DE10044822C1 - Vorrichtung zum Prüfen der Dichtheit von Ventilen in einer Gasstrecke - Google Patents
Vorrichtung zum Prüfen der Dichtheit von Ventilen in einer GasstreckeInfo
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Abstract
Bei einer Vorrichtung (1) zum Prüfen der Dichtheit in einer Gasstrecke, deren Prüfvolumen (4) von mindestens zwei Ventilen (2, 3) gegen eine oder mehrere Gaszuleitungen (5) und Gasleitungen (6) abgeschlossen ist, mit einer Membranpumpe zum Druckaufbau im Prüfvolumen (4), die eingangsseitig über ein Absperrventil (17) mit einer Gaszuleitung (5) und ausgangsseitig mit dem Prüfvolumen (4) verbunden ist, und mit einem Druckwächter, der den im Prüfvolumen (4) herrschenden Ausgangsdruck (p¶a¶) mißt und bei Überschreiten eines voreingestellten Druckwertes ein den Dichtheitszustand des Prüfvolumens (4) anzeigendes Signal abgibt, weist die Membranpumpe eine vom Ventilkörper des Absperrventils (17) oder dessen Stellelement angetriebene Membran (7) auf, deren einer (unterer) Membranraum (10) zwischen Gaszuleitung (5) und Prüfvolumen (4) vorgesehen und über das Absperrventil (17) vom Prüfvolumen (4) absperrbar ist. In einem kleinen Prüfvolumen kann so die Pumpwirkung auf einen einzigen Pumphub der Membran reduziert werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Prüfen der
Dichtheit in einer Gasstrecke, deren Prüfvolumen von minde
stens zwei Ventilen gegen eine oder mehrere Gaszuleitungen
und Gasableitungen abgeschlossen ist, mit einer Membranpumpe
zum Druckaufbau im Prüfvolumen, die eingangsseitig über ein
Absperrventil mit einer Gaszuleitung und ausgangsseitig mit
dem Prüfvolumen verbunden ist, und mit einem Druckwächter,
der den im Prüfvolumen herrschenden Ausgangsdruck mißt und
bei Überschreiten eines voreingestellten Druckwertes ein den
Dichtheitszustand des Prüfvolumens anzeigendes Signal ab
gibt.
Eine derartige Prüfvorrichtung ist beispielsweise durch die
DE 44 25 225 A1 bekanntgeworden.
Diese bekannte Prüfvorrichtung dient zum Prüfen der Dicht
heit von zwei Hauptventilen in einer Gasstrecke, deren Prüf
volumen von den beiden Hauptventilen gegen eine Gaszuleitung
und eine Gasableitung abgeschlossen ist, und arbeitet nach
der Druckaufbaumethode. Mit Hilfe einer mechanisch aufwendi
gen Membranpumpe wird das Gas vor dem ersten Hauptventil in
ein Prüfvolumen gepumpt und dabei auf einen höheren Prüf
druck komprimiert. Die Pumpleistung ist so eingestellt, daß
dieser Prüfdruck nur dann erreicht werden kann, wenn die
Leckage zwischen den beiden Hauptventilen unter einem vorge
gebenen Grenzwert bleibt. Wird der Prüfdruck erreicht, mel
det ein integrierter Druckwächter dies an die Elektronik
weiter.
Aus der DE 198 26 076 C1 ist ein Doppelsicherheitsmagnetven
til bekannt, bei dem das Prüfvolumen zwischen den beiden
Hauptventilen sehr klein ist. Für ein solch kleines Prüfvo
lumen ist die aus der DE 44 25 225 A1 bekannte mechanisch
aufwendige Membranpumpe überdimensioniert.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Prüfvorrichtung
der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß auf
möglichst einfache Art und Weise in einem kleinen Prüfvolu
men ein höherer Druck erzeugt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Membranpumpe eine vom Ventilkörper des Absperrventils oder
dessen Stellelement angetriebene Membran aufweist, deren ei
ner (unterer) Membranraum zwischen Gaszuleitung und Prüf
volumen vorgesehen und über das Absperrventil vom Prüfvolumen
absperrbar ist, und daß der untere Membranraum über ein
Rückschlagventil oder über eine Drosselstelle mit der Gas
leitung verbunden ist.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, daß
zum Druckaufbau in einem kleinen Prüfvolumen die Pumpwirkung
auf einen einzigen Pumphub der Membran reduziert ist. Ver
glichen mit der bisher üblichen mechanisch aufwendigen
Membranpumpe ergeben sich erhebliche mechanische Einsparun
gen. Der Prüfdruck im Prüfvolumen wird dadurch erzeugt, daß
durch einen einzigen Membranhub das Volumen zwischen den
Ventilen reduziert und so das darin eingeschlossene Gas auf
den Prüfdruck komprimiert wird.
