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DE881208C - Radsatz fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents

Radsatz fuer Schienenfahrzeuge

Info

Publication number
DE881208C
DE881208C DEK2946D DEK0002946D DE881208C DE 881208 C DE881208 C DE 881208C DE K2946 D DEK2946 D DE K2946D DE K0002946 D DEK0002946 D DE K0002946D DE 881208 C DE881208 C DE 881208C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheels
wheel
hub
connecting rod
wheel set
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK2946D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Przadka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Original Assignee
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie filed Critical Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Priority to DEK2946D priority Critical patent/DE881208C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE881208C publication Critical patent/DE881208C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B37/00Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets
    • B60B37/10Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets the wheels being individually rotatable around the axles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Radsatz für Schienenfahrzeuge Die Erfindung betrifft einen Losradsatz für Schienenfährizeuge mit nicht -drehbarer Achse, auf der .das Untergestell ,des Wagens zwischen den Rädern abgestützt ist.
  • Radsätze mit lose auf feststehenden Achsen laufenden Rädern deren Lagerung in der Radnabe liegt, sind bekannt. Die Vorteile ,dieser Radsätze bestehen darin, daß lein Außenlager vorhanden ist und die Wagen sich daher schmal bauen lassen. Für Kippwagen ist diese Bauart außerdem noch deshalb von Vorteil, weil der gekippte Kasten mit Rücksicht auf .die Standsicherheit möglichst nahe an das Rad herangebracht werden kann, ohne daß dieser durch Außenlager behindert wird. Durch die Lagerung der Radsätze zwischen den Rädern ergeben sich einfache Bauarten ,des Untergestells, wobei die Untergestellträger zugleich als Stoßträger für .die P,ufferung benutzt werden können. Nachteilig bei diesen Radsätzen ist dagegen die geringe selbsttätige Richtkraft beim Laufen in .der Geraden, da das Fehlen einer Verbindung, die ein unbegrenztes Verdrehen der Räder gegeneinander verhindert, ein stärkeres Anlaufender Räder gegen die Schienen herbeiführt. Der Losradsatz ist gegen Schiefeinstellung und, größere Spielräume der Achse sehr empfindlich. Geringe Ungenauigkeiten in .der rechtwinkligen Einstellung,der Achsen rufen einen verstärkten Spurkranzanlauf und damit einen stärkeren Verschleiß von Spurkranz und Schiene hervor. Die bekannten Festradsätze mit auf gemeinsamer Achse fest aufgezogenen Rädern laufen dagegen in der Geraden gut, ,da hierbei ein sich nach der Sinuslinie selbsttätig regelnder Lauf des Radsatzes eintritt, wobei die Größe der seitlichen Ausschläge durch die Neigung der Laufflächen festgelegt werden kann. Infolge dieses selbstregelnden Laufes treten keine oder nur geringe Seitenkräfte auf, so daß hier ein stärkerer Spurkranz- und seitlicher Schienenverschleiß vermietden wird.. Dieser Radsatz hat aiber bauliche Nachteile, .d-iedarin liegen, daß in normalen Fällen außerhalb der Räder liegende Achsschenkel angeordnet werden müssen, .die wieder außenliegende Achsleger, Tragfedern und Untergestellangträger zur Übertragung der senkrechten Achslasten erfordern. Diese Radsätze sind deshalb für Kipp- und Förderwagen oft ungeeignet.
  • Innenlagerungen der Festradsätze können bei kleineren Spurweiten nicht immer vorteilhaft angeordnet werden, .da große Schwierigkeiten bestehen, Kugel- oder Rollenlager in einfachster Form als Innenlager anzuordnen. Ein einfaches Ein- und Ausbauen dieser Lager ist nur schwer möglich. Außerdem lassen sich zwischen den Rädern liegende Lager auch schlecht beobachten.
