sich behandelt werden.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß über einer unten offenen Haube (K) ein Vorratsbehälter (v) für das· SchädlingSr
bekämpfungsmittel angeordnet ist, welcher oben einen Blasebalg (Jb) zum Einblasen des
Staubes unter die Haube (K) und unten eine Dosierungsvorrichtung für den Staub trägt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb des Blasebalges,
dessen Kopfteil (k) in einer Führung '(/) läuft,
entweder das Eigengewicht seines Kopfteils oder ein Tragbügel (g) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der
Dosierungseinrichtung (c, d) eine mit dem Kopfstück des Blasebalges in Verbindung
stehende Schubstange <(,r) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der haubenartige
Unterteil (K) vom Vorratsbehälter (v) trennbar ist und in der Nähe des unteren Randes mit
Löchern (/) oder Schlitzen versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© S530 11.
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| DE896578C true DE896578C (de) | 1953-11-12 |
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Country Status (1)
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| DE (1) | DE896578C (de) |
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1950
- 1950-11-29 DE DES21049A patent/DE896578C/de not_active Expired
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