Die Variante, bei der der untere Membranraum über ein Rück
schlagventil mit der Gaszuleitung verbunden ist, erlaubt ei
nerseits das Befüllen des unteren Membranraums mit Gas und
verhindert andererseits das Entweichen von Gas aus dem unte
ren Membranraum beim Druckaufbau. Das Rückschlagventil kann
beispielsweise als ein im unteren Membranraum vorgesehenes
Flatterventil ausgebildet sein, das bei einem im unteren
Membranraum relativ zur Gaszuleitung herrschenden Unterdruck
öffnet und bei einem Überdruck schließt.
Bei der anderen Variante ist der untere Membranraum über ei
ne Drosselstelle mit der Gaszuleitung verbunden. Diese Dros
selstelle muß deutlich kleiner als der vom unteren Membran
raum zum Prüfvolumen abführende Leitungsquerschnitt sein.
Beim Pumpvorgang bewegt sich die Membran nur so weit nach
unten, bis der im unteren Membranraum aufgebaute Gasdruck im
Gleichgewicht mit der Schließkraft des Absperrventils steht.
Um den Raum vollständig zu schließen, muß das komprimierte
Gas über die Drosselstelle an der Eingangsseite abströmen.
Durch diese Maßnahme wird im Prüfvolumen ein konstanter Aus
gangsdruck, der lediglich von der Schließkraft der Schließ
feder des Absperrventils abhängt, erreicht.
Bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist der Ven
tilsitz des Absperrventils im unteren Membranraum zentrisch
unter der Membran um eine aus dem unteren Membranraum zum
Prüfvolumen abführende Durchgangsbohrung herum angeordnet.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß das Absperrventil ohne
zusätzlichen Aufwand in die Membranpumpe integriert werden
kann. Diese Integration der verschiedenen Funktionselemente
ermöglicht eine preiswerte und kompakte Prüfvorrichtung.
Der andere (obere) Membranraum kann entweder mit der Atmo
sphäre verbunden sein, so daß auf die zugehörige Membransei
te Atmosphärendruck wirkt. Oder der obere Membranraum ist in
bevorzugten Ausführungsformen an die Gaszuleitung ange
schlossen und daher mit dem in der Gaszuleitung herrschen
den Eingangsdruck beaufschlagt. Dies resultiert in einer zu
sätzlichen Schließkraft, um die die Schließkraft des Ab
sperrventils geringer ausgelegt werden kann.
Bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist die Mem
bran mit dem Ventilkörper des Absperrventils oder dessen
Stellelement bewegungsgekoppelt. Dazu kann die Membran z. B.
am Ventilkörper des Absperrventils oder an dessen Stellele
ment befestigt sein oder durch eine im unteren Membanraum
vorgesehene Feder in Anlage an den Ventilkörper des Absperr
ventils oder dessen Stellelement gehalten sein. Vorzugsweise
ist das Absperrventil als Magnetventil mit einem Magnetanker
als Ventilkörper bzw. als Stellelement ausgebildet, so daß
die Membranpumpe auf ein preiswertes Magnetsystem reduziert
ist.
Ein Maß für den Druckaufbau im Prüfvolumen ist der Diffe
renzdruck zwischen dem pumpenausgangsseitigen Druck pa und
dem pumpeneingangsseitigen Druck pe. Vorzugsweise ist der
Druckwächter daher ein Differenzdruckwächter, der die Diffe
renz zwischen dem in der Gaszuleitung herrschenden Eingangs
druck und dem im Prüfvolumen herrschenden Ausgangsdruck mißt
und bei Überschreiten eines voreingestellten Differenzdruck
wertes ein den Dichtheitszustand des Prüfvolumens anzeigen
des Signal abgibt.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Be
schreibung und der Zeichnung. Ebenso können die vorstehend
genannten und die noch weiter aufgeführten Merkmale erfin
dungsgemäß jeweils einzeln für sich oder zu mehreren in be
liebigen Kombinationen Verwendung finden. Die gezeigten und
beschriebenen Ausführungsform sind nicht als abschließende
Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaf
ten Charakter für die Schilderung der Erfindung.
