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Schaltwerk, insbesondere für Endlagenschalter Es ist bereits ein Räder,getriebie
zur Ausführung beliebige- Schaltbewegungen bekannt, bei dem zwischen dem Ingangsjetzen
des Getriebes und dem Eintreten der Schaltbewegung eine gewisse Zeitspanne liegt.
Brei diesem bekannten Getriebe werden, zwei adler mehrere ;gleichartige und gleicha.dhsig
angeordnete Steuerscheibien mit verschiedenen Winkelgeschwindigkeiten ,gedreht,
die jedoch nur sehr wenig voneinander abweichen. Jede Steuerscheibe hat einen Schlitz
für ein gemein sames, unter Federwirkung stehendes Schaltorgan, das selbsttätig
gleichzeitig in diese Schlitze einfällt, wenn sie Beine übereinstimmende Lage haben.
Dann wird das Schaltorgan durch die Steuerscheibe nm einen gewissen Winkel gedreht,
führt dadurch die beabsichtigte Schalturig aus !und wird aus :den Schlitzen wieder
hierausgehoben, so daß die weitere Drehurig der Steuerscheiben nicht verhindert
wird. N:achteil@g bei dieser Einrichtung ist, daß das Schaltorgan bei höheren Geschwindigkeiten
nicht im: die Schlitze einfällt, s@oindern einfach über si-ei hinweggleitet, so
daß ein sicheres Schalten nicht gewährleistet ist.
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Es ist ferner eine Vorrichtung zum periodischem Schalten vorn Ma,schinen@beilein
bekannt, bei .der .der Schalthebel einie;s Malteserkreuzes axial verschiebbar lauf
einer fortlaufend anlgetriebienien Welle sitzt und durch eine fortlaufend angetriebene
Steuertrommel zeitweise ;aus dem Bereich des Maltes,erkreuzes ;gebracht wird, wobei
eine volle Scheibe mit einem der kreisbogenförmigen, R@andlausschnitte des Malteser,
g@etriebes in Eingriff gelangt und dadurch den Masichinenteil verriegelt. Es besteht
hierbei der Nachteil, daß sich die Eingriffstellungen zwischen Schaltlied und Ausgangsglied
in Abhängig-#c
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keit vom Eingangsglied uitverändert wiederholen,
s,o
daß es nicht möglich ist, den Bereich zwischen; zwei Schaltvomgängen nach Wahl festzusetzen.
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Es ist ferner ein Einzahngetriebie, bei :dem !der Schalteingriff durch
ein Zahnräderpaar von, geringer Zähnezahlabweiahung :derart gesteuert wird, daß
-der Sehaltzahn erst nach :einer Anzahl vom Umdrehungen leine Schaltung ausführt,
bekanntgeworden, bei dem der Schaltzahn um :eine zur Achse seines treibenden Radres
senkrecht schneidende Achse dann in die Eingriffslage geschwenkt wird, wenn er von
einem Anschlä;g :des mit dem Rad kämmenden Rades getroffen wird. Diese Einrichtung
beansprucht ,aber wegen der senkrecht zueinander erfolgenden, Anordnung von Schaltglied
und treibendem Teil verhältnismäßig viel Platz und ist auße`ndiem nicht in jedeir
Lage brauchbar.
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Es ist ferner ein mechanisches Schaltwerk, insbesondere für End@a,genls:chalter
mit einem am treibenden Teil gelagerten Schaltglied biekanntgewerden; dessen Verstellung
zwischen Ruhe- und Arbieitsstellung von :der Lageränderung rebgeleitet ist, die
ein Verstellglied relativ zum treibenden Teil dadurch erfährt, -da,ß es gegen diesen
in seiner Winkelgeschwindigkeit über- oder untersetzt ist. Hierbei sind der treibende
Teil und das Verstellglied gleichachsig angeordnet, und das letztere'enthäl.t eine
schräge Fläche zur kraftschlüssigen Einstellung des Schaltgliedes. Durch Heben und
Senken eines mit dem Schaltglied verbundleneld Verriegellungsgliedes wird ein zwischen
Antrieb -und Schaltglied angeordnieteis Maltesergetriebe, dessen Schaltzapfen am
Schaltglied sitzt, abwechselnd gesperrt rund freigegeben. Das Schaltglied trägt
zu diesem Zweckeinen Zylinderbogen, welch letzterer in der Ruhestellung des Schaltgliedes
die Lücke des zum Maltesergetriehe gehörenden VerrIegelungszyli;nders gerade; ausfüllt.
