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DE8801208U1 - Pendelnder Strohabweiser - Google Patents

Pendelnder Strohabweiser

Info

Publication number
DE8801208U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
deflector
deflecting
housing
bull
elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8801208U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deere and Co
Original Assignee
Deere and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deere and Co filed Critical Deere and Co
Priority to DE8801208U priority Critical patent/DE8801208U1/de
Publication of DE8801208U1 publication Critical patent/DE8801208U1/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
    • A01D41/12Details of combines
    • A01D41/1243Devices for laying-out or distributing the straw

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Outside Dividers And Delivering Mechanisms For Harvesters (AREA)

Description

8467 GFR
DEEEE & COlteAilY - 1"-
1 John Deere Road
Moline, Illinois 61265
U.S.A.
Abweisvorrichtung für eine fahrbare Haschine
Die Erfindung betrifft eine Abweisvorrichtung für eine fahrbare Maschine mit einem Abgabegehäuse für streufähiges Gut, wobei mindestens ein Abweiselement ausgangsseitig des Abgabegehäuses angeordnet ist.
Derartige Abweisvorrichtungen sind insbesondere /on Mähdreschern bekannt und dienen dort dazu, das aus dem Mähdreschergehäuse ausgeworfene Stroh zu einem schmalen Schwad auf dem Boden zusammenzuführen iBISO, Bitter GmbH & Co KG, Präzision made in Germany, Das neue BISO-Systera). Abhängig von der Breite des Mähdreschergehäuses im Abgabebereich des Strohs sind mehr oder weniger und an ein oder zwei Seiten Abweiselemente der Abweisvorrichtung vorgesehen. Die einzelnen Abweiselemente sind starr an dem Mähdreschergehäuse angebracht und befinden sich mit Bezug auf die Fahrtrichtung des Mähdreschers vor oder hinter einem Häckselaggregat.
Die bisher bekannten Abweisvorrichtungen erweisen sich insofern als nachteilig, als sie ein ungehindertes Entweichen des Strohs nioht zulassen, wenn der Mähdrescher während des Erntebetriebs anhalten muß und sich im Abgabebereich die mehrfache Menge des sonst anfallenden Strohs ansammelt. Dieses Stroh wird dann von der Abweisvorrichtung festgehalten und führt unter Umstanden zu einem Rückstau in dem Mäh" dreschergehäuse.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird darin gesehen, die Abweisvorrichtung derart auszugestalten, daß auch bei einem übermäßig hohen Anfall von Gut, z. B. Stroh, ein Verstopfen ausbleibt, wenn die Maschine anhält und anschließend wieder weiterfährt.
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Die«· Aufgabe let erfindungegemäß durch die Lehre nach Anspruch 1 gelöst worden.
Auf diese Weise können das öder die Abweiselemente beim Weiterfahren der Maschine wegschwenken und die Austrittsöffnung am Abgabeende freigeben. Sobald wieder die übliche Menge an Gut ausgeworfen wird, schwenken die Abweiselemente in die normale Arbeitsstellung zurück.
Die in den Unteransprüchen aufgeführten Merkmale bilden die Erfindung weiter aus und verleihen ihr weitere Vorteile. Insbesondere können die Abweiselemente sogar in das Abgabegehäuse hineinschwenken, wenn sie von dessen Wand weggekröpft sind. Dies macht es möglich, die Abweiselemente innerhalb des Abgabegehäuses an einer geeigneten Stelle, etwa einem Häckselaggregat, zur Anlage zu bringen, um den Zugang zum Abgabegehäuse für Wartungszwecke oder dergleichen freizumachen.
Die Anbringung von Federn, die die Abweiselemente in ihre Arbeitsstellung, in der also das Schwad gebildet werden soll, zwangezurückführen, gewährleistet, daß auch bei größerem Fließ-Widerstand des ausgeworfenen Guts, diese in die bestimmte Stellung zurückschwenken. Die Anlage an der einen oder der anderen Seite des Aggregats läßt es nicht zu, daß die Abweiselemente in eine Stellung schwenken, in der sie wirkungslos oder störend sind. Ist kein Aggregat vorhanden, können anstatt dessen Anschläge vorgesehen werden.
