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DE896316C - Empfangsanordnung fuer Impulsfrequenzen - Google Patents

Empfangsanordnung fuer Impulsfrequenzen

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Publication number
DE896316C
DE896316C DEA6475D DEA0006475D DE896316C DE 896316 C DE896316 C DE 896316C DE A6475 D DEA6475 D DE A6475D DE A0006475 D DEA0006475 D DE A0006475D DE 896316 C DE896316 C DE 896316C
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DE
Germany
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current
capacitor
capacitors
pulse
point
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Expired
Application number
DEA6475D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM BADER DR ING
Original Assignee
WILHELM BADER DR ING
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Publication date
Application filed by WILHELM BADER DR ING filed Critical WILHELM BADER DR ING
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/16Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
    • G08C19/26Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses by varying pulse repetition frequency

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Empfangsanordnungfür Impulsfrequenzen Bei den bekannten Impulsfrequenzempfängern wird durch jeden empfangenen Impuls ein Kondensator über ein Zeigergerät entladen oder aufgeladen, so daß der zur Anzeige gelangende zeitliche Mittelwert des Kondensatorstroms der Impulsfrequenz ungefähr proportional und damit ein Maß für die Meßgröße ist. Um die mit hohen Spitzen auftretenden Kondensatorströme zu glätten und die Anzeige des Empfangsinstrumentes zu beruhigen, ist eine hohe Impulsfrequenz notwendig, die aber wiederum den Übertragungskanal ungünstig beansprucht. Begnügt man sich daher mit Impulsfrequenzen mäßiger Größe, so wird eine besondere Dämpfungseinrichtung an dem Anzeigegerät, insbesondere ein parallel geschalteter Kondensator notwendig. Dies hat aber wiederum zur Folge, daß bei einer Änderung der Meßgröße und somit auch der Impulsfrequenz die Anzeige nur langsam sich dem neuen Wert nähert. Bei solchen Anordnungen wurde meist ein Meßkondensator benutzt, der von einem Relais mit einem doppelpoligen Umschaltkontakt abwechselnd geladen bzw. entladen wird.
  • Außerdem ist eine Empfangseinrichtung für nach dem Impulsfrequenzverfahren betriebene Fernwirkanlagen bekannt, bei der ebenfalls an der Empfangsstelle durch Auf- bzw. Umladung einer Kondensatoranordnung eine Umwandlung der Impulsfrequenz in eine Impulsfolge konstanter Intensität und doppelter Frequenz erfolgt. Dabei werden über ein einzustellendes Gerät zwei Stromkreise abwechselnd geschlossen, und es ist ein von der gesendeten Impulsfolge erregtes einpoliges Umschaltrelais vorgesehen, das mittels seines Ankers bei Erregung durch einen Impuls den einen Stromkreis und während der nachfolgenden Impulspause den anderen Stromkreis schließt. In jedem Stromkreis ist je ein Kondensator derart eingefügt, daß mit dem Schließen des Stromkreises über den einen Kondensator der Kondensator des anderen Stromkreises kurzgeschlossen wird. Diese Anordnung besitzt den Vorzug, daß ein nur einpoliges Relais erforderlich ist. Mit der Herabsetzung der Anzahl der Relaiskontakte wird nämlich nicht nur das Relais als solches billiger, sondern es wird auch die Störanfälligkeit verringert. Trotzdem gilt auch für diese Anordnung bezüglich der Stromspritzen das gleiche wie bei der eingangs