DE8811670U1 - Zündausfallschaltkreis für eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine - Google Patents
Zündausfallschaltkreis für eine mehrzylindrige BrennkraftmaschineInfo
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Description
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ZündaüsfalIschaltkreis fur eine mehrzylindrige
Brennkraftmaschine
Die Erfindung betrifft einen Zündausfällschaltkreis nach der Gattung des
Hauptanspruchs.
Insbesondere bei Brennkraftmaschinen mit höheren Zylinderzahlen ist es
häufig schwierig, einen Zündausfall einzelner Zylinder festzustellen, da
diese Brennkraftmaschinen auch dann noch eine relativ hohe Laufruhe aufweisen. Dies führt jedoch zu einem hohen Ausstoß unverbfannten
Betriebsstoff-Luft-Gemischs, welches die Umwelt belastet oder sich im
Auspufftrakt explosionsartig entzünden kann. Bei Fahrzeugen, die mit einem Katalysator ausgestattet sind, führen derartige unverbrannte Gemische
entweder zu Zerstörungen des Katalysatorträgers oder zu einer Überhitzung
des Katalysators.
sinkt. Es wird daher im Auspuffträkt eines jeden Zylinders der
gegensinnig gepolt in Reihe geschaltet. Bei intakter Zündung sind die
: Φ von Zylindern aus, so entsteht an den freien Esdsn der Thermoelementkette I
eine resultierende Spannung, welche gleichgerichtet zur Detektion des Zündäüsfälls herangezogen wird. Hierbei kann jedoch nicht festgestellt
werden, welcher Zylinder ausgefallen ist, d.h. es ist nur eine globale Defektaussage möglich.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen einfachen Zündausfallschaltkreis |
für eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine zu schaffen, welche mit einfachen
Mitteln eine selektive Erkennung von Zündausfällen von Zylindern ermöglicht-
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Die Aufgabe ist durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Weitere, die Erfindung in vorteilhafter Weise ausgestaltende Merkmale sind in den Unteransprüchen enthalten.
Die Vorteile der Erfindung sind in erster Linie darin zu sehen, daß ein
ZUndausfal Ischaltkreis für eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine geschaffen
ist, welche mit einfachen Mitteln eine selektive Erkennung von Zylinderausfällen ermöglicht. Dies erlaubt, ohne Beschädigung der Auspufföder
Katalysatoränlage die defekten Zylinder abzuschalten; ein Notlauf der Brennkraftmaschine ist daher gewährleistet. Zudem wird die
Fehlerdiagnose und die Reparatur der Brennkraftmaschine erleichtert.
Die Erfindung wird anhand von in den Zeichnungen dargestellten Beispielen
nachstehend näher erläutert. Es zeigt
Zündausfallschaltkreis,
Fig. 2 ein elektrisches Schaltbild eines Steuergeräts für den Schaltkreis.
Fig. 2 ein elektrisches Schaltbild eines Steuergeräts für den Schaltkreis.
In Fig. 1 ist mit 1 eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine herkömmlicher
Bauart gezeigt, weiche eine erste Gruppe 2 und eine zweite Gruppe 3 von
Zylindern (Zylinderreihen), hier beispielsweise in V-Anordnung, aufweist.
Die Bauart ist jedoch nicht auf die V-Anordnung beschränkt; selbstverständlich kann sie bei jeder selbstgezündeten Brennkraftmaschine
mit einer geraden Anzahl von Zylindern > oder = 2 Anwendung finden.
Beide Zylinderreihen 2, 3 sind mit getrennten herkömmlichen ersten und
zweiten Zündsystemen 4, 5 versehent welche symbolisch durch ein erstes bzw»
zweites Steuergerät 6, 7 und von diesem mittelbar (z.B. über einen Zündverteiler) oder unmittelbar angesteuerten ersten und zweiten Zündkerzen
8, 9 jeweils einer Zylinderreihe dargestellt sind..Die Ansteuerung erfolgt
hierbei in Abhängigkeit von Betriebsbedingungen EZl1 EZ2, .... EZk der
Brennkraftmaschine 1.
