[go: up one dir, main page]

DE880187C - Elektrisch beheizte Kaffeemaschine - Google Patents

Elektrisch beheizte Kaffeemaschine

Info

Publication number
DE880187C
DE880187C DENDAT880187D DE880187DA DE880187C DE 880187 C DE880187 C DE 880187C DE NDAT880187 D DENDAT880187 D DE NDAT880187D DE 880187D A DE880187D A DE 880187DA DE 880187 C DE880187 C DE 880187C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coffee machine
leaf spring
heating
lever
temperature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT880187D
Other languages
English (en)
Inventor
Heber L Newell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE880187C publication Critical patent/DE880187C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/04Coffee-making apparatus with rising pipes
    • A47J31/053Coffee-making apparatus with rising pipes with repeated circulation of the extract through the filter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description

  • Elektrisch beheizte Kaffeemaschine Die Erfindung verfolgt die Aufgabe, eine vollautomatische Kaffeemaschine zu schaffen, bei dei die einzelnen Vorgänge, z: B. das Durchseihen, das Brühen usw., selbsttätig nach vorangegangener Einstellung .entsprechend dem Geschmack des Verbrauchers vor sich gehen und bei der die richtige Temperatur selbsttätig eingehalten wird. Die hierzu benötigte Kontrolleinrichtung muß kompakt gebaut und so eingerichtet sein, daß sie, unabhängig von der- Art des Kochgeräts verwendet werden kann und trotzdem sicher auf Temperaturänderungen anspricht.
  • Die Kaff,-eber..itung soll so vor sich gehen, daß nach dein Einfüllen von Wasser und Kaffee in die dafür vorgesehenen Behälter die Heizung eingeschaltet wird, worauf alle weiteren Vorgänge automatisch ablaufen. Erfindungsgemäß wird die zur erforderliche Temperatur und Zeit nach vorangegangener Einstellung selbsttätieingehalten, und nach der Fertigstellung des Getränkes kann für eine beliebig lange Zeit das Getränk auf der vom Verbraucher gewünschten Temperatur gehalten werden.
  • Das `Vesentliche der Erfindung besteht also darin, daß Schaltmittel vorgesehen sind, die gewisse bei der Kafffcehereitung notwendigen Vorgänge. nämlich die Überwachung der Zeitdauer und Temperatur der Wassererhitzung sowie das Warmhalten, nach vorangegangenerEinst:llung selbsttätig bewirken. Dies wird durch zwei Heizspiralen erreicht. von d°nen di.e eine zur normalen Erwärmung des Wassers, die andere zur Überwachung des überlaufs dient und die beide von Bimetallstreifen in entsprechender Anordnung gesteuert werden. In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar Zeigt Fig. reine Seitenansicht der Kaffeemaschine; Fig. 2 ist eine vergrößerte Teilansicht der Schalteinrichtung unterhalb der Linie 2-2; Fig. 3 ist ein Schnitt durch dieselbe Anordnung entlang der Linie 3-3 in Pfeilrichtung gesehen; Fig. 4 ist eine Teilansicht entlang der Linie 4-.I in Fig. 2 in Pfeilrichtung gesehen und zeigt. konstruktive Details der in Fig. 2 rechts dargestellten Steuerung, deren Organe in geschlossener Stellung dargestellt sind; Fig. 5 ist eine Teilansicht entlang der Linie 5-5 der Fig.3 und zeigt konstruktive Details der in Fig.2 links gelegenen Steuereinrichtung, deren Organe ebenfalls in geschlossener Stellung dargestellt sind; Fig. 6 entspricht der Fig. 4 und zeigt die rechter Hand angeordneten Steuerorgane in einer anderen Schaltstellung; Fig. 7 entspricht der Fig. 5 und zeigt die linker Hand angeordneten Steuerorgane in einer anderen Schaltstellung; Fig. 8 zeigt eine weitere Schaltstellung der Steuerorgane, und Fig. 9 zeigt ein Schaltbild der gesamten Anordnung.
