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DE1598990C - Eintauchelektrodenanordnung zum Messen der elektrischen Leitfähigkeit elektrisch inhomogener Flüssigkeiten - Google Patents

Eintauchelektrodenanordnung zum Messen der elektrischen Leitfähigkeit elektrisch inhomogener Flüssigkeiten

Info

Publication number
DE1598990C
DE1598990C DE1598990C DE 1598990 C DE1598990 C DE 1598990C DE 1598990 C DE1598990 C DE 1598990C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
immersion
electrode
measuring
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Dipl.-Phys. Dr.rer. nat. 6729 Wörth. GOIr 31-26 Maurer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Publication date

Links

Description

3 4
verbundene Befestigungsvorrichtung für ein starres entsprechend abgestufter Kegelstumpf 9 aus Isolieroder flexibles Rohr zur Aufnahme der Zuleitung material eingeführt, der als Druckstück für die als vorgesehen sind. Eine Elektrodenanordnung dieser Kontaktmittel benützten Schraubenfedern 10,11,12 Ausführungsart kann einfach und sehr robust auf- und 13 dient, die sich einerseits auf den Elektroden, gebaut werden. Reinigung und Wartung des zylinder- 5 andererseits auf den Stufenschultern des Kegelstumpförmigen Elektrodenkörpers mit seiner glatten fes abstützen und die mittels in achsparallelen Boh-Außenfläche kann schnell und einfach vorgenommen rungen 14 des Kegelstumpfes 9 geführten Leitungen werden. Durch Verwendung eines starren oder mit den an dessen Oberseite 15 befindlichen Anflexiblen Rohres zur Aufnahme der Leitungen kann Schlüssen 16 verbunden sind. Die Schraubenfeder 13 die Elektrodenanordnung in erheblicher Entfernung 10 besteht nur aus einer einzigen Windung. Die Leivon der übrigen Meßeinrichtung zum Einsatz ge- tungen, die von den Anschlüssen 16 zur eigentlichen langen. Eine Pumpe und ein gesonderter Meßkreis- Meßeinrichtung gehen, sind in dem Rohr 17 geführt, lauf sind nicht mehr nötig. welches an einem mit Innen- und Außengewinde ver-
Um das Streufeld, das sich zwischen den beiden sehenen Fortsatz 18 der Elektrode 1 derart befestigt
stromzuführenden Elektroden in der sie umgebenden 15 ist, daß eine auf das Außengewinde passende Über-
Flüssigkeit ausbildet in seiner räumlichen Ausdeh- wurfmutter 19 das Ende des Rohres 17 an der oberen
nung möglichst klein zu halten und damit eine mög- Kante des Fortsatzes 18 festklemmt. Das Innenge-
Iiche Beeinflussung des Streufeldes und damit der winde des Fortsatzes 18 dient zum Einschrauben des
Meßgenauigkeit durch in der Nähe liegende Wandteil Kegelstumpfes 9, wodurch je nach Einschraubtiefe
des Behälters od. dgl. zu verringern, ist weiterhin vor- 20 der Kontaktdruck der Kontaktfedera 10,11,12 und
gesehen, daß die Stromzuführung an den beiden in- 13 eingestellt werden kann. Weil es bei der Messung
neren Elektroden geschieht, wodurch die räumliche der Leitfähigkeit notwendig ist, den Temperaturgang
Ausdehnung des Streufeldes und damit die Gefahr der zu messenden Flüssigkeit mit zu berücksichtigen,
einer störenden Beeinflussung reduziert wird. An den ist der erforderliche Temperaturfühler möglichst in
äußeren Elektroden wird gemäß dem Hauptpatent 25 der Nähe der Elektroden anzubringen. Dieser Forde-
die Meßspannung abgegriffen. Ein sich aus dieser rung ist bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel
Anordnung ergebender weiterer Vorteil ist die Mög- dadurch nachgekommen, daß der Temperaturfühler
lichkeit der Verwendung von großflächigen Span- 22 in einer axialen Bohrung 20 des Kegelstumpfs 9
nungsableitelektroden, die unempfindlicher gegen geführt ist und mit seinem aktiven Teil in einen
mechanische Verschmutzungen und Polarisationser- 30 fingerartigen, koaxialen Fortsatz 21 der Elektrode 4
scheinungen sind, als die bekannten Spannungselek- hineinragt. Die Passung der beiden ineinander ge-
troden mit sehr kleiner Oberfläche. steckten Teile 21 und 22 ist so gewählt, daß ein mög-
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der liehst guter Wärmeübergang stattfindet. Auf den
Figur dargestellt und im nachfolgenden beschrieben. Fortsatz 21 ist ein Abschlußteil 23 aus gut wärrae-
Die Eintauchelektrodenanordnung besteht aus 35 leitendem Isolationsmaterial aufgeschraubt, welches einem zylindrischen Körper, der aus den vier Elek- formmäßig den zylinderförmigen Körper der Eintroden 1,2,3 und 4 und den dazwischen liegenden tauchelektrodenanordnung vervollständigt und gleich-Zwischenstücken 5, 6 und 7 besteht. Elektroden wie zeitig als Stoßschutz dient. Auf Grund der gewählten Zwischenstücke sind ringscheibenförmig ausgebildet Schaltungsart, nämlich Stromzuführung über die bei- und besitzen den gleichen Außendurchmesser, wohin- 40 den inneren Elektroden 2 und 3 und Spannungsgegen die Innendurchmesser der Ringscheiben abge- messer an den beiden äußeren Elektroden 1 und 4, stuft sind. Elektrode 1 und Zwischenstück 5, Elek- können die ringscheibenförmigen Elektroden alle von trode 2 und Zwischenstück 6, Elektrode 3 und Zwi- annähernd gleicher Dicke sein, was neben den bereits schenstück 7 haben jeweils den gleichen Innendurch- genannten einen herstellungstechnischen Vorteil bemesser. Zusammengesetzt ergibt sich in dem zylinder- 45 deutet. Ein weiterer Vorteil dieses Aufbaus ist darin förmigen Körper ein Innenraum 8 in der Form eines zu sehen, daß die Zwischenstücke 5,6,7 aus Hartabgestuften Kegelstumpfes, wobei die blanken Flä- gummi hergestellt und mit den Elektroden 1,2,3 chen der Elektroden jeweils die Schultern der Stufen und 4 durch Vulkanisation verbunden werden bilden. In diesem abgestuften Innenraum 8 ist ein können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

