DE29511710U1 - Sammel- und Mischvorrichtung für Silage - Google Patents
Sammel- und Mischvorrichtung für SilageInfo
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- A01K5/00—Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
- A01K5/001—Fodder distributors with mixer or shredder
- A01K5/007—Fodder distributors with mixer or shredder with mixing or shredding area contained inside an endless chain or belt conveyor
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- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F25/00—Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
- A01F25/16—Arrangements in forage silos
- A01F25/20—Unloading arrangements
- A01F25/2027—Unloading arrangements for trench silos
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- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Description
• *
H.A.M. Schriiver B.V., Van Donqenstraat 34,
NL-81Q7 AG Broekland
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sammel- und Mischvorrichtung für Silage, die ein Fahrzeug aufweist, auf dem eine Mischkammer
und eine Schnitt- und Zuführeinrichtung angebracht sind, wobei die Mischkammer eine Rückwand hat, die sich quer zur
Fahrtrichtung des Fahrzeugs ausdehnt, die Rückwand eine Eintrittsöffnung
hat, die Schnitt- und Zuführeinrichtung an der Rückwand eine Schnittplatte hat, die vom Boden bis über einen
sich hinter dem Fahrzeug befindlichen Silagehaufen angehoben werden kann, in der Mischkammer Mischmittel angebracht sind,
die ein Paar endlose, sich parallel zur Fahrtrichtung erstrekkende Transportorgane mit dazwischen angeordneten Mitnehmerstangen
umfassen, die Eintrittsöffnung durch eine erste Schließplatte abschließbar ist, die sich in der Schließstellung in einer
geringen Entfernung von den Transportorganen und längstransportierten Mitnehmerstangen befindet, eine Wand der Mischkammer
eine Austrittsöffnung hat, die durch eine zweite Schließplatte
verschließbar ist, unter der Eintrittsöffnung eine Führungsplatte
angeordnet ist, die mit ihrem freien Ende gegen oder unter den Fuß des Silagehaufens schiebbar ist, wobei die Schnittplatte
geeignet ist, um den Silagehaufen während einer Absenkbewegung zu schneiden und vor und nach dem Schneiden die abgeschnittene
Silage über die Führungsplatte durch die Eintrittsöffnung in die Mischkammer zu schieben.
Eine Sammel- und Mischvorrichtung der oben genannten Art ist in der nicht-vorveröffentlichten niederländischen Patentanmeldung
NL 94 00 181 auf den Namen der Antragstellerin, eingereicht am
04. Februar 1994, beschrieben, wobei die Vorrichtung vor dem Prioritätstag der vorliegenden Anmeldung ausgestellt worden
ist. Die bekannte Sammel- und Mischvorrichtung umfaßt eine Kombination
aus aneinander befestigten, in einem gewissen Abstand voneinander quer zur Fahrtrichtung des Fahrzeugs angebrachten
Schnittplatten, von denen die Schnittplatte, die sich am nächsten zur Rückwand der Mischkammer befindet, sich weniger hoch
erstreckt. Die Schnittplatten sind an beiden Seiten durch Seitenteile miteinander verbunden, die Seitenschnittplatten haben.
Die weniger hohe vordere Schnittplatte wird Schubplatte und die höhere hintere Schnittplatte wird hintere Schnittplatte genannt.
Sowohl die Schubplatte wie die hintere Schnittplatte sind geeignet, um während des Absenkens der Schnittplattenkombination
den Silagehaufen zu schneiden.