Während das Freigeben der Lücke durch das Schaltglied erfolgt, erfolgt die Zurückbewegung
des Zylinderbiogens in die Sperrstellung durch Federwirkung. Bei einem :derartigen
Schaltwerk sind insofern Betriebs, störungen möglich, a,ls hierbei du Federbruch
auftreten kann.
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Zurr Begrenzung einer Zahl vo)n Umdrehungen, iusbesopdene für von
Hand bewegte Wellen, ist ferner eine Einrichtung bekannt, bei der zwei mit von i:
i verschiedenem Übersetzungsverhältnis: im Eingriff stehende Zahnräder Anschläge
aufweisen, die eine Anzahl von Zähnen abidecken. Hierbei sind beide Anschläge in
Bewegung; sie trefflen aber erst nach einer :der Zämezahl :der Zehnträder entsprechenden
Drehzahl der Wellen und bilden dann eine Sperre, die ein Weiterdrehen :der Wellen
verhindert.
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Die Erfindung bezieht sich ,auf ein mechanisches Schaltwerk, das erst
nach einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen des Eingangsgliedes :einen Schaltvorgang
rauslösen soll und daher insbesondere als Endlagenschaller Verwendung finden kann.
Ein solches SchaRwerk kann ferner zum Aufbau von, Nullhontaktwerken bei Nachlaufsteuerungen
Verwendung fiaden. Weiterhin kaue .es für Schalteinrichtungen bei Weg'lem@esserny
Registriervorrichtungen, Meßgeräten; Zählern, Arbeitsmaschinen usw. Anwendung finden.
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Die neue Lösung biestehtdarin, da:ß ein Schaltelement reines vom Einigungsglied
angetriebenen Schaltgliedes durch ein Umlaufräadergetriebe längs einer Zykloide
mit einer einzigen, schrittweise umwandernden Zykloidenschleife geführt ist und
in die Bahn der umwandernden Zykloidenschleife ein vorzugsweise als Momentschalter
ausgebildeter, vom Schaltelemient wähnend eher Sdhleifenbildung im Sinn einer Hi=dherbiewi#gung
betätigter Schieber hineinragt. Nach einer bestimmten. Anzahl vom, Umdrehungen schlägt
hierbei das Scbaltelernlent gegen den Schieber rund bewirkt dessen geradlinige Verschiebung,
die ihrerseits =n Ein-,oider Ausschalten eines elektrischen Schalters dient.
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Das neue Schaltwerk zeichnet sich durch eine stabile rund wegen der
geringen Aalzahl von Getriebeteilenauch cnfiache Bauweise saus, bei :der außerdem
Tals Getriebeteile ausschließlich verh,ältnismä;ßig bequem mit großer herzustellende
Zahnräder Verwendung finden können,. Es gewährleistet ferner runter a.Illen Umständen
eineinwandfreies Schalten.
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In der Zeicbneg sind eixüge Ausführungsbeispiele -der Erfindung dargestellt.
Es zeigt Fig. i ein S:Chaltwerk mit außen abrollendem Schaltglied,
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Fig. a eine Seitenaatrsicht der Fig. i, teilweise im Schnitt,
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Fig. 3 ein Schaltwerk mit , inneng abrollendem Schaltglied,
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FIg. q. eine Seitenansicht der Fig. 3, teilweise im Sehniltt,
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Fig. 5 ein Schaltwerk mit Kegelrädern in Seiten,-ansicbt,
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Fig. 6 idaas Schaltwerk nach Fig. 5 in Draufsicht, Fi;g.7 eine vom
Schaltglied :des Schaltwerkes mach Fjg. 5 und 6 beschriebene Zykloide im ab-,gewickelten
Zustand rund
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Fig. 8 eine Steuerjung mit Verwendung vorn E.n;dlagenscnaltern.