  • In -den Figuren bezeichnet 1o dile Kaffeemaschine mit einem Behälter i i, in den eine Siebeinrichtung 12 mit einem Korb 13 zur Aufnahme der Rückstände eingebaut ist. Am oberen Teil des Behälters befindet sich ein Deckel 14, und an der Seite ist ein Handgriff 15 angebracht. Die Kaffeemaschine besteht aus Glas, so daß der Vorgang der Zubereitung beobachtet werden kann; daher kann der Bedienende wahrnehmen, wann der Kaffee bereitet ist und kann die Farbe des Getränks bestimmen.
  • Die Kaffeemaschine ist auf einer elektrischen Heizvorrichtung angeordnet; die sich in einem auf Füßen 17 ruhenden Gehäuse 16 befindet. Die Heizvorrichtung enthält ein Heizelement 18, das durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Dieses Heizelement kann beliebige Bauart haben, jedoch empfiehlt sich eine Form mit offenen Spiralen, weil dabei die Wärmeträgheit am geringsten ist. Eine nicht dargestellte Anschlußschnur ist vorgesehen, um das Heizelement mit der Stromquelle zu verbinden.
  • Das Gehäuse 16 der Heizvorrichtung besteht vorzugsweise aus einem Stück und ist aus einem Rhenofkondensationsprodukt angefertigt. An der Seite ist eine zusätzliche Kapsel 1g angebracht mit Seitenwänden 2o, 21 und einer Rückwand 22. Diese Wände schließen einen etwa rechteckförmigen Räum ein, welcher nach der Kaffeemaschine zu offen ist. An dieser offenen. Seite ist die Kapsel 19 so gestaltet, @daß die gekrümmte Seite des Behälters i i gut mit den Seitenwänden 2o, 21 zusammenpaßt, wenn der Behälter auf das Gehäuse 16 aufgesetzt wird. Die Kapsel 1g enthält die Schaltelemente. Bei dieser Anordnung sind alle Schwierigkeiten vermieden, die sieh sonst in bezug auf die Leitungsführung usw. ergeben. Der Behälter i z kann bei oder nach Gebrauch ohne weiteres abgehoben werden. Es ist möglich, das Unterteil des Gehäuses so zu formen, daß es zusammen mit dem aufgesetzten Kaffeebehälter ein formschönes und einheitliches Gerät bildet, wie aus Fig. i ersichtlich.
  • Die in Fig. 2 bis 8 vergrößert dargestellten Steuerorgane enthalten zwei U-förmige, vertikal stehende Schienen 23, 24, welche an der Rückwand 22:der Kapsel mit Schrauben25 befestigt sind. Am oberen Ende der Schiene 21. ist eine Welle 26,drehbar angebracht, die aus dem Gehäuse i9 herausragt und am anderen Ende mit einem Gewinde 27 versehen ist. An dem inneren Ende der Welle 26 ist ein U-förmiger Bügel 28 (Fig.4) verstellbar angebracht, und zwar sitzt der rechte, kürzere Schenkel 29 auf dem Gewinde 27 und befindet sich innerhalb der U-förmigen Schiene 24, während der linke, längere Schenkel 30 eine Bdhrung zur Aufnahme der Welle 26 enthält. Am unteren Ende des Schenkels 30 ist ein Hebel 31 angebracht, dessen unteres Ende mit einem Knopf 32 aus Isoliermaterial versehen ist. Von dem Hebel 31 geht ein Arm 33 waagerecht nach innen, der zweckmäßigerweis" mit dem Hebel durch Stanzen hergestellt wird.
  • Am oberen Ende der Schiene 23 ist eine entsprechende Welle 34 angebracht,. die an ihrem innerhalb der U-förmigen Schiene liegenden Teil ein Gewinde 35 trägt (Fig.2 und 5). Das innere Ende der Welle 34 geht durch einen Bügel 36, der dem Bügel 28 entspricht und mit seinem rechten Schenkel das Gewinde 35 umfaßt. An dem linken, längeren Schenkel des Bügels 36 ist ein Hebel 37 mit einem waagerecht wegstehenden Ansatz 38 drehbar befestigt. Um den Hebel 37 nach links zu ziehen, ist eine Feder 39 zwischen dem Hebel und dem Bügel 36 vorgesehen. Am unteren Ende des Hebels 37 befindet sich ein Knopf 4o aus Isoliermaterial und ein Z-förmig gebogenes Blech 41, dessen Funktion später erläutert wird.