Ein die Zufuhr von Betriebsstoff su den Zylindern steuerndes drittes
Steuergerät 10 besorgt die Ansteuerung der Einspritzventile (erstes Einspritzventil, 11 Ausgang AEl; zweites Einspritzventil 12, Ausgang AE2) in
« 4 &iacgr; · < « 4 &iacgr; J
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Abhängigkeit von Betriebsbedingungen EEl, &Egr;&Egr;2, ..., EEl. Die ersten
Einspritzventile Ii spritzen hierbei Betriebsstoff in erste Einlaßtrakte 13
zu den Zylindern 14 der ersten Zylinderreihe 2 ab, während die zweiten Einspritzventile 12 die Betriebsstoffzufuhr zu den zweiten Einlaßtrakten IS
der zweiten Zylinder 16 von der zweiten £ylinderreihe 3 steuern.
Da nun bei Ausfall eines der beiden Zündsysteme 4 bzw. 5 unverbranntes
Betriebsstoff-Luft-Gemisch in erste Auspufftrakte 17 bzw. zweite
Auspufftrakte 18 gelangen und dort Auspuff- bzw. Abgasreinigungssysteme beschädigen kann, sollen die Zündvorgänge in den Zylindern 14 bzw. 16
überwacht werden. Dies kann beispielsweise durch Überwachen der Temperatur
der Abgasströme geschehen. Hierzu ist im ersten Auspufftrakt 17 ein erstes Thermoelement 19 angeordnet, welches mit einem im zweiten Auspufftrakt 18
eingesetzten zweiten Thermoelement 20 gegensinnig gepolt in Reihe geschaltet ist. Durch diese Art der Verschaltung entsteht bei Temperaturgleichheit in
beiden Auspufftrakten 17, 18 (beide Zylinderreihen 2, 3 nicht in Betrieb
oder beide korrekt in Betrieb) an den freien Enden des Thermoelementpaars
TEl, TE2 eine resultierende Spannung UTr = UTl - UT2, «eiche näherungsweise
gleich Null ist, da sich die an den Thermoelementen 19, 20 einstellenden
s Thermospannungen UTl, UT2 praktisch aufheben.
Sind jedoch die Temperaturen der Abgasströme stark unterschiedlich,
\ beispielsweise weil ein Zündkreis 4 oder 5 ausgefallen ist, so entsteht
aufgrund der unterschiedlichen ThermDspannungen UTl und UT2 eine resultierende Thermospannung UTr, welche je nachdem, ob der Zündausfall in
der ersten Zylinderreihe 2 oder in der zweiten ZvIinderreihe 3 auftritt,
negativ oder positiv ist.
Ein viertes Steuergerät 21 erfaßt nun diese resultierende Thermospannung
UTr, in dem die freien Enden TEl1 TE2 des Tfce.iüöelementepaars 19, 20 an dis
Eingange El, E2 angeschlossen sind. Das vierte Steuergerät 71 mf*?*- eir ^
Schwellwertschaltung 22, welche bei Unterschreiten eines negativen Betrags eines ersten Schwellwerts -USl der resultierenden Thermospannung USr an
einem Ausgang ASl ein erstes Signal zur Ansteuerung eines ersten Relais 23 und bei Überschreiten eines positiven Betrags ae~ ersten Schwel!wertspannung
+USl an einem Ausgang AS2 ein zweites Signal zum Ansteuern eines zweiten Relais 24 erzeugt.
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Das erste Relais 23 betätigt hierbei einen Öffner 25 in einer gemeinsamen
Stromrückführung von den ersten Einspritzventilen 11 zum dritten Steuergerät 10 (Ausgang AG), so daß bei angesteuertem erstem Relais 23 der
Arbeitsstromkreis der ersten Einspritzventile 11 zwischen den Klemmen EE und
Al des vierten Steuergeräts 21 und somit die Kraftstoffzufuhr zur ersten
Zylinderreihe 2 unterbrochen ist. Äquivalent hierzu betätigt zum Abschalten der zweiten Zylinderreihe 3 das zweite Relais 24 einen Öffner 26 in der
gemeinsamen Stromrückführung von den zweiten Einspritzventilen 12 zum Ausgang AG des dritten Steuergeräts 10, so daß der Arbeitsstromkreis der
Einspritzventil 12 zwischen den Klemmen EE und A2 des vierten Steuergeräts
21 unterbrochen ist,
F^'g. 2 schließlich zeigt die innere (und äußere) Bescheltung des vierten
Steuergeräts 21 mit üer Schwellwertschaltung 22 und dem daran angeschlossenen Thermoelementpaar mit den gegensinnig gepolt in Reihe
geschalteten NiCr-Ni-Thermoelementen 19 und 20, und den beiden Relais 23 und
24 zum Unterbrechen der Stromkreise der Einspritzventile 11 und 12.