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Eine als Eingangsglied .dienende Welle i ist mit Hilfe einels Lagers
a, auf dessen feststehendernTeil ein Zahnrlaad 3 befestigt ist; in seiner Wand q.eines
Gehäjuses gelagert. Mit der Welle i ist eine Scheibe 5 fest verbanden. Die Scheibe
5 trägt ihrerseits ein Lager 6 für leine Wellte 7, auf der ein finit dem Zahnma;d
3 kämmendes Zahnrad 8 rund ein Schaltglied 9 befestigt sind, wobei das Schaltglied
als eigentliches Schaltelement leinen Nocken. io aufweist. Der Nocken io wirkt über
eine, SCflileber i i, der in einer weiteweln Wand 1z .dies Gehäuses ge-i führt ist,
aaui das eigentliche Schaltorgan 13 reines vorzugsweise ,als Momentschalter ausgebildeten
Schalters i q. ein. Ein Momentschalter ist einem gewöhnlichem, Schalter insofern,
überlegen, als ersteren- nach Übewschreiteneiner Kippstellung durch eine Felder
jeweils schnell in seine andere Endstellung bewegt wird.
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Bei einer D,nehung :der Eingangswelle i in der durch den, in der Fig.
a @eingezeichnefien Pfeil angedeeubeten Richtung rollt das Zahnrad 8 :entsprechend
dem
in dien Fig. i Pfeil im Uhrzeigersinn ,auf dem Zahnrad 3 ab. Läßt man auf einem
feststehenden Zahnrad ein zweites Zahnrad abrollen, so beschreibt ein auf dem Teilkreis
dieses zweiten Za@hanades liegender Punkt bekanntlich eine Epizyklioide. Blei Zahnrädern
mit gleicher Zähnezahl durchläuft ider ,gewählte Punkt dabei immer dieselbe Bahn:,
während bei unters.chiedliCher Zähnezahl, wenn dieser Unterschied .dabei einen Zahn
beträgt, :die Bahn dieses Punktes mach jeder Umdrehung um einen Schritt, ,also um
eine. Zahnteilung weiter rückt.
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Bei dem in den Fig. i und a ge:zeigteni Ausführungsbeispiel möge das
Zahnriad 3 leine Zähnezahl von q.1 ;und das Zahnrad 8 eine Zähnezahl von 40 aufweisen.
Die Zähnezahl des Zahnrades. 3 könnte jedoch aiuch geringer sein: als die des Zahnraides
8, ehensv@ könnte der Unterschied in der Zähnezahl der beiden Zahnräder größer als
i sein. In der Fig. i ist neun die Bahn eines Punktes gezeichnet, der nicht auf
idem Teilkreis des Zahnrades 8 liegt, sondern ietwas außerhalb hiervon. Es entsteht
nunmiehr bei einem Abrollen dies Zahnrad:es 8 ,auf idem Zahnrad 3 ' statt der gemeinie(n
Epizykloide mit Spitze eine verlängerte Epizykloide 15 mit einer Schleife 16. Aus
der Fig. i ist ersichtlich, daß bei jeder vollem Umdrehung der Welle i diese Schleife
um einen Schritt enitgegeU dem Uhrzeigersinn zurück rückt, so, daß erst bei einem
vollen Umlaiuf idieser Schleife, ,d. h. bei einer Vielzahl von Umdrehungen der Welle
i, wieder eine Berührung zwischien dem Noicken io und dem Schieber i i stattfinden
kann. Damit der Nolcken i o bei der ersten Umdrehung nasch seiner in de Fig. i gezeichneten
Stellung an dem Sichieber i i, ohne ihn zu berühren, vorbeigehen kar=, trägt der
Sdhieher i i ,an seinem, Ende noch entsprechend geformte Ausnehmungen 17. Da; die
Schleife 16 bei jeder Umdrehiung der Welle i um einen Schritt weiterentgegengesetzt
dem Uhrzeigersinn, wandiemt, findet auch bei idem weiteren Diurchlaufon der Schleife
16 durch Iden Nocken io keine Berührung mit dem S:dhiebe"r i i statt. Nur bieim
Diurchlaufen einer ieinzigen, ganz bestimmten Schleife 16 schlägt der Noicken io
auf .das eine Ende des Schiebers i i auf iund bewirkt dadurch dessen Verschiebung.