  • An der offenen Seite des Gehäuses i9 befindet sich eine Platte 42 aus gut leitendem Material. Diese Platte ist an den Seitenwänden 2o, 21 des Gehäuses 1g mit Schrauben 43 befestigt. Die Platte 42 ist im Querschnitt nicht ganz eben, sondern so geformt (Fig. 2), daß1 .der Behälter i i an den beiden Rändern und in der Mitte der Platte aufliegt. Infolge dieser Berührung erfolgt die Wärmeübertragung auf die Platte, außerdem aber noch durch Strahlung vom Heizkörper 18.
  • Am unteren Ende der Platte 42 ist ein Bimetallstreifen 44 angebracht, der aus einem Streifen Invar und einem Stahl mit höherer Temperaturdehnung besteht, die beide auf ihrer ganzen Länge miteinander verschweißt sind. Der Bimetallstreifen hat die Form eines flachen, in einer Ebene liegenden U (Fi.g.3) und besitzt einen mittleren, schmalen Schlitz 45. Die beiden aufrecht stehenden Schenkel 46, 47 des Bimetallstreifens haben gleiche Breite und können sich unabhängig voneinander verstellen. Der rechte Schenkel 46 (Fig. 3) arbeitet mit dem Drudc1#:nopf 32, der linke Schenkel 47 mit dem Druckknopf 4o zusammen. Der Bimetallstreifen ist an der Platte 42 so angebracht, daß sich bei ansteigender Temperatur die Schenkel 46, .I7 nach rechts ausbiegen, wie in Fig. 6 und 7 dargestellt ist. Dadurch werden auch die Helh.l 3 i und 37 nach rechts bewegt.
  • Jeder dieser Hebel 31, 37 steuert bestimmte Stromkreise. Das im rechten Teil des Gehäuses i9 liegende und vom Hebel 31 betätigte Schaltelement enthält eine Blattfeder 48, die mittels eines Nietes 49 bzw. eines Flacheisens 52 befestigt ist. Das obere Ende der Blattfeder ist mittels eines -,Tietes 51 an dem Flacheisen 52 befestigt. Die Blattfeder ist so vorgespannt, daß sie zwei mögliche Stellungen einnehmen kann, die in Fig. .I und 6 dargestellt sind. Die Feder wird von dem Ansatz 33 verstellt. Wenn der Hebel 31 durch den rechten Bimetallstreifen 4.6 nach rechts verstellt wird, so kommt der Ansatz 33 in Berührung mit der Blattfeder und übt einen entsprechenden Druck auf sie aus, so daß sie schließlich in die Stellung nach Fig. 6 schnappt. Um die Vorspannung der Blattfeder einzustellen, ist das Flacheisen 52 an seinem unteren Ende winklig abgebogen, und hier ist eine Stellschraube 54 eingesetzt, die gegen die Feder drückt. Die Vorspannung der Blattfeder kann dadurch reguliert werden.
  • An der Blattfeder 48 sind in ihrem unteren Teil zwei Kontaktknöpfe 5 ,5, 56 angebracht. Der Kontaktknopf 55 arbeitet mit einem Gegenkontakt 57 zusammen, der Kontaktknopf 56 mit einem Gegenkontakt 58, wodurch besondere Steuerstromkreise geschaltet werden. Aus Fig. 3 und 4 ist ersichtlich, daß der Gegenkontakt 57 am Ende eines Hebels 59 angebracht ist, der mittels Schrauben 6o an einer Unterlage 61 in der Rückwand 22 des Gehäuses befestigt ist. Der Gegenkontakt 58 ist am Ende eines Kontaktarms 62 angebracht, der mittels Schrauben 63 an einem Querträger 64 befestigt ist; dieser liegt waagerecht zwischen den Schienen 23, 24.