1 2 spruch 7, dadurch gekennzeichnet; daß der Patentansprüche: koaxiale Fortsatz (21) mit Außengewinde zur Aufnahme eines aus gut wärmeleitendem Isola-
1. Eintauchelektrodenanordnung zum Messen tionsmaterial bestehenden Abschlußteil (23) verder elektrischen Leitfähigkeit elektrisch inhomo- 5 sehen ist.
gener Flüssigkeiten mit vier räumlich hinterein- 9. Eintauchelektrodenanordnung nach Anander angeordneten Elektroden, von denen zwei spruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, zum Zuführen des Meßstromes (Stromelektroden) daß die ringscheibenförmigen Zwischenstücke und zwei zum Abnehmen der Meßspannung (S, 6, 7) aus Hartgummi und mit den Elektroden (Spannungselektroden) dienen, wobei die Strom- io (1,2,3,4) mittels Vulkanisation verbunden sind, elektroden innen und die Spannungselektroden
außen liegen nach Patent 1 258 973, gekennzeichnet durch ringscheibenförmig ausgebildete Elektroden (1,2,3,4), die mit ringscheibenförmig ausgebildeten Zwischenstücken 15
(5,6,7) aus Isoliermaterial einen vorzugsweise
zylindrischen Körper bilden, wobei in dem durch Das Hauptpatent I 258 973 betrifft eine Eintauch-
die inneren öffnungen der Elektroden der Zwi- elektrodenanordnung zum Messen der elektrischen
schenstücke gebildeten Raum (8) Mittel zur Kon- Leitfähigkeit elektrisch inhomogener Flüssigkeiten
taktierung der Elektroden angeordnet sind und 20 mit vier räumlich hintereinander angeordneten Elek-
ein mit der untersten Elektrode (4) verbundenes troden, von denen zwei zum Zuführen des Meßstroms
zylinderförmig isolierendes Abschlußteil (23), so- (Stromelektroden) und zwei zum Abnehmen derMeß-
wie eine mit der oberen Elektrode (1) verbundene spannung (Spannungselektroden) dienen und bei der
Befestigungsvorrichtung für ein starres oder die Stromelektroden innen, die Spannungselektroden
flexibles Rohr zur Aufnahme der Zuleitung vor- 25 außen liegen. Die Eintauchelektrodenanordnung ist
gesehen sind. als sogenannte Streufeldelektrode ausgeführt.
2. Eintauchelektrodenanordnung nach An- Es sind Eintauchelektrodenanordnungen bekannt, spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ring- die rohrförmig ausgebildet sind und bei denen die scheibenförmigen Elektroden (1,2, 3,4) von an- vier Elektroden in das Innere des Rohres hineinragen, nähernd gleicher Dicke sind. 30 wobei die beiden äußeren Elektroden eine größere
3. Eintauchelektrodenanordnung nach An- Oberfläche aufweisen und mit einem konstanten spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die inne- Strom gespeist werden, den ein Stromkonstanthalter, ren öffnungen der Elektroden (1,2,3,4) und der z. B. eine Spannungsquelle mit sehr großem .Innen-Zwischenstücke (5,6,7) sich so erweitern, daß in widerstand liefert. Mit den beiden inneren Elektroden dem zylindrischen Körper ein Innenraum (8) mit 35 wird der auf der Meßstrecke innerhalb der das Rohr drei Stufen entsteht, wobei die Schultern der Stu- durchströmenden Flüssigkeit auftretende Spannungsfen von den Elektroden gebildet werden. abfall gemessen, der dem Flüssigkeitswiderstand pro-
