DE880846C - Einkochgefaess - Google Patents
EinkochgefaessInfo
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- DE880846C DE880846C DEB5484D DEB0005484D DE880846C DE 880846 C DE880846 C DE 880846C DE B5484 D DEB5484 D DE B5484D DE B0005484 D DEB0005484 D DE B0005484D DE 880846 C DE880846 C DE 880846C
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- Germany
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- lid
- ring
- vessel
- hand
- seal
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D45/00—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
- B65D45/02—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
- B65D45/28—Elongated members, e.g. leaf springs, located substantially at right angles to closure axis and acting between the face of the closure and abutments on container
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D51/00—Closures not otherwise provided for
- B65D51/16—Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas
- B65D51/1672—Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by manual actuation of the closure or other element
- B65D51/1683—Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by manual actuation of the closure or other element by actuating a separate element in the container or closure
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D53/00—Sealing or packing elements; Sealings formed by liquid or plastics material
- B65D53/02—Collars or rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
- Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Einkochgefäß, welches
einerseits während des Gebrauchs unbedingt dicht hält, andererseits bei der Öffnung zum Zwecke des
Verbrauchs des Inhaltes in keinem Falle irgendwelche Schwierigkeiten bietet.
Die Erfindung hat sich eine Verbesserung jener Art von Einkochgefäßen zur Aufgabe gestellt,
welche aus einem eigentlichen Behälter und einem Deckel bestehen, zwischen denen ein flacher, dichtender
Kautschukring eingelegt ist, der sich gegen einen äußeren Flansch am oberen Halsring des Behälters
abstützt.
Damit die Dichtheit eines derartigen Abschlusses
gesichert ist, mußte man bisher sowohl die ebene Oberfläche des Stützflansches als den, unteren Rand
des Deckels sorgfältig abschleifen. Trotz aller bei diesem Verfahren aufgewandten Sorgfalt waren indessen
infolge der damit verbundenen Schwierigkeiten die Dichtungsflächen nur selten eben. Am
häufigsten waren sie schief oder konvex gekrümmt. Da der Deckel gegenüber dem zur Zentrierung
dienenden Hals des Behälters ein Spiel von etwa 2 bis 3 mm aufwies, welches in der Mehrzahl der
Fälle einen Zusammenfall der Achse des Deckels mit jener des Behälters verhinderte, war die Berührungslinie
des Deckels an der Dichtung mangelhaft und die Druckverteilung auf die Dichtung sehr
ungleichmäßig.
Andererseits hatte die Dichtung unter der Wirkung des während der Sterilisation im Innern des
Gefäßes ausgeübten Druckes die Neigung, nach außen zu rutschen, besonders dann, wenn das Gefäß
zu stark gefüllt war" und vor allem, wenn es eine fetthaltige Brühe enthielt.
Um diesen Mangel zu beseitigen, hat man den zur Aufnahme des flachen Kautschukringes dienenden
Flansch des Gefäßes bereits halsartig verengt. Man mußte aber feststellen, daß man auf diese Weise,
ohne den Gefäßverschluß nennenswert zu verbessern, ίο lediglich die Öffnung erschwerte, weil dieser Hals
die Verformung der Dichtungsscheibe erschwert, die notwendig ist, damit die Außenluft unter dem
Deckel eindringen und den während der Sterilisation entstandenen Unterdruck zerstören kann. AnderertS
seits wurde auf diese Weise der weiter oben erwähnte Mangel eines Gleitens der Dichtung nach
außen in keiner Weise vermieden.
Das wesentliche Merkmal des Einkochgefäßes mit Deckel und verformbarer, aus einem Kautschukschnurring
bestehender Dichtung, die zwischen einer Auflagefläche am Gefäß einerseits und am
unteren Deckelrand andererseits zusammengepreßt wird, besteht nach der Erfindung darin, daß der
Kautschukschnurring von vorzugsweise kreisrundem Querschnitt zwischen zwei am Behälter
einerseits und am unteren Rand des Deckels andererseits vorgesehenen ebenen und parallelen
Flächen eingeklemmt ist, wobei für die Begrenzung der Verschiebung des Rings nach außen am unteren
Deckelrand Vorsprünge und für das Verformen des Rings beim Öffnen des Gefäßes an der Ringaußenseite
eine zwischen zwei Vorsprüngen des Deckels herausragende Ziehzunge vorgesehen sind.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
noch kurz erläutert.