  • Die Erfindung .macht es sich zur Aufgabe; einen Radsatz zu schaffen, der unter voller Beibehaltung der Vorteile der Festradsätze deren Nachteile vermeidet. Diese Aufgabe wird in erster Linse dadurch gelöst, daß die Räder auf einer das Untergestell des Wagens tragenden, als Hohlachse ausgebildeten, feststehenden Achse in. ,den Radnaben .lose gelagert und mittels eines durch die Hohlachse führenden, als Drehstabfeder ausgebildeten Verbindungsstabes in begrenztem Umfange gegeneinander verdrehbar miteinander verbunden sind. Damit wird der Vorteil erreicht, daß der Radsatz die Laufeigenschaft eines festen Radsatzes erhält, die Verbindung der Räder mehr oder weniger federnd, also elastisch. ist und sich hierdurch Ausgleichsmöglichkeiten beim Lauf in der Geraden oder in der Kurve sowie beim einseitigen Anlaufen gegen äußere Hindernisse oder bei starkem einseitigem Bremsen ergeben. Die Zeichnung stellt einige Ausführüngsibeispiete der Erfindung .dar. Es zeigt Abb. i einen Radsatz gemäß.der Erfindung, dessen linke Hälfte im lotrechten Längsschnitt und dessen rechte Hälfte in Ansicht gezeichnet ist, Abb. 2 einen lotrechten Längsschnitt durch einen Raldsatz gemäß,der Erfindung in einer anderen Ausführung, Abb. 3 den Schnitt nach der Linie III-III der Abb: 2, Abb. 4 'bis 7 weitere Ausführungsformen der Erfindung im lötrechten Längsschnitt durch den Radsatz.
  • Der Radsaitz, besteht aus einer undrehbaren Hohlachse i mit an den Enden mittels Gleitibüchsen, Kugel- oder Rollenlagern gelagerter Räder 2. Durch die Hohlachse i geht ein Veribindungsstab 3 hindurch, der an seinen beiden Enden 7 mit den Raddeckeln 4 und dadurch mit den Rädern 2 verbunden ist. Der Radkörper ]"arm auch einseitig idurch eine Nebenwand 5 .geschlossen und der Verbindungsstab 3 mit seinen Enden 7 unmittelbar Juden Nabenwänden 5 der Räder 2 gelagert sein (Abb. 5 bis 7). Der Verbindungsstab 3 ist als DrehstarMeder ausgebildet. Er rnuß so stark sein,R daß er in der Lage ist, auftretende Differenzmomente zwischen den Rädern 2 federnd aufzunehmen. Durch die federnde Ausbildung des Veribtindungsstabes 3 als Drehstabfeder ist eine gewisse Phasenverschieibung unter dem Einfluß äußerer Kräfte zwischen den beiden Rädern :2 möglich. Die feststehende Hohlachse i ist owischen den Rädern :2 mit dem Untergestell 6 des Wagens verbunden (Abb. i bis 3 und 5). Diese Verbindung kann durch Schweißen, Verschrauben, Vermieten oder auf eine sonstige Weise erfolgen. Es besteht auch die Möglichkeit, die Hohlachse i als Pendel- oder Fallachse zu lagern. Auch federnde Lagerungen des Untergestells 6 auf der Hohlachse i können vorgesehen wenden.
  • Der durch die Hohlachse i hindurchgehende Verbindungsstab 3 hat an seinen beiden Enden 7 je einen verstärkten Mehrkantkopf, mit-dem der Verbindungsstab 3 bei den zusammengebauten Radsätzen in entsprechende Ausnehmungen 9 des Raddeckels 4 (Abb. i) oder der Nebenwand 5 (Abb. 5 bis 7) hineinragt. An Stelle eines Mehrkantkopfes kann auch eine Kerbverzahnung oder eine andere Ausbildung des Stabendes 7, die eine Befestigung in den Raddeckeln 4 oder in den Nebenwänden 5 ermöglicht, vorgesehen werden.
