[go: up one dir, main page]

DE10044822C1 - Vorrichtung zum Prüfen der Dichtheit von Ventilen in einer Gasstrecke - Google Patents

Vorrichtung zum Prüfen der Dichtheit von Ventilen in einer Gasstrecke

Info

Publication number
DE10044822C1
DE10044822C1 DE10044822A DE10044822A DE10044822C1 DE 10044822 C1 DE10044822 C1 DE 10044822C1 DE 10044822 A DE10044822 A DE 10044822A DE 10044822 A DE10044822 A DE 10044822A DE 10044822 C1 DE10044822 C1 DE 10044822C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
test volume
shut
pressure
test
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE10044822A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Berger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karl Dungs GmbH and Co KG
Original Assignee
Karl Dungs GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Dungs GmbH and Co KG filed Critical Karl Dungs GmbH and Co KG
Priority to DE10044822A priority Critical patent/DE10044822C1/de
Priority to EP01120473A priority patent/EP1186779A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10044822C1 publication Critical patent/DE10044822C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/0009Special features
    • F04B43/0027Special features without valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B45/00Pumps or pumping installations having flexible working members and specially adapted for elastic fluids
    • F04B45/04Pumps or pumping installations having flexible working members and specially adapted for elastic fluids having plate-like flexible members, e.g. diaphragms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Examining Or Testing Airtightness (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Abstract