angeführten Anordnung, d. h. um die Anzeige des Meßgeräts zu beruhigen, muß entweder mit hoher Impulsfrequenz gearbeitet werden, oder es muß dem Anzeigeinstrument eine besondere Dämpfungseinrichtung, beispielsweise ein Kondensator, zugeordnet werden, der dann allerdings wiederum die Wirkung hat, daß die Einstellung bei Meßwertänderungen verzögert wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist ebenfalls eine Empfangsanordnung für Impulsfrequenzen, bei der bei jedem empfangenen Impuls das Anzeigegerät durch die gleiche Strommenge durchflossen wird, indem die bei jedem Impuls erzeugten, nach einer Exponentialfunktion abklingenden Lade- bzw. Entladestromstöße eines oder mehrerer Kondensatoren das Anzeigegerät durchfließen. Es liegt jedoch nicht wie bei den bekannten Einrichtungen die Aufgabe vor, die Empfangseinrichtung so zu vereinfachen, daß man mit einem nur einpoligen Relais auskommt, sondern die Aufgabe besteht hier darin, den dem Empfangsinstrument zufließenden Strom von vornherein so weit zu ebnen, daß besondere Glättungsmittel, die sonst eine Einstellverzögerung mit sich bringen, entbehrlich werden. Dies wird erfindungsgemäß dadurch ermöglicht, daß der Verlauf der Kondensator-Lade-bzw. -Entladeströme durch Schaltmittel vor dem Ab- klingen zu einem wählbaren Zeitpunkt unterbrochen oder so verzögert wird, daß sich die einzelnen Stromstöße teilweise überdecken. In einem Fall verläuft also der Kondensatorladestrom nach einer abklingenden Exponentialfunktion, die durch- entsprechende Wahl der Zeitkonstanten genügend flach verlaufend ausgebildet werden kann, und dieser Stromverlauf wird, bevor der Abklingvorgang beendet ist, zu einem wählbaren Zeitpunkt unterbrochen. Auf diese Weise werden einzelne das Anzeigegerät durchfließende Impulse erhalten, die nahezu Rechteckform- haben, d. h. daß das Instrument von einem sehr weit geebneten Gleichstrom durchflossen wird. Daher erübrigen sich in diesem Fall besondere Glättungseinrichtungen, insbesondere dann, wenn gemäß einer weiteren Erfindung dafür gesorgt wird, daß diese Stromstöße sich lückenlos aneinanderreihen. - In einem anderen Fall kann die Anordnung aber auch so ausgebildet werden, daß dem Empfangsmeßgerät nach einer Exponentialfunktion verlaufende, vollständig abklingende Stromstöße zugeleitet werden, deren Dauer ein Mehrfaches der Impulsdauer ist. Die einzeInen Stromstöße folgen mit einer Phasenverschiebung von je einer Impulsdauer aufeinander, so daß sich in dem das Empfangsinstrument enthaltenden Stromkreis diese. Stromstöße in Abständen je einer Impulsdauer überlagern und somit einen sägezahnförmigen Gleichstrom ergeben, der eine nunmehr geringe Welligkeit besitzt. Der empfangene Strom kann schließlich auch dazu benutzt werden, um mittels Relais geeignete Schaltelemente, beispielsweise Ohmsche Widerstände, so umzuschalten, daß auch bei kleiner Impulsfrequenz ein hinreichend geglätteter Gleichstrom entstelit.
  • In den Abbildungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Empfänger, der dazu dient, die ankommende Impulsfrequenz so umzuformen, daß dem Empfangsinstrument bei jedem Impuls Stromstöße von fast rechteckiger Kurvenform zugeleitet werden. Abb. 2 zeigt eine Empfangsanordnung, die auf Grund jedes Impulses einen vollständig abklingenden, das Anzeigegerät durchfließenden Stromstoß ausbildet, wobei aber aufeinanderfolgende Stromstöße sich zeitlich so überdecken, daß der Gesamtstrom eine nunmehr geringe Welligkeit besitzt.