Während des Absenkens und Schneidens kommt die abgeschnittene Silage am Raum zwischen der Schubplatte und der hinteren
Schnittplatte vorbei und fällt über die weniger hohe Schubplatte in die Richtung der Mischkammer, insbesondere auf die Führungsplatte,
die gegen oder unter den Fuß des Silagehaufens geschoben ist. Nach dem Schneiden wird die Schnittplattenkombination
in die Richtung der Zufuhröffnung versetzt, wodurch abgeschnittene
Silage über die Zufuhröffnung in die Mischkammer geschoben
wird. Wenn die Mischkammer auf diese Weise ausreichend gefüllt ist, wird die Schnittplattenkombination in eine Position
gebracht und gehalten, in der sie die Zufuhröffnung abschließt
und sich in einer kurzen Entfernung von den Transportorganen und den längstransportierten Mitnehmerstangen befindet,
so daß nur eine relativ geringe Menge der durch die Mitnehmerstangen mitgenommenen Silage entlang der Schubplatte schieben
kann, um dabei eine richtige Mischwirkung zu fördern und aufrechtzuerhalten und dem Steckenbleiben der bewegenden Teile der
Vorrichtung entgegenzuwirken.
Weil bei der bekannten Vorrichtung die vordere Schnittplatte (oder Schubplatte) zugleich als Schließplatte für die Zufuhröff-
nung dient, hat sie eine beschränkte Größe und kann in jedem Fall nicht bis in die Mischkammer gebracht werden, was die
Höchstmenge der in einem Mal zu schneidenden oder in die Mischkammer einzuführenden Silage einschränkt. Weil die am Fuß des
Silagehaufens auf die Führungsplatte gefallene Silage ansonsten das ausreichend weite Schneiden nach unten behindern könnte,
ist die vordere Schnittplatte an der Unterseite auch mit Schnittmitteln ausgerüstet. Der Transport des zuletzt geschnittenen
Silageteils in die Mischkammer, der sich noch zwischen der vorderen Schnittplatte und der hinteren Schnittplatte befindet,
mit der Schnittplattenkoinbination in einer niedrigen Position verursacht Probleme. Dieser Silageteil darf nicht zwischen
der Schnittplattenkombination steckenbleiben und darf nach Anheben der Schnittplattenkombination auch nicht auf dem Boden zurückbleiben,
wo er infolge der Ventilation verderben könnte.
Um dieses Problem zu beseitigen, wird bei der bekannten Vorrichtung
die Schnittplattenkombination mit dem darin aufgenommenen
letzten Silageteil so weit nach vorn versetzt und danach angehoben,
daß dieser letzte Silageteil ausreichend weit nach vorn auf den Boden fällt, und die Schnittplattenkombination wird
dann nach hinten, nach unten und wieder nach vorn versetzt, wobei bei der letzten Bewegung der auf den Boden gefallene letzte
Silageteil in die Mischkammer geschoben wird. Dies erfordert jedoch zahlreiche zeitraubende Bewegungen der Schnittplattenkombination.
Bin anderer Nachteil ist, daß die vordere Schnittplatte bei Bewegung des Fahrzeugs und/oder der Schnittplattenkombination
nach hinten die Sicht auf den Silagehaufen einschränkt, wodurch der Benutzer der Vorrichtung die gewünschte Stärke einer
zu schneidenden Silagescheibe nur schwer bestimmen kann, ein Umstand, der die Arbeit mit der Vorrichtung schwierig macht.
Die Erfindung beabsichtigt, die Unvollkommenheiten der bekannten Sammel- und Mischvorrichtung zu beseitigen.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die
• ·
erste Schließplatte und die Führungsplatte durch eine einzige Schließ- und Führungsplatte gebildet wird, die an der Rückwand
um eine sich quer zur Fahrtrichtung und horizontal erstreckende Achse zwischen einer ersten Stellung drehbar ist, in der sie
die Eintrittsöffnung abschließt, und einer zweiten Stellung, in
der sie mit dem freien Ende gegen oder unter den Fuß des Silagehaufens geschoben werden kann. Dadurch kann die Eintrittsöffnung
relativ groß sein, nämlich genau so groß wie die relativ frei zu wählende Größe der Führungsplatte, so daß die Zufuhr
größerer Mengen geschnittener Silage durch die Eintrittsöffnung
zugleich möglich ist. Weil eine Hilfsplatte gegenüber der hinteren Schnittplatte fehlt, kann die Stärke der zu schneidenden
Silagescheiben frei gewählt werden, wodurch einerseits die Positionierung des Fahrzeugs und der Schnittplatte einfacher und dadurch
schneller stattfinden kann und andererseits bequem der höheren Zufuhrkapazität pro Schneide-Zufuhrzyklus genügt werden
kann. Indem eine als Schließplatte für die Zufuhröffnung dienende Hilfsplatte gegenüber der hinteren Schnittplatte fehlt, ist
es ebenfalls möglich, daß die Schnittplatte abgeschnittene Silage weiter in die Mischkammer bis vorbei an den hinteren senkrechten
Teilen der Transportorgane führen kann, was den Erhalt eines gleichmäßigeren Füllungsgrades in der Mischkammer sowie
die Mischfunktion verbessert. Dadurch könnte die Mischkammer sogar
noch größere Abmessungen haben, als es mit der bekannten Vorrichtung möglich war, die selbst schon eine größere Mischkammer
hatte als die vorher bekannten Vorrichtungen mit sich quer zur Fahrtrichtung befindlichen Transportorganen.