Bei einer Vorrichtung (1) zum Prüfen der Dichtheit in einer Gasstrecke, deren Prüfvolumen (4) von mindestens zwei Ventilen (2, 3) gegen eine oder mehrere Gaszuleitungen (5) und Gasleitungen (6) abgeschlossen ist, mit einer Membranpumpe zum Druckaufbau im Prüfvolumen (4), die eingangsseitig über ein Absperrventil (17) mit einer Gaszuleitung (5) und ausgangsseitig mit dem Prüfvolumen (4) verbunden ist, und mit einem Druckwächter, der den im Prüfvolumen (4) herrschenden Ausgangsdruck (p¶a¶) mißt und bei Überschreiten eines voreingestellten Druckwertes ein den Dichtheitszustand des Prüfvolumens (4) anzeigendes Signal abgibt, weist die Membranpumpe eine vom Ventilkörper des Absperrventils (17) oder dessen Stellelement angetriebene Membran (7) auf, deren einer (unterer) Membranraum (10) zwischen Gaszuleitung (5) und Prüfvolumen (4) vorgesehen und über das Absperrventil (17) vom Prüfvolumen (4) absperrbar ist. In einem kleinen Prüfvolumen kann so die Pumpwirkung auf einen einzigen Pumphub der Membran reduziert werden.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Prüfen der Dichtheit in einer Gasstrecke, deren Prüfvolumen von minde­ stens zwei Ventilen gegen eine oder mehrere Gaszuleitungen und Gasableitungen abgeschlossen ist, mit einer Membranpumpe zum Druckaufbau im Prüfvolumen, die eingangsseitig über ein Absperrventil mit einer Gaszuleitung und ausgangsseitig mit dem Prüfvolumen verbunden ist, und mit einem Druckwächter, der den im Prüfvolumen herrschenden Ausgangsdruck mißt und bei Überschreiten eines voreingestellten Druckwertes ein den Dichtheitszustand des Prüfvolumens anzeigendes Signal ab­ gibt.
Eine derartige Prüfvorrichtung ist beispielsweise durch die DE 44 25 225 A1 bekanntgeworden.
Diese bekannte Prüfvorrichtung dient zum Prüfen der Dicht­ heit von zwei Hauptventilen in einer Gasstrecke, deren Prüf­ volumen von den beiden Hauptventilen gegen eine Gaszuleitung und eine Gasableitung abgeschlossen ist, und arbeitet nach der Druckaufbaumethode. Mit Hilfe einer mechanisch aufwendi­ gen Membranpumpe wird das Gas vor dem ersten Hauptventil in ein Prüfvolumen gepumpt und dabei auf einen höheren Prüf­ druck komprimiert. Die Pumpleistung ist so eingestellt, daß dieser Prüfdruck nur dann erreicht werden kann, wenn die Leckage zwischen den beiden Hauptventilen unter einem vorge­ gebenen Grenzwert bleibt. Wird der Prüfdruck erreicht, mel­ det ein integrierter Druckwächter dies an die Elektronik weiter.
Aus der DE 198 26 076 C1 ist ein Doppelsicherheitsmagnetven­ til bekannt, bei dem das Prüfvolumen zwischen den beiden Hauptventilen sehr klein ist. Für ein solch kleines Prüfvo­ lumen ist die aus der DE 44 25 225 A1 bekannte mechanisch aufwendige Membranpumpe überdimensioniert.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Prüfvorrichtung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß auf möglichst einfache Art und Weise in einem kleinen Prüfvolu­ men ein höherer Druck erzeugt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Membranpumpe eine vom Ventilkörper des Absperrventils oder dessen Stellelement angetriebene Membran aufweist, deren ei­ ner (unterer) Membranraum zwischen Gaszuleitung und Prüf­ volumen vorgesehen und über das Absperrventil vom Prüfvolumen absperrbar ist, und daß der untere Membranraum über ein Rückschlagventil oder über eine Drosselstelle mit der Gas­ leitung verbunden ist.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, daß zum Druckaufbau in einem kleinen Prüfvolumen die Pumpwirkung auf einen einzigen Pumphub der Membran reduziert ist. Ver­ glichen mit der bisher üblichen mechanisch aufwendigen Membranpumpe ergeben sich erhebliche mechanische Einsparun­ gen. Der Prüfdruck im Prüfvolumen wird dadurch erzeugt, daß durch einen einzigen Membranhub das Volumen zwischen den Ventilen reduziert und so das darin eingeschlossene Gas auf den Prüfdruck komprimiert wird.
Die Variante, bei der der untere Membranraum über ein Rück­ schlagventil mit der Gaszuleitung verbunden ist, erlaubt ei­ nerseits das Befüllen des unteren Membranraums mit Gas und verhindert andererseits das Entweichen von Gas aus dem unte­ ren Membranraum beim Druckaufbau. Das Rückschlagventil kann beispielsweise als ein im unteren Membranraum vorgesehenes Flatterventil ausgebildet sein, das bei einem im unteren Membranraum relativ zur Gaszuleitung herrschenden Unterdruck öffnet und bei einem Überdruck schließt.
Bei der anderen Variante ist der untere Membranraum über ei­ ne Drosselstelle mit der Gaszuleitung verbunden. Diese Dros­ selstelle muß deutlich kleiner als der vom unteren Membran­ raum zum Prüfvolumen abführende Leitungsquerschnitt sein. Beim Pumpvorgang bewegt sich die Membran nur so weit nach unten, bis der im unteren Membranraum aufgebaute Gasdruck im Gleichgewicht mit der Schließkraft des Absperrventils steht. Um den Raum vollständig zu schließen, muß das komprimierte Gas über die Drosselstelle an der Eingangsseite abströmen.