  • In Abb. i bezeichnet E eine Spannungsquelle, die mit ihrem positiven Pol i bzw. ihrem negativen Pol 2 an einen Spannungsteiler Sp angeschlossen ist. Parallel zu diesem Spannungsteiler liegt ein Ohmscher Widerstand R in Reihe mit Kondensatoren C, C, Die Kondensatoren werden durch einen Umschaltkontakt A gesteuert, der zu einem auf die ankommende Impulsfrequenz ansprechenden, nicht dargestellten Relais gehört. Der Punkt des Zusammenschlusses zwischen dem Widerstand R und den Kondensatoren ist mit 3 bezeichnet. Von hier zu einem Punkt 4 des Spannungsteilers Sp führt eine Verbindung, die ein elektrisches Ventil V, beispielsweise einen Trockengleichrichter enthält. Dieses Ventil ist so geschaltet, daß es Strom nur in der Richtung von 3 nach 4 durchläßt, und zwar nur dann, wenn das Potential des Punktes3 größer ist als das Potential des Punktes 4. Die beiden Kondensatoren C, und C, sind untereinander gleich. Der Drehpunkt des Umschaltkontaktes A ist zwischen beiden Kondensatoren angeschlossen und mit 5 bezeichnet, Die Anordnung enthält ferner ein Empfangsinstrument i, dessen innerer Widerstand im folgenden der Einfachheit halber vernachlässigt wird.
  • Zur Erläuterung der Wirkungsweise wird angenommen, daß sich der Umschaltkontakt A in der gezeichneten Stellung befindet und der Kondensator C, zunächst ungeladen ist. Wird jetzt die Spannungsquelle E eingeschaltet, so wird dieser Kondensator entsprechend dem Potentialunterschied zwischen den Punkten i und 2 aufgeladen. Der Ladestromkreis verläuft von Punkt i über den Widerstand R, den Umschaltkontakt A, den Kondensator Ci und das Empfangsgerät i zum Punkt,-?. Zu Beginn der Aufladung ist das Potential der Punkte 2, 5 und 3 gleich, -und auf alle Fälle ist das Potential des Punktes 3 niedriger als das des Punktes 4. Infolgedessen ist das Ventil V zunächst wirkungslos. Im weiteren Verlaui. steigt das Potential der Punkte3 und 5 nach einer Exponentialfunktion so lange an, bis das Potential des Punktes3 gleich dem des Punktes 4 geworden ist. In diesem Zeitpunkt ist der Kondensator C, praktisch auf die an dem Spannungsteiler Sp abgegriffene Teilspannung Ei aufgeladen. Das Potential des Punktes 3 kann aber nicht mehr weiter ansteigen, denn sobald dieses Potential sich nur wenig über das des Punktes 4 erhebt, wird das Ventil V stromdurchlässig und gleicht dadurch den Potentialunterschied aus. Da also der nach einer Exponentialfunktion verlaufende Potentialanstieg in diesem Zeitpunkt beendet ist, wird auch der Kondensator C, nicht mehr weiter aufgeladen, und sein das Meßgerät durchfließender Ladestroin fällt plötzlich auf Null ab. Zwar fließt über den Widerstand R ein unveränderlicher Strom, der sich nach dem Ohmschen Gesetz aus dem Widerstandswert und der Teilspannung E, ergibt, jedoch ist dieser Strom für die Wirkungsweise der Anordnung belanglos.
  • Die Ladespannung verläuft also nach einer ansteigenden Exponentialfunktion, die dann abbricht, wenn das Potential des Punktes 3 gleich dem des Punktes4 geworden ist. Umgekehrt verläuft der Ladestrom des Kondensators C,. Er läßt sich durch eine Exponentialfunktion darstellen, die von dem Anfangswert EIR exponentiell abnimmt und im selben Zeitpunkt, wo der Spannungsanstieg aufhört, plötzlich auf Null abfällt. Wählt man die Zeitkonstante R - C, hinreichend groß, so kann dieser Abfall beliebig schwach, fast geradlinig gestaltet werden, so daß die Kurve des Ladestroms annähernd Rechteckform erhält.