  • Es wurde bereits gesagt, daß der Bügel 28 auf dem Gewinde 27 der Welle 26 sitzt. Wird die Welle 26 gedreht, so wird der Bügel 28 nach links oder rechts verschoben. Durch diese Verstellung wird der Abstand zwischen dem Ansatz 33 a,rn Hebel 3 i und der Blattfeder .I8 geändert, so daß eine geeignete oder größere Ausbiegung des Bimetallstreifens notwendig ist, um die Blattfeder zu betätigen. Auf diese Weise kann die zur Federbetätigung erforderliche Temperatur eingestellt werden.
  • Ähnlich den beschriebenen Schaltelementen im rechten Teil des Gehäuses sind auch die Schaltelemente im linken Teil der Fig.2. Sie arbeiten mit dem Hebel 37 zusammen und reagieren auf eine Biegung des Bimetallstreifens 47. Eine Blattfeder 65 ist mit ihrem oberen Ende durch einen Niet 68 an einem Flacheisen 66 befestigt. Das Flacheisen ist mit der Schiene 23 verbunden. Das untere Ende der Blattfeder ist an einem Flacheisen 67 mit einem Niet 68 und Unterlegscheiben 69 befestigt. Im unteren Teil der Blattfeder befindet sich ein Kontaktknopf 7o, der mit einem Gegenkontakt 71 zusammenarbeitet. Die Blattfeder 65 hat wieder zwei Ruhestellungen (Fig. 5 und 7), zwischen denen sie hin und her springt. Zur Einstellung der Federvorspannung dient eine Stellschraube 72 am abgewinkelten Ende des Flacheisens 66. Die Verstellbarkeit beider Stellschrauben 5:1 und 72 ist ein notwendiges Hilfsmittel zur Erzielung eines genauen Arbeitens der Steuerung. Eine Drehung der Welle 34 verstellt den Bügel 36 und den Hebel 37 mit dem Ansatz 38, welcher daher der Blattfeder 65 mehr oder weniger genähert wird, so daß dadurch die Ansprechtemperatur eingestellt werden kann.
  • Die Kontakte 70, 7, steuern die Stromzufuhr zu einer zusätzlichen Heizspirale 73. Diese Heizspirale liegt nahe dem unteren Teil des Bimetallstreifens 47, so daß. sie eine Schnellheizung des Bimetalls und eine rasche Aushiegung nach rechts bewirkt.
  • An dem Hebel 37 ist, wie schon erwähnt wurde, ein Z-förmiges Blech .I1 befestigt. An der Innenseite des freien Endes dieses Blechs ist ein Kontakt 74 angebracht, -der mit einem Gegenkontakt 75 am Hebel 76 zusammenarbeitet (Fig. d. und 6). Der Hebel 76 ist an dem Flacheisen 52 mittels des Niets 51 befestigt, welcher gleichzeitig das obere Ende der Blattfeder 48 festklemmt.
  • Die Hilfskontakte 74, 75 dienen zur Überwachung der Temperatur, nachdem der Kaffee gebrüht wurde. Um diese Temperatur einstellen zu können, ist eine Stellschraube 77 vorgesehen und durch die Rückwand 22 des Gehäuses nach außen geführt (Fig. i und 2). Das rückwärtige Ende der Stellschraube ist abgerundet und berührt damit den Hebel 76, so .daß dieser sich nicht nach rechts bewegen kann (Fig.4). Wenn sich aber der Hebel 37 relativ zum Hebel 76 nach rechts bewegt, so können auf diese Weise die Kontakte 7d., 75 geöffnet werden. Durch Verstellung der Schraube 77 kann die Durchbiegung bzw. die Temperatur bestimmt werden, bei der die Kontaktöffnung zu erfolgen hat.