4. Eintauchelektrodenanordnung nach An- portional ist. Um den Spannungsabfall möglichst gespruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den nau zu messen, ist es notwendig, die für die Spanabgestuften Innenraum (8) des zylindrischen Kör- 40 nungsmessung verwendeten Elektroden nach Mögpers ein entsprechend abgestufter Kegelstumpf lichkeit angenähert punkt- oder linienförmig auszu-(9) aus Isoliermaterial eingeführt ist. bilden, wodurch sie jedoch wieder störanfällig gegen
5. Eintauchelektrodenanordnung nach An- Verschmutzungen u. dgl. werden. Die Reinigung solspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß eher rohrförmiger Eintauchelektrodenanordnungen die Kontaktmittel aus Schraubenfedern (10,11, 45 ist schwierig, da sie zu diesem Zwecke aus der Rohr-12,13) bestehen, die sich einerseits auf den Elek- ■ leitung ausgebaut werden müssen. Sollen Flüssigtroden, andererseits auf den Stufenschultern des . keiten, die sich in Gerinnen, Behältern od. dgl. be-Kegelstumpfs (9) abstützen und die mittels in finden, gemessen werden, so ist es bei Verwendung achsparallelen Bohrungen des Kegelstumpfs (9) der bekannten rohrförmigen Meßstrecken nötig, einen geführten Leitungen (14) mit den an dessen Ober- 5° von einer Pumpe gespeisten Meßkreis zu schaffen, seite befindlichen Anschlüssen (16) verbunden Aufgabe der Erfindung ist, eine Eintauchelektrosind. denanordnung der eingangs genannten Art zu schaf-
6. Eintauchelektrodenanordnung nach An- fen, insbesondere zur Verwendung in Gerinnen oder spruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, Behältern, welche die oben angegebenen Nachteile daß die oberste Elektrode (1) ein mit Außen- und 55 nicht aufweist. Der Erfindung liegt der Gedanke zuInnengewinde versehenen Fortsatz (18) aufweist, gründe, den Gegenstand des Hauptpatents so auszudessen Innengewinde zur Befestigung des Kegel- bilden, daß er von der zu messenden· Flüssigkeit Stumpfs (9) und dessen Außengewinde in Ver- außen umströmt wird. Eine solche Eintauchelektrobindung mit einer Überwurfmutter (19) zur Be- denanordnung ist erfindungsgemäß gekennzeichnet festigung des starren oder flexiblen Rohres (17) 6o durch ringscheibenförmig ausgebildete Elektroden,, zur Aufnahme der Zuleitungen dient. die mit ringscheibenförmig ausgebildeten Zwischen-
7. Eintauchelektrodenanordnung nach An- stücken aus Isoliermaterial einen vorzugsweise zylinspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegel- drischen Körper bilden, wobei in dem durch die innestumpf(9) zur Aufnahme eines Temperaturfüh- ren öffnungen der Elektroden und der Zwischenlers (22) eine axiale Bohrung aufweist, die sich 6S stücke gebildeten Raum Mittel zur Kontaktierung der bis in einen koaxialen Fortsatz (21) an der Unter- Elektroden angeordnet sind und ein mit der untersten seite der untersten Elektrode (4) erstreckt. Elektrode verbundenes zylinderförmigcs isolierendes
8. Eintauchelcktrodenanordnung nach An- Abschlußteil, sowie eine mit der oberen Elektrode

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