Es zeigt:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemä
ßen Prüfvorrichtung, bei der der untere Membranraum
über ein Flatterventil mit der Gaszuleitung ver
bunden ist; und
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemä
ßen Prüfvorrichtung, bei der der untere Membranraum
über eine Drosselstelle mit der Gaszuleitung ver
bunden ist.
Die in Fig. 1 insgesamt mit 1 bezeichnete Prüfvorrichtung
dient zum Prüfen der Dichtheit von zwei Hauptventilen 2, 3
in einer Gasstrecke, deren Prüfvolumen 4 von den beiden
Hauptventilen 2, 3 gegen eine Gaszuleitung 5 und eine Gasab
leitung 6 abgeschlossen ist. Die Prüfvorrichtung 1 arbeitet
nach der Druckaufbaumethode, d. h., bei geschlossenen Haupt
ventilen 2, 3 wird zunächst im Prüfvolumen 4 ein Druck auf
gebaut. Wenn dieser Druck innerhalb einer vorgegebenen Zeit
spanne nicht unter einen bestimmten Grenzwert abfällt, sind
beide Hauptventile 2, 3 dicht.
Der Druckaufbau im Prüfvolumen 1 erfolgt mit einer flexiblen
Membran 7, die zwischen einem Membranteller 8 und einer Fe
der 9 eingespannt ist. Die Membran 7 besteht vorzugsweise
aus NBR und trennt einen unteren Membranraum 10 von einem
oberen Membranraum 11 ab. Der untere Membranraum 10 ist über
einen Leitungsabschnitt 12 und eine pneumatische Diode in
Form eines Flatterventils 13 oder eines anderen Rückschlag
ventils an die Gaszuleitung 5 angeschlossen, an die auch der
obere Membranraum 11 über einen vom Leitungsabschnitt 12 ab
gehenden weiteren Leitungsabschnitt 14 angeschlossen ist.
Zentrisch unter der Membran 7 befindet sich um eine aus dem
unteren Membranraum 10 zum Prüfvolumen 4 abführende Durch
gangsbohrung 15 herum der Ventilsitz 16 eines Absperrventils
17, welches den unteren Membranraum 10 mit dem Prüfvolumen 4
verbindet oder von diesem absperrt. Der mit dem Ventilsitz
16 zusammenwirkende Ventilteller des Absperrventils 17 ist
durch einen zylindrischen Ansatz 7' an der Membran 7 gebil
det, der durch einen Magnetantrieb in Form eines Magnetan
kers 18 und einer Magnetspule 19 gegen die Wirkung einer
Schließfeder 20 vom Ventilsitz 16 abgehoben werden kann. Die
Membran 7 und der Membranteller 8 sind durch die Feder 9
stets in Anlage an den Magnetanker 18 gehalten und daher mit
diesem bewegungsgekoppelt. Ein Differenzdruckwächter 21 ist
eingangsseitig an den Leitungsabschnitt 12 und ausgangssei
tig an den Leitungsabschnitt 22 angeschlossen, der die
Durchgangsbohrung 15 mit dem Prüfvolumen 4 verbindet.
In der in Fig. 1 gezeigten Ausgangsposition der Prüfvorrich
tung 1 drückt die Schließfeder 20 über die Membran 7 den zy
lindrischen Ansatz 7' auf den Ventilsitz 16, so daß dieser
den im unteren Membranraum 10 anstehenden Eingangsdruck pe
der Gaszuleitung 5 dicht gegen die Durchgangsbohrung 15 bzw.
