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DE896389C - Kontakteinrichtung an Elektrizitaetszaehlern - Google Patents

Kontakteinrichtung an Elektrizitaetszaehlern

Info

Publication number
DE896389C
DE896389C DEL9440A DEL0009440A DE896389C DE 896389 C DE896389 C DE 896389C DE L9440 A DEL9440 A DE L9440A DE L0009440 A DEL0009440 A DE L0009440A DE 896389 C DE896389 C DE 896389C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact device
shaft
tooth
counter
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL9440A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dr-In Grosse-Brauckmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL9440A priority Critical patent/DE896389C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE896389C publication Critical patent/DE896389C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Kontakteinrichtung an Elektrizitätszählern Zur Fernsteuerung, Summenbildung und für andere Zwecke wird häufig eine Kontakbeinrichtung an Elektrizitätszählern beubtigt, die vom Zähler gesteuert wird und jedesmal nach einer oder mehreren Umdrehungen des Zählerankers einmal vorübergehend Kontakt gibt. Wegen des geringen Drehmoments der Zähler kann mit den bekannten Kontakteinrichtungen eine sichere Kontaktgabe nicht erfolgen, ohne daß die Triebscheibe des Zälers unzulässig abgebremst wird.
  • Erfindungsgemäß wird diese Schwierigkeit dadurch behoben, daß eine die Kontaktvorrichtung, z. B. Nockenscheibe, tragende, von einer fremden Energiequelle, z. B. Synchronmotor, angetriebene Welle zwei oder mehr versetzt angeordnete Anschläge od. dgl. trägt, von denen sich jeweils einer gegen einen Zahn oder Stift eines vom Zähler angetriebenen Zahn- oder Stiftrades legt und dadurch die Welle an der Drehung hindert und daß bei der Weiterdrehung des Zahn oder Stiftrades durch den Zähler der aufliegende Anschlag in eine Zahnlücke gelangt und die Welle zur Drehung blis zum Auftreffen des nächsten Anschlages auf den nächsten Zahn oder Stift freigibt.
  • Bei der Erfindung wird also die zur Betätigung des Kontaktes erforderliche Arbeit von einer fremden Energiequelle aufgebracht, und der Zähleranker übernimmt lediglich die Steuerung dieser Energiequelle.
  • Um die Reibung zwischen den Zähnen des Zahnrades und den gegen sie anliegenden Anschlägen herabzusetzen, werden zweckmäßig die Zähne des Zahnrades oder die Anschlagflächen abgeschrägt.
  • Der Zähler erfährt dabei überhaupt keine Beein- flussung mehr, wenn der Schrägungswinkel gleich dem Grenzwinkel für Selbslthemmung gemacht wird.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt den grundsätzlichen Aufbau der Kontakteinrichtung; Fig. 2 bis 6 sind Abänderungen hiervon.
  • Einander entsprechende Teile sind in den verschiedenen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Das von der Triebscheibe des Zählers angetriebene Zählwerk des Zählers trägt auf seiner Schneckenradachse ein Zahnrad I, welches rechteckige Zähne trägt Auf einer Welle 2, die von einem Motor 3 angetrieben wird, sitzt ein Anschlagstift 4, der auf einem Zahn des Zahnrades I aufliegt und dadurch die Welle 2 an der Drehung hindert. Sobald sich das Zahnrad 1, vom Zähler angetrieben, um eine Zahnbreite weiter gedreht hat, rutscht der Anschlagstift 4 durch die Zahnlücke und gibt dadurch die Welle 2 zur Drehung frei.
  • Nach einer halben Drehung jedoch schlägt nunmehr der Anschlagstift 5, der gegenüber dem Stift 4 etwas versetzt ist, auf den nächsten Zahn des Rades I auf und blockiert die Welle nun seinerseiles so lange, bis auch er durch eine Zahnlücke hindurchfällt.
  • Die Welle 2 wird also, gesteuert durch die Umdrehung des Zählerankers, jeweils eine halbe Umdrehung machen. Durch eine auf der Welle 2 angebrachte Kontaktvorrichtung, z. B. in Gestalt der Nockenscheibe 6 und der Kontaktfedern 7, wird daher eine den Ankerumdrehungen proportionale Impulsfolge erzeugt.
  • Um die durch das Rutschen der Stifte 4 und 5 auf den Zähnen des Zahnrades I auftretende Reibung und die dadurch hervorgerufene Abbremsung des Zählers herabzusetzen, werden die Zähne abgeschrägt, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Je nachdem, wie groß man den Schrägungstinkel a macht, kann man die abbremsende Kraft beliebig klein machen oder ihr sogar ein negatives-Vorzeichen geben. Letzteres würde bedeuten, daß der Zähler nicht nur nicht abgebremst, sondern sogar zusätzlich angetrieben würde. Der Idealfall liegt vor, wenn der Zähler überhaupt keine Beeinflussung erfährt. Um diesen Fall zu erreichen, muß man den Schrägungswinkel a gleich dem Grenzwinkel a für Selbsthemmung machen.
  • Zur genauen Einstellung auf kleinste Rückwirkung kann man auch die Achse 2 um einen Winkel ß schwenken, wie in Fig. 3 angedeutet ist In Fig. 4 ist eine Anordnung gezeigt, bei der das Zahnrad durch ein Rad I mit Stiften ersetzt ist und bei der die Achse 2 die schräg gestellten Flächen 4 und 5 trägt. Diese Anordnung entspricht in ihrer Funktion völlig derjenigen von Fig. I, hat aber dieser gegen. über den wesentlichen Vorteil, daß die Einstellung auf den Grenzwinkel für Selbsthemmung noch nachträglich korrigiert werden kann. Man braucht dazu nur die beiden Flächen 4 und 5 mehr oder weniger schräg zu s, tellen.
  • Unabhängig von der beschriebenen Möglichkeit, die Rückwirkung durch Einstellung auf den Grenzwinkel für Selbsthemmung klein zu halten, empfiehlt es sich immer, die Kraft, mit der die Hebel 4 oder 5 auf dem Zahn oder Stiftrad aufliegen, möglichst klein zu halten. Die Reibung auf dem Zahn- oder Stiftrad wfrd immer gewissen Schwankungen unterworfen sein, die um so ungefährlicher sein werden, je kleiner diese Kraft ist.
  • Dieses Ziel wird weitgehend erreicht, wenn man für den eigentlichen Kontakt eine ringförmige Quecksilberschaltröhre oder gemäß Fig. 5 und 6 eine Quecksilberlontaktdose verwendet, die bekanntlich zur Drehung ein außerordentlich kleines und dabei völlig gleichbleibendes Drehmoment benötigt. Die Quecks ilberkontaktdos e besteht aus einem einen Quecksilbertropfen II enthaltenden Gehäuseteil 8 aus Metall, der mit dem einen Teil der unterteilten Welle 2 leitend verbunden ist, während der Deckelteil 9 von dem Gehäuseteil 8 und dem anderen Teil der Welle 2 isoliert i, st.
  • Letzterer steht in leitender Verbindung mit einer in der Kontaktdos e untergebrachten Metalischeibe IO, deren Form aus Fig. 6 erkennbar ist. Die beiden Teile der Welle 2 stehen mit den Klemmen des zu steuernden Stromkreises in Verbindung.
  • Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, ist der Radius der Metalischeibe IO über den halben Umfang so groß, daß ihr Rand in der dargestellten Lage der Scheibe in das Quecksilber eintaucht und damit die Verbindung zwischen den Wellenteilen und den mit ihnen verbundenen Klemmen herstellt, während der Radius der Scheibe Io über die andere Hälfte des Umfangs so klein ist, daß der Rand der Scheibe in keiner Lage der Kontaktdose mit dem Quecksilber in Berührung kommt. Da die Kontaktdose bei jeder Kontaktgabe eine halbe Drehung macht, kann man einen besonders großen Quecksilbertropfen verwenden und erhält dadurch einen sehr unempfindlichen, hochbelastbaren Kontakt.
  • Selbstverständlich kann man an Stelle der beiden Stifte 4 und 5 auch mehrere Stifte verwenden, so daß sich die Welle 2 bei jeder Kontaktgabe nicht um I8o0, sondern um einen kleineren Winkel, z. B. go0, dreht.

Claims (5)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : I. Kontakteinrichtung an Elektrizibätszählern, die von umlaufenden Teilen des Zählers gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Kontaktvorrichtung (z. B. Nockenscheibe) tragende, von einer fremden Energiequelle (z. B. Synchronmotor) angetriebene Welle zwei oder mehr versetzt angeordnete Anschläge od. dgl. trägt, von denen sich jeweils einer gegen einen Zahn oder Stift eines vom Zähler angetriebenen Zahn- oder Stiftrades legt und dadurch die Welle an der Drehung hindert, und daß bei der Weiterdrehung des Zahn- oder Stiftrades durch den Zähler der aufliegende Anschlag in eine Zahnlücke gelangt und die Welle zur Drehung bis zum Auftreffen des nächsten Anschlages auf den nächsten Zahn oder Stift freigibt.
  2. 2. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne des Zahnrades oder die Anschlagflächen abgeschrägt sind.
  3. 3. Kontakteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrägungswinkel gleich dem Grenzungswinkel für Selbsthemmung ist.
  4. 4. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle zur Einstellung auf kleinste Rückwirkung schwenkbar ist.
  5. 5. Kontakteinrichtung nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Kontaktvorrichtung eine Queck, silberkontaktröhre oder -dose auf der Welle angeordnet ist.
DEL9440A 1951-06-29 1951-06-29 Kontakteinrichtung an Elektrizitaetszaehlern Expired DE896389C (de)

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DEL9440A DE896389C (de) 1951-06-29 1951-06-29 Kontakteinrichtung an Elektrizitaetszaehlern

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Publications (1)

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DE896389C true DE896389C (de) 1953-11-12

Family

ID=7257982

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DEL9440A Expired DE896389C (de) 1951-06-29 1951-06-29 Kontakteinrichtung an Elektrizitaetszaehlern

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DE (1) DE896389C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1093004B (de) * 1959-03-02 1960-11-17 Licentia Gmbh Kontakteinrichtung an Elektrizitaetszaehlern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1093004B (de) * 1959-03-02 1960-11-17 Licentia Gmbh Kontakteinrichtung an Elektrizitaetszaehlern

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