  • Beidem Ausführungsbeispiel nach Abb. i erfolgt die Lagerung ider Räder 2 auf der nicht drehbaren Hohlachse i mittels Kegelrollenlager io, i i: Das Anstellen der Räder 2 geschieht in üblicher Weise durch,die Anstell.mutter 12. Der Verbindungsstab 3 ist bei diesem Beispiel mittels eines Vierkäntkopfes in der Ausnehmungg des Raddeckels 4 formschlüssig gelagert. Die Ausnehmüng 9 im Raddeckel 4 oder in der Nebenwand 5, die das Ende 7 des Verbindungsstabes 3 aufnimmt, ist .durchgehend ausgebildet und wird nachträglich durch eindünnes Blech 15 verschlössen. Ein Verdrehen ider Räder 2 gegeneinander z. B. in der Kurvenfahrt tritt nur bis zu eriem Winkel ein, um den sich der federnde, als Drehstabfe,der ausgebildete Verbindungsstab 3 verdrehen kann. In die Radnaben 8 eingelassene und durch ,die Schraubenlöcher der Raddeckel 4 hindurchgehende Stahlhülsen 14 schützen hierbei die den Raddeckel 4 befestigenden Hammerkopf schrauben 13 gegen eine Schubbeanspruchung, die durch das z: B. bei der Kurvenfahrt voreilende Außenrad und das dadurch in (dem Verib#indungsstab 3 auftretende Drehmoment hervorgerufen wird.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Hohlachse i als Fallachse ausgebildet, so daß das Rad bei Gleisunebenheiten um ein gewisses Maß s herabfallen kann :und infolgedessen dauernd mit dem Gleis in Berührung bleibt. Zu tdiesern Zweck ist das Untergestell 6 des Wagens mit Führungsrahmen 16 versehen, die Fühnungsflächen 17 aufweisen. Die Führungsflächen 17 legen sich gegen entsprechend ausgebildete Führungsflächen i9 der auf der Hohlachse i ibefestigten Achsführungsstücke 18. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 ,und 3 sind die Räder .2 ebenfalls mit Kegelrollenlagern io, i i auf der undreUbaren Hohlachse i gelagert. Die Befestigung es Raddeckels 4 mit der Radna@be 8 erfolgt hier mittels Schrauben 2o. Zur Übertragung der zwischen den beiden Rädern :2 entstehenden Differenzmomente dienen ..der als Drehstabfeder ausgebildete Verbindungsstab 3 und (die Nasen 21 des Raiddeckels 4, die in entsprechende Ausnehmun.gen der Radnabe 8 eingreifen. Die nicht drehbare Hohlachse i ist in einem Tragstück 22 gelagert, das sich mittels -der lotrecht wirkenden Feder 23 gegen ein entsprechendes Führungsstück 24 ,des Untergestells 6 abstützt. Das Tragstück 22 und das Führungsstück 24 Übernehmen .die Führung .des Radsatzes in Gleis- und. Achsrichtung.
  • Abb.4 zeigt eine Ausführungsform des Radsatzes gemäß der Erfindung, bei (der anstatt des starren Raddeckels 4 ein .drehfedernder Raddeckel verwendet ist, der aus den Teilen 25 und 26 besteht. Die Teile 25 und 26 :des Raddeckels sind durch eine Schicht 27 aus elastischem Werkstoff, z. B. durch eine au.fvul(lcaniisierte drehfedernde Gummischicht, miteinander verbunden. Die Federung oder Schicht 27 unterstützt die Druckstabfederung .des Verwindungsstabes 3 und vergrößert dadurch die Elastizität bzw. den Federungsausschlag zwischen den beiden Rädern 2 beim Einwirken äußerer Momente.
  • Die Räder :2 sind, bei (dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 5 mittels Kugellager 28, 29 auf .der Hohlachse i gelagert. Zur Aufnähme der Achsstöße .dient ein als Kugellager ausgebildetes Nabendrucklager 3o. Die Kugellager 28, 29 werden auf der Hohlachse i durch die Mutter 31 festgestellt, die zugleich Widerlager für das Nabendrucklager 30 ist, das sich auf der anderen Seite gegen die Nabenwand 5 der Radnabe 8 abstützt. Der Verbindungsstab 3 ist mit seinem Ende 7 in .der Radnabenw:and 5 gelagert und, gegen Verdrehung ges)ichert. Das Anstellen der Räder 2 untereinander erfolgt durch (die Spannmutter 32 auf dem am Ende des Verbindungsstabes 3 angeordneten Gewindestutzen 33.
