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DE12888C - Handgriff zum Einschrauben von Ankerpfählen in den Erdboden - Google Patents

Handgriff zum Einschrauben von Ankerpfählen in den Erdboden

Info

Publication number
DE12888C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ground
handle
anchor piles
lever
screwing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT12888D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. TOEPFFER & G. TURNER in Magdeburg
Publication of DE12888C publication Critical patent/DE12888C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/64Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems
    • A01B3/72Means for anchoring the cables

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

188O.
Klasse 4 S.
RICHARD TÖPFFER und GEORGE TURNER in MAGDEBURG. Handgriff zum Einschrauben von AnkerpfähI en in den Erdboden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1880 ab
Wird bei irgend einer Kraftäufserung ein Verankern eines Punktes, der fest bleiben soll, gewünscht, so wurden bis jetzt sogenannte Klauenanker angewendet, welche sich als nicht zuverlässig genug erwiesen.
Beim Pflügen mit einer Dampfmaschine z. B. mufs das Seil aufser auf der Maschine an noch drei Punkten oder mindestens an zwei Punkten geführt werden, wobei dasselbe auch seine Richtung ändern mufs.
Bei einer solchen Wenderolle ist der aus den Kräften der beiden Seilstränge resultirende Zug ein so starker, dafs die jetzt erwähnte übliche Verankerung dieser Rolle mit dem Klauenanker in den meisten Fällen als ungenügend sich erweist und durch Ausreifsen oder Nichtfestsitzen den continuirlichen Betrieb stört.
Alle diese Uebelstände sind bei der vorliegenden, auf der belügenden Zeichnung dargestellten Verankerung vermieden.
Dieselbe besteht aus einem eintheilig hergestellten Rahmenwerk a, welches eine Reihe von Löchern zur Aufnahme der Ankerbolzen enthält.
In der Zeichnung sind drei solcher Bolzen angenommen; bei einem noch stärkeren Zuge und je nach der Beschaffenheit des Bodens läfs.t sich bei der gleichen Construction diese Zahl beliebig vermehren oder bei geringerem Zuge vermindern.
In diese Löcher werden Ankerbolzen c von einer beliebigen, jedoch ■ bedeutenden Länge eingebracht, die an ihren Enden mit Gewinden, wie Erdbohrer, versehen sind und mittelst dieser Gewinde in den Erdboden eingeschraubt werden. Das obere Ende dieser Ankerbolzen ragt über den Boden hinaus, pafst in die Löcher des Rahmenwerkes, und auf diese Weise wird durch den Rahmen α der Zug auf das Erdreich übertragen, in dem speciellen Falle der Wenderolle durch die zwei Platten b und der die Wenderolle haltenden Platte e.
Dementsprechend läfst sich bei einer anderen Art des Zuges die Construction verändern.
Durch das tiefe Eingreifen der Ankerbolzen, sowie dadurch, dafs dieselben in das Erdreich eingeschraubt sind, können diese Ankerbolzen bedeutenden Zugkräften widerstehen, ohne auszureifsen und dadurch den Betrieb zu stören.
Damit diese Verankerung, auch um den Betrieb in irgend einer Weise verändern zu können, leicht transportabel, d. h. leicht an einem anderen Ort festgestellt werden kann, wird die nachstehend beschriebene Einrichtung zum Aus- und Einschrauben der Ankerbolzen angewendet.
Der obere Theil der Ankerbolzen ist zu einer Oese geformt, auf welche die Oeffnung pafst, die in dem mittleren Theile des Hebels d ausgearbeitet ist.
Durch Drehung dieses HeBeIs wird von zwei Arbeitern der Ankerbolzen in das Erdreich leicht ein- und ausgeschraubt. Da die Höhe, in welcher die Arbeiter an diesem Hebel arbeiten müssen, durch das Eindringen des Ankerbolzens in das Erdreich variirt und bei der höchsten und tiefsten Stellung ein Arbeiten mit einer geraden Hebelstange unbequem wäre, so ist der Hebel in der gezeichneten Weise in seinem mittleren Theile gekröpft hergestellt.
Dieser Hebel wird, wie aus der Durchschnittsfigur zu ersehen ist, bei Beginn des Einschraubens mit der Abkröpfung nach oben, bei den letzten Drehungen jedoch mit der Abkröpfung nach unten auf den betreffenden Ankerbolzen aufgesetzt und ist dadurch sowohl das Arbeiten selber erleichtert, als auch die Dauer einer nothwendigen Verstellung der Verankerung bedeutend abgekürzt.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Bei einer Verankerung ein eigenthümlich geformter Handgriff, welcher ein Einschrauben der Ankerpfähle auf gröfsere Höhenunterschiede gestattet, ohne dafs die Arbeiter gezwungen sind, in derselben Höhe am Hebel anzugreifen, in welcher sich der Kopf des Schraubenpfahles befindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT12888D Handgriff zum Einschrauben von Ankerpfählen in den Erdboden Active DE12888C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE12888C true DE12888C (de)

Family

ID=290077

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT12888D Active DE12888C (de) Handgriff zum Einschrauben von Ankerpfählen in den Erdboden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE12888C (de)

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