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DE638211C - Mehrstabwicklung fuer Wechselstrommaschinen mit ungerader Stabzahl je Nut - Google Patents

Mehrstabwicklung fuer Wechselstrommaschinen mit ungerader Stabzahl je Nut

Info

Publication number
DE638211C
DE638211C DEA74985D DEA0074985D DE638211C DE 638211 C DE638211 C DE 638211C DE A74985 D DEA74985 D DE A74985D DE A0074985 D DEA0074985 D DE A0074985D DE 638211 C DE638211 C DE 638211C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
layer
layer winding
rods
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA74985D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Robert Pohl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA74985D priority Critical patent/DE638211C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE638211C publication Critical patent/DE638211C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/28Layout of windings or of connections between windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

Mit steigender Spannung bei gegebener Maschinengröße ist es erforderlich, die Leiterzahl je Nut zu erhöhen. Man hat solche Wicklungen als fortlaufende einschichtige 5 oder zweischichtige Spulenwicklung ausgeführt, deren Wickelköpfe in zwei oder mehreren Ebenen angeordnet sind. Aus ,manchen Gründen ist es vorteilhaft, statt derartiger Spulenwicklungen Stabwicklungen zu verwenden, bei denen die Verbindungsbügel und die Stäbe gesondert hergestellt werden. Solche lösbaren Bügel gewähren eine höhere Stabilität gegen Kurzschlußkräfte und erleichtern die Reparatur. Man hat auch Stabwicklungen mit ungerader Zahl von Leitern je Nut vorgeschlagen, deren Verbindung ebenfalls nach einem für die ganze Wicklung einheitlichen System erfolgte.
Gegenüber solchen bekannten Stabwicklungen sollen die in ungerader Zahl je Nut vorhandenen Stäbe nach einer neuen Regel zu einer Wicklung verbunden sein, die eine günstigere Auslegung gestattet. Erfindungsgemäß sind alle an gleicher Stelle der Nut paarweise übereinanderliegende Stäbe für sich zu Zweischichtwicklungen und die verbleibenden Einzelstäbe für sich zu einer Einschichtwicklung