Andere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung gehen aus der
folgenden Erläuterung unter Hinweis auf die Zeichnungen hervor. In den Zeichnungen zeigen:
Figur 1 die Seitenansicht einer Sammel- und Mischvorrichtung
nach der Erfindung mit ihrer Rückseite einem Silagehaufen gegenüber;
Figuren Ansichten wie in Figur 1 in verschiedenen 2 bis 5 Verarbeitungszuständen der Sammel- und Mischvorrichtung
gemäß Figur 1.
Die Saramel- und Mischvorrichtung nach der Erfindung, von der
Figur 1 eine Seitenansicht zeigt, umfaßt ein Fahrzeug 1, wobei die Bezugsnummer auf einen Teil des Gestells des Fahrzeugs 1
hinweist. An das Fahrzeug 1 sind Räder 2 gekuppelt und eine Deichsel 3 befestigt. Bin freies Ende der Deichsel 3 kann an
ein anderes, nicht gezeigtes Fahrzeug gekuppelt werden, um das Fahrzeug 1 in die durch den Pfeil 4 markierte normale Fahrtrichtung
oder in entgegengesetzte Richtung, also nach hinten, z. B. bis gegen einen Silagehaufen 5 zu fahren. Jedes Rad 2 ist an
dem freien Ende eines Arms 6 befestigt, der um eine sich quer zur Fahrtrichtung 4 erstreckende und waagerechte Achse 7 drehbar
ist. Eine Zylinder-Kolbeneinheit 8 ist zwischen einem Teil des Gestells des Fahrzeugs 1 und dem Arm 6, im besonderen zwischen
der Achse 7 und einer Achse des Rades 2, befestigt. Durch eine geeignete Beaufschlagung der Zylinder-Kolbeneinheit 8 ist
jedes Rad 2 senkrecht aus der in Figur 1 gezeigten niedrigen Stellung in die in den anderen Figuren gezeigten hohen Stellung
verfahrbar, bei dem das Fahrzeug 1 auf der Erde 9 mittels eines Fußes 10 an jeder Seite des Fahrzeugs und dahinter mittels des
Rades 2 und/oder einer nach unten geklappten Führungsplatte 30 abgestützt wird, die später erläutert wird. Je nach Beaufschlagung
der Zylinder-Kolbeneinheit 8 kann der Benutzer des Fahrzeugs 1 das Fahrzeug 1 über den Boden 9 fahren lassen, bequem
oder weniger bequem mit oder ohne Hilfe der Räder 2 über dem Boden 9 gleiten lassen oder mit ganz hochgezogenen Rädern 2
fest auf dem Boden 9 positionieren. Diese Möglichkeiten sind günstig für eine richtige Positionierung des Fahrzeugs 1 in Bezug
auf den Silagehaufen 5.