  • Wird nun nach Ablauf des Impulses det Relaiskontakt A nach rechts umgelegt,'so -wiederholt sich das Spiel, indem an Stelle des Kondensators C, der zu Beginn dieser Periode ungeladene Kondensator C, tritt. Durch geeignete Wahl des Anzapfpunktes 4 auf dem Spannungsteiler Sp wird die Zeitdauer des rechteckf6rmigen Stromstoßes so eingestellt, daß sie gleich der kürzesten Impulsdauer t j.- bei der höchsten Impulsfrequenz wird. In diesem Fall ergibt 'sich als Stromverlauf im Meßgerät i eine Reihe lückenlos aufeinanderfolgender, fast rechteckförmigef Stromstöße, d. h. ein sehr weitgehend geebneter, nur schwach wellenförmiger Gleichstrom. Ist die Impulsfrequenz niedriger, d. h. ist -die Impulsdaner t größer als t""", dann entsteht zwischen den unveränderlichen, fast rechteckförmigen Stromkurven eine Pause, und da die einzelnen Rechtecke eine von der Impulsfrequenz unabhängige, nur durch die Zeitkonstante und die Größe der Teflspannung Ei bestimmte Form haben, ist der zur Anzeige gelangende Mittelwert des Stroms der Impulsfrequenz proportional.
  • Eine lückenlose Aneinanderreihung der Stromstöße läßt sich auch dann erreichen, Wenn nicht die höchste, sondern eine beliebige niedrigere Impulsfrequenz gesandt wird. Zu diesem Zweck wird der Widerstand R vergrößert, d. h. es wird die Zeitkonstante vergrößert und damit der Anstieg verlängsamt, auf dem sich das Potential des Punktes 3 von Null beginnend bis zum Potential des Punktes 4 ändert. Dadurch wird der Zeitpunkt, in dem der exponentiell abklingende Ladestrom des Kondensators auf Null abfällt, verzögert und somit die Impulsbreite vergrößert. Die hierzu erforderliche Widerstandsänderung kann, wie später noch gezeigt wird, mittels eines stromabhängigen Relais selbsttätig vorgenommen werden.
  • Ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Abb. 2 dargestellt. Hier bezeichnet IN eine Nockenscheibe, die auf Grund der aufgenommenen Impulsfrequenz eine schrittweise Drehbewegung ausführt. Die Nockenscheibe befindet sich während eines Impulses in der Stellung I, während des folgenden Impulses in der Stellung II und so fort, d. h. sie geht jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen von der einen Stellung in die andere über. Der Stellungswechsel vollzieht sich voraussetzungsgemäß ruckartig, was durch geeignete Ausbildung des Antriebs der Nockenscheibe etwa mittels eines Drehankers leicht erreicht werden kann. Bei ihrer Drehung betätigt diese Nockenscheibe nacheinander Umschaltkontakte die ihre Stellung zwischen Gegenkontakten, beispielsweise zwischen b, und ei, ändern können. Der Drehpunkt jedes Umschaltkontaktes, beispielsweise der Punkt al, ist mit einem Kondensator C, -verbunden, von wo aus eine Verbindung zu einem Pol einer Stromquelle E besteht. Der andere Pol der Stromquelle ist über einen kleinen Widerstand r mit dem Gegenkontakt c, verbunden-. Von den Kontakten b,-b4 führt jeweils über Widerstände R,-R4 eine Verbindung zu einem Meßgerät -i. Die gestrichelt gezeichnete Kurzschlußverbindung an der Spannungsquelle E bzw. die an anderer Stelle - gestrichelt gezeichnete Spannungsquelle selbst sind vorerst als nicht vorhanden zu betrachten.