Der S.dhleifeniteil 16 der Epizykloide 15 wird also zur Erzeugung einer geriadlinigen
Schaltbewegung benutzt, wobei der hierbei . auftretende Sito,.ß zum Mittelpiunkt,des
Systems gerichtet ist.
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Bei ider bisher beschriebenen Einsrichtung konnte eine Rückstellung
des Schiehers i i idurch das Schaltglied 9 und Nocken io ferst nach ieiner Auswanderung
ider Schleife 16 um ietwa i8o° :erfolgen; denn erst dann konnte wieder ein Auftreffen
des Nockens io awf dem Schieber i i, Ülesmal aber an seinem ientgegengesetzten Ende,
erfolgen. Ist also bei aderersten Sdhaltb,ewegung der Schalter 14 durch :den Schieber
i i z. B. ausgeschaltet worden, so würde er bei der zweiten Sdhaltbiewegung des
Schiebers i i wiedereingeschaltet werden. Diese Schaltbewegungen würden jeweils
biet einer Aufswan,derung der Schleife 16 um etwa i8o° erfolgten und ein ;abwedhsielnidies
Ein- und Ausschalten des. Schialters: 14 zur Folge haben. Ein derartiges Schaltwerk
eignet sich insbesondere zum Ein- und Aus,-sdhalten vom, ;Maschinen: und Maschinenteilen.
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Soll nun Idas erfindungsgemäße Sdhaltweirk als Endlagensdhalter Verwendung
finden, so ist das abwedh:selnde Ein- und Ausschalten iunerwünscht, weil das Schaltglied
9 dabei übler dien halben Schaltbereich von Hiand aus gedreht werden müßte. Zur
sdhuelleren Rücksitellung des. Schiebers i i kann daher ein zweites Schaltglied
18 mit @einiem Nocken 19 vorgesehen werden. Das Schaltglied 18 ist dabei :auf einer
Welle ao befestigt, die ihrerseits in einem mit dar Scheibe 5 befestigten Lager
z 1 gelagert ist. Auf der Welle 2o ist ferner noch ieW Zahnrad 2z befestigt, das
die gleiche Z,ähniezahl aufweist wie Idas. Zahnraid 8 und @ebenfalls mit dem Zahninad
3 kämmt. Dias Schaltglied 18 ist gegen.-über idem Schaltglied 9 nm :annähernd i
8o° versetzt. Auch von dem Nocken i9 dies Schaltgliedes 18 wird eine verlängerte
Epizykloide beschrieiben; während des Diurchlaufens deiner ;ganz bestimmten Schleife
schlägt ider Nocken i9 lauf das zweite Ende ides: Schiehers i i auf und bewirkt
dessienA Rückstellung. Damit edier Noicken i 9 bei jeder weiterem Umdrehung ider
Welle i ian dem Sehlieber i i vorbeigehen kam, ist lietztexer "an seinem zweiten
Ende mit weiteren, Aussparungen 23 versehen, die den. Ausspiarungen
17 entsprechen.
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In der Fig. i ist ein Schaltzustand dargestellt, bei dem de)r Sidhiieber
i durch den Noidken 19 gerade nach loben geschoben worden ist wind dadurch eine
Einsschaltung :des Schalters 14 bewirkt hat. Es kann jetzt also, idie Eingangswelle
i die durch die Zähnezahl der beiden, Zahnräder 8 und 3 bedingte Anzahl von Umdrehungen
ausführen, bis der Ansidhla;g io auf Iden; Schieber i i iauftrifft und ihn nach
unten verschiebt. Hierdurch würde ,also beim Erreichen der Endlage lein Ausschalten
des Schalters: 14 erfolgen. ihm Hand der Fig. i ist ersichtlich, idaß in der einten
Drehrichtung ider Welle i der Schalter 14 ferst nach einer ;großen Anzahl von Umdrehungen
betätigt wird, während dies biet einer Umkehrung ider Drehrichtung biereins, nach
wenigen Winkelgraden einer Umdrehung der Welle i ierfolgt. Diese Arbeitsweise ist
biet Eni& lagenschaltern besonders wichtig, weil hierdurch sofort wieder z.