Durch diese Maßnahme wird im Prüfvolumen ein konstanter Aus­ gangsdruck, der lediglich von der Schließkraft der Schließ­ feder des Absperrventils abhängt, erreicht.
Bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist der Ven­ tilsitz des Absperrventils im unteren Membranraum zentrisch unter der Membran um eine aus dem unteren Membranraum zum Prüfvolumen abführende Durchgangsbohrung herum angeordnet. Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß das Absperrventil ohne zusätzlichen Aufwand in die Membranpumpe integriert werden kann. Diese Integration der verschiedenen Funktionselemente ermöglicht eine preiswerte und kompakte Prüfvorrichtung.
Der andere (obere) Membranraum kann entweder mit der Atmo­ sphäre verbunden sein, so daß auf die zugehörige Membransei­ te Atmosphärendruck wirkt. Oder der obere Membranraum ist in bevorzugten Ausführungsformen an die Gaszuleitung ange­ schlossen und daher mit dem in der Gaszuleitung herrschen­ den Eingangsdruck beaufschlagt. Dies resultiert in einer zu­ sätzlichen Schließkraft, um die die Schließkraft des Ab­ sperrventils geringer ausgelegt werden kann.
Bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist die Mem­ bran mit dem Ventilkörper des Absperrventils oder dessen Stellelement bewegungsgekoppelt. Dazu kann die Membran z. B. am Ventilkörper des Absperrventils oder an dessen Stellele­ ment befestigt sein oder durch eine im unteren Membanraum vorgesehene Feder in Anlage an den Ventilkörper des Absperr­ ventils oder dessen Stellelement gehalten sein. Vorzugsweise ist das Absperrventil als Magnetventil mit einem Magnetanker als Ventilkörper bzw. als Stellelement ausgebildet, so daß die Membranpumpe auf ein preiswertes Magnetsystem reduziert ist.
Ein Maß für den Druckaufbau im Prüfvolumen ist der Diffe­ renzdruck zwischen dem pumpenausgangsseitigen Druck pa und dem pumpeneingangsseitigen Druck pe. Vorzugsweise ist der Druckwächter daher ein Differenzdruckwächter, der die Diffe­ renz zwischen dem in der Gaszuleitung herrschenden Eingangs­ druck und dem im Prüfvolumen herrschenden Ausgangsdruck mißt und bei Überschreiten eines voreingestellten Differenzdruck­ wertes ein den Dichtheitszustand des Prüfvolumens anzeigen­ des Signal abgibt.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Be­ schreibung und der Zeichnung. Ebenso können die vorstehend genannten und die noch weiter aufgeführten Merkmale erfin­ dungsgemäß jeweils einzeln für sich oder zu mehreren in be­ liebigen Kombinationen Verwendung finden. Die gezeigten und beschriebenen Ausführungsform sind nicht als abschließende Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaf­ ten Charakter für die Schilderung der Erfindung.
Es zeigt:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemä­ ßen Prüfvorrichtung, bei der der untere Membranraum über ein Flatterventil mit der Gaszuleitung ver­ bunden ist; und
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemä­ ßen Prüfvorrichtung, bei der der untere Membranraum über eine Drosselstelle mit der Gaszuleitung ver­ bunden ist.
Die in Fig. 1 insgesamt mit 1 bezeichnete Prüfvorrichtung dient zum Prüfen der Dichtheit von zwei Hauptventilen 2, 3 in einer Gasstrecke, deren Prüfvolumen 4 von den beiden Hauptventilen 2, 3 gegen eine Gaszuleitung 5 und eine Gasab­ leitung 6 abgeschlossen ist. Die Prüfvorrichtung 1 arbeitet nach der Druckaufbaumethode, d. h., bei geschlossenen Haupt­ ventilen 2, 3 wird zunächst im Prüfvolumen 4 ein Druck auf­ gebaut. Wenn dieser Druck innerhalb einer vorgegebenen Zeit­ spanne nicht unter einen bestimmten Grenzwert abfällt, sind beide Hauptventile 2, 3 dicht.
Der Druckaufbau im Prüfvolumen 1 erfolgt mit einer flexiblen Membran 7, die zwischen einem Membranteller 8 und einer Fe­ der 9 eingespannt ist. Die Membran 7 besteht vorzugsweise aus NBR und trennt einen unteren Membranraum 10 von einem oberen Membranraum 11 ab. Der untere Membranraum 10 ist über einen Leitungsabschnitt 12 und eine pneumatische Diode in Form eines Flatterventils 13 oder eines anderen Rückschlag­ ventils an die Gaszuleitung 5 angeschlossen, an die auch der obere Membranraum 11 über einen vom Leitungsabschnitt 12 ab­ gehenden weiteren Leitungsabschnitt 14 angeschlossen ist. Zentrisch unter der Membran 7 befindet sich um eine aus dem unteren Membranraum 10 zum Prüfvolumen 4 abführende Durch­ gangsbohrung 15 herum der Ventilsitz 16 eines Absperrventils 17, welches den unteren Membranraum 10 mit dem Prüfvolumen 4 verbindet oder von diesem absperrt. Der mit dem Ventilsitz 16 zusammenwirkende Ventilteller des Absperrventils 17 ist durch einen zylindrischen Ansatz 7' an der Membran 7 gebil­ det, der durch einen Magnetantrieb in Form eines Magnetan­ kers 18 und einer Magnetspule 19 gegen die Wirkung einer Schließfeder 20 vom Ventilsitz 16 abgehoben werden kann. Die Membran 7 und der Membranteller 8 sind durch die Feder 9 stets in Anlage an den Magnetanker 18 gehalten und daher mit diesem bewegungsgekoppelt. Ein Differenzdruckwächter 21 ist eingangsseitig an den Leitungsabschnitt 12 und ausgangssei­ tig an den Leitungsabschnitt 22 angeschlossen, der die Durchgangsbohrung 15 mit dem Prüfvolumen 4 verbindet.