das Prüfvolumen 4 abschließt. Wird die Magnetspule 19 be
stromt, so bewegt sich der Magnetanker 18 gegen die Kraft
der Schließfeder 20 nach oben, und das Absperrventil 17 öff
net. Mit dem Magnetanker 18 wird auch die Membran 7 angeho
ben, und aufgrund des mit der Volumenvergrößerung des unte
ren Membranraums 10 einhergehenden Druckabfalls im unteren
Membranraum 10 öffnet das Flattervenil 13, bis der Eingangs
druck pe im unteren Membranraum 10 herrscht. Dieser ist über
die Durchgangsbohrung 15 und den Leitungsabschnitt 22 mit
dem Prüfvolumen 4 verbunden. Wenn nach einer kurzen Druck
ausgleichszeit auch im Prüfvolumen 4 der Eingangsdruck pe
herrscht, wird durch Abschalten der Magnetspule 19 die auf
den Magnetanker 18 wirkende Magnetkraft abgebaut, so daß die
Schließfeder 20 die Membran 7 nach unten in die in Fig. 1
gezeigte Ausgangsposition bewegt. Dadurch trennt zuerst das
Flatterventil 13 die Verbindung zur Gaszuleitung 5 bzw. zum
Eingangsdruck pe ab. Dann wird durch die weitere Abwärtsbe
wegung der Membran 7 das im unteren Membranraum 10 befindli
che Gas verdichtet und damit der Ausgangsdruck pa im Prüfvo
lumen 4 erhöht. In der Ausgangsposition, d. h. nach diesem
Pumpvorgang, ist das Prüfvolumen 4 vom unteren Membranraum
10 durch das Absperrventil 17 dicht abgeschlossen.
Ein Maß für den Druckaufbau im Prüfvolumen 4 ist die Diffe
renz zwischen dem Ausgangsdruck pa und dem Eingangsdruck pe,
die mit Hilfe des Differenzdruckwächters 21 abgegriffen
wird. Der Differenzdruckwächter 21 ist auf seiner p+-Seite
mit dem im Prüfvolumen 4 herrschenden Ausgangsdruck pa und
auf seiner p--Seite mit dem Eingangsdruck pe beaufschlagt.
Fällt der Ausgangsdruck pa innerhalb einer vorbestimmten
Zeit unter die Schaltschwelle des Differenzdruckwächters 21,
ist eines der beiden Hauptventile 2, 3 undicht. Eine interne
oder externe Auswerteelektronik (nicht gezeigt) steuert die
Zeitabläufe und wertet das Signal des Differenzdruckwächters
21 aus.
Ausgehend von einer Membranfläche von 27 cm2 und einem wirk
samen Membranhub von 2 mm, ergibt sich ein Kompressionsvolu
men von 5,4 cm3. Bei einem Doppelsicherheitsmagnetventil,
wie es aus der DE 198 26 076 C1 bekannt ist, können das
Prüfvolumen 4 und das Volumen des Differenzdruckwächters 21
insgesamt mit 12 cm3 angenommen werden. Durch die Druckerhö
hung wird sich das Volumen des Differenzdruckwächters 21 um
2 cm3 vergrößern. Ausgehend von einem Startvolumen von
17,4 cm3 wird dieses auf 14 cm3 komprimiert. Mit
p.V/T = const ergibt sich bei einem Eingangsdruck pe von
100 mbar ein Ausgangsdruck pa im Prüfvolumen 4 von 370 mbar
bzw. eine Druckerhöhung von 270 mbar. Fällt dieser Diffe
renzdruck auf z. B. 100 mbar ab, bedeutet dies, daß eine Lec
kage von ca. 3 cm3 vorhanden ist. Daher muß die Mindestprüf
zeit kleiner als 0,22 s sein, um einen Grenzwert von 50 l/h
sicherzustellen.
Prüfvolumen 4 führende Durchgangsbohrung 15. Beim Pumpvor
gang bewegt sich die Membran 7 zunächst nur so weit nach un
ten, bis der im unteren Membranraum 10 aufgebaute Druck im
Gleichgewicht mit der Schließkraft der Schließfeder 20
steht. Um das Absperrventil 17 vollständig zu schließen und
damit das Prüfvolumen 4 vom unteren Membranraum 10 abzutren
nen, muß zunächst ein Teil des komprimierten Gases aus dem
unteren Membranraum 10 über die Bohrung 23 an der Eingangs
seite abströmen. Somit wird im Prüfvolumen 4 stets ein kon
stanter Ausgangsdruck pa, der lediglich von der Schließkraft
der Schließfeder 20 abhängt, erreicht.