Die Sammel- und Mischvorrichtung weist eine auf dem Fahrzeug 1 angebrachte Mischkammer 12 mit einer Vorderwand, einer Rückwand
und zwei Seitenwänden auf, wobei in allen Figuren die Seiten-
wand 13 gezeigt wird. In der Mischkammer 12 ist entlang jeder Seitenwand 13 ein endloses Transportorgan 14 angeordnet, das
z. B. aus einer Kette besteht, die um passende Umlenkräder, z. B. die Zahnräder 16 und 17, geführt wird. Zwischen den endlosen
Transportorganen 14 sind Mitnehmerstangen 15 angebracht, die sich quer zu den Transportorganen 14 ausdehnen. Das Zahnrad
16, das sich an der Vorderseite des Fahrzeugs 1 befindet, wird mittels eines anderen endlosen Transportorgans 18 durch ein
Zahnrad 19 angetrieben, dessen Welle mit der Welle eines weiteren Zahnrades 20 gekuppelt ist, das über wieder ein weiteres
endloses Transportorgan 21 mit einem wieder anderen Zahnrad 22 gekuppelt ist, das mittels einer übertragungseinrichtung mit
einer Antriebswelle 23 gekuppelt ist, deren freies Ende an eine Antriebsvorrichtung des nicht gezeigten Zugfahrzeugs gekuppelt
werden kann. Während des Betriebs werden die endlosen Transportorgane 14 synchron in die Richtung des Pfeils 25 versetzt (siehe
Figur 5 und die Erläuterung dazu).
Die Rückwand der Mischkammer 12 hat eine Eintrittsöffnung, die
in der Figur 1 durch die Führungsplatte 30 abgeschlossen wird, die an einem Ende an der Unterseite der Rückwand um eine sich
quer zur Fahrtrichtung 4 erstreckende und waagerechte Achse 31 drehbar ist und deren gegenüberliegendes freies Ende 32 mit
einer Verschleißplatte 33 versehen ist. An der Führungsplatte 30 ist in der Nähe der Achse 31 ein Arm 34 befestigt, von dem
ein freies Ende mit einem Ende einer weiteren Zylinder-Kolbeneinheit 35 gekuppelt ist, von der das andere Ende an dem Gestell
des Fahrzeugs 1 angebracht ist. Durch eine geeignete Beaufschlagung der Zylinder-Kolbeneinheit 35 kann die Führungsplatte
30 aus einer in den Figuren 1 und 5 gezeigten ersten, die Einfüllöffnung abschließenden Position in eine in den Figuren
2 bis 4 gezeigte zweite, ausgeklappte Position und zurück verschwenkt werden.
über der Mischkammer 12 ist parallel zur Fahrtrichtung ein Teleskoparm
40 angebracht. Der Teleskoparm 40 ist um eine Achse 41
drehbar, die quer zur Fahrtrichtung 4 und waagerecht verläuft. In einer Entfernung zu der Achse 41, mehr in Fahrtrichtung 4
gelegen, ist an dem Teleskoparm 40 das eine Ende einer Zylinder-Kolbeneinheit 42 angebracht, von der in den Figuren nur ein
Teil {der Zylinder oder der Kolben) gezeigt ist. An einem Ende eines ausschiebbaren Armes 43 des Teleskoparms 40 ist eine sich
von jedem Ende nach unten erstreckende hintere Schnittplatte 50 befestigt. Am unteren Ende der Schnittplatte 50 ist an wenigstens
einer Seite eine Seitenschnittplatte 51 angebracht. Die Unterseiten der Schnittplatte 50 und der Seitenschnittplatte 51
sind gezahnt und können darin versenkte hin- und hergehende Schneidemittel haben, die an sich bekannt sind.
Die Vorderwand der Mischkammer 12 hat eine Austrittsöffnung,
die mittels einer Schließplatte 61 verschließbar ist. Die Schließplatte 61 kann um eine waagerechte Achse in der Nähe des
Zahnrades 16 Scharnieren und aus der in Figur 1 gezeigten Position in Fahrtrichtung 4 schwenken. Die Verriegelung der Schließplatte
61 in geschlossener Position und das Verschwenken der Schließplatte 61 finden mittels Bedienungs- und Verriegelungsmittel
62 statt. Bei geöffneter Austrittsöffnung kann die sich in der Mischkammer 12 befindliche Silage, die durch die Mitnehmerstangen
15 mitgenommen wird, nach außen abgeführt und auf ein Transportband 64 geschüttet werden. Das Transportband 64
ist um sich parallel zu der Fahrtrichtung 4 befindliche Achsen an den Seiten des Fahrzeugs 1 angebracht. Eventuell ist das
Transportband 64 in zwei Transportbänder mit gleichen Längen aufgeteilt, die in entgegengesetzter Richtung angetrieben werden.