Wenn jedes Abweiselement unabhängig von den oder den anderen schwenken kann, kann sich die gesamte Abweisvorrichtung leichter der Gutansammlung anpassen bzw. dieser ausweichen, ungeachtet dessen, ob sie federnd ausgebildet sind oder nicht.
1I
Wenn sich derartige Abweisvorrichtungen auch hauptsächlich bei Mähdreschern einsetzen lassen, so ist es dennoch möglich, diese insbesondere auch bei Schwadmähern, Mähschlagzettern, Mistetreuern oder anderen Streuern anzuwenden.
In der Zeichnung ist ein nachfolgend näher beschriebenes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
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figur &igr; einen rucRwatciyen oei.ej.&ugr;ii ciii
in fahrendem Zustand mit einer erfindungsgemäßen Abweisvorrichtung und einem Aggregat im Längsvertikalschnitt und in schematischer Darstellung,
Figur 2 die Abweisvorrichtung aus Figur 1 in vergrößerter Darstellung und in verschiedenen Stellungen,
Figur 3 ein Abweiselement der Abweisvorrichtung im Schnitt entlang der Linie 3-3 in Fig. 2 und in Blickrichtung der dazugehörigen Pfeile,
Figur 4 eine ähnliche Darstellung wie in Figur 1, jedoch bei stehender Maschine,
Figur 5 eine ähnliche Darstellung wie in Figur 1, jedoch bei anfahrender Maschine.
Von einer in Figur 1 gezeigten Maschine 10, die dort als Mähdrescher erkennbar 1st, sind ein Abgabegehäuse 12, ein innerhalb dessen angeordnetes Förderelement 14, in der Form von Schüttlern, ein Fahrgestell 16, eine Abweisvorrichtung 18 und ein Aggregat 20 in der Art eines Häckslers angegeben. In Innenbereich des Abgabegehäuses 12 angebrachte Pfeile 22 deuten den Materialfluß des von den Förderelementen 14 auf den Boden abgegebenen Guts 24 an. Ein großer Pfeil 26 gibt die Fahrtrichtung an, in der sich die Maschine 10 zum Ernten bewegt.
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Man erkennt in Figur 1 auch einen Freiraum 28, der vorne durch das Abgabeende der Förderelernente 14, rückwärtig durch die Vorderkante des Aggregats 20, seitlich oben durch das Abgabegehäuse 12 und seitlich unten durch die Abweisvorrichtung 18 begrenzt wird. Das von den Förderelementen 14 abgegebene Gut 24 wird durch diesen Freiraum 28 befördert und fällt auf den Boden.
Die Abweisvorrichtung 18 besteht hier aus einem vorderen und einem rückwärtigen Abweiselement 30, die sich vom unteren Randbereich des Abgabegehäuses 12 weg erstrecken. Es ist auch möglich, noch mehr oder weniger Abweiselemente 30 vorzusehen. Wie insbesondere aus Figur 3 hervorgeht, Sind die Abweiselemente 30 abgekröpft und weisen einen Oberen kurzen und einen unteren langen Schenkel 32 und 34 auf, wobei sich der untere Schenkel 34 in den Freiraum 28 hinein erstreckt. Der obere Schenkel 32 erstreckt sich an 6er Wand 36 des Abgabegehäuses 12 und im Bereich seiner Anlagefläche führt eine öffnung 38 durch den Schenkel 32 und eine öffnung 38' durch die Wand 36, die in sich eine Schraube 40 aufnehmen.
Die öffnung 38 weist einen quadratischen und die öffnung 38* einen runden Querschnitt auf.
Die Schraube 40 ist als Schloßschraube ausgebildet, deren flacher Kopf 42 dem Freiraum 28 zugelegen ist, um so wenig vie möglich Reibungswiderstand für das Gut 24 zu erzeugen, und deren Sicherungsvierkant in der öffnung 38 in dem Schenkel 32 gehalten wird. Zur Befestigung der Schraube wird vorzugsweise eine selbstsichernde Mutter 44 verwendet, zwischen die und die Wand 36 eine Scheibe 46 eingesetzt ist. Allerdings könnte auch eine gewöhnliche Mutter 44 verwendet werden, die auf andere Weise dauerhaft gegen Drehen gegenüber der Schraube 40 gesichert wird.