  • Die Blattfedern 48 und 65 sollen, wie schon erwähnt wurde, bei Betätigung von einer in die andere Stellung schnappen. In der Stellung Fig. 6 und 7 verbleiben die Blattfedern so lange, bis sie von Hand zurückgestellt werden. Zu diesem Zweck ist ein Winkelhebel 78 an der Außenseite des Gehäuses i9 zwischen den Seitenwänden angebracht (Fig. d.), der um eine Achse 79 drehbar ist. Der nach unten gerichtete Teil 8o dieses Hebels verstellt zwei Stangen go, gi, die durch Öffnungen in der Rückwand des Gehäuses und in den Schienen 23,:z4 hindurchgreifen. Das Ende jeder Stange ist abgerundet und kann je eine Blattfeder 48, 65 berühren. Im allgemeinen ist aber eine Berührung nicht vorhanden, da der Winkelhebel 78 durch eine Feder 92 nach rechts bis zu einem Anschlag g#3 gedrückt wird. Wenn beide Blattfedern in die Stellung Fig. 6 und 7 geschnappt sind, ist der Abstand zwischen diesen Federn und den Stangen 9o, gi ein Minimum, so daß durch Herunterdrücken des Winkelhebels 78 die Stangen go, 9i nach links bewegt werden und die Blattfedern so weit durchdrücken, bis sie in die ursprüngliche Stellung zurückspringen. In Fig.9 ist ein Schaltschema: gezeigt, das das Zusammenwirken der Schaltelemente erkennen läßt. Eine Klemme der Heizspirale i8 ist direkt mit der Netzleitung g4, die andere mit einer Leitung 95 verbunden, die zu einer nicht dargestellten Klemme am unteren Ende der Schiene 24 führt. Eine zweite Netzleitung 96 führt zu einer am unteren Ende der Schiene a3 angeordneten Klemme. Ein Ende des zusätzlichen Heizelements 73 ist mit dem Kontakt 71, das andere Ende über eine Leitung 97 mit dem Kontakt 57 verbunden, der am Hebel 59 angebracht ist. Die Kontakte 71 und 58 sind durch den Kontaktarm 62, an dem beide befestigt sind, verbunden. Eine biegsame Leitung 98 verbindet den Hebel 37 mit dem Flacheisen 66, wodurch ein Nebenschluß zu den Kontakten 74, 75 geschaffen wird.
  • Die Anordnung arbeitet wie folgt: Der Behälter io ist mit kaltem Wasser, der Behälter 13 mit gemahlenem Kaffee gefüllt. Die Schaltelemente befinden sich in den Stellungen gemäß Fig. 4 und 5 bzw. 9. Die Heizspirale i8 ist damit an das Netz angeschlossen, und die Aufheizung beginnt. Stromverlauf: Leitung 94, Heizspirale 18, Leitung 9@5, Schiene 24, Blattfeder 48, Kontakte 56, 58, Hebel 62, Kontakte 7o, 71, Blattfeder 65, Schiene 23, Leitung 96. Das Wasser wird infolge der Heizung erwärmt. Die Wärme überträgt sich durch Leitung und Strahlung auf die metallische Seitenwand 42 und den Bimetallstreifen 44. Beide Schenkel 46, 47 des Bimetällstreifens biegen sich infolgedessen nach rechts aus, wie in Fig. 6, 7 gezeigt ist. Während der Ausbiegun@g des linken Schenkels 47 des Bimetallstreifens wird der Hebel 37 nach .rechts bewegt, um einen Betrag, oder ausreicht, die Kontakte 74, 75 zu öffnen. Dies hat aber, wie aus Fig. 9 zu sehen ist, keinen Einfluß auf den Heizstromkreis.
  • Steigt :die Wassertemperatur weiter, dann- biegen sich die Schenkel 46, 47 des Bimetallstreifens weiter aus. Erreicht das Wasser eine Temperatur, die der Einstellung der Wellen 26 entspricht (etwa 77 bis 82° C), so hat der rechte Schenkel 46 des Bimetallstreifens den, Hebel 31 so weit entgegen dem Uhrzeiger gedreht, daß .der Ansatz 33 .die Blattfeder 48 durchdrückt, worauf sie in die Stellung Fig. 6 springt. Dadurch werden die Kontakte 56, 58 geöffnet, die Kontakte 55, 57 geschlossen, so daß die zusätzliche Heizwicklung 73 eingeschaltet wird. Der Stromverlauf ist folgender: Leitung 94, Heizspirale 18, Leitung 95, Schiene 24, Blattfeder 4.8, Kontakte 55, 57, Leitung 97, Heizwicklung 73, Hebel 62, Kontakte 70, 7i, Blattfeder 65, Schiene 23, Leitung 96. Die Einschaltung der Heizwicklung 73 hat keiner. Einfluß auf die Speisung der Heizspirale-18, und die Wärmezufuhr zum Wasser wird festgesetzt. In dem Zeitpunkt, in dem die Blattfeder in die neue Stellung springt, beginnt das Brühendes Kaffees, das so lange fortgesetzt wird; wie die Wärmezufuhr andauert.