In der in Fig. 1 gezeigten Ausgangsposition der Prüfvorrich­ tung 1 drückt die Schließfeder 20 über die Membran 7 den zy­ lindrischen Ansatz 7' auf den Ventilsitz 16, so daß dieser den im unteren Membranraum 10 anstehenden Eingangsdruck pe der Gaszuleitung 5 dicht gegen die Durchgangsbohrung 15 bzw. das Prüfvolumen 4 abschließt. Wird die Magnetspule 19 be­ stromt, so bewegt sich der Magnetanker 18 gegen die Kraft der Schließfeder 20 nach oben, und das Absperrventil 17 öff­ net. Mit dem Magnetanker 18 wird auch die Membran 7 angeho­ ben, und aufgrund des mit der Volumenvergrößerung des unte­ ren Membranraums 10 einhergehenden Druckabfalls im unteren Membranraum 10 öffnet das Flattervenil 13, bis der Eingangs­ druck pe im unteren Membranraum 10 herrscht. Dieser ist über die Durchgangsbohrung 15 und den Leitungsabschnitt 22 mit dem Prüfvolumen 4 verbunden. Wenn nach einer kurzen Druck­ ausgleichszeit auch im Prüfvolumen 4 der Eingangsdruck pe herrscht, wird durch Abschalten der Magnetspule 19 die auf den Magnetanker 18 wirkende Magnetkraft abgebaut, so daß die Schließfeder 20 die Membran 7 nach unten in die in Fig. 1 gezeigte Ausgangsposition bewegt. Dadurch trennt zuerst das Flatterventil 13 die Verbindung zur Gaszuleitung 5 bzw. zum Eingangsdruck pe ab. Dann wird durch die weitere Abwärtsbe­ wegung der Membran 7 das im unteren Membranraum 10 befindli­ che Gas verdichtet und damit der Ausgangsdruck pa im Prüfvo­ lumen 4 erhöht. In der Ausgangsposition, d. h. nach diesem Pumpvorgang, ist das Prüfvolumen 4 vom unteren Membranraum 10 durch das Absperrventil 17 dicht abgeschlossen.
Ein Maß für den Druckaufbau im Prüfvolumen 4 ist die Diffe­ renz zwischen dem Ausgangsdruck pa und dem Eingangsdruck pe, die mit Hilfe des Differenzdruckwächters 21 abgegriffen wird. Der Differenzdruckwächter 21 ist auf seiner p+-Seite mit dem im Prüfvolumen 4 herrschenden Ausgangsdruck pa und auf seiner p--Seite mit dem Eingangsdruck pe beaufschlagt. Fällt der Ausgangsdruck pa innerhalb einer vorbestimmten Zeit unter die Schaltschwelle des Differenzdruckwächters 21, ist eines der beiden Hauptventile 2, 3 undicht. Eine interne oder externe Auswerteelektronik (nicht gezeigt) steuert die Zeitabläufe und wertet das Signal des Differenzdruckwächters 21 aus.
Ausgehend von einer Membranfläche von 27 cm2 und einem wirk­ samen Membranhub von 2 mm, ergibt sich ein Kompressionsvolu­ men von 5,4 cm3. Bei einem Doppelsicherheitsmagnetventil, wie es aus der DE 198 26 076 C1 bekannt ist, können das Prüfvolumen 4 und das Volumen des Differenzdruckwächters 21 insgesamt mit 12 cm3 angenommen werden. Durch die Druckerhö­ hung wird sich das Volumen des Differenzdruckwächters 21 um 2 cm3 vergrößern. Ausgehend von einem Startvolumen von 17,4 cm3 wird dieses auf 14 cm3 komprimiert. Mit p.V/T = const ergibt sich bei einem Eingangsdruck pe von 100 mbar ein Ausgangsdruck pa im Prüfvolumen 4 von 370 mbar bzw. eine Druckerhöhung von 270 mbar. Fällt dieser Diffe­ renzdruck auf z. B. 100 mbar ab, bedeutet dies, daß eine Lec­ kage von ca. 3 cm3 vorhanden ist. Daher muß die Mindestprüf­ zeit kleiner als 0,22 s sein, um einen Grenzwert von 50 l/h sicherzustellen.
Prüfvolumen 4 führende Durchgangsbohrung 15. Beim Pumpvor­ gang bewegt sich die Membran 7 zunächst nur so weit nach un­ ten, bis der im unteren Membranraum 10 aufgebaute Druck im Gleichgewicht mit der Schließkraft der Schließfeder 20 steht. Um das Absperrventil 17 vollständig zu schließen und damit das Prüfvolumen 4 vom unteren Membranraum 10 abzutren­ nen, muß zunächst ein Teil des komprimierten Gases aus dem unteren Membranraum 10 über die Bohrung 23 an der Eingangs­ seite abströmen. Somit wird im Prüfvolumen 4 stets ein kon­ stanter Ausgangsdruck pa, der lediglich von der Schließkraft der Schließfeder 20 abhängt, erreicht.
Bei einer Vorrichtung (1) zum Prüfen der Dichtheit in einer Gasstrecke, deren Prüfvolumen (4) von mindestens zwei Ven­ tilen (2, 3) gegen eine oder mehrere Gaszuleitungen (5) und Gasableitungen (6) abgeschlossen ist, mit einer Mem­ branpumpe zum Druckaufbau im Prüfvolumen (4), die eingangs­ seitig über ein Absperrventil (17) mit einer Gaszuleitung (5) und ausgangsseitig mit dem Prüfvolumen (4) verbunden ist, und mit einem Druckwächter, der den im Prüfvolumen (4) herrschenden Ausgangsdruck (pa) mißt und bei Überschreiten eines voreingestellten Druckwertes ein den Dichtheitszustand des Prüfvolumens (4) anzeigendes Signal abgibt, weist die Membranpumpe eine vom Ventilkörper des Absperrventils (17) oder dessen Stellelement angetriebene Membran (7) auf, deren einer (unterer) Membranraum (10) zwischen Gaszuleitung (5) und Prüfvolumen (4) vorgesehen und über das Absperrventil (17) vom Prüfvolumen (4) absperrbar ist. In einem kleinen Prüfvolumen kann so die Pumpwirkung auf einen einzigen Pum­ phub der Membran reduziert werden.

