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Gleichrichteranordnung Bei der Gleichrichteranordnung nach dem Patent
872, 097 ist der Gleichrichter mit mindestens einem koaxialen Anschlußpaar
versehen und der mit dem einen Gleichrichterpol verbundene Innenleiter durch den
Gleichrichter hindurchgeführt derart, d'aß die Gleichspannung zwischen dem anderen
Pol des Gleichrichters und dem hindurchgeführten Innenleiter abgenommen werden kann.
Eine derartige Gleichrichteranordnung kann in koaxialen Kreisen, wie sie insbesondere
bei sehr hohen. Frequenzen verwendet werden, eingeschaltet werden, ohne daß sich
eine wesentliche induktive Kopplung zwischen Hochfrequenz- und Gleichstromkreis
über die Zuleitung ergibt.
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Die Erfindung gibt eine Weiterbildung der Gleichrichteranordnung nach
dem Patent 872 097,
und zwar bezieht sie sich in erster Linie auf Kristalldetektoren.
Im genannten Patent ist u. a. bereits die Anwendung eines koaxialen Kristalldetektors
angegeben. Bei der dort dargestellten Ausführungsform ist der Innenleiter an, seinem
durch den: Kristall hindurchragenden Teil verjüngt und hat längs seines Umfangs
mit dem Kristall Berührung. Es ist dort auch bereits angegeben,
daß
die Kontaktgabe auch dadurch erfolgen kann, daß der Innenleiter seitlich mit einem
Kranz von feinen Kontaktspitzen versehen ist. Bei einer derartigen Spitzenberührung
kann die Kapazität des Gleichrichters kleiner gehalten,- werden als bei Kontaktgabe
längs des ganzen Umfangs.
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Bei einer Gleichrichteranordnung nach dem Patent 872 o97, bei
der die Kontaktgabe zwischen Gleichrichter und Gegenelektrode über achssymmetrisch
angeordnete Kontaktspitzen erfolgt, sind gemäß der Erfindung für die Zuführung zu
den Kontaktspitzen dünne Drähte oder Bänder vorgesehen. Der Gleichrichterkristall
kann dabei auf dem Außenleiter, wie bei dem im Patent 8712 o97 behandelten Ausführungsbeispiel-,
öder auch auf dem Innenleiter des koaxialen Systems aufgebracht sein. Die Zuführungsdrähte
bzw. Bänder sind mit dem Innenleiter oder mit dem Außenleiter mittelbar oder unmittelbar
fest verbunden, insbesondere verlötet oder verschweißt.
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Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand vom. in der Zeichnung
angegebenen Ausführungsformen behandelt. In den Fig. i a und i b ist eine Ausführungsform
dargestellt, bei der:der. Kristall auf dem Innenleiter angeordnet ist, während die
radial angeordneten Zuführungsdrähte zu den Kontaktspitzen mit dem Außenleiter verbunden
sind. Die Fig. i a gibt einen Längsschnitt und' die Fig. i b einen Querschnitt --durch-
die-- Anordnung wieder. Die F.ig. 2a und` 21 zeigen -entsprechend eine Anordnung,
bei der der Kristall auf dem Außenleiter aufgebracht- ist. In der Fig. 3 ist schließlich
im Längsschnitt eine Anordnung gezeigt, bei der Ader Kristali -rohrförmig. auf einer
Ausbuchtung des Außenleiters angeordnet ist.
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In den Fig. i a und i b ist mit i ein ringförmiges. Gleichrichterelement,
insbesondere ein, Kristalldetektor, bezeichnet, das auf einem Wulst 2- des Innenleiters
3 aufgebracht ist. Der Außenleiter 4 ist mit einer ringförmigen Metallscheibe bzw.
einem ringförmigen Abschlußwid'erstand 5 abgeschlossen, z. B. beim Abschlüß mit
dem Wellenwiderstand. Auf dieser Metallscheibe sind Drähte oder Bänder 6 fest aufgebracht,
insbesondere verlötet, die an ihrem anderen Ende eine Spitze aufweisen, welche auf
den, Gleichrichterkristall drückt. Die Metalldrähte 6 sind insbesondere symmetrisch
über
den Umfang verteilt. An das koaxiale Anschlußpaar 3, 4 kann, wie
gestrichelt angedeutet ist, ein Hochfrequenzkreis, HF angeschaltet werden.
Am anderen Ende kann. dann die Gleichspannung entnommen werden, wie dies gestrichelt
durch. G angedeutet ist.
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Bei der Ausführungsform- nach den- Fig.,za und 2-b ist das Gleichrichterelement
2 auf .der mit. dem Außenleiter 4 verbundenen Metallscheibe bzw. dem scheibenförmigen
Widerstand 5 aufgebracht. und zwar ist der Gleichrichter insbesondere, wie dies
aus der Fig. 2b zü ersehen -ist, in eine der Anzahl der Kontaktspitzen. entsprechende
Anzahl von Einzelgleichrichtern aufgeteilt.-: ' Die -Metalldrähte 6 sind hier auf
dem Wulst -2- des Innenleiters. aufgelöst und drücken mit -ihrem spitzenförmigen
Ende auf die entsprechenden: Einzelkristalle. Die Bezeichnungen sind im übrigen
genau die gleichen wie bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. i a und i b.
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Beider in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ist der Kristall 7 auf
einer Ausbuchtung 8 des Außenleiters 4 aufgebracht, z. B. rohrförmig. Er kann ebenfalls,
wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2, aus. einer Anzahl von Einzelgleichrichtern
bestehen. Der Innenleiter 3 geht hier in mehrere Drähte 9 über, die gleichmäßig
über seinen Umfang zerteilt sind und an ihren Enden Spitzen tragen, welche auf den
Kristall 7 drücken. Dargestellt sind der besseren Übersicht halber nur zwei Metalldrähte
9; um -'sieh der koaxialen Stromführung jedoch möglichst anzunähern., werden vorteilhaft
wenigstens vier Metalldrähte benutzt, die gleichmäßig auf dem Umfang des Innenleiters.
verteilt sind. Der Innenleiter 3 ragt mit einem stark verjüngten Teil io als Durchführungsleiter
durch den Gleichrichterkristall und die Ausbuchtung d'es Außenleiters hindurch.
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Bei dem =Aufbau der Gleichrichteranord'nung nach der Erfindung ist
es vorteilhaft, die gleichr 1#liiend e- Stelle in den Strombauch zu legen, z. B.
entprechend 'Fig. i, da eine derartige Anordnung elektrisch am vorteilhaftesten,
ist.
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Zur Erzielung des erforderlichen Kontaktdruckes kann gegebenenfalls,
eine mechanische Verstärkung benutzt werden. So- könnte z. B. bei den Anordnungen
nach den Fig. i und 2 ein Isolierstofring eingesetzt werden., der in; Achsrichtung-
gegen die . Drähte 6 drückt, und bei der Anordnung nach F'ig. 3 ein Ring aus Isolierstoff
auf die Drahtreuse geschoben werden.. .