  • Durch die stromdurchflossene Heizspirale 73 wird dem unteren Teil des Bimetalistreifen.s zusätzlich Wärme zugeführt. Dadurch biegt sich der Bimetallstreifen mit größerer Geschwindigkeit-aus. Nach einer bestimmten zusätzlichen Biegung, deren Betrag durch die- Einstellung der Stellschraube 34 bestimmt ist, erreicht das Ansatzstück 38 des Hebels 37 die Blattfeder 65, die durchgedrückt wird und in die .Stellung gemäß Fig.7 springt, wobei die Kontakte 70, 71 geöffnet werden. Dadurch werden beide Heizspiralen 18 und 73 abgeschaltet. Da die Heizspirale, wie erwähnt, eine sehr geringe Wärmekapazität hat, kühlt sie sich schnell ab, und die Periode des Brühens wird nur noch kurze Zeit nach Öffnung der Kontakte 70, 71 fortgesetzt.
  • Damit ist die Kaffeebereitung beendet, und der Inhalt der Behälter kühlt sieh jetzt ab. Dabei biegen sich die Schenkel des Bimetallstreifens nach links zurück, wobei auch die Hebel 31, 37 nach links zurückgehen. Die Stellung der beiden Blattfedern bleibt jedoch urigeändert und ebenso die Stellung der Kontakte, die den Heizstromkreis steuern.
  • Beim Zurückbiegen des linken Schenkels 47 des B.imetallstreifens bewegt sich der Arm 37 mit dem Z-förmigen Hebel 41 unter dem Einfluß der Feder 39 nach links. Nachdem die Temperatur des aufgebrühten Kaffees um einen bestimmten Betrag abgenommen hat, werden die Kontakte 74, 75 geschlossen. Dadurch wird, wie aus Fig.9 ersichtlich, die Heizspirale nochmals eingeschaltet in folgendem Stromkreis: Leitung 94, Heizspirale 18, Leitung 95, Schiene 24, Hebel 76, Kontakte 75, 74, Hebel 41, Hebel 37, Leitung 98, Schiene 23, Leitung 96. Infolge der erneuten Heizung steigt die Temperatur erneut etwas an, und nach kurzer Zeit öffnen sich die Kontakte 74, 75. Diese Kontakte werden periodisch geöffnet und geschlossen, wodurch der aufgebrühte Kaffee auf einer bestimmten Temperatur bleibt, die vorher durch Einstellung der Stellschraube 77 festgelegt wurde.
  • Wenn daran anschließend ein zweites Mal Kaffee bereitet werden soll, ist es nur notwendig, den Hebel 78 nach unten zu drücken. Dadurch werden mittels der Stangen 9o, 9i die Blattfedern 48, 65 wieder in die ursprüngliche Stellung (Fig.4, 5) zurückgebracht. Sämtliche Kontakte und Schaltungselemente befinden sich dann wieder in der Ausgangslage (Fig. 9), und es kann eine neue Kaffeebereitung erfolgen.
  • Durch die Erfindung wird also eine neuartige vollautomatische Kaffeemaschine geschaffen. Sind die gewünschten Temperaturgrenzen eingestellt, so erfolgt die Bereitung des Kaffees, ohne daß die Aufmerksamkeit des Verbrauchers in Anspruch genommen wird. Dabei kann nicht nur die Temperatur, sondern auch die zur Bereitung erforderliche Zeit nach Wahl eingestellt werden. Die Stärke (Qualität) des Kaffees hängt von beiden Faktoren ab, und da beide Werte nach Wunsch einstellbar sind, ergibt sich ein Getränk, das dem Geschmack des Verbrauchers weitgehend angepaßt werden kann. Außerdem kann der fertige Kaffee auf einer beliebigen, gewünschten Temperatur gehalten werden. Die Zubereitung des Kaffees erfolgt automatisch und wird durch die beiden Blattfedern 48, 65 geregelt; das Anwärmen des Wassers wird durch die Stellschraube 77 überwacht. Durch Betätigung der Kontakte 74, 75 wird für Einhaltung der gewünschten Temperatur gesorgt. Eine neue Kaffeebereitung kann dadurch eingeleitet werden, daß der Winkelhebel 78 betätigt wird, wodurch die Blattfedern in die ursprüngliche Stellung zurückgedrückt werden.