Ein Operationsverstärker 27 verstärkt die resultierende Thermospannung UTr
(verstärkte resultierende Spannung UTrv), welche von einem nachfolgenden Schwellwertschalter 28 mit einem ersten Schwellwert USl verglichen wird. Ist
UTrv kleiner als der negative Betrag von USl1 so gibt der
Schwellwertschalter 28 ein erstes Hochpegelsignal ab. Dieses durchläuft einen ersten Zeitschalter 29, welcher durch ein UND-Glied 30 und eine
Verzögerungsschaltung 31 gebildet ist. Das UND-Glied 30 schaltet somit das erste Hochpegelsignal lediglich dann weiter, wenn dieses für mindestens eine
für den Zeitschalter charakteristische erste Zeitspanne Tl anliegt und die Brennkraftmaschine 1 für mindestens eine zweite Zeitspanne T2 läuft
(Motor 1 aufsignal ML).
Eine nachfolgende Antivalenzschaltung 32 schaltet bei Nichtvorliegen eines
Rücksetzsignals RSS das erste Hochpegelsignal auf einen Setzeingang S eines RS-FIip-Flops 33 (SpeidiergHed); dieses bewirkt einen Hochpegel am Ausgang
Q des Flip-Flops 33, mit welchem 'das erste Relais 23 zum Abschalten der
ersten Zylinderreihe 2 angesteuert wird (erstes Signal am Ausgang ASl).
• ♦ »
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Äquivalent hierzu geschieht die Ansteuerung des zweiten Relais 24 (zweites
Signal am Ausgang AS2) zum Abschalten der zweiten Zylinderreihe 3 über einen zweiten Schwellwertschalter 34, einen zweiten Zeitschalter 35 aus einem
UND-Glied 36 und einer Verzögerungsschaltung 37, eine Antivalenzschaltung 38
und ein RS-Flip-Flop 39, sofern die verstärkte resultierende Thermospannung
UTrv für mindestens die charakteristische erste Zeitspanne Tl bei (mindestens über die zweite charakteristische Zeitspanne T2) laufender
Brennkraftmaschine (Motorlaufsignal ML) und Nichtvorliegen des
Rücksetzsignals RSS den ersten Schwellwert USl überschreitet.
Das Laufen der Brennkraftmaschine wird mittels einer Generatorspannung
(Eingang EG) überwacht, welche ein von der Brennkraftmaschine 1 angetriebener Generator 40 zum Laden einer Batterie 41 über einen
Gleichrichter 42 erzeugt. Ein nachfolgender dritter Zeitschalter 43 (dritte Verzögerungsschaltung 44, UND-Glied 45) überwacht das Anliegen der
Generatorspannung und gibt das Motorlaufsignal ML ab, sofern die Generatorspannung für mindestens die charakteristische zweite Zeitspanne T2
vorliegt.
Das Rücksetzsignal RSS wird bei Anschluß des vierten Steuergeräts 21 an die
Batterie 41 (Eingang EB) oder nach Betätigung eines Rücksetzschalters 46
(Eingang ER) über ein ODER-Glied 47 erzeugt, wobei die Batteriespannung (Eingang EB) über eine vierte Verzögerungsschaltung 48 um eine dritte
charakteristische Zeitspanne T3 verzögert auf einen negierenden Eingang des ODER-Glieds 47 geschaltet wird.