B. idie Steuerung eines nur innerhalb eines beschränkten Drehbereiches einstellbaren
Gegenstandes ierfolgein kann. Beim Arbeiten mit zwei Schaltjgliedern ruß dafür gesorgt
werden, da,ß das im Schaltauigenblick inaktive Schaltglied die Sdhal:tbewegumg nicht
hindert. Damit keime falsche Schaltung zustande kommt, arbeiten die Schaltglieder
9 und 18, wie aus der Fig. z unschwer zu erkennen. ist, in, verschiedenen Ebenen.
Bei eiirrem Arbeiten in gleichen Ebenen, würde der Arbeitsbereich lauf -die Hälfte
eingeschränkt werden. -
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Bei idem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel des Schaltweirkes liegt
dem Schaltglied eine Bewegung auf eiirrer Epizykloide zugrunde. Die Bewegung des
Schaltgliedes kann; jedoich auch auf einer Hyp:ozykloid!e ierfolgen. Rollt iein
Kreis bzw.
ein Zahnrad in einem anderen: Kreis bzw. Zahnrad ab,
so entsteht bekanntlich durch einen auf dem: Teilkreis des rollenden Kreises liegenden
Prunkt eine Hyp,ozyklaide. Bei halber Größe :des Rollkreises gegenüber .dem Festkreis
ist @die Bahn; dieses Punktes sein Durchmesser des Festkreises, und zwar immer derselbe.
Ist der Rollkreis indessen kleim@err joider ;größer, so, wandert ;auch hierbei :die
Bahn des, betrachteten Pünktes Schritt um; Schritt weiter. Beträgt dabei der Durchmesser
des. Rollkreises beinahe ;die Hälfte des Festkreises, so wird die Hypio@zylclo,ide
annähernd zu seiner Genaden.
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Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 und 4 ist eine als Einigungsglied
dienende Welle 24 mit Hilfe eines Lagers 25 in eiher Wund 26eines Gehäuses gela;gert,
dessen, andere Wände mit 27 und 28 bezeichnet sind. Auf der Welle 24 ist eine Scheibe
29 befestigt, im: der mit Hilfe: eines Lagers 30 eine; Welle 3 z gelagert
ist, die ein Zahnrad 32 vb,d ein Schaltglied 33 trägt. Dias Slchaltglied 33 isst
hierbei als Nockenscheibie ausgebildet (und trägt als eigentliches Schalteleznenteinen
Stift 34; es kam, aber auch nur aus einem Noehen bestehen, der dann die Schaltfunktion
üb:ernimunt. Die Wand 27 bildet entweder selbst ein Zahnrand 35 mit Innen1 verzahnung
soder trägt ein siolches. An ,der Innenverzahnung des Zahnrades 3 5 rollt @dann
das Zahnrad 32 nah.
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Bei einer Bewegung der Eingangswellen firn Uhrzeigersinn (entsprechend
(dem in der Fig. 4 ein:-gezeichneten Pfeil ,rollt das ZahWad 32 in :dem in, der
Fig. 3 eingezchneten Sinn' an der Innenverzahnung des Zahnrades 3 5 ab. Hierbei
beschreibt der Stift 34eine Hyp,ozykloide 36, derer Bahn in. @ ,der Fig. 3 eingezeichuet
ist, wobei @Chic. Pfeile die Biewegungsrichtung (des Stiftes 34 angeben-. Wie aus
der Fig. 3 @esrsidhthch ist, wird der Stift 34 ;auf seiner Bahn auch neinanal (gegen
eine, Nase 37 einfies Sdhiehers 38 ,anstoßen, der über eine auf ihm befestigte Schulteer
39 aluf das seigendiche Schaltorgan 4o eines- Schalters 4z einwirkt.
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Die Zähnezahl der beiden Zahnräder 35 und 32 verhält -sich dabei wie
(2n-@-):;n, wohei a oinq kleine gerade Zahl beleutet. Das Zahnrad 35 rmöge in, dem
@dargestellten Ausführumgsbeisipiel 8o Zähne, das Zahnrad 32dagegen 39 Zähne aufweisen.
