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DE889673C - Kuenstlicher Zahn - Google Patents

Kuenstlicher Zahn

Info

Publication number
DE889673C
DE889673C DEP38643A DEP0038643A DE889673C DE 889673 C DE889673 C DE 889673C DE P38643 A DEP38643 A DE P38643A DE P0038643 A DEP0038643 A DE P0038643A DE 889673 C DE889673 C DE 889673C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crown
artificial tooth
carrier
pin
socket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP38643A
Other languages
English (en)
Inventor
Leopold Egger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE889673C publication Critical patent/DE889673C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/10Fastening of artificial teeth to denture palates or the like
    • A61C13/1026Shock absorbers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K6/00Preparations for dentistry
    • A61K6/80Preparations for artificial teeth, for filling teeth or for capping teeth
    • A61K6/884Preparations for artificial teeth, for filling teeth or for capping teeth comprising natural or synthetic resins

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Plastic & Reconstructive Surgery (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 14. SEPTEMBER 1953
ρ 38643 IXa/30b D
Künstlicher Zahn
ist in Anspruch genommen
Es wurden bereits zahlreiche Vorschläge gemacht, künstliche Zähne durch Einschaltung elastischer Zwischenschichten zwischen dem Zahn und seinem Träger in ähnlicher Weise nachgiebig zu machen, wie dies von der Natur vorgesehen ist. Meist hat man hierbei den Zahn an seiner Auflagefläche auf ein elastisches Polster gesetzt, wodurch aber eine unerwünschte allseitige Beweglichkeit eintritt, die zur Folge hat, daß die künstlichen Zähne mit den meist noch vorhandenen natürlichen Zahnen nicht zusammenarbeiten können. Die letzteren bestimmen beim Aufbiß die Endstellung des Kiefers, während die künstlichen Zähne noch nachgeben und daher an der Kautätigkeit nicht voll teilnehmen können. Diesen Mangel vermeidet ein Vorschlag, den Zahn auf eine seiner äußeren Form angeglichene Metallhülse zu setzen und dazwischen eine dünne elastische Schicht anzuordnen. Hierdurch wird zwar ein gegenügend fester Sitz des Zahnes erzielt, aber die Nachgiebigkeit seiner Lagerung ist offenbar zu gering, so daß sich solche Zähne in der Praxis nicht eingeführt haben.
Die Erfindung bezieht sich auf einen künstlichen Zahn aus einer unter Zwischenschaltung einer elastischen Schicht auf einem Träger gelagerten Krone und besteht darin, daß der Träger und die Krone mit einander berührenden Wälzflädhen in Form einer Pfanne und eines Zapfens versehen sind und einen Ringspalt zwischeneinander lassen, der mit einer elastischen Masse ausgefüllt ist.
Als Handelsartikel für einen -derartigen künstlichen Zahn ist ein fabrikmäßig hergestelltes Bauteil, bestehend aus einer Krone und einer elastischen Schicht im Innern derselben, vorgesehen. Bei diesem Bauteil ist die Krone erfindungsgemäß an einer in ihrem Innern unterhalb der Kaufläche liegenden Stelle als Pfanne für einen zapfenförmigen Träger ausgebildet und die elastische Schicht an dieser Stelle ausgelassen.
ίο Weitere Merkmale des Erfindungsgegenstandes sind aus den Unteransprüchen ersichtlich..
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in drei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt.
Abb. ι und 2 zeigen einen Frontzahn samt Gaumenplatte im Schnitt und im Querschnitt nach der Linie II der Abb. 1;
Abb. 3 und 4 zeigen die Krone eines Mahlzahnes und den zugehörigen Teil der Gaumenplatte im Schnitt;
Abb. 5 zeigt eine andere Ausführungsform eines Frontzahnes samt Gaumenplatte im Schnitt.