Schließlich ist noch für eine Selbstüberwach'mgsfunktion ein dritter und ein
vierter Schwellwertschalter 49 und 50 vorgesehen, welche den Betrag der
verstärkten resultierenden Thermospannung UTrv mit einem höherliegenden
zweiten Schwellwert US2 vergleichen und beim Überschreiten des zweiten Schwellwerts US2 am Ausgang eines nachfolgenden ODER-Glieds 51 ein drittes
Hochpegelsignal erzeugen. Dies wird, sofern es langer als die erste charakteristische Zeitspanne Vorliegt, über eine aus einer vierten
Verzögerungsschaltung und einem UND-Glied 53 bestehenden vierten
Zeitschalter 54 bei Vorliegen des Motorlaufsignals auf ein Antivalenzglied
55 mit nachfolgendem dritten RS-Flip-Flop 56 (Setzeingang S) aufgeschaltet,
sofern nicht gleichzeitig ein Rücksetzsignal RSS vorliegt.
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Ein gesetztes drittes Flip-Flop 56 steuert das zweite Relais 24 an, wozu der
Q-Ausgang des dritten Flip-Flops 56 und des zweiten Flip-Flops 39 über ein
ODER-Glied 57 auf den Steuerstromkreis des zweiten Relais 24 aufgeschaltet
sind (Abschaltung der zweiten Zylinderreihe 3).
Farblich unterschiedlich gekennzeichnete, an das erste Flip-Flop 33 und das
ODER-Glied 57 angeschlossene erste und zweite Leuchtdioden 58 und 59 dienen einer Anzeige des ausgefallenen Zündkreises.
Letztendlich wird noch bei Vorliegen wenigstens eines gesetzten Zustands des
ersten, zweiten oder dritten Flip-Flops 33, 39, 56 über ein NOR-Glied 60 ein Massesignal auf einen roii dem dritten Steuergerät 10 verbundenen (m'rfrt
gezeigt) Ausgang AL geschaltet, aufgrund dessen dieses eine Lambda-Regelung eines damit ausgestatteten Kraftfahrzeugs abschaltet.
Claims (12)
1. Zündausfallschaltkreis für eine mehrzylindrige, fremdgezündete Brennkraftmaschin
rje mit einem Paar gegensinnig gepolt miteinander verschalteten
Thermoelementen, wobei je ein Thermoelement in einem Auspufftrakt von je
zwei Zylindern der Brennkraftmaschine angeordnet sind und eine die resultierende
Thermospannung an den freien Enden des Thermoelementpaars erfassende SchwelIwertschaitung bei Auftreten eines bestirntsten Betrags der
Thermospannung ein Warnsignal abgibt und/oder eine Zufuhr von Betriebsstoff zu den Zylindern unterbindet, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter
Weise die Zylinder der Brennkraftmaschine (1) zu separate Zündkreise (4, 5) aufweisenden Gruppen (Zylinderreihen (2, 3)) zusammengefaßt sind und
je ein Thermoelement des ihermoelementpaars (19, 20) im Auspufftrakt (17,
18) jeweils eines Zylinders (14, 16) jeder Gruppe (Zylinderreihe (2, 3)) angeordnet ist.
2. Zündausfallschaltkreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
die resultierende Thermospannung (Utr) nach Betrag und Vorzeichenrichtung
erfassende Schwellwertschaltung (22) über unterschiedliche, einen ausgefallenen Zündkreis kenntlich machende erste Signale (Ausgang ASl) und zweite
Signale (Ausgang AS2) ein erstes Relais (23) bzw. ein zweites Relais (24) ansteuert.
3. Zündausfallschaltkreis nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Öffner (25) des ersten Relais (23) im Arbeitsstromkreis eines ersten Einspritzventils
(11) und ein Öffner (26) des zweiten Relais (24) im Arbeitsstromkreis eines zweiten Einspritzventils (12) liegt.
4. Zündausfallschaltkreis nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein
die Zufuhr von Betriebsstoff zu den Zylindern steuerndes Steuergerät (10) von der Schwellwertschaltung über einen Ausgang (AL) mit einem Signal zur
Abschaltung einer Lambdaregefung beaufschlagt wird, wobei der Ausgang (AL)
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mit einem eingangsseitig an die Ausgänge (ASl) und (AS2) angeschlossenen
ODER-GliPds (60) verbunden ist.
5. Ziindausfallschaltkreis nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwellwertschaltung (22) eine Schaltung (49 - 56) zur Selbstüberwachungsfunktion
aufweist, mittels derer eine Beschädigung an den Thermoelementen (19, 20) oder deren elektrischen Verbindung zur Schwellwertschaltung (22)
erkannt und über ein ODER-Glied (57) das zweite Relais (24) und über das ODER-Glied (60) der Ausgang (AL) angesteuert wird.
