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DE889433C - Einrichtung zur Druckwellengebung fuer Regleranlagen in Gasleitungen - Google Patents

Einrichtung zur Druckwellengebung fuer Regleranlagen in Gasleitungen

Info

Publication number
DE889433C
DE889433C DEB182A DEB0000182A DE889433C DE 889433 C DE889433 C DE 889433C DE B182 A DEB182 A DE B182A DE B0000182 A DEB0000182 A DE B0000182A DE 889433 C DE889433 C DE 889433C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
valve
membrane
regulator
pressure wave
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB182A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Reinheckel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAMAG WERKE fur EISENVERARBEI
Original Assignee
BAMAG WERKE fur EISENVERARBEI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BAMAG WERKE fur EISENVERARBEI filed Critical BAMAG WERKE fur EISENVERARBEI
Priority to DEB182A priority Critical patent/DE889433C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE889433C publication Critical patent/DE889433C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/14Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power
    • G05D16/16Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid
    • G05D16/163Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid using membranes within the main valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Druckwellengebung für Regleranlagen in Gasleitungen Es ist bekannt, Druckwellen im Gasnetz durch Einwirkung auf die Bezirksdruckregler von der Niederdruckseite her zu erzeugen. Dabei wird in das Niederdrucknetz eine Druckwelle gegeben, die sich bis zu den Bezirksdruckreglern auswirkt. Mit diesen sind Organe verbunden, die auf diese schwache Druckwelle ansprechen und dabei eine erhöhte Membranbelastung des Bezirks.druckreglers hervorrufen, die genügt, daß eine: starke, zur Betätigung der Zündeinrichtungen ausreichende Druckwelle in der Niederdruckleitung entsteht. Die bisher bekannten Einrichtungen dieser Art erfordern aber mehrere Apparate, wie Ventilöffner, Umschaltventil, Hilfsregl,er und Saugdüsen, deren bewegte Teile leicht Verschmutzung°n ausgesetzt sind, wodurch eine Beeinflussung ihrer Funktionen eintreten kann.
  • Durch die Erfindung ist eine Einrichtung zur Druckwellengebung für Regleranlagen in Gasleitungen, um einen zusätzlichen Druck über -der Steuermembran des Reglers zuerzeugen, geschaffen worden, die in einfacher und sinnreicher Weise die bisher erforderlichen Zusatzeinrichtungen zu einem einzigen Apparat vereinigt, der in seinem Aufbau außer den Membranen und dem Membranteller keine bewegten Teile aufweist, so daß auch Funktionsstörungen nicht mehr eintreten können.
  • Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke besteht darin, daß die Beeinflussung der Reglermembran durch das von der Niederdruckseite zuströmende Gas -derart erfolgt, daß dessen Weg durch einen: Druckwellengeber gesteuert wird, dessen die Austrittsseite seiner Durchgangskammer beeinflussende Membran durch Einwirkung eines Auslösedruckstoßes geöffnet und die Sperrung des Gasweges zur Begrenzung der Druckwelle nach oben .durch eine an der Eintrittsseite .der Durchgangskammer wirkende Membran erfolgt, sobald die gewünschte Höhe der Druckwelle erreicht ist. Dabei kann auf zwei Wegen vorgegangen werden, entweder dadurch, daß die Beeinflussung der Reglermembran durch deren Belasten mittels des von der Niederdruckseite zuströmenden Gases erfolgt, oder dadurch, .daß eine Druckminderung zur Anwendung gelangt.
  • Erfolgt die Beeinflussung durch Belasten der Reglermembran, dann wird die Ventileingangsseite des Druckwellengebers mit dem Niederdruckrohrnetz, .die Ventilausgangsseite mit dem Raum oberhalb der Reglermembran und der Raum oberhalb der das Eingangsventil der Durchgangskammer betätigenden Membran mit der Außenluft in. Verbindung gebracht.
