DE883161C - Schienenbefestigung mit zweischenkligen, federnden Klemmplatten - Google Patents
Schienenbefestigung mit zweischenkligen, federnden KlemmplattenInfo
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- DE883161C DE883161C DEV4145A DEV0004145A DE883161C DE 883161 C DE883161 C DE 883161C DE V4145 A DEV4145 A DE V4145A DE V0004145 A DEV0004145 A DE V0004145A DE 883161 C DE883161 C DE 883161C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B9/00—Fastening rails on sleepers, or the like
- E01B9/02—Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
- E01B9/28—Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry with clamp members
- E01B9/30—Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry with clamp members by resilient steel clips
- E01B9/306—Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry with clamp members by resilient steel clips the clip being a shaped plate
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Description
- Schienenbefestigung mit zweischenkligen, federnden Klemmplatten Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung und Verbesserung der Schienenbefestigung mit zweischenkligen, federnden Klemmplatten nach Patent 875o49. Nach dem Patent 875049 ist der obere Schenkel der Klemmplatte, im wesentlichen gerade und eben ausgebildet, .der untere aber in der Längsrichtung des Schenkels gewölbt. Dabei haben beide Schenkel eine solche Länge, daß ihre Enden übereinanderliegen:d den. Schienenfuß übergreifen. Die Weiterbildung nach der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß der eine oder beide Schenkel der Klemmplatte quer zur Längsrichtung der Schenkel gewölbt sind.
- Beispielsweise ist der in der Längsrichtung gerade ausgebildete obere Schenkel mit einer Querwölbung versehen, während der untere, in der Längsrichtung gewölbte Schenkel mit einem ebenflächigen Ende auf dem Schienenfuß aufliegt, Die Querwölbung kann vom Schenkelende zum Scheitel der Klemmplatte abnehmen, so daß die, Querwölbung sich in der Hauptsache zwischen dem Auflageende des Schenkels und der Durchtrittsöffnung für die Befestigungsschraube befindet.
- Die nach der Erfindung vorgesehene Querwälhung hat vor allem die Wirkung, daß nach lern Andrücken der beiden übereinanderliegenden Schenkelenden der Klemmplatte, gegen den Schienenfuß beim weiteren Anziehen des Befestigungsmittels eine Hochspannung durch das Flachpressen der Querwölbung erzielt wird, und zwar längs eines Federweges, der, abgesehen. von einer weiteren Durchbiegun'g der beiden Schenkel, maximal der Pfeilhöhe der Querwölbung entspricht. Diese Hochspannung ,gewährleistet eine feste, sichere Lagerung der Schienet und verhütet das Albheben und Wandern beim Befahren der Gleise. Der verhältnismäßig .lange Federweg beim. Flachpressen der Querwölbung bietet Gewähr, daß die Hochspannung auch nach einer gewissen Abnutzung erhalten bleibt, welche durch stoß- und rüttelartige Bewegungen, an den Anlageflächen de!r federnden. Klemmplatte eintreten. Durch Anbringung entgegengesetzt gerichteter Querwölbunggen an beiden Scheitelenden kann der Federweg der Hochspannung entsprechend verlängert werden.
- Versuche mit der nach dem Patent 8.75o¢9 ausgebildeten Klemmplatte haben, ferner ergeben, daß es für gewisse Anwendungsfälle von. Vorteil ist, die beiden federnden Schenkel so auszubilden, daß der obere, im wesentlichen geradlinige Schenkel beim Niederdrücken den unteren Schenkel anfänglich nur am äußeren Ende berührt, wobei die, über dem Schienenfuß liegenden beiden Schenkelenden etwas divergieren, so daß dieselben: erst bei weiterem Anzug des Befestigungsmittels schließlich zur parallelen: gegenseitigen; Anlage kommen. Der Wölbungsscheitel des unteren Schenkels der Klemmplatte, liegt dabei zweckmäßig so, weit von dem oberen Schenkel entfernt, daS dieser Scheitel auch beim definitiven Anzug des Befestigungsmittels nicht zur Anlage kommt. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß nach der Vorspannung der Klemmplatte durch Niederdrücken des oberen Schenkels bis zur Berührung des unteren Schenkels beim weiteren Anzug der obere Schenkel noch auf seiner ganzen Länge als. gleichmäßig in seiner Mitte belasteter, federnder Balkem wirkt, der nur mit seinen äußersten Enden aufliegt.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. i zeigt die Stirnansicht der zweischenkligen Klemmplatte auf .die freien Schenkelenden; Fig.2 zeigt die Klemmplatte, in. Seitenansicht, und zwar in entspanntem Zustand in ausgezogenen Linien, und in gespanntem Zustand. in strichpunktierten Linien; Fig. 3 ist eine, Draufsicht auf die Klemmplatte. Die z:weischenkli'ge Klemmplatte besteht vorzugsweise aus einem hochwertigen Federstahl. Sie hat einen in! der Längsrichtung gerade verlaufenden oberen Schenkel i und einen nach den Angaben des Hauptpatents in der Längsrichtung gewölbten unteren Schenkel z. Beide Schenkel sind durch die Rundung 3 verbunden; mit der die Klemmplatte sich auf der Schwelle bzw. auf einem in der Schwelle angeordneten muldenförmigen Auflager abstützt.