Auf dem Transportband 64 abgelegte Silage wird an der Fahrzeugseite auf dem Boden 9 abgelegt.
Durch eine geeignete Beaufschlagung der Zylinder-Kolbeneinheiten
8, 35, 42 und des Teleskoparms 40 kann die Sammel-Mischvorrichtung
in Übereinstimmung mit der Erfindung aus der in Figur 1 gezeigten Stellung in die in Figur 2 gezeigten Stellung gebracht
werden, wobei die Führungsplatte 30 nach unten bis auf
den Boden 9 verschwenkt wird und die Unterseiten der Schnittplatte
50 und der Seitenschnittplatte 51 über das Niveau des Silagehaufens 5 gebracht werden. Durch eine geeignete Ansteuerung
der Zylinder-Kolbeneinheit 8 kann die Sammel-Mischvorrichtung weiter nach hinten gefahren bzw. geschoben werden, wobei
die Verschleißplatte 33 über dem Boden 9 unter den Fuß 44 des Silagehaufens 5 geschoben wird.
Nachdem die Vorrichtung aus der in Figur 2 gezeigten Position ausreichend weit nach hinten gefahren und/oder der ausschiebbare
Arm 43 ausreichend weit ausgeschoben ist, wird der Teleskoparm 40 nach unten verschwenkt und werden die Schnittmittel in
den Schnittplatte 50 und der Seitenschnittplatte 51, falls vorhanden, aktiviert, so daß sie eine Scheibe Silage des Haufens
abschneiden, wobei die abgeschnittene Silage auf die Führungsplatte
30 und teilweise bereits durch die Eintrittsöffnung in die Mischkammer 12 fällt. Die Bewegung der Schnittplatte 50
nach unten und das Schneiden mit dieser Schnittplatte 50 geht weiter, bis die Unterseite der Schnittplatte 50 fast den Boden
9 berührt (Figur 3). Danach wird der ausfahrbare Arm 43 des Teleskoparms 40 zurückgezogen, wodurch die auf der Führungsplatte
30 vorhandene Silage über die Eintrittsöffnung in die Mischkammer
12 geschoben wird. Dabei stehen die Transportorgane 14 still, und vorher wird dafür gesorgt, daß die Mitnehmerstangen
15 sich in einer Position befinden, in der sie das Einschieben der Silage möglichst wenig behindern. Bei geeigneten Abmessungen
der Eintrittsöffnung, des Abstands zwischen den Transportorganen
14 und des Abstands zwischen jedem Paar aufeinanderfolgender
Mitnehmerstangen 15 kann die Seitenschnittplatte 51 (oder die Seitenschnittplatten 51) und ein großes Unterteil der
hinteren Schnittplatte 50 bis zwischen und sogar vorbei an den Mitnehmerstangen 15 und den Transportorganen 14 gebracht werden,
wodurch die Silage relativ weit in die Mischkammer 12 geschoben werden kann. Dadurch kann relativ viel Silage auf einmal
weit in die Mischkammer 12 geschoben werden, was für eine gute Füllung der Mischkammer 12 sorgt und eine spätere Mischwir-
kung günstig ist.
Die unter Hinweis auf die Figuren 2 bis 4 erläuterten Schritte können einige Male wiederholt werden, wobei es nicht erforderlich
ist, daß das Fahrzeug für jede abzuschneidende Scheibe weiter nach hinten versetzt wird, falls der Arm 43 ausreichend
weit ausgeschoben und in der Hauptsache parallel zur Führungsplatte 30 zurückgezogen werden kann.