  • Wird jedoch die Beeinflussung der Reglermembran durch Druckminderung vorgenommen, dann wird die Ventileing:angsseite des Druckwellengebers mit dem Membranraum des Reglers, die Ventilausgangsseite und der Raum oberhalb der .das Eingangsventil der Durchgangskammer betätigenden Membran mit der Außenluft verbunden.
  • Um einen einfachen, trotzdem kompendäösen Aufbau des Druckwellengebers zu erreichen, so daß sowohl der Ventilöffner, das Umschaltventil als auch der Druckregler in ihm enthalten sind, ist die Kammer, in der sich die das Öffnen der Durchgangskammer :des Ventils bewirkende Membran befindet, und die Kammer, .in der die den Druck der gegebenen Welle regelnde Membran angeordnet ist, durch eineu das Umschaltventil enthaltenden Stutzen verbunden.
  • Um die Dauer der Druckwellenzeit zu begrenzen, ist der Raum oberhalb. der Abschlußmembran für die Austrittsseite der Durchgangskammer des Druckwellengebers mit einer Ventilöffnung versehen. Zu deren dichtem Abschlußdient ein vorzugsweise sehr enges Porenvolumen aufweisender Filterstein, dessen nach dem Ventilsitz gerichtete Seite reit einer weichen Gummiplatte versehen ist. -Damit die gewünschte Druckwellenzeit eingehalten wird, erhält die Gummiplatte eine entsprechend bemessene Bohrung. Außerdem wird der Filterstein, um einen ständig dichten Ventilabschluß zu erreichen, mittels einer Druckfeder auf dem Ventilsitz gehalten.
  • Weiterhin. ,ist zur Erzielung des nach erfolgter Auslösung der Druckwelle benötigten Druckausgleiches zwischen der Eintrittskammer auf der Ventileingangsseite und der unteren Membranschale .des oberen Membranraumes des Druckwellengebers ein Verbindungskanal angeordnet.
  • In der Zeichnung ist die Anordnung .des Druckwellengebers zu dem Regler in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt, und zwar veranschaulicht Abb. i die Anordnung des Druckwellengebers bei Einwirkung auf die Reglermembran durch deren Belasten, Abb. 2 die Anordnung, bei der durch den Druckwellengeber eine Druckminderung im Meimbr anraum des Reglers bewirkt wird, Abb. 3 den senkrechten Schnitt durch den Druckwellengeber.
  • Bei der Anordnung nach Abb. i fällt dem Regler i .die Aufgabe zu, den Druck des .durch die Leitung 2 zuströmendien Gases auf den Wert herabzusetzen, der in dem auf der Ausgangsseite angeschlossenen Rohrnetz 3 herrschen soll. Das Reglerventil q. wird mittels des Hebelgestänges durch die Membran 6 beeinflußt. Um einen zusätzlichen Druck auf die Reglermembran 6 ausüben zu können, ist erfindungsgemäß mit dem Niederdruckrohr 3 der Druckwellengeber verbunden. In dessen Ventilgehäuse 7 mündet das vom Rohr 3 abgezweigte Rohr 8; und das Gas tritt durch die Kammer 9 in die mittlere Durchgangskammer io ein, da deren unterer Membranverschluß i i infolge der Belastung durch die Gewichte 12 geöffnet ist. Die Freigabe des Gasweges zu dem Raum oberhalb der Reglermembran 6 erfolgt durch die Einwirkung eines Auslösedruckstoßes auf die den oberen Abschluß der Durchgangskammer io bildende Membran 13 aus dem Druckwellennetz 14., aus dem das zum Druekwellengeber führende Rohr 15 abgezweigt ist. Durch die jetzt eintretende Mehrbelastung der Reglermembran 6 wird das Reglerventil ¢ mehr geöffnet, und die Druckwelle kann nunmehr die an das Niederdruckrohrnetz angeschlossenen Zündeinrichtungen zur Auslösung bringen.