  • Bei dem Übergang der- NockenscheibeN von der einen Stellung in die andere wird vorübergehend der betreffende Umschaltkontakt nach oben umgelegt. Beispielsweise,%#,ird beim Übergang von der Stellung 1 in die Stellung II der Umsch#altkontakt kurzzeitig von b, nach ei umgelegt. Dadurch wird der Kondensator C, über den kleinen Vorwiderstand r auf die Spannung E aufgeladen. Er speichert somit die Elektrizitätsmenge Q = C, - E auf. Ist die Nockenscheibe N in der Stellung II angelangt, so wird der Umschaltkoiltakt A, wieder nach bl gelegt, und es beginnt min die Entladung des Kondensators C" die über den Widerstand R, und das Meßgerät i erfolgt. Die Größe des Widerstandes R, und ebenso der übrigen Widerstände ist so gewählt, daß diese Entladung in einer Zeit vollzogen ist, die die Nockenscheibe bei der höchsten vorkommenden Impulsfrequenz für einen vollen Umlauf benötigt. Bezeichnet man mit t die Dauer eines Impulses, so vollführt die Nockenscheibe N in der Zeit m - t eine volle Umdrehung, wenn n die Anzahl der bei einer vollen Umdrehung zurückzulegenden Schritte bedeutet. Bei der höchsten vorkommenden. Impulsfrequenz beträgt die Dauer des Impulses und die kürzeste vorkommende Umlaufzeit der Nockenscheibe N ist demnach n - ti". Die Entladung des Kondensators C, über den Widerstand R, muß in dieser Zeit vollzogen sein, weil danach eine erneute Umlegung des Kontaktes A, nach c, und damit eine erneute Aufladung des Kondensators C, erfolgt. Beträgt die Impulsdauer allgemein t, dann wird durch den Kondensator c, in der Zeit n - t an das Meßgerät die Elektrizitätsmenge C, - E oder ein mittlerer Strom Cl ' E abgegeben. Derselbe n-t Vorgang vollzieht sich bei dem nächsten und jedem folgenden Schritt an den Kondensatoren C"-C4 und den entsprechenden Widerständen RI-R4. Die Vorgänge folgen im Zeitabstand des Eintreffens der Impulse aufeinander. Der gesamte, von sämtlichen Kondensatoren herrührende Strommittel-,vert beträgt demnach wenn die Kapazität aller Kondensatoren untereinander gleich groß ist. Da die Impulsdauer t im reziproken Verhältnis zur Impulsfrequenz steht, ist also der Strommittelwert der Impulsfrequenz proportional.
  • Das Meßgerät empfängt also von den einzelnen Kondensatoren exponentiell abklingende Stromstöße, deren Zeitdauer durch Wahl der Widerstände RI-R4 so festgelegt werden kann, daß jeder dieser Stromstöße erst nach der Zeit -n - t.i", d. h. nach einem vollen Umlauf der Nockenscheibe praktisch abgeklungen ist. Jeweils nach der Zeit t setzt durch die Aufeinanderfolge der Kondensatorenentladungen ein neuer Stromstoß ein, und zwar bevor die vorangegangenen Stromstöße schon völlig abgeklungen sind, da naturgemäß die Impulsdauer t erheblich kleiner ist als die Zeit n - t .. i, Der gesamte das Meßgerät durchfließende Strom entsteht also durch Überlagerung der einzelnen zeitlich aufeinanderfolgenden Stromstöße, so daß sich ein sägezahnföriniger Stromverlauf mit geringer Welligkeit ergibt. Der Strom ist also, ohne daß besondere dämpfende Glättungsmittel angewandt werden, bereits gut geebnet.
  • Statt des Entladestroms kann dem Meßgerät auch der Ladestrom des Kondensators zugeführt werden, wobei lediglich die Spannungsquelle E an die gestrichelt gezeichnete Stelle zu verlegen ist und die ursprünglich vorhandene Spannungsquelle durch eine leitende Verbindung überbrückt werden muß.
  • Ist die Impulsfrequenz niedriger als der möglicherweise auftretende Höchstwert, d. h. ist also die Impulsdauer größer als 1.i.«, dann könnten an sich die Widerstände Rl-R4 über den Wert erhöht werden, der durch die Zeit ti" festgelegt ist. Dies ergibt sich daraus, daß stets nur die Forderung besteht, daß die Entladung oder Aufladung in der Zeit n - t .. i" praktisch vollzogen ist. Durch diese Erhöhung der Widerstände R,-R4 würde auch bei kleinerer Impulsfrequenz die Welligkeit des Stroms weiterhin herabgedrückt werden.