Die drei Teile des Zahnes gemäß der Erfindung sind ein Träger 10 und eine Krone 11, die aus unelastischem Kunststoff bestehen, sowie eine aus elastischem Kunststoff gebildete Zwischenschicht 1-2. Der Träger, welcher in bekannter Weise auf die Gaumenplatte 13 auf polymerisiert werden kann, hat die Form eines annähernd kegeligen Zapfens, der an der Spitze eine Wälzfläche 14 und an der Basis einen Randflansch 15 aufweist. Die Krone 11 hat an der Unterseite eine kegelige Ausnehmung 16 mit einer der Wälzfläche 14 zugeordneten Wälzfläche 17. Die Anordnung ist im vorliegenden Fall so getroffen, daß beim Zusammenfallen der Achsen des Zapfens 10 und der Ausnehmung 16 (gezeichnete Stellung in Abb. 1) zwischen Unterteil und Krone ein die Zwischenschicht 12 aufnehmender Ringspalt vorhanden ist, der sich, von den Wälzflächen ausgehend, bis zu seiner Mündung an der Umfläche des Zahnes ständig erweitert. Der Ringspalt könnte auch anders geformt sein, doch ist wesentlich, daß die ohne elastisches Polster auf der Wälzfläche 14 abgestützte Krone beim Kauen eine pendelnde Bewegung nach allen Richtungen ausführen kann. Sie kann sich unter dem Kaudruck daher genauso verhalten wie ein natürlicher Zahn. Die drei Teile des künstlichen Zahnes gemäß der Erfindung werden durch Polymerisieren zu einem homogenen Körper verbunden, der vollkommen einheitlich wirkt.
Das Ausmaß der Pendelbewegung der Krone kann durch Verlängerung oder Verkürzung des Kronenrandes beeinflußt werden. Die erfindungsgemäße Ausbildung des Zahnes bietet diesem jedenfalls die Möglichkeit, genau wie ein natürlicher Zahn beim Kauen den durch die Zähne erfaßten Speisen etwas auszuweichen und der natürlichen Artikulation zu entsprechen. Die Angleichung an das natürliche Gebiß wird vollkommen, wenn die palatinale Fläche insbesondere der Frontzähne genau der natürlichen Zahnform nachgebildet wird. Diese Fläche erscheint bei den bekannten künstlichen Zähnen entweder verkürzt oder willkürlich verändert. Gerade die Frontzähne aber haben die Aufgabe, die Speisen zu zerschneiden. Ihre bisher mangelhafte Funktion ist die Hauptursache der unangenehmen Begleiterscheinungen, denen die Prothesenträger beim Kauen ausgesetzt sind.
Bei der Ausführungsform nach den Abb. 3 und 4 besteht der den Handelsartikel bildende Teil des künstlichen Zahnes nur aus zwei Teilen.
Die Krone 18 aus unelastischem Kunststoff hat eine kegelige Ausnehmung 19, deren Boden als Wälzfläche 20 ausgebildet ist, wodurch eine Lagerpfanne gebildet wird. Diese ist von einer Schicht 21 aus elastischem Kunststoff umgeben, die, von der Pfanne ausgehend, im 'Querschnitt gleichmäßig zunimmt. Die Oberflächen der Ausnehmung 19 sowie der Schicht 21 weisen nahe ,ihrem Rande eine annähernd ebene ringförmige Abflachung 25, 26 bzw. 2"] auf, deren Form derjenigen der Gaumenplatte angenähert ist, wodurch die Ausbildung einer geeigneten Sitzfläche 28 unter Bildung eines Flansches 24 auf dieser begünstigt wird.
Die Platte 22 wird z. B. aus unelastischem Kunststoff an den künstlichen Zahn bzw. die Zahnreihe angeformt und erhält hierbei für jeden Zahn einen kegeligen Zapfen 23 als Sitz für den künstlichen Zahn. Die Verbindung zwischen diesem und dem Zapfen wird durch Polymerisieren hergestellt. Der Vorteil dieser Ausführungsform des Zahnes besteht darin, daß bei seiner Herstellung bloß zwei Formrorgänge erforderlich sind, während der dritte für den Zapfen ohne Mehrarbeit in die Formung der Platte einbezogen wird.
Die Ausführungsform nach Abb. 5 ermöglicht es, das Ausmaß der Pendelbewegung des künstlichen Zahnes erforderlichenfalls zu vergrößern. Der Unterschied gegenüber den beiden vorbeschriebenen Ausführungsformen beruht in folgendem. Bei diesen liegt die Lagerstelle der Krone auf dem Träger annähernd auf halber Höhe des Zahnes, was im allgemeinen ausreicht, um Pendelbewegungen der Kaufläche in ausreichendem Maß zu gestatten. Die Kaufläche kann um so weiter ausschwingen, je tiefer die Lagerstelle der Krone liegt, wobei der Zapfen kürzer, die elastische Zwischenschicht aber auch niedriger wird. Die Ausgestaltung gemäß Abb. 5 ermöglicht es, die Lagerstelle ohne Verringerung der elastischen Zwischenschicht tiefer zu legen. Der Träger 30, der auf die Gaumenplatte auf polymerisiert werden kann, bildet eine nach oben offene kegelige Pfanne 31. Die Krone ist in ihrer unteren Hälfte als kegeliger Zapfen 33 ausgebildet, der an der Spitze eine Wälzfläche 35 aufweist, der in diesem Bereich eine Wälzfläche 36 der Pfanne zugeordnet ist. Der von der Zwischenschicht 34 ausgefüllte Ringspalt zwischen den Teilen 30 und erweitert sich gleichmäßig bis zu seiner Mündung. Durch diese Umkehrung der Anordnung von Zapfen und Pfanne kommt die Lagerstelle der Krone erheblich tiefer zu liegen, so daß durch entsprechende Bemessung . des Polsters 34 jede gewünschte maximale Schwingungsweite des Zahnes erzielt werden kann.