  • Bei der Einwirkung des Auslösedruckstoßes auf die Abschlußmembran 13 wird die oberhalb dieser befindliche Luft über das den Abschluß der Membrankammer 22 bildende Ventil 16 ins Freie gedrängt. Das Neue des: Ventils 16 besteht darin, d.aß ein Filterstein zur Anwendung gelangt, der vorzugsweise ein sehr enges Porenvolumen aufweist. Der Filterstein 16 ist an seiner nach dem Ventilsitz gerichteten Seite mit einer weichen Gummiplatte 17 belegt, in deren Mitte eine Bohrung 18 angeordnet ist, deren Durchmesser den Druckverhältnissen angepaßt ist, um die Länge der Druckwellenzeit entsprechend bemessen zu können. Die ,dichtende Gummiplatte 17 liegt, um eine einwandfreie Dichtung zu erzielen, auf dem sehr schmal gehaltenen Ventilsitz auf, und um die Gewähr zu haben, daß beim Ausblasen der Luft oberhalb der Membran 13 ein dichter Ventilabschluß vorhanden ist, wirkt auf dem Filterstein noch eine Druckfeder i9.
  • Um dem ankommenden Auslösedruckstoß ein, ungehindertes Eintreten unterhalb der Membran 13 zu ermöglichen, ist die Eintrittsöffnung 2o mit einer leicht beweglichen Klappe 2.1 versehen, die sich beim Ansprechen des Druckstoßes schlagartig öffnet und wieder schließt, sobald der Raum unterhalb der Membran 13 angefüllt ist.
  • Damit der benötigte Druckausgleich nach erfolgter Auslösung des Druckstoßes zwischen der Eintrittskammer 9 auf der Ventileingangsseite und der unteren Membranschale 13 des oberen Membranraumes 22 des Druckwellengebers eintreten kann, ist der Verbindungskanal23 vorgesehen. Gegen den unteren Membranverschluß i i wirkt die unterhalb angeordnete 1T,#mbran iia, die durch den im Niederdruckrohr 3 herrschenden Druck durch die an die Öffnung 2q. anschließende Leitung 25 (s. Abb. i und 2) beeinflußt wli,rd. Die Membran iia wird dann angehoben, wenn die Druckwelle im Niederdruckrohr 3 die gewünschte, :durch die an ihr wirkenden Gewichte 12 eingestellte Höhe erreicht hat.
  • Die Abb. 2 veranschaulicht die Anordnung, bei der durch Druckminderung im Memhranraum 26 e:in verstärkter Druck auf das Hebelgestänge 5 des Reglerventils q. durch das Herabsinken der Membran 6 erzeugt wird, wodurch eine weitere Öffnung des .Reglervent.ils q. eintritt. Dabei steht die Ventileingangsseite (Kammer 9) des Druckwellengebers mit dem Membranraum 26 des Reglers durch das Rohr 27 in Verbindung. Die Ventilausgangsseite 28 und der Raum oberhalb der das Eingangsventil der Durchgangskammer io betätigenden Membran i i ist mit der Außenluft verbunden.
  • Sowohl bei der ersten wie auch bei der zweiten Anordnung des Druckwellengebers ist jeweils an geeigneter Stelle eine Stauscheibe einzusetzen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.
  • Erfolgt nunmehr der Auslösedruckstoß durch Geben, einer Druckwelle aus dem Rohrnetz 1q., dann wird durch Abheben der Membran 13 von der Durchgangskammer io des Druckwellengebers der Weg für das Abströmen des Gases aus dem MembranraUm 26 durch das Rohr 27 freigegeben, und das Gas kann durch das Rohr 29 der Venfilausgangsseite ins Freie gelangen, wodurch die Druckmin.derung unterhalb der Reglermembran 6 eintritt.
  • Der Auslösedruckstoß kann auch in anderer Weise, z. B. von Hand oder mittels einer Zünduhr, erfolgen.
