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DE88381C - - Google Patents

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Publication number
DE88381C
DE88381C DENDAT88381D DE88381DA DE88381C DE 88381 C DE88381 C DE 88381C DE NDAT88381 D DENDAT88381 D DE NDAT88381D DE 88381D A DE88381D A DE 88381DA DE 88381 C DE88381 C DE 88381C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
iron
bolt
horseshoe
nut
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT88381D
Other languages
English (en)
Publication of DE88381C publication Critical patent/DE88381C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L7/00Accessories for shoeing animals
    • A01L7/04Solid calks or studs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Hufeisen, dessen Griff leicht und schnell vom Hufeisen, ohne letzteres vom Hufe zu entfernen, abgenommen werden kann, trotzdem aber vollkommen fest und unverrückbar am Eisen sitzt, so dafs ein Abfallen oder auch nur Lockern desselben nicht vorkommt.
Beiliegende Zeichnung stellt ein nach der vorliegenden Erfindung ausgeführtes Hufeisen dar, und zwar zeigt:
Fig. ι die Tragfläche (Oberansicht) und
Fig. 2 die Bodenfläche (Unteransicht) des vorderen (Griff-) Theiles;
Fig. 3 ist ein verticaler Längsschnitt und
Fig. 4 ein ebensolcher Querschnitt durch das Hufeisen;
Fig. 5 veranschaulicht den Griff für sich in Ansicht,
Fig. 6 im Mittelschnitt und
Fig. 7 in Unter ansieht;
Fig. 8 und 9 verdeutlichen denselben Griff in zwei perspectivischen Ansichten;
Fig. 10 bringt ebenfalls in Perspective eine geänderte Ausführungsform des Griffes zur Darstellung. In den
Fig. 11 bis 13 ist in drei verschiedenen Ansichten der Befestigungsbolzen und in
Fig. 14 bis 16 in Seitenansicht, Längsschnitt und Unteransicht die Bolzenmutter dargestellt; Fig. 17 endlich zeigt eine Unteransicht und
Fig. 18 einen Mittelschnitt des Eisens mit Griff, während
Fig. 19 den Vorgang der Griff befestigung darstellt, wenn das Eisen am Hufe sich befindet.
Das Hufeisen α α, welches in bekannter Weise hergestellt wird und an den beiden Schenkelenden die Löcher cc zum Einschrauben der Stollen c1 besitzt, ist an dem vorderen Theil verbreitert und besitzt vorn an der der Hufhöhlung zugewendeten Seite einen Ausschnitt b, in welchen der Kopf d1 der Griffschraube d eingelegt wird.
Die beiden Seitenflächen b b1 des Ausschnittes sind nicht parallel zur Mittelebene (Symmetrieachse) des Eisens, sondern von der auf der Hufsohle aufliegenden Tragfläche des Eisens gegen die Bodenfläche desselben schräg zusammenlaufend ; dementsprechend ist auch der Kopf dl (Fig. 12 und 13) der Griffbefestigungsschraube d mit zwei schrägen, gegen den Schraubbolzen d zusammenlaufenden Flächen versehen, so dafs der Kopf d1 in den Ausschnitt genau hineinpafst und vor Herausfallen gesichert ist.
Der Griff e besitzt eine Platte /, die zwecks Verhütung einer Verschiebung des Griffes das Eisen am Aufsen- und Innenrande mit je einem nach aufwärts gerichteten Ansatz k g umgreift.
Der Schraubbolzen d, dessen Kopf im Ausschnitt b sitzt, greift durch ein Loch/2 der Platte/ hindurch und erhält am Ende eine Mutter h, welche den Griff am Eisen festhält.
Es ist noch die Form des Griffes zu berücksichtigen, welche ein Gleiten, besonders auf dem Asphalt und Holzpflaster, die unter gewissen Witterungsverhältnissen die schwierigste Bodenbeschaffenheit bilden, bedeutend, ja fast gänzlich verhindern. Dies soll dadurch erreicht werden, dafs der Griff an der Innen-
seite eine bogenförmige Ausnehmung erhält, so dafs zwei scharfe Ecken gebildet werden, welche mit den in scharfen Ecken auslaufenden Enden des Griffes zusammen derartige Stützpunkte selbst bei der glattesten Bahn bilden, dafs ein Gleiten bis zur gänzlichen Abnutzung des Griffes nicht zu befürchten ist.
Um die Griffhöhe möglichst niedrig . halten und dennoch genügend hohe Muttern h verwenden zu können, empfiehlt es sich, der Mutter eine convexe Kappe h'2 zu geben und diese zum Theil in eine pfannenartige Vertiefung f1 der Griffplatte f zu versenken (Fi§·6).·
In Fig. 5 bis io sind zwei verschiedene Ausführungsformen des Griffes dargestellt.
In Fig. 5 bis 9 besitzt derselbe die Griffkappe k und den Ansatz g, welche beide das Eisen umgreifen und hierdurch den Griff festhalten, bei heftigem Anprallen oder Verfangen des Griffes den hierbei vorkommenden Stofs oder Zug aufnehmen und die Schraube dadurch bedeutend entlasten.
Statt der Griffkappe k kann auch nur eine niedere, über den Hufeisenrand nicht hinaufreichende Erhöhung ρ an. der Griffplatte/ angeordnet sein, in welchem Falle die Griffkappe aus dem Eisen α selbst gezogen wird (Fig. 10).
Die Befestigung des Griffes erfolgt derart, dafs zunächst der Schraubenbolzen d mit dem Kopfe d1 in den Ausschnitt b seitlich eingesetzt (Fig. 19), sodann der Griff e mit seiner Platte/ auf den Bolzen d aufgesteckt und durch Aufschrauben und Anziehen der Mutter h am Eisen festgehalten wird.
Hierbei ist es gleichgültig, ob der'Griff selbst scharfe oder stumpfe Auftrittsflächen aufweist, ob die Stollen solche gewöhnlicher Construction oder gerippt sind, oder ob das Eisen durch Nagelung oder mittelst Klammern, Nieten, Draht oder durch Splinte am Hufe festgehalten wird.
Ist der Griff e abgenutzt, so erfolgt die Abnahme desselben dadurch, dafs man die Mutter abschraubt, die Griffplatte vom Eisen und Bolzen abzieht und letzteren sodann seitlich entfernt.
Der Hauptvortheil eines derartigen Beschlages ist der, dafs der Griff jederzeit leicht und schnell, ohne das Eisen abnehmen zu müssen, entfernt werden kann, selbst dann, wenn durch längeren Gebrauch die Schraube und Mutter schon ganz verschlagen und abgenutzt sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Hufeisen mit auswechselbarem Griff, gekennzeichnet durch einen zum Halten des Griffes dienenden Schraubbolzen (d) mit keilförmigem Kopf (d 1J, welcher in eine Schwalbenschwanznuth des Eisens eingeschoben wird und den mit einem Loch (f-) auf den Bolzen gesteckten und mit einer Erhöhung k oder ρ versehenen Griff mittelst einer vorgeschraubten Mutter (h) festhält, zum Zweck, das Auswechseln des Griffes zu erleichtern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT88381D Active DE88381C (de)

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DE (1) DE88381C (de)

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