Insbesondere bei Mahlzähnen (Abb. 3) bietet die
Erfindung den Vorteil, daß sich die künstlichen Zähne beim Aufbiß in Anpassung an das natürliche Gebiß nachgiebig einstellen können, wozu die bekannten künstlichen Zähne nicht imstande sind.
Die etwa ebene Fläche an der Mündung der Pfanne und die entsprechende Auflagefläche an dem Zapfen (Abb. 1 und 3) verbessern den Sitz der Krone.
An Stelle von Kunststoffen können auch andere Stoffe verwendet werden, wobei für die Teile 10, 23, 30 und 11, 18, 32 z. B. Metall oder Porzellan, für die Zwischenschicht 12, 21, 34 vor allem Kautschuk in Betracht kommt. Die Elastizität der Zwischenschicht 12, 21, 34 entspricht in jedem Fall ungefähr derjenigen von Radiergummi.
Die pendelnde Lagerung der Krone verhindert insbesondere bei genauer Nachbildung der natürlich palatinalen Fläche jede Verschiebung der Gaumenplatte, ermöglicht eine vollkommen natürliche Kautätigkeit und läßt die Prothese allen Anforderungen entsprechen, die an eine biotechnisch vollkommene gestellt werden können.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    I. Künstlicher Zahn, bestehend aus einer unter Zwischenschaltung einer elastischen Schicht auf einem Träger gelagerten Krone, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger und die Krone mit einander berührenden Wälzflächen in Form einer Pfanne und eines Zapfens versehen sind und im übrigen einen Ringspalt zwischeneinander lassen, der mit einer elastischen Masse ausgefüllt ist.
  2. 2. Künstlicher Zahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger als Zapfen und die Krone als Pfanne ausgebildet sind (Abb. 1 bis 4).
  3. 3. Künstlicher Zahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger als Pfanne und die Krone als Zapfen ausgebildet sind (Abb. 5).
  4. 4. Künstlicher Zahn nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen und die Pfanne annähernd Kegelform aufweisen und der Ringspalt, von den Berührungsflächen ausgehend, sich stetig erweitert.
  5. 5. Künstlidher Zahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfanne an ihrer Mündung mit einer etwa ebenen Fläche (25, 26) und der Zapfen mit einer entsprechenden Auflagefläche versehen sind (Abb. 1 und 3).
  6. 6. Künstlicher Zahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Träger und Krone aus unelastischem, die Füllmasse aus elastischem Kunststoff bestehen und miteinander durch Polymerisieren verbunden sind.
  7. 7. Künstlicher Zahn nachAnspruchö, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger mit einer aus Kunststoff bestehenden Gaumenplatte durch Polymerisieren verbunden ist.
  8. 8. Fabrikmäßig hergestelltes Bauteil für einen künstlichen Zahn, bestehend aus einer Krone und einer elastischen Schicht im Innern der Krone, dadurch gekennzeichnet, daß die Krone an einer in ihrem Innern unterhalb der Kaufläche liegenden Stelle als Pfanne für einen zapfenförmigen Träger ausgebildet ist und daß die elastische Schicht an dieser Stelle ausgelassen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 5389 9.53
DEP38643A 1946-07-06 1949-04-03 Kuenstlicher Zahn Expired DE889673C (de)

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AT658144X 1946-07-06

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DE102008009793A1 (de) 2008-02-18 2009-08-27 Dmoch, Andreas, Dr.med.dent. Zahnkrone, Zahnimplantat und Zahnimplantataufbau

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DE102008009793A1 (de) 2008-02-18 2009-08-27 Dmoch, Andreas, Dr.med.dent. Zahnkrone, Zahnimplantat und Zahnimplantataufbau

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GB658144A (en) 1951-10-03

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