  • Durch die neuartige Gestaltung des Druckwellengebers ist die bisher für die zusätzliche Druckerhöhung erforderliche Apparatur auf das Einfachste gestaltet worden, bei, der keine Fehlbeeinflussung des Funktionierens eintreten kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Druckwellengebung für Regleranlagen in Gasleitungen, um einen zusätzlichen Druck über der Steuermembran des Reglers zu erzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Beeinflussung der Reglermembran (6) des Reglers (i) durch das aus dem Niederdruckrohr (3) zuströmende Gas derart erfolgt, daß dessen Weg durch einen ein Ventilgehäuse (7) aufweisenden, von Membranen (11, 13) beeinflußtenDruckwellengeber gesteuert wird, dessen die Austrittsseite seiner Ventildurchgangskammer (io) beeinflussende Membran (13) durch Einwirkung eines Auslösedruckstoßes geöffnet wird, und @die Sperrung des Gasweges zurBegre@nzung derDruckwelle nach oben durch eine an der Eintrittsseite, der Ventildurchgangskammer (i o) wirkende Membran (i i a) dann erfolgt, wenn die Druckwelle im Niederd.ruckrohrnetz (3) die gewünschte, durch die an ihr wirkenden Gewichte (12) eingestellte: Höhe erreicht hat.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Beeinflussung der Reglermembran (6) durch deren Belasten mittels des von der Niederdruckseite zuströmenden Gases in der Weise erfolgt, daß die Ventileingangsseite (9) des Druckwellengebers mit dem Niederdruckrohrnetz (3), die (28) mit dem Raum oberhalb der Reglermembran (6) und der Raum oberhalb der das Eingangsventl.1 der Durchgangskammer (io) betätigenden Membran (i i) mit der Außenluft in Verbindung steht.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß :die Beeinflussung der Reglermembran (6) .durch Druckminderung in der Weise erfolgt, daß die Ventileingangsseite (9) ,des Druckwellengebers mit dem Membranraum (26) des Reglers, die Ventilausgangsseite (28) und der Raum oberhalb der das Eingangsventil :der Durchgangskammer (io) betätigenden Membran (i i) mit der Außenluft in Verbindung steht. q..
  4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckwellengeber derart zu einer Einheit zusammengesetzt ist, daß in seinem Aufbau sowohl der Ventilöffner, das Umschaltventil als auch der Druckregler enthalten sind, wobei die Kammer, in der sich die das Öffnen derDurchgangskammer (io) des Ventils bewirkende Membran (13) befindet, und die Kammer, in der die den Druck der gegebenen Welle regelnde Membran (i i) angeordnet ist, durch einen .das Umschaltventil enthaltenden Stutzen (7) verbunden sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis d., dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (22) oberhalb der Abschlußmembran (13) für die Austrittsseite der Ventildurchgangskammer (io) des Druckwellengebers mit einer ventilartig gestalteten Öffnung versehen ist, auf deren Ventilsitz ein vorzugsweise sehr enges Porenvolumen aufweisender, unter dem Druck einer Feder (ig) stehender Filterstein (16) aufliegt, dessen nach dem Ventilsitz gerichtete Seite mit einer weichen Gummiplatte (17) belegt ist, die eine entsprechend bemessene Bohrung (18) aufweist, .die in bekannter Weise zur Begrenzung der Dauer der Druckwellenzeit dient.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, .daß zur Erzielung des nach erfolgter Auslösung der Druckwelle benötigten Druckausgleiches zwischen der Eintrittskammer (9) auf der Ventileingangsseite und der unteren Membransch.ale (13) des oberen Membranraumes (2-2) des Druckwellengebers ein Verbindungskanal (23) angeordnet ist.
DEB182A 1949-10-20 1949-10-20 Einrichtung zur Druckwellengebung fuer Regleranlagen in Gasleitungen Expired DE889433C (de)

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