  • Die Erfindung ist jedoch nicht auf Kaffeemaschinen beschränkt, sondern kann auch bei anderen Kochgeräten angewandt werden., wo es zur Bereitung eines Gerichtes auf die Einstellung und Einhaltung einer bestimmten Temperatur für eine gewisse Zeit ankommt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrisch beheizte Kaffeemaschine nach dem Übcrlaufprinzip, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel vorgesehen sind, die bei der Kaffeebereitung notwendige Vorgänge, nämlich die Überwachung der Zeitdauer und Temperatur der Wassererhitzung sowie das Warmhalten des Kaffees nach vorangegangener Einstellung selbsttätig bewirken..
  2. 2. Kaffeemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Heizspiralen (18, 73) vorgesehen sind, von denen die eine, (18), zur Erwärmung des Wassers, die andere, (73), zur Überwachung des Überlaufs dient.
  3. 3. Kaffeemaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zugehörige Schaltvorrichtung zwei von Bimetallstreifen (46, 47) betätigte Schnappschalter enthält, von denen der eine, mit einer Blattfeder (48) ausgerüstete, die Einschaltung einer Zusatzheizung für den Bimetallstreifen des anderen Schnappschalters bei Erreichen der vorbestimmten Wassertemperatur bewirkt, der seinerseits über eine Blattfeder (65) die Abschaltung beider Heizwicklungen (18, 73) in festliegender Zeit danach herbeiführt.
  4. 4. Kaffeemaschine nach Anspruch. i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (48) von dem Bimetallstreifen (46) über einen Hebel (gi) verstellt wird, dessen Drehpunkt entsprechend der gewünschten Temperatur für den Beginn des Überlaufs einstellbar ist.
  5. 5. Kaffeemaschine nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung der Blattfeder (48) mittels einer Stellschraube (53) einstellbar ist.
  6. 6. Kaffeemaschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (65) von dem Bimetallstreifen (47) über einen Hebel (37) verstellt wird, dessen Drehpunkt entsprechend: den gewünschten Abschaltbedingungen (Zeit und Temperatur) einstellbar ist.
  7. 7. Kaffeemaschine nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (48, 65) in den Abschaltstellungen bis zu ihrer Rückstellung -durch einen von Hand zu betätigenden Winkelhebel (78) verbleiben. B. Kaffeemaschine nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß weitere Kontakte (7d-, 75) vorgesehen sind, die beim Rückgang der Bimetallstreifen (46, 47) infolge der natürlichen Abkühlung betätigt «-erden und eine intermittierende Heizung hervorrufen, so daß eine von außen durch eine Stellschraube (77) einstellbare Temperatur eingehalten wird.