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Dia sich bei dieser Zähnezahl die Dlurdhmessier der beiden Zahnräder
35 und 32 ,mnähemd wie 2:1 verhalten, wird erreicht, daß sich der Stift 34 bei Drehbewegungen
der Welle 24 annähernd lauf einer Genaden bewegt, sdie durch denn. Mittelpunkt des
Zahnrades 3 5 verläuft. Blei der gewähltem. Zähnezahl beträgt der Schritt, uni den
sich die Bahn der Hyp,ozykloide bewegt, nach jedem vollen Umlauf der Einäangswellü
24 zwei Zahnteilungen, wobei die eine Seite der Bahn die geraden, (diel andere .die
ulgenaden Zähnezahlen, berührt, wenn man die Zähne fortlaufend bezeichnen würde.
D-e@ annähernd geradlinige Verlauf der Bahn dc Zykloide 36 gestattet ses, durch
:den Stift 34 eine) Schaltbew%wng auszuführen, wobei @diesmal die Stoßvichtung von
innen nach außen weisst. Diese S;ch@altb,eweguürg wird eur bei :einer ganz hestimmtent
Lage der Bahn der Zykloide 3 6 ausgelöst, d. h. also.; bei einer biestimmten Umdrehung
dler Eingangswelle 24, während bei allen anderen Umdrehungen der Eingangswelle der
Stift 34 an der Nase 37 vor, beläluft.
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Bei der bisher hinsichtlich der Fig. 3 und 4 besc'hrieberueln Einrichtung
könnte -eine Rückstellung des Schiebers) 38 idurch den Stift 34 ;auch erst wieder
nadheiner Auswandierulng der Schleife 36 um etwa z8oa erfaken,; denn erst *um könnte
wieder sein Auftreffen des Stiftes 34 auf ddh Schieber 38, diesmal aber ,an,
seinem entgegen-( gesetzten, Ende, verfolgen. Zu diesem Zweck trägt der Schieber
38 eine weitere Nasse 42, die um ,einen Zahn ,gegenüber der Nasse 37 versetzt ist.
,Isst al,sioi bei der ersten Sichaltbewegung der Schalter 41 durch den Schieber
38 z. B. agsgeschaltet worden, so würde er bei der ;zweitem ScJ4tbewegung desi Schiebers
38 über seine rauf ihm befestigte, in der Zeichnung nicht ersichtliche Schulter
43 wieder eingeschaltet werden. Diese Schaltbewegungen würden jeweils bei einer
Auswianderung ,der Zykloide um etwa, r8o° erfolgen, Fund: ein ab,-wechselndes Ein-
und Ausschalten :des Schaltersr 41 zur TioJge .haben.
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Um -bei gleichbleibender Drehrichtung der Eingangswelle 24 eine schnellere
Rückstellung des Schiebers 38 vorzvnehrn!w, ist auf der Welle 3 r noch ein weiteres
Schaltglied 44 befestigt, ,aber um, einen einstellbaren Betrag ;gegenüber dem Schaltglied
33 versetzt. Das Schaltglied 44 trägt als Schaltelement !ebenfas wieder einen Stift
45, der mit einer weiteren, @ebienfajls am Schiebner 38 befestigten Nase 46 zusammenarbeitet.
Die Nasen 37 ,und 46 liegen hierbei genau ;übereinander, ;aber in zwei verschiedenen
Ebenen. In dieser zweiten Ebene ist auch an, dem Schieber 38 gocheine zweite Nase
47 vorgesehen, die gegenüber der Nase 46 um: eine Zaumteilung versetzt ist. Die
Nasen 42 und 46 sind dagegen @um zwei Zahnteilungen gegeneinander versetzt. Nia;ch
seiner mehr oder weniger großen Anzahl von Umdrehungen,der Eingangswelle 24, die
von der Größe der Verssetzung der Schaltglieder 33 und 44 gegeneinander abhängt,
stößt der Stift 45 gegen, ,die Nase 47 rund bewirkt seine Rückstellung( des S,GhiebeTs
38 ;und damit sein. Wiedereinscbalte:n des S,chaltexs 41.
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Wüld das finden Fg. 3 rund 4 :d;axgestellte Schaltwerk Tals EudIalgensehalter
verwendet und bewirkt der Schiebier 38 beim Erreichen einer Endlage oinei Ausschaltung
des Schalters 41, soi erfolgt bei einer Drehrichtungsium ehr Ader Eingengswelle
24 das Wiedereiinischalten des Schalters 41 bereits, nach etwa einer halben. Umdrehung.