Fig. ι und 2 zeigen einen Aufriß mit Teilschnitten
durch die einzelnen Bestandteile des Gefäßes vor bzw. nach dem Zusammenbau;
Fig. 3 und 4 veranschaulichen im größeren Maßstab Einzelheiten der Dichtung und erläutern insbesondere,
wie sich der elastische Schnurring einmal während der Sterilisation und das andere Mal
nach dieser im Laufe der Abkühlung verhält; Fig. S ist eine Ansicht des Deckels von unten;
Fig. 6 ist eine Ansicht des Dichtungsrings mit seiner Zunge, durch deren Anziehen die Rückkehr
der Luft in das Gefäß eingeleitet und die Öffnung des Gefäßes ermöglicht wird.
ι ist der Behälter, der beliebige Gestalt besitzen
kann und dessen oberer Teil einen äußeren Flansch 2 trägt, der als Stützfläche dient. Auf diesem Flansch
liegt der Kautschukdichtungsring, der durch einen geschlossenen Schnurring 3 von vorzugsweise kreisförmigem
Querschnitt gebildet wird. Dieser Schnurring legt sich mit leichtem Spiel um den oberen
Teil 4 des Behälters, der sich über den Flansch 2 binauserstreckt und zur Zentrierung der Lage des
Deckels 5 auf der Stützfläche dient. 6 ist eine Blattfeder üblicher Art in Gestalt eines
Bügels, durch welche der Deckel 5 festgehalten wird, indem die äußeren Haken 7 unter den Flansch 2
greifen, während sich gleichzeitig die mittlere Wölbung 8 in eine zentrale Vertiefung des Deckels einlegt,
Am unteren Rande des Deckels sind gemäß Fig. 5
in geeigneter Zahl Vorsprünge 9 vorgesehen, durch welche, wie Fig. 3 zeigt, die Ausdehnung der Dichtung
3 beschränkt und diese gezwungen wird, auf ihrem Platz innerhalb der parallelen Flächen 10 und
11 des unteren Deckelrandes und des oberen Randes des Flansches 2 zu verbleiben. Unter Wirkung des
inneren Druckes im Behälter während der Sterilisation
legt sich der Dichtungsring gegen die zahlreichen Anschläge 9, welche längs des Umfanges
der unteren Deckelfläche angebracht sind.
Im Gegensatz zu Fig. 3 zeigt Fig. 4, wie die Dichtung 3 nach Abschluß der Sterilisation des Gefäßes
und Abkühlung unter Wirkung des atmosphärischen Druckes im Zusammenhange mit dem
Unterdruck im Gefäßinnern gegen die Wand 4 gedrückt und leicht und gleichmäßig zwischen den parallelen
Flächen 10 und 11 zusammengepreßt wird, ohne daß der Kautschukdichtungsring ungleichmäßig
verformt oder innerhalb· des Bereiches der Dichtung zurückgedrückt wird.
Die Stärke der Dichtung des Abschlusses wird so berechnet, daß die Dichtung unter dem schwachen
Druck, welcher vor der Sterilisation durch die Feder 6 auf den Deckel ausgeübt wird, bereits eine
leichte Verformung erfährt, derart, daß das Gefäß, wenn man es in gefülltem Zustande anwendet, vollständig
dicht hält; während des Einsetzens des Gefäßes
in die Sterilisiervorrichtung kann also die inletzterer enthaltene Flüssigkeit nicht in das Gefäß
eindringen und dessen Inhalt verunreinigen.
Unter der Wirkung des auf den Deckel ausgeübten atmosphärischen Druckes nimmt diese
Dichtheit erheblich zu. Die Empfindlichkeit gegen den geringsten Druck, welche diese Dichtung infolge
ihres runden Querschnittes besitzt, bietet ferner die Möglichkeit, die unvermeidlichen Mangel
in der ebenen Gestalt der Stützflächen sowohl des Behälters wie des Glasdeckels auszugleichen.