  • Die von der Schiene auf .den Radsatz einwirkenden Kräfte P werden üblicherweise über das Nabendrucklager 30 in die Hohlachse i und damit in das Untergeste1116ein.geleitet. Entgegengesetzt wirkende Kräfte P1 werden Über die Spannmutter 32 und den Verbindungsstab 3 von ,der anderen Seite her über die Naibenwand, 5, das Nabendrucklager 30 und die Hohlachse i auf das Untergestell 6 übertragen. Der Verbindungsstab 3 bringt infolge seiner großen Länge eine gewisse Elastizität in ,diesen Axialstoß hinein. Falls die Kräfte P elastisch aufgefangen werden sollen, kann durch entsprechende Maßnahmen die Weiterleitung der Kräfte umgekehrt erfolgen, .so daß der Verbindungsstab 3 auch hier zur elastischen Weitergabe der Stöße herangezogen wird. Auch weitere Stahl- oder Gummifedern können eingeschaltet werden, die die federnde Aufnahme dieser Axialstöße unterstützen.
  • Bei den Ausführungsbeispielen nach Ab#b. 6 und 7 ist eine .gleitende Lagerung der Räder 2 vorgesehen. Das Raid 2 ist .mit einem Gleitmetallausguß 34 versehen, der sich auf das mit Schmierlöchern 35 oder Schmiernuten versehene Achsende der Hohlachse i abstützt. Der Hohlraum 38 der Hohlachse i kann als Ölraum ,dienen. Das Rad ist bei diesem Ausführungsbeispiel einseitig geschlossen und wird mittels Keilschraüben oder anderer Befestigungsmittel fest mit :dem Ende 7 .des Verbindungsstabes 3 verbunden. Ab-b. 7 zeigt eine elastische Lagerung des Endes 7 des Verhindungsstiabes 3 in der Nabenwand 5. Das Ende 7 liegt in einer St:a'hlbüchse 36, die .durch eine aus elastischem Werkstoff, z. B. Gummi, bestehende Schicht 37, mit ;der Nabenwand 5 verbunden ist. Auch hier erfolgt alias Anstellen der Räder 2 untereinander durch. die Spannmutter 32 auf dem am Ende .des Verbindungsstabes 3 angeordneten Gewindestutzen 33.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Radsatz für Schienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder (2) auf einer das Untergestell des Wagens tragenden, als Hohlachse (i) ausgebildeten, feststehenden Achse in den Radnaben (8) lose gelagert und mittels eines durch die Hohlachse führenden, als Drehstabfeder ausgebildeten Verbindungsstabes (3) in begrenztem Umfange gegeneinander verdrehbar miteinander verbunden sind.
  2. 2. Radsatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der .durch die Hohlachse (i) hindurchgehende Vzrbindungsstab (3) iin..d,en Nabendeckeln (4) bzw. ,den Nabenwänden (5) unter Vermittlung eines elastischen Zwischengliedes (z. B. 27 in Abb. 4 oder 37 in Abb. 7) drehfedernd befestigt ist.
  3. 3. Abänderung,des Radsatzes nach Anspruch 2, dia,durch gekennzeichnet, daß der Nabendeckel (4) aus zwei Teilen (25, 26) besteht, die durch eine Schicht (27) aus elastischem Werkstoff drehnachgiebig miteinander verbunden sind (Abt. 4). Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 375 313, 693 653; österreichische Patentschrift Nr. 148 891; USA.-Patentschriften Nr. 2 043 421, 2 054 804. llo
DEK2946D 1942-03-14 1942-03-14 Radsatz fuer Schienenfahrzeuge Expired DE881208C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950011C (de) * 1953-12-08 1956-10-04 Ringfeder Gmbh Radsatz fuer Schienenfahrzeuge mit gegeneinander drehbaren Raedern

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US2054804A (en) * 1933-11-25 1936-09-22 Clark Tructractor Co Wheel
AT148891B (de) * 1934-05-31 1937-03-10 Ettore Bugatti Antrieb für Kraftfahrzeuge.
DE693653C (de) * 1937-09-07 1940-07-16 Bischoff K G und Grubenwagen

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