Claims (10)

1. Vorrichtung (1) zum Prüfen der Dichtheit in einer Gas­ strecke, deren Prüfvolumen (4) von mindestens zwei Ventilen (2, 3) gegen eine oder mehrere Gaszuleitungen (5) und Gasableitungen (6) abgeschlossen ist, mit ei­ ner Membranpumpe zum Druckaufbau im Prüfvolumen (4), die eingangsseitig über ein Absperrventil (17) mit ei­ ner Gaszuleitung (5) und ausgangsseitig mit dem Prüf­ volumen (4) verbunden ist, und mit einem Druckwächter, der den im Prüfvolumen (4) herrschenden Ausgangsdruck (pa) mißt und bei Überschreiten eines voreingestellten Druckwertes ein den Dichtheitszustand des Prüfvolumens (4) anzeigendes Signal abgibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Membranpumpe eine vom Ventilkörper des Ab­ sperrventils (17) oder dessen Stellelement angetriebe­ ne Membran (7) aufweist, deren einer (unterer) Mem­ branraum (10) zwischen Gaszuleitung (5) und Prüfvolu­ men (4) vorgesehen und über das Absperrventil (17) vom Prüfvolumen (4) absperrbar ist, und daß der untere Membranraum (10) über ein Rückschlagventil oder über eine Drosselstelle mit der Gaszuleitung (5) verbunden ist.
2. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das Rückschlagventil als ein Flatterventil (13) ausgebildet ist, das in dem über das Rückschlagventil mit der Gasleitung (5) verbundenen unteren Mem­ branraum (10) vorgesehen ist.
3. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Ventilsitz (16) des Absperrven­ tils (17) im unteren Membranraum (10) zentrisch unter der Membran (7) um eine aus dem unteren Membranraum (10) zum Prüfvolumen (4) abführende Durchgangsbohrung (15) herum angeordnet ist.
4. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der andere (obere) Membranraum (11) an die Gaszuleitung (5) angeschlossen ist.
5. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, gekennzeichnet durch eine Schließfeder (20), die den Ventilkörper des Absperrventils (17) in seine ab­ sperrende Ventilstellung kraftbeaufschlagt.
6. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (7) mit dem Ventilkörper des Absperrventils (17) oder dessen Stellelement bewegungsgekoppelt ist.
7. Prüfvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich­ net, daß die Membran (7) am Ventilkörper des Absperr­ ventils (17) oder dessen Stellelement befestigt ist.
8. Prüfvorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine im unteren Membanraum (10) vorgesehene Feder (9), die die Membran (7) in Anlage an den Ventilkörper des Absperrventils (17) oder dessen Stellelement hält.
9. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrventil (17) als Magnetventil mit einem Magnetanker (18) als Ventilkörper bzw. als Stellelement ausgebildet ist.
10. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckwächter ein Differenzdruckwächter (21) ist, der die Differenz zwi­ schen dem in der Gaszuleitung (5) herrschenden Ein­ gangsdruck (pe) und dem im Prüfvolumen (4) herrschen­ den Ausgangsdruck (pa) mißt und bei Überschreiten ei­ nes voreingestellten Differenzdruckwertes ein den Dichtheitszustand des Prüfvolumens (4) anzeigendes Signal abgibt.
DE10044822A 2000-09-11 2000-09-11 Vorrichtung zum Prüfen der Dichtheit von Ventilen in einer Gasstrecke Expired - Fee Related DE10044822C1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10044822A DE10044822C1 (de) 2000-09-11 2000-09-11 Vorrichtung zum Prüfen der Dichtheit von Ventilen in einer Gasstrecke
EP01120473A EP1186779A1 (de) 2000-09-11 2001-08-28 Vorrichtung zum Prüfen der Dichtheit von Ventilen in einer Gasstrecke