Von diesem Augenblick an, isst sda= wieder die Steuerung eines einzustellenden Gegenstag
nies ,möglich.
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In den Fig. 5 rund 6 isst eine weitere Abwanidlung der Erfindung @darges,tellt.
Eine als Eingangsglied, dienende Welle 48 isst mit Hilfe seines Lagers 49 in einer
Wiand 5 o eines Gehäuses ;gelagert, idess:er@ zweite Wand mit 5 r bezeichnet ist.
Eve mit lder Welle 48 fest verbundener Teil 52 trägt eiere Achsie 53,
auf
der ein Kegelrad, 54 drehbar angeordnet ist. Da,s Kegelraid 54 steht mit reinem
weiteren Kegelraid 5 5 im Einsgriff, .das mit reinem lall der Waind 51 befestigten
Zwischenstück 56 fest verbunden isst. Die zwei Kegelräder 54 ;und ,55 weisen annähernd
den gleichen, Durchmesser, ;aber untereinander verschiedene Zähnezahlen rauf. Am
Kegelrad 54 isst ein einen Nocken 57 aufweisrendies Schaltglied 58 befestigt. In
dem Zwischenstück 56 ist; ferner Beine Achsre 59 gelagert, auf der lein Bügel 6o:
schwenkbar angeomdniet ist. Der Büge16o trägt' einen Za;hnbro;ge;n 6 i, ;der mit
einer ran ;dien Wind 51 verschiebbaren Zalmstange 62 im Eingriff steht., Die Zahnsitainge
62 bildet reinen Schieber rund trägt die beiden, Schulter. 63 und 64, die das Schaltorgan
65 eines ,Schaltiers 66 betätigen.
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Bei igeexgUei"en Zähnezaihlen; rdas Kegelrand 55 möge 41 Zähne, rdap
Kegalnaid 54 dagegen n@uT 4o Zähne alufweisen, wird draT Nocken 57 bei jeder vollen
Umdrehung der Welle 48 eine Zyldoide 67 mit einer Schleife 68 beschrieben, wie sie-
in drei Fig.7 im albgewickelten Zustand rdargestellt ist. Die Schleife 68 wainidieTt
dabei am Umfang ,dies: Kegelrades 55 entlang, und bei :einer bestimmten Umdrehung
der Eingangswelle 48 wird der Nocken 57 gegen das Beine Ende 69 des geneigten Bügels
60 ainschlagen. Der Bügel 6o wird durch den Hub des Nrockeins 57 von einer Endstellung
in die :andere geschwenkt und betätigt dabei übler die Ztah(n-' sta(nige 62 das
Schaltorgan 65 des Schaltiers, 66. Die Rückstellung des Schadte:rs 66 erfolgt
hierbei nasch Durchlaufen etwa des halben Schaltbereiches beim Auftreffen rdes Nockens
57 ialuf das Ernde 70 des Bügels 6o.
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Endlagenschialter finden insbesondere biei Steuerungen Verwendung,
bei denen rein Gegenstand, z. B. ein. Scheinw'terfer, erntsprechenld einer nueich
Gnößre; ur,d Richtung vorgegebenen Bewegung innerhalb- eines begrenzten Verstrellbereiches
reingestellt werden: soll. Die Begrenzung :des rVerstellbereiches erfolgt dabei
rdurch Endlagenschalter. In. der Fig. 8 ist nun ein Elektromotor 71 dargestellt,
der eine Erregerwicklung 72 und zwei Arbeitswicklungen 73 und 74 trägt, von, ;denen
z. B. idie Wicklung 73 bei Rechtslauf und rdie Wicldung 74 bei Linkslafuf eingeschaltet
sein möge. Drei Motor 71 treibt .durch einte Weltre 75 den ieinzustrellrer@dien,
Gege;nstiaInrd 76 unter ZwischEnschaltungeines Übersetzungsgetricbres 77 ran, welches
als Schneckenradgetriebe rdargestellt ist, ab-er ,auch jeäde anderiü Ausbildung
exfarhren kalnn. Wesentlich ist nur, diaß durch :das Getriebe 77 eine erhebliche
Verminderung der Drehzahl des Motors 71 stattfindet. Ein ,dem Getriebe
77 entsprechendes Getriebe 78 ist auch noch zwischen -der Welle 75 und einem
Srchajtwerktei179 vorgesehen" rder rdie beiden festem Kontaktre 8o rund 81 trägt.