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Das Abw&ieel«rv5nt 3o wird zu seiner Montage an der &Tgr;-&eegr;&eegr;&bgr;&kgr;-seite der Wand 36 zur Anlage gebracht, und zwar so, daß der untere schenkel 34 zu dem Freiraum 28 hin zeigt und sich die Öffnungen 38, 38' decken. Dann wird die Schraube 40 vom Freiraum 28 aus durch die öffnung 38 in dem Schenkel 32 und die öffnung 38< in der Wand 36 geführt, die Scheibe 46 aufgesetzt und die Mutter 44 aufgedreht. Wird während des Anziehens der Kutter 44 das Abweiselement 30 gehalten, dann kann sich aufgrund des Sicherungsvierkants die Schraube 40 nicht drehen. Beim Anziehen der Mutter 44 ist darauf zu achten, daß das Abweiselement 30 zum einen einen festen Halt an der Wand 36 haben soll, zum anderen aber ohne größeren Kraftaufwand noch mit der Schraube 40 schwenken kann.
Aus Figur 2 geht klar hervor, daß und wie weit die Abweiselemente 30 um die Schrauben 40 schwenken können. Die Schwenkbewegung wird gemäß Figur 2 in der einen Richtung durch die Anlage an der Unterseite des Aggregats 20 und in der anderen Richtung durch die Anlage an dessen Oberseite begrenzt. Die Anlage an der Oberseite entspricht dabei einer Außerbetriebs- oder Wartungsstellung (&Idigr;&Igr;&Igr;), während die Anlage an der Unterseite einer Ausweichstellung (II) entspricht, wie sie aus einer Situation gemäß Figur 5 hervorgeht. Die dritte und in ausgezogenen Linien angegebene Stellung entspricht der Betriebsstellung (I).
Die Funktion der Abweisvorrichtung 18 im Zusammenwirken mit ausgeworfenem Gut 24 läßt sich wie folgt beschreiben.
Solange sich die Haschine 10 unter gewöhnlichen Erntebedingungen über den Boden bewegt, sammelt sich das Gut 24 EU einer in Figur 1 gezeigten Matte an und bleibt zv inem Schwad geformt auf dem Boden liegen.
Figur 4 stellt den Zustand dar wie er sich ergibt, wenn die Maschine 10 während der Arbeit angehalten werden muß.
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In diesem Falle wird noch Gut 24 von der Haschine 10 bearbeitet und in den Freiraum 28 abgegeben, wenn diese bereits zum Stillstand gekommen ist. Da die Haschine Iu aber steht, bleibt das Gut 24 unterhalb des Freirauras 28 auf dem Boden liegen, sammelt sich dort haufenweise an und baut sich bis in den Freiraum 28 hinein auf. Das Gut 24 preßt an die Abweiselemente 30 und wird von diesen gehalten.
Figur 5 veranschaulicht den Vorgang, wie er sich ergibt, wenn die Haschine 10 wieder weiterfährt. Das nun zu einem kompakten Haufen zusammengepreßte Gut 24 hält bei der Anfahrt der Haschine 10 die Abweiselemente 30 fest und schwenkt diese nach hinten bis zur Anlage an das Aggregat 20. Auf diese Weise wird die seitliche Begrenzung des Freiraums 28 unterhalb der Unterkante des Abgabegehäuses 12 aufgehoben und das Gut 24 kann ungehindert aus dem Abgabegehäuse 12 austreten; eine Verstopfung entsteht nicht.
Sobald die Ubermenge an Gut 24 beseitigt ist, schwenken die Abweiselemente 30 wieder in ihre in Figur 1 gezeigte Betriebsstellung (I) zurück.
Je nach den Gegebenheiten können zwischen den Abweiselementen 30 und dem Abgabegehäuse 12 nicht gezeigte Federn vorgesehen werden, die die Abweiselemente 30 in die in Figur 1 gezeigt« Betriebsstellung (I) zurückschwenken.
In einer anderen Ausftthrungsform der Erfindung können die Abweiselemente 30 auoh als Federstäbe ausgebildet sein oder die Verbindung mittels der Schraube 40 duroh eine Federgelenkverbindung ersetzt werden. Bei der Ausbildung als Federstab Können die öffnungen 38, 38*, die Sahraube 40, die Mutter 42 und die Saheibe 46 entfallen.
Der im Vorstehendem verwendete Begriff Abreißvorrichtung ID beinhaltet iowohl die Anordnung von Abweiselementen an einer Seite des Freiriiums 28 als auoh zu dessen beiden Seiten.
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Claims (6)