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10044822A DE10044822C1 (de) 2000-09-11 2000-09-11 Vorrichtung zum Prüfen der Dichtheit von Ventilen in einer Gasstrecke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10044822C1 true DE10044822C1 (de) 2002-04-11

Family

ID=7655766

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10044822A Expired - Fee Related DE10044822C1 (de) 2000-09-11 2000-09-11 Vorrichtung zum Prüfen der Dichtheit von Ventilen in einer Gasstrecke

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP1186779A1 (de)
DE (1) DE10044822C1 (de)

Families Citing this family (22)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8905063B2 (en) 2011-12-15 2014-12-09 Honeywell International Inc. Gas valve with fuel rate monitor
US9995486B2 (en) 2011-12-15 2018-06-12 Honeywell International Inc. Gas valve with high/low gas pressure detection
US9835265B2 (en) 2011-12-15 2017-12-05 Honeywell International Inc. Valve with actuator diagnostics
US8899264B2 (en) 2011-12-15 2014-12-02 Honeywell International Inc. Gas valve with electronic proof of closure system
US8839815B2 (en) 2011-12-15 2014-09-23 Honeywell International Inc. Gas valve with electronic cycle counter
US9846440B2 (en) 2011-12-15 2017-12-19 Honeywell International Inc. Valve controller configured to estimate fuel comsumption
US8947242B2 (en) 2011-12-15 2015-02-03 Honeywell International Inc. Gas valve with valve leakage test
US9851103B2 (en) 2011-12-15 2017-12-26 Honeywell International Inc. Gas valve with overpressure diagnostics
US9074770B2 (en) 2011-12-15 2015-07-07 Honeywell International Inc. Gas valve with electronic valve proving system
US9557059B2 (en) 2011-12-15 2017-01-31 Honeywell International Inc Gas valve with communication link
US10422531B2 (en) 2012-09-15 2019-09-24 Honeywell International Inc. System and approach for controlling a combustion chamber
US9234661B2 (en) 2012-09-15 2016-01-12 Honeywell International Inc. Burner control system
EP2868970B1 (de) 2013-10-29 2020-04-22 Honeywell Technologies Sarl Regelungsvorrichtung
US10024439B2 (en) 2013-12-16 2018-07-17 Honeywell International Inc. Valve over-travel mechanism
US9841122B2 (en) 2014-09-09 2017-12-12 Honeywell International Inc. Gas valve with electronic valve proving system
US9645584B2 (en) 2014-09-17 2017-05-09 Honeywell International Inc. Gas valve with electronic health monitoring
US10503181B2 (en) 2016-01-13 2019-12-10 Honeywell International Inc. Pressure regulator
US10564062B2 (en) 2016-10-19 2020-02-18 Honeywell International Inc. Human-machine interface for gas valve
US11073281B2 (en) 2017-12-29 2021-07-27 Honeywell International Inc. Closed-loop programming and control of a combustion appliance
US10697815B2 (en) 2018-06-09 2020-06-30 Honeywell International Inc. System and methods for mitigating condensation in a sensor module
CN118999951B (zh) * 2024-10-24 2025-04-25 中亿腾模塑科技(苏州)有限公司 一种冷却管路气密性检测设备
CN119334564B (zh) * 2024-12-04 2025-06-17 广东恒基金属股份有限公司 一种截止阀多工位气密性检测装置