Als Mittelko,ntalst zu denn 1üontakten 8o und 81 ist ein Kontakt 82 gezeichnet,
der auf rder Welle 83 eines im einzelnen nicht mit dargestellten Empfängers einer
Stellunigsvergleichseinrichtung befestigt ist. Wird nun der Gebier einer solchen
Stellungsverglreichs@einrichtung verstellt, sq führrt der zugehörige Empfä;nger
nach Größe und Richtung die gleiche Bewegung a(us wie der zugehörige Geber. Dies
bat zur Folge, daß rd!er Mittelkontakt 82 entweder mit dem Kron Bakt 8o oder mit
dem Korntakt 81 in Berührung gelangt., Hierdurch wird entweder die Wicklung 73 .oder
die, Wicklung 74 rdes Motors 71 ,an eine Spiannungs; quelle 84 apgeschlorssen und
dreht niun dien einzustellenden Gegenstaind 76 entsprechend der vorgegebenen Richtrang
so, l.ainge ;mach, bis .über rdas Getriebe 78 und sdiesn Teil 79 eine Freidrehung
der Kontakte 8o, 82 bzw. 8o, 81 ,stattgefunden brat. Irrt diesem Augenblick wird
drei Motorstrom unterbrochen, der Motor selbst abgebremst, und der einzustellende
Gregenstafnd 76 nimmt nunmehr die vom Geber befohlene Stellung rein.
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Ist raun der Gegenstrand 76 nicht frei durchdrehbrar, sondern ist
sein Drehbereich nur auf einen Teil einer vollen Umdr@ehiung beschränkt, so werden
Enrdla@genschalter 85 und 86 vorgesehen:, die ientsprechend dien Fig. 1, 2 bzw.
3, 4 rausgebildet sind. Die Eindlagenschalter 85 und 86 stehen mit drei, Motorwelle
75 über Kegelräder 87, 88 bzw. 87, 89 in Verbinrdiung. Die hierbrei angedeutete
übersetzun:g soll zum Ausdruck bringen, daiß die Eingangs:: wellen: 9o @unrd 9i
der Endlajgenschalter 85 und 86 eine bestimmte Anzahl vorn Umdrehungen ausführen
können, bevor der Gegenstand 76 die eine oder rdie rapidere E.ndlsaigeerreicht.
Beim Erreichen einer Endlage möge z. B. der Endschalter 86 schalten und diarb'rei
seine Kontakte 94 ,und 95 in die gestrichelt neingezeichnete Lage umlegen. Hierdurch
wird der Stromkreis für die Wickl@unig 74 runter-. brochen und der Motor 71 mit
dem reinzustellenden Gegenstand 76 stillgesetzt, und zwar :auch dann, wenn vorm
Gebier aus ;eine weitere Drehung in der abgeschalteten Drehrichtung befohlen würde.
Dien Motor 71 kann vielmehr nur über die geschlossenen Kontakte 92 und 93 dies Endliagenschaltrers
85 und die Wicklrun;g 73 wieidier in Betrieb gesetzt wierdein, d. h. also: Baus
der Endhage herausfahren.
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An diesem Breispiel ist ersichtlich, daß res wesentlich ist, drarß
drei Endlagenschalter 86 möglichst schnell wiedereingeschaltet und dadurch betriebsbereit
;gemacht wird, weil erst nach einer Wie;dereinsrchaltun:g die Durchführrung drei
weiteren. Steuerung wieder möglich ist. Die schnelle WireAereinsichaltrung eines
:erfindungsgemäßen Schaltwerkes ist aber geradie durch die Verweadung zweier Schaltglieder
gewährleistet. Kehrt dien Motor 71 seine Drehrichtung -um, so wird jedenfalls durch
das zweite Schaltglied jeweils die sofortige Wiedereinschaltung &s Endlagienschaltiers,
im dargestellten Beispiel des Endlagenschnltrers 86, vorgenommen.