Nachdem die Mischkammer 12 ausreichend gefüllt ist, wird die
Führungsplatte 30, in der Hauptsache parallel zu einer Ebene durch die Mitnehmerstangen 15 an den hinteren senkrechten Teil
der Transportorgane 14 und bis auf eine geringe Entfernung zu dieser Fläche gedreht, und zwar derart, daß sie dabei die Eintrittsöffnung
in der Rückwand der Mischkammer 12 abschließt. Danach wird der Teleskoparm 40 ausreichend weit nach unten gedreht,
und der ausschiebbare Arm 43 wird zurückgezogen, so daß die in Figur 5 gezeigte Situation erhalten wird.
Danach kann das Fahrzeug zu einem anderen Silagehaufen, der aus
einem anderen Material besteht, gefahren werden, um Material aus diesem anderen Haufen hinzuzufügen. Desweiteren können
Mischstoffe in der Mischkammer 12 abgelegt werden. Nachdem alle gewünschten Materialien und Stoffe in die Mischkammer 12 gebracht
worden sind, werden die Transportorgane 14 mit den Mitnehmerstangen 15 in die Richtung des Pfeils 25 angetrieben, wodurch
das Material innerhalb der Mischkammer 12 gelöst und gemischt wird. Nachdem dies in ausreichendem Maße geschehen ist,
kann die Schließplatte 61 der Austrittsöffnung in der Vorderwand
der Mischkammer 12 geöffnet werden, wodurch die Mitnehmerstangen 15 Material aus der Mischkammer 12 auf das Transportband
64 ablegen. Bei Antrieb des Transportbands 64 wird das darauf vorhandene Material an der Seite des Fahrzeugs auf dem
Boden 9 abgelegt.
Um die Anhäufung von Silage und Festlaufen der Mischvorrichtung
1*0
zu bekämpfen, kann in der Mischkammer ein Abstreifelement 70
über den Transportorganen 14 und den Mitnehmerstangen 15 angebracht
sein. Die Führungsplatte 30 hat bei der Vorrichtung nach der Erfindung also eine doppelte Funktion, nämlich das Abschließen
er Eintrittsöffnung in der Rückwand der Mischkammer 12 und
die Führung von durch die hintere Schnittplatte 50 aufgeschobener Silage bis in die Mischkammer 12. Im Gegensatz zu den bekannten
Vorrichtungen kann die Zufuhröffnung relativ groß sein.
Es stellt sich heraus, daß mit der Vorrichtung nach der Erfindung sehr bequem und schnell gearbeitet werden kann, wodurch
eine große Zeit- und Kosteneinsparung erhalten wird.
Es wird angemerkt, daß innerhalb des Rahmens der Erfindung verschiedene
Änderungen der Vorrichtung mit Verwirklichung der doppelten Funktion der Führungsplatte 30 möglich sind. Es ist
z. B. nicht erforderlich, daß das Fahrzeug senkrecht versetzt werden kann (eventuell durch das Einziehen der Räder). Es ist
für die Erfindung auch nicht erforderlich, daß die Schneidevorrichtung
einen Teleskoparm hat. Die Lage und die Wirkung der Ausfuhröffnung und der Dosiermittel (Transportband 64) können
auch anders gewählt werden.