  • Für das Ausführungsbeispiel Abb. 2 und bereits früher für das AusführungsbeispielAbb. i ist angegeben worden, daß bei niedriger Impulsfrequenz die Welligkeit des Stroms im Empfangsmeßgerät durch Vergrößerung der durch die Zeit t.i" festgelegten Werte der Widerstände r,-r, in Abb. 2 bzw. des Widerstandes R in Abb. i sich verringern läßt. Diese Widerstandsänderung kann etwa folgendermaßen mit einfachen Mitteln selbsttätig durchgeführt -werden: Mit dem Meßgerät i ist ein Relais zusammengeschaltet, welches sich bei einem Strom i."" 2e i 2h i' in der einen Stellung befindet und durch seine lf'o-ntakte die Widerstände auf die schon früher durch die Impulsdauer ti" festgelegten Werte der Widerstände RI-R, bzw. R einstellt, hingegen bei einem Strom i' > i 22: 0 in der anderen Stellung befindet und durch seine Kontakte die Widerstände auf die Werte R,' bzw. R' einstellt. Hierbei ist i' ein mittlerer Wert zwischen i"." und Null. R,'-R4' und R' sind etwa so bemessen, als ob die zu i' gehörige Impulsdauer die kürzeste wäre.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Empfangsanordnung für Impulsfrequenzen, bei der bei jedem empfangenen Impuls das Anzeigegerät durch die gleiche Strommenge durchflossen wird, indem die bei j.edem Impuls erzeugten, nach einerExponentialfunktion abklingendenLade-bzw. Entladestromstöße eines oder mehrerer Kondensatoren das Anzeigegerät durchfließen, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlauf der Kondensator-Lade- bzw. -Entladeströme durch Schaltmittel vor dem Abklingen zu einem wählbaren Zeitpunkt unterbrochen oder so verzögert wird, daß sich die einzelnen Stromstöße teilweise überdecken.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladestrom eines Kondensators durch einen Kontakt (A) eines auf die Impulse ansprechenden Relais sowie durch ein Ventil (V) begrenzt wird, das parallel zu dem Kontakt und dem Kondensator geschaltet ist und bei einem einstellbaren Teilbetrag der Ladespannung durchlässig wird. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt (A) als Wechselkontakt ausgebildet ist, der abwechselnd zwei Kondensatoren (C1, C.) steuert. 4. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Herstellung von zwei Teilspannungen dienender Spannungsteiler (SP) vorgesehen ist, zu dem ein in Reihe mit den beiden Kondensatoren (C" C,) liegenderVorwiderstand (R) parallel geschaltet ist, und daß zwischen einem Teilpunkt (4) des Spannungsteilers und dem Verbindungspunkt (3) zwischen Vorwiderstand und Kondensatoren das Ventil angeschlossen ist. .5. Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine durch die ankommenden Impulse schrittweise bewegte Schaltvorrichtung (N), die mittels beweglicher Kontakte (A,.-A,) bei jedem Schritt in zyklischer Folge einen von mehreren Kondensatoren (C1-C4) -an einer konstanten Spannung (E) kurzzeitig auflädt, der sich darauf über ein Meßgerät sowie einen zugehörigen verzögernden Widerstand (R1-R4) entlädt. 6. Anordnung nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsquelle in den Kreis des Meßgeräts geschaltet ist, so daß demselben der Ladestrom der Kondensatoren zugeführt wird. 7. Anordnung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch den empfangenen Strom mittels Relais geeignete Schaltelemente, beispielsweise Ohmsche Widerstände (R in Abb, i, R, - R, in Abb. 2), selbsttätig so umgeschaltet werden, daß auch bei kleiner Impulsfrequenz ein hinreichend geebneter Gleichstrom entsteht. Angezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 139 637; französische Patentschrift Nr. 782 383; deutsche Patentschrift Nr. 599 222.
DEA6475D 1935-07-24 1935-07-24 Empfangsanordnung fuer Impulsfrequenzen Expired DE896316C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE59922C (de) * A. T. GÖLL in Frankfurt a. M., Neue Zeil 71 Verfahren zur Herstellung einer federnden Klammer aus Edelmetall
AT139637B (de) * 1934-01-18 1934-11-26 Siegmund Ing Strauss Direkt registrierender elektrischer Impuls-Frequenzmesser.
FR782383A (fr) * 1934-12-07 1935-06-04 Cfcmug Perfectionnements aux dispositifs de mesure et de télémesure

Patent Citations (3)

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