6. Zündausfallschaltkreis nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Ausgang (ASl) ein erster Zeitschalter (29) und
dem Ausgang (AS2) ein zweiter Zeitschalter (35) vorgeschaltet ist, wobei der erste und der zweite Zeitschalter (29, 35) jeweils aus einer
Verzögerungsschaltung (31, 37) und einem mit dem Eingang und dem Ausgang des
Zeitschalters (31, 37) beaufschlagten UND-Glied (30, 36) aufgebaut ist.
7. Zündausfallschaltkreis nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß ein an einem Generator (40) der Brennkraftmaschine
(1) angeschlossener dritter Zeitschalter (43) eingangsseitig an UND-Glieder (30, 36 und 53) des ersten Zeitschalters (19) und des zweien Zeitschalters
(39) und eines vierten Zeitschalters (54) der Schaltung (49 - 56) zur Selbstüberwachung angeschlossen ist.
8. Zündausfallschaltkreis nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwellwertschaltung (22) wenigstens zwei eingangsseitig
parallel an die freien Enden (El, E2) des Thermoelementepaars (19, 20) bzw. an einen eine an diesen anliegende resultierende
Thermospann.wng (UTr) verstärkenden Operationsverstärker (27) angeschlossene
Schwellwertschalter ((28, 34), Schmitt- Trigger) aufweist, wobei ein erster
Schwellwertschalter (28) dia an den freien Enden des Tharmoelementepaars anliegende resultierende Thermospannung (UTr) bzw. die durch den
Operationsverstärker (27) verstärkte resultierende Thermospannunp (UTrv) aiit
einem positiven Betrag (+USl) eines ersten Schwellwerts (USl) und der zweite
SchwelIwertschaiter (34) die resultierende Thermospanr,ung (UTr) bzw. die
durch den Operationsverstärker (27) verstärkte resultierende Thermospannung
·· iii ill »t »t
(OTrv) mit einem negativen Betrag { ^USl ) des ersten SGhwetiwarts (USi)
vergleicht*
9. Zündausfallschaltkreis nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß den
Schwellwertschaltern (28, 34) die ersten und zweiten Zeitschalter (29, 35)
nachgeschaltet sind.
10. Zündäüsf öl !schaltkreis HäCn ÄfiSprüGfi S OuSr 9, uädürsh ySkeniiHGTChnst,
daß ein dritter und ein vierter, den Betrag der resultierenden Thermospannung (UTr) bzw. der verstärkten resultierenden Therinospannung
(UTrv) mit einem zweiten Schwellwert (US2) vergleichender Schwellwertschalter (49, 50) an die freien Enden des Therincelementpaars (19,
20) bzw. den Operationsverstärker (27) angeschlossen ist.
11. Zündausfallschaltkreis nach wenigstens einem der Ansprüche 8, 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Zeitschalter (29) an einen Setzeingang (S) eines ersten, ausgangsseitig mit dem ersten Relais (23) verbundenen
Speicherglieds (33) und der zweite Zeitschalter (35) an einem Setzeingang (S) eines zweiten, ausgangsseitig an einem dem zweiten Relais (24)
vorgeschalteten ODER-Glied (57) angeschlossenen Speicherglieds (39)
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12. Zündausfalischaltkreis nach wenigstens einem der Ansprüche 8, 9, 10 oder
11, dadurch gekennzeichnet, daß der vierte Zeitschalter (54) an einem Setzeingang
(S) eines mit dem ODER-Glied (57) verbundenen Speicherglieds (56) angeschlossen ist.
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| DE8811670U DE8811670U1 (de) | 1988-09-15 | 1988-09-15 | Zündausfallschaltkreis für eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE8811670U DE8811670U1 (de) | 1988-09-15 | 1988-09-15 | Zündausfallschaltkreis für eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8811670U1 true DE8811670U1 (de) | 1988-12-22 |
Family
ID=6827947
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8811670U Expired DE8811670U1 (de) | 1988-09-15 | 1988-09-15 | Zündausfallschaltkreis für eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine |
Country Status (2)
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- 1990-08-07 US US07/563,847 patent/US4986232A/en not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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