DENDAT880187D 1940-12-31 Elektrisch beheizte Kaffeemaschine Expired DE880187C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US372535A US2281319A (en) 1940-12-31 1940-12-31 Control device

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE880187C true DE880187C (de) 1953-05-07

Family

ID=23468549

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT880187D Expired DE880187C (de) 1940-12-31 Elektrisch beheizte Kaffeemaschine

Country Status (2)

Country Link
US (1) US2281319A (de)
DE (1) DE880187C (de)

Families Citing this family (19)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2578947A (en) * 1945-10-17 1951-12-18 Penn Electric Switch Co Primary control for burners
US2564321A (en) * 1947-02-14 1951-08-14 John B Brosseau Timing device
US2625642A (en) * 1947-03-31 1953-01-13 Jr George B Davis Automatic heater for coffee makers and the like
US2655859A (en) * 1947-05-14 1953-10-20 Rupert B Bell Automatic coffee maker
US2641680A (en) * 1947-10-02 1953-06-09 Proctor Electric Co Cooking apparatus
US2610283A (en) * 1949-09-28 1952-09-09 Continental Silver Co Inc Electric percolator
US2662160A (en) * 1949-12-07 1953-12-08 Sunbeam Corp Control system suitable for automatic coffee makers
US2610284A (en) * 1950-03-23 1952-09-09 Continental Silver Co Inc Electric percolator
US2687469A (en) * 1950-04-14 1954-08-24 Sunbeam Corp Thermal responsive control device
US2699489A (en) * 1950-10-05 1955-01-11 Technicon Int Ltd Heating receptacle with temperaturecontrol means therefor
US2730610A (en) * 1951-06-04 1956-01-10 Arvin Ind Inc Percolator
US2753437A (en) * 1951-06-16 1956-07-03 Stevens Mfg Co Inc Combination purpose thermostat
US2641681A (en) * 1951-11-10 1953-06-09 Mcgraw Electric Co Coffee maker
US2712055A (en) * 1952-05-05 1955-06-28 James R Campbell Electric heating system
US2903552A (en) * 1953-09-17 1959-09-08 Sunbeam Corp Automatic percolator
US2851578A (en) * 1954-11-08 1958-09-09 Nat Presto Ind Electrical heating circuit
US2816203A (en) * 1956-12-20 1957-12-10 Gen Electric Thermostatic control system
US2892918A (en) * 1957-08-26 1959-06-30 Gen Electric Infinitely variable control switch
US3093061A (en) * 1959-05-27 1963-06-11 Silex Co Coffee brewer

Also Published As

Publication number Publication date
US2281319A (en) 1942-04-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE880187C (de) Elektrisch beheizte Kaffeemaschine
DE2234995C2 (de) Steueranordnung für einen elektrischen Toaster
DE3687582T2 (de) Maschine zur herstellung von kaffee und anderen getraenken.
DE69531618T4 (de) Kontrollvorrichtungen für fluessigkeitsheizvorrichtungen
CH359806A (de) Elektrisches Heizgerät
EP0299144A2 (de) Elektrisch betriebenes Gerät zum Zubereiten von Heissgetränken, wie Kaffee, Tee od.dgl.
DE1579462A1 (de) Elektrische Kaffeemaschine
DE1281995B (de) Elektrisches Buegeleisen
DE1243358B (de) Elektrisch beheizter Wasserkessel
EP2196117B1 (de) Brühmaschine
DE1515223B1 (de) Steuerstecker für Kochgeräte
DE1039471B (de) Dampfbuegeleisen
DE2428165B2 (de) Kaffeemaschine mit regelbarer Heizvorrichtung und über ein Steigrohr mit dem Wassererhitzer in Verbindung stehendem Brühgefäß
DE962739C (de) Anordnung zur Temperaturregelung mit Trockenschutz fuer elektrisch beheizte Fluessigkeitserhitzer
DE3023242A1 (de) Geschichtete thermostatbaugruppe
DE1465031B2 (de) Thermostatisch geregelter elektrisch beheizter einkochkopf
DE690858C (de) Fluessigkeitsgefuellter Temperaturregler elektrisch beheizter Brat- und Backoefen
DE2308750C3 (de) Leistungsregler für elektrische Kochplatten
DE2253619A1 (de) Leistungsregler fuer elektrische kochplatten
DE1540914C (de) Temperaturregeleinnchtung fur eine elektrische Kochplatte mit An koch und Fortkochstufe
CH500648A (de) Bimetallschalteinrichtung zur Einstellung und Regelung der Leistungsaufnahme einer elektrischen Kochplatte
DE1465031C (de) Thermostatisch geregelter, elektrisch beheizter Emkochtopf
DE1753119C (de) Brotröster mit Einhebelbedienung
DE1540932C3 (de)
DE1679231A1 (de) Steuereinrichtung fuer Waerme-bzw.Heizgeraete mit einem durch mindestens ein heizelement beheizten Raum