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4425225A1 (de) * 1994-07-16 1996-01-18 Dungs Karl Gmbh & Co Vorrichtung zum Prüfen der Dichtheit von Ventilen in einer Fluidstrecke
DE19826076C1 (de) * 1998-06-12 1999-08-19 Dungs Karl Gmbh & Co Doppelsicherheitsventil

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948300C (de) * 1951-12-20 1956-08-30 Bataafsche Petroleum Pumpe zur Foerderung geringer Fluessigkeitsmengen
US5226447A (en) * 1992-10-07 1993-07-13 The United States Of America As Represented By The Administration Of The National Aeronautics And Space Administration Valve malfunctin detection apparatus
US5542821A (en) * 1995-06-28 1996-08-06 Basf Corporation Plate-type diaphragm pump and method of use
DE19652832B4 (de) * 1996-12-18 2005-12-15 Denso Corp., Kariya Leckagemeßvorrichtung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4425225A1 (de) * 1994-07-16 1996-01-18 Dungs Karl Gmbh & Co Vorrichtung zum Prüfen der Dichtheit von Ventilen in einer Fluidstrecke
DE19826076C1 (de) * 1998-06-12 1999-08-19 Dungs Karl Gmbh & Co Doppelsicherheitsventil

Also Published As

Publication number Publication date
EP1186779A1 (de) 2002-03-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10044822C1 (de) Vorrichtung zum Prüfen der Dichtheit von Ventilen in einer Gasstrecke
DE19509126C2 (de) Rückschlagventil
DE4402647C1 (de) Pneumatisch angesteuertes Gassicherheitsventil mit autonomer Druckluftversorgung
EP0763683B1 (de) Elektromagnetisch betätigbares Ventil
WO2001007356A1 (de) Zapfsystem für tanksäulen
DE3929551A1 (de) Eigenmediumbetaetigtes, durch einen magnetanker gesteuertes servoventil
DE3345561A1 (de) Gasdruckregler-sicherheitsmagnetventil-kombination
EP0289712B1 (de) Druckregelventil
DE20015703U1 (de) Vorrichtung zum Prüfen der Dichtheit von Ventilen in einer Gasstrecke
DE3341643A1 (de) Vorgesteuertes druckentlastungs- und steuerventil
DE2601055A1 (de) Aus druckregler und magnetventil bestehendes kombinationsventil
DE2429071A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herabsetzen von druckstoessen beim oeffnen eines sauerstoffflaschenventils
DE3822830A1 (de) Eigenmediumbetaetigtes, durch ein bistabiles magnetventil servogesteuertes ventil fuer fluessige medien
DE2438590A1 (de) Vorgesteuertes wegeventil
DE2412054C3 (de) Von der Durchflußmenge unabhängig arbeitende Differenzdruck-Schaltarmatur für flüssige oder gasförmige Medien
EP1694994A1 (de) Ventil
DE102016213168A1 (de) Ventil zum Dosieren von Fluiden
EP1346267B1 (de) Überdruckerzeugungsvorrichtung
DE3544389A1 (de) Vorgesteuertes druckbegrenzungsventil
EP2548090A1 (de) Stellantrieb für ein gasventil
DE3000801A1 (de) Absperrventil
DE534164C (de) Vorrichtung zur Druckbegrenzung
DE1750470C (de) Hydraulisch gedämpftes, entlastetes Magnetventil
DE1500133B2 (de) Schnellschaltendes ventil
EP0788588A1 (de) Magnetventil zur steuerung von druckmedien

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of the examined application without publication of unexamined application
D1 Grant (no unexamined application published) patent law 81
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee