DE576061C - Vorrichtung zur Regulierung der Ablaufgeschwindigkeit von Federtriebwerken kinematographischer Apparate - Google Patents
Vorrichtung zur Regulierung der Ablaufgeschwindigkeit von Federtriebwerken kinematographischer ApparateInfo
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- DE576061C DE576061C DEP62159D DEP0062159D DE576061C DE 576061 C DE576061 C DE 576061C DE P62159 D DEP62159 D DE P62159D DE P0062159 D DEP0062159 D DE P0062159D DE 576061 C DE576061 C DE 576061C
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- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 title claims description 5
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-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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- G03B1/02—Moving film strip by pull on end thereof
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- G03B1/12—Pull exerted by take-up spool rotated by motor, e.g. spring
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN Al
6.ΜΑΠ933-
. REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M576061 KLASSE 57a GRUPPE
E. Paillard & Cie, S. A. in Ste-Croix, Schweiz
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1931 ab
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regulierung von Federtriebwerken
kinematographischer Apparate, durch die bezweckt wird, die Ablaufgeschwindigkeit der
letzteren innerhalb gewisser Grenzen zu ändern und auf der jeweils gewünschten Größe halten
zu können.
Die Vorrichtung benutzt hierzu in bekannter Weise unter Einwirkung von Blattfedern stehende
Fliehkörper, welche gleichzeitig als Bremsbacken dienen. Die Erfindung besteht darin,
daß die Länge des wirksamen Teiles der Blattfeder regelbar ist. Das geschieht gemäß einem
anderen Merkmal der Erfindung in vorteilhafter Weise durch einen um die Drehachse verschwenkbaren
Läufer, welcher, ebenso wie die Fliehkörper mit ihren Federn, auf oder über einer
Scheibe liegt.
Die Blattfedern selbst sind weiter erfindungsgemäß konzentrisch zur Bremstrommel angeordnet und wirken in einer Ebene, die senkrecht zur Regulatordrehachse liegt.
Die Blattfedern selbst sind weiter erfindungsgemäß konzentrisch zur Bremstrommel angeordnet und wirken in einer Ebene, die senkrecht zur Regulatordrehachse liegt.
Die Regelvorrichtung nach der Erfindung nimmt im Gegensatz zu bekannten Regeleinrichtungen
mit Einstellmöglichkeit für verschiedene Umlaufszahlen, bei denen z. B. ein konischer Bremszylinder gegenüber den Bremskörpern
axial verschoben oder die Länge einer Schraubenfeder geändert wird, einen sehr geringen
Raum ein, da fast die gesamte Ein-Stellvorrichtung innerhalb des von den Blattfedern
umschlossenen Raumes liegt und auch bei Veränderung der Einstellung in diesem verbleibt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Bremsreguliervorrichtung nach der Erfindung
dargestellt.
Abb. ι ist der Grundriß der Vorrichtung, wobei ein Teil des Deckels abgenommen gedacht
wurde.
Abb. 2 ist ein Schnitt in der Richtung der Linie A-A der vorigen Abbildung.
Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie B-B der
Abb. i.
Die Bremstrommel 1 enthält eine in der Nähe ihres Bodens liegende Scheibe 2, welche auf
die Achse 3 des Regulators (Abb. 1 und 2) aufgekeilt ist. Auf dieser Scheibe sitzen zwei
Schwungmassen 4, deren Drehpunkte von den Zapfen 5 gebildet werden, die auf der Scheibe 2
befestigt sind. An denselben Zapfen ist das Ende je einer Blattfeder 6 befestigt, deren freie Enden
sich gegen Stifte 7 der Schwungmassen 4 legen. Bei einer Drehung der Trommel 1 werden die
Schwungmassen 4 nach außen gedrückt und damit ihr mit 8 bezeichneter Bremsklotz gegen
die Innenseite der Bremstrommel. Der Bremsklotz 8 besteht aus passendem Material.
9 ist ein Stellarm, der um die Regulator achse ausschwingen kann und dessen beide hakenförmig ausgebildete Enden sich um die Federn 6 legen. Die Vorrichtung könnte natürlich auch nur mit einem wirksamen Arm ausgestattet sein. Je nach der Lage des Stellarmes ändert sich die wirksame Länge der Feder 6, die bei der gezeichneten Lage des Stellarmes durch die punktiert gezeichneten Bezugslinien 10 angedeutet ist. Je größer also der durch diese beiden
9 ist ein Stellarm, der um die Regulator achse ausschwingen kann und dessen beide hakenförmig ausgebildete Enden sich um die Federn 6 legen. Die Vorrichtung könnte natürlich auch nur mit einem wirksamen Arm ausgestattet sein. Je nach der Lage des Stellarmes ändert sich die wirksame Länge der Feder 6, die bei der gezeichneten Lage des Stellarmes durch die punktiert gezeichneten Bezugslinien 10 angedeutet ist. Je größer also der durch diese beiden
»5 Linien eingeschlossene Winkel wird, d.h. je
mehr sich der Stellarm 9 dem Drehzapfen 5 nähert, um so höher steigt die Bremswirkung
und um so geringer ist die Umlaufszahl pro Minute. Auf einem der Enden des Stellarmes 9
ist ein nach oben in waagerechter Lage umgebogener Zeiger 11 angebracht, der an einer
Skaleneinteilung 12 vorüberläuft, welche die Deckplatte des Apparategehäuses aufweist.
Diese Scheibe sitzt fest aufgekeilt auf der Regulatorachse, und durch Einstellung des Zeigers 11
auf dieser Skala kann man also von vornherein die Drehgeschwindigkeit der Antriebswelle bestimmen.
13 ist ein Triebling, der ebenfalls fest auf der Gehäusewelle sitzt und mit einem der
Räder des Federantriebes in Eingriff steht.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Regulierung der Ablaufgeschwindigkeit
von Federtriebwerken kinematographischer Apparate mit unter Einwirkung von Blattfedern stehenden Fliehkörpern,
welche gleichzeitig als Bremsbacken dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des wirksamen Teiles der Blattfedern
regelbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (6) konzentrisch
zur Bremstrommel (1) liegen und in einer Ebene senkrecht zur Regulatordrehachse
wirken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern
(6) einerseits am Drehzapfen (5) der Fliehkörper (4) befestigt sind und sich anderseits
belastend gegen deren Endzapfen (7) legen, und daß die Länge des wirksamen Teiles der Federn durch einen um die Drehachse
verschwenkbaren Läufer (9) bestimmbar ist. ·
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehkörper
(4) mit ihren Federn (6) sowie der Läufer (9) auf oder über einer Scheibe (2) liegen und der Läufer mit einem über einer
Gradeinteilung spielenden Zeiger (11) versehen ist.
Hierzu τ Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH576061X | 1930-01-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE576061C true DE576061C (de) | 1933-05-06 |
Family
ID=4521207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP62159D Expired DE576061C (de) | 1930-01-21 | 1931-01-22 | Vorrichtung zur Regulierung der Ablaufgeschwindigkeit von Federtriebwerken kinematographischer Apparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE576061C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1081753B (de) * | 1955-06-17 | 1960-05-12 | Jacques Bolsey | Bremse zum Regeln der Ablaufgeschwindigkeit von Federtriebwerken, insbesondere kinematographischer Kameras |
-
1931
- 1931-01-22 DE DEP62159D patent/DE576061C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1081753B (de) * | 1955-06-17 | 1960-05-12 | Jacques Bolsey | Bremse zum Regeln der Ablaufgeschwindigkeit von Federtriebwerken, insbesondere kinematographischer Kameras |
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