Claims (3)
1. Sammel- und Mischvorrichtung für Silage, die ein Fahrzeug (1) aufweist, auf dem eine Mischkammer (12) und eine
Schnitt- und Zuführeinrichtung {40 bis 51) angeordnet sind, wobei die Mischkammer (12) eine Rückwand hat, die sich quer
zu einer Fahrtrichtung (4) des Fahrzeugs (1) erstreckt, die Rückwand eine Eintrittsöffnung aufweist, die Schnitt- und Zuführeinrichtung
(40 bis 51) an der Rückwand eine Schnittplatte (50) hat, die vom Boden (9) bis über einen sich hinter
dem Fahrzeug befindlichen Silagehaufen (5) anhebbar ist, in der Mischkammer (12) Mischmittel (14 bis 17) angebracht
sind, die ein Paar endlose, sich parallel zur Fahrtrichtung ausdehnende Transportorgane (14) mit dazwischen angeordneten
Mitnehmerstangen (15) umfassen, die Eintrittsöffnung durch
eine erste Schließplatte abschließbar ist, die sich in der Schließstellung in kurzer Entfernung von den Transportorganen
(14) und längstransportierten Mitnehmerstangen (15) befindet, eine Wand der Mischkammer eine Austrittsöffnung hat,
die durch eine zweite Schließplatte (61) verschließbar ist, unter der Eintrittsöffnung eine Führungsplatte (30) angeordnet
ist, die mit ihrem freien Ende gegen oder unter den Fuß (44) eines Silagehaufens (5) schiebbar ist, wobei die
Schnittplatte (50) geeignet ist, um den Silagehaufen (5) während einer Absenkbewegung zu schneiden und um vor und nach
dem Schneiden die abgeschnittene Silage über die Führungsplatte (30) durch die Eintrittsöffnung in die Mischkammer
(12) zu schieben,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schließplatte und die
dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schließplatte und die
Führungsplatte durch eine einzige Schließ- und Führungsplatte (30) gebildet werden, die an der Rückwand um ein sich
quer zur Fahrtrichtung (4) und waagerecht erstreckende Achse (31) zwischen einer ersten Stellung drehbar ist, in der sie
die Bintrittsöffnung abschließt, und einer zweiten Stellung,
in der sie mit dem freien Ende gegen oder unter den Fuß (44) des Silagehaufens (5) geschoben werden kann.
2. Sammel- und Mischvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung eine Höhe
hat, die in der Hauptsache gleich dem Abstand zwischen übereinander angebrachten Umlenkrädern für die Transportorgane
(14) gegenüber der Rückwand der Mischkammer (12) ist, und
daß die Schließ- und Führungsplatte (30) eine damit korrespondierende Abmessung hat.
3. Sammel- und Mischvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen der Bintrittsöffnung, der Abstand zwischen den Transportorganen (14) und der
Abstand zwischen jedem Paar aufeinanderfolgender Mitnehmerstangen
(15) derart sind, daß in einer passenden Position der Stangen (15) die Schnittplatte (50) zumindest teilweise
über die Zuführöffnung zwischen die Stangen (15) und die
Transportorgane (14) gebracht werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL9401220A NL9401220A (nl) | 1994-07-26 | 1994-07-26 | Verzamel- en menginrichting voor silage. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29511710U1 true DE29511710U1 (de) | 1995-09-07 |
Family
ID=19864466
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29511710U Expired - Lifetime DE29511710U1 (de) | 1994-07-26 | 1995-07-25 | Sammel- und Mischvorrichtung für Silage |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29511710U1 (de) |
| NL (1) | NL9401220A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1002046C2 (nl) * | 1996-01-09 | 1998-02-20 | Liet Specials Engineering B V | Inrichting voor het mengen van veevoer. |
| NL1004995C2 (nl) * | 1997-01-14 | 1998-07-15 | Trioliet Mullos | Inrichting en werkwijze voor het mengen van veevoer. |
| FR2773433A1 (fr) * | 1998-01-12 | 1999-07-16 | Soc D Construction Mecanique D | Engin de desilage et/ou de paillage |
-
1994
- 1994-07-26 NL NL9401220A patent/NL9401220A/nl not_active Application Discontinuation
-
1995
- 1995-07-25 DE DE29511710U patent/DE29511710U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1002046C2 (nl) * | 1996-01-09 | 1998-02-20 | Liet Specials Engineering B V | Inrichting voor het mengen van veevoer. |
| NL1004995C2 (nl) * | 1997-01-14 | 1998-07-15 | Trioliet Mullos | Inrichting en werkwijze voor het mengen van veevoer. |
| FR2773433A1 (fr) * | 1998-01-12 | 1999-07-16 | Soc D Construction Mecanique D | Engin de desilage et/ou de paillage |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL9401220A (nl) | 1996-03-01 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19951019 |
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| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: TRIOLIET MULLOS B.V., NL Free format text: FORMER OWNER: H.A.M. SCHRIJVER B.V., DE BROEKLAND, NL Effective date: 19971006 |
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| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
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