Bei einer Vorrichtung (1) zum Prüfen der Dichtheit in einer
Gasstrecke, deren Prüfvolumen (4) von mindestens zwei Ven
tilen (2, 3) gegen eine oder mehrere Gaszuleitungen (5)
und Gasableitungen (6) abgeschlossen ist, mit einer Mem
branpumpe zum Druckaufbau im Prüfvolumen (4), die eingangs
seitig über ein Absperrventil (17) mit einer Gaszuleitung
(5) und ausgangsseitig mit dem Prüfvolumen (4) verbunden
ist, und mit einem Druckwächter, der den im Prüfvolumen (4)
herrschenden Ausgangsdruck (pa) mißt und bei Überschreiten
eines voreingestellten Druckwertes ein den Dichtheitszustand
des Prüfvolumens (4) anzeigendes Signal abgibt, weist die
Membranpumpe eine vom Ventilkörper des Absperrventils (17)
oder dessen Stellelement angetriebene Membran (7) auf, deren
einer (unterer) Membranraum (10) zwischen Gaszuleitung (5)
und Prüfvolumen (4) vorgesehen und über das Absperrventil
(17) vom Prüfvolumen (4) absperrbar ist. In einem kleinen
Prüfvolumen kann so die Pumpwirkung auf einen einzigen Pum
phub der Membran reduziert werden.
Claims (10)
1. Vorrichtung (1) zum Prüfen der Dichtheit in einer Gas
strecke, deren Prüfvolumen (4) von mindestens zwei
Ventilen (2, 3) gegen eine oder mehrere Gaszuleitungen
(5) und Gasableitungen (6) abgeschlossen ist, mit ei
ner Membranpumpe zum Druckaufbau im Prüfvolumen (4),
die eingangsseitig über ein Absperrventil (17) mit ei
ner Gaszuleitung (5) und ausgangsseitig mit dem Prüf
volumen (4) verbunden ist, und mit einem Druckwächter,
der den im Prüfvolumen (4) herrschenden Ausgangsdruck
(pa) mißt und bei Überschreiten eines voreingestellten
Druckwertes ein den Dichtheitszustand des Prüfvolumens
(4) anzeigendes Signal abgibt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Membranpumpe eine vom Ventilkörper des Ab
sperrventils (17) oder dessen Stellelement angetriebe
ne Membran (7) aufweist, deren einer (unterer) Mem
branraum (10) zwischen Gaszuleitung (5) und Prüfvolu
men (4) vorgesehen und über das Absperrventil (17) vom
Prüfvolumen (4) absperrbar ist, und daß der untere
Membranraum (10) über ein Rückschlagventil oder über
eine Drosselstelle mit der Gaszuleitung (5) verbunden
ist.
2. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das Rückschlagventil als ein Flatterventil
(13) ausgebildet ist, das in dem über das Rückschlagventil
mit der Gasleitung (5) verbundenen unteren Mem
branraum (10) vorgesehen ist.
3. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Ventilsitz (16) des Absperrven
tils (17) im unteren Membranraum (10) zentrisch unter
der Membran (7) um eine aus dem unteren Membranraum
(10) zum Prüfvolumen (4) abführende Durchgangsbohrung
(15) herum angeordnet ist.
4. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der andere (obere)
Membranraum (11) an die Gaszuleitung (5) angeschlossen
ist.
5. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, gekennzeichnet durch eine Schließfeder (20), die
den Ventilkörper des Absperrventils (17) in seine ab
sperrende Ventilstellung kraftbeaufschlagt.
6. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (7) mit
dem Ventilkörper des Absperrventils (17) oder dessen
Stellelement bewegungsgekoppelt ist.
7. Prüfvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß die Membran (7) am Ventilkörper des Absperr
ventils (17) oder dessen Stellelement befestigt ist.
8. Prüfvorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch
eine im unteren Membanraum (10) vorgesehene Feder (9),
die die Membran (7) in Anlage an den Ventilkörper des
Absperrventils (17) oder dessen Stellelement hält.
9. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrventil
(17) als Magnetventil mit einem Magnetanker (18) als
Ventilkörper bzw. als Stellelement ausgebildet ist.
10. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckwächter ein
Differenzdruckwächter (21) ist, der die Differenz zwi
schen dem in der Gaszuleitung (5) herrschenden Ein
gangsdruck (pe) und dem im Prüfvolumen (4) herrschen
den Ausgangsdruck (pa) mißt und bei Überschreiten ei
nes voreingestellten Differenzdruckwertes ein den
Dichtheitszustand des Prüfvolumens (4) anzeigendes
Signal abgibt.
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