8467 GFR Schutzansprüche
1. Abweisvorrichtung (18) für eine fahrbare Haschine (10) mit einem Abgabegehäuse (12) für streufähiges Gut (24), wobei mindestens ein Abweiselement (30) ausgangsseltig des Abgabegehäuses (12) angeordnet 1st, dadurch gekennzeichnet, daß das Abweiselement (30) in der Fahrtrichtung beweglich angeordnet ist,
2. Abweisvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abweiselement (30) zu einem Freiraum (28) in dem Abgabegehäuse (12) hin abgekröpft ist.
3. Abweisvorrichtung nach Anspruch 2, die in Arbeitsfahrtrichtung der Haschine (10) gesehen vor einem Aggregat (20), insbesondere einem Häckselaggregat angeordnet '.st, dadurch gekennzeichnet, daß das Abweiselement (30) in einer Ausweichstellung (II) und/oder in einer Außerbetriebsstellung (III) an dem Aggregat (20) zur Anlage bringbar ist.
4. Abweisvorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abweieelement (30) mittels Federn in eine Betriebsstellung (I) gedrängt wird.
5. Abweievorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren Abweiselementen (30) jedes unabhängig von den oder dem verbleibenden verschwenkbar ist.
6. Abweisvorridtitung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abweiselement (30) als Federstab ausgebildet ist.
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DE8801208U 1988-02-02 1988-02-02 Pendelnder Strohabweiser Expired DE8801208U1 (de)

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DE8801208U DE8801208U1 (de) 1988-02-02 1988-02-02 Pendelnder Strohabweiser

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DE8801208U1 true DE8801208U1 (de) 1988-03-17

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DE8801208U Expired DE8801208U1 (de) 1988-02-02 1988-02-02 Pendelnder Strohabweiser

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1579755A1 (de) 2004-03-24 2005-09-28 Deere & Company Strohleitrechen
DE102006042970B4 (de) * 2006-09-13 2014-07-03 Deere & Company Mähdrescher mit einem dem Strohhäcksler zugeordneten Schutzbügel und einem Strohleitrechen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2836099B2 (de) * 1978-08-17 1981-02-19 Gebr. Claas Maschinenfabrik Gmbh, 4834 Harsewinkel Mähdrescher mit am Ende eines Strohausfallschachtes angeordnetem Häcksler
DE3528538C1 (de) * 1985-08-08 1991-08-29 Biso Bitter Gmbh & Co Kg, 4520 Melle Mähdrescher mit Anbauhäcksler

Patent Citations (2)

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