Andererseits ist dank dieser gleichen Empfindlichkeit, wenn das Gefäß in üblicher Weise durch Verformung
der Dichtung und Einlaß der Äußenluft geöffnet wird, der zum Anziehen der Zunge 12 des
Dichtungsrings erforderliche Kraftaufwand (vgl. Fig. 6) verhältnismäßig so schwach, daß er in
keinem Falle zu einem Zerreißen der Zunge führen kann, gleichgültig wie die ringförmigen Vorsprünge
mit Bezug auf diese Zunge angeordnet sind.
Die in der Zeichnung dargestellte und hier beschriebene
Ausführungsform stellt lediglich ein Ausführungsbeispiel dar, dessen Einzelteile auch
anders gestaltet werden können, ohne daß dadurch der Rahmen der Erfindung verlassen wird. Beispielsweise
können die Stützflächen der Dichtung statt eben und horizontal auch schräg konkav oder
konvex sein unter der Voraussetzung, daß sie unter sich parallel laufen und statt roh, besonders geschliffen sind. Ferner kann der Dichtungsring gegebenenfalls
auch einen ovalen oder vieleckförmigen Querschnitt besitzen. Die Anschläge können
statt unterhalb des Deckels auch auf dem Stütz-
flansch angeordnet sein oder auch wechselweise auf beiden parallelen Flächen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Einkochgefäß mit Deckel und verformbarer, aus einem Kautschukschnurring bestehender Dichtung, die zwischen einer Auflagefläche am Gefäß einerseits und am unteren Deckelrand andererseits zusammengepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kautschukschnurring (3) von vorzugsweise kreisrundem Ouerschnitt zwischen zwei am Behälter (1) einerseits und am unteren Rand des Deckels (s) andererseits vorgesehenen ebenen und parallelen Flächen (ii und io) eingeklemmt ist, wobei für die Begrenzung der Verschiebung des Rings (3) nach außen am unteren Deckelrand Vorsprünge (9) und für das Verformen des Rings (3) beim Öffnen des Gefäßes an der Ringaußenseite eine zwischen zwei Vorsprüngen (9) des Deckels (5) herausragende Ziehzunge (12) vorgesehen sind.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 240261, 344562.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen5204 6.53
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR880846X | 1944-07-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE880846C true DE880846C (de) | 1953-06-25 |
Family
ID=9367638
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB5484D Expired DE880846C (de) | 1944-07-18 | 1944-08-26 | Einkochgefaess |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE459360A (de) |
| CH (1) | CH249857A (de) |
| DE (1) | DE880846C (de) |
| FR (1) | FR992613A (de) |
| GB (1) | GB601319A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960970C (de) * | 1953-02-13 | 1957-03-28 | Guenther Wagner Fa | Verfahren zur Herstellung von aus elastischem Werkstoff bestehenden Dichtungsringen mit Aufreisslasche |
| DE1030666B (de) * | 1955-06-23 | 1958-05-22 | Barbara Maria Wentzel Geb Gaer | Verfahren zum luftdichten Verschliessen der Luftabsaugoeffnung bei unter Vakuum zu verschliessenden Konservengefaessen |
| EP0133455A3 (en) * | 1983-08-03 | 1985-07-10 | Firma Carl Freudenberg | Sealing or coupling device |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5872708A (ja) * | 1981-10-22 | 1983-04-30 | トヨタ自動車株式会社 | 2つ割型樹脂カバ− |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE240261C (de) * | 1909-10-23 | |||
| DE344562C (de) * | 1920-07-06 | 1921-11-25 | Adolf Schwieger | Verschluss mit Offnungsvorrichtung fuer Konservengefaesse |
-
0
- BE BE459360D patent/BE459360A/xx unknown
-
1944
- 1944-07-18 FR FR992613D patent/FR992613A/fr not_active Expired
- 1944-08-26 DE DEB5484D patent/DE880846C/de not_active Expired
-
1945
- 1945-07-05 CH CH249857D patent/CH249857A/fr unknown
- 1945-08-13 GB GB20809/45A patent/GB601319A/en not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| DE240261C (de) * | 1909-10-23 | |||
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| EP0133455A3 (en) * | 1983-08-03 | 1985-07-10 | Firma Carl Freudenberg | Sealing or coupling device |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE459360A (de) | |
| CH249857A (fr) | 1947-07-31 |
| GB601319A (en) | 1948-05-04 |
| FR992613A (fr) | 1951-10-22 |
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