- Das Ende q. des. oberen Schenkels i ist mit einer Ouerwölbung versehen, deren Pfeilhöhe am freien Ende am größten ist und. zum Scheitel hin auf Null abnimmt. Die stärkste Querwölbung befindet sich also zwischen dem Ende des oberen Schenkels und der Durchtrittsöffn@ung 5 für die Befestigungsschraube, also an demjenigen Teil des oberen Schenkels, welcher beim. Anzug der Schienenbefestigung schließlich gegen,das auf dem Schienenfuß ruhende Ende 6 des unteren Schenkels anliegt.
- Statt das obere Schenkelende mit einer Querwölbung auszustatten, kann auch das untere Schenkelende 6 quer gewölbt sein, oder beide Schenkelenden können Querwölbungen aufweisen, die auch entgegengesetzt gerichtet sein können, um den Federweg für die Hochspannung zu vergrößern.
- Die Querwölbung der Schenkel kann. mit Vorteil auch bei solchen zweischenkligen, federnden Klemmplatten angewendet werden, die in Einzelheiten von .der Ausbildung nach dem Hauptpatent abweichen, z. B. hinsichtlich der gleichen Länge der beiden Schenkelenden.
- Die Wölbung des unteren, SChenk@lS 2 ist bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel so ausgebildet, daß ihr Scheitel 7' auch beim definitiven Anzug des Befestigungsmittels- nicht zur Anlage geigen den oberen Schenkel kommt. Andererseits sind beide Schenkelenden q. und 6 so gestaltet, daß der obere Schenkel beim Niederdrücken den unteren Sehenkel anfänglich nur am äußersten Ende berührt, wie in; Fig. 2 in strichpunktierten Linien dargestellt. In diesem Spannungszustand ,der Klemmplatte,divergieren die beiden Schenkelenden 4, und 6 von ihrem ersten Anlagepunkt aus und können erst bei weiterem. Anzug des Befestigungsmitteds schließlich auf einer längeren Strecke zur gegenseitigen parallelen Anlage kommen.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i Schienenbefestigung mit z.weischenkl'igen, federnden Klemmplatten nach Patent 875049, .dadurch gekennzeichnet, daß der eine oder beide Schenkel der Klemmplatte quer zur Längsrichtung der Schenkel gewölbt sind.
- 2. Schienenbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nur der obere Schenkel eine Querwölbung aufweist; während der untere, dem Schienenfuß unmittelbar aufliegende Schenkel ein ebenflächiges Ende hat.
- 3. Schienenbefestigung nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwölbung der Schenkel von deren Ende zum Scheitel der Klemme abnimmt, q..
- Schienenbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schenkel Querwölbungen aufweisen und die Querwölbungen entgegengesetzt gerichtet sind.
- 5. Schienenbefestigung mit zweischenkligen, federnden Klemmplatten nach einem dir AnspVüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der obere, im wesentlichen geradlinige Schenkel beim Niederdrücken den unteren Schenkel anfänglich nur am äußersten Ende berührt, wobei die über dem Schienenfuß liegenden beiden Schenkelenden etwas divergieren und, erst bei weiterem Anzug des Befestigungsmittels schließlich zur parall@en gegenseitigen. Anlage kommen.
- 6. Schienenbefestigung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, d,aß der Wölb-ungsscheite) des unteren Schenkels der Klemmplatte so weit von dem oberen Schenkel entfernt liegt, daß dieser Scheitel auch beim definitiven Anzug des Befestigungsmittels nicht zur Anlage kommt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV4145A DE883161C (de) | 1951-10-11 | 1951-12-21 | Schienenbefestigung mit zweischenkligen, federnden Klemmplatten |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1061081X | 1951-10-11 | ||
| DEV4145A DE883161C (de) | 1951-10-11 | 1951-12-21 | Schienenbefestigung mit zweischenkligen, federnden Klemmplatten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE883161C true DE883161C (de) | 1953-08-24 |
Family
ID=26001173
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV4145A Expired DE883161C (de) | 1951-10-11 | 1951-12-21 | Schienenbefestigung mit zweischenkligen, federnden Klemmplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE883161C (de) |
-
1951
- 1951-12-21 DE DEV4145A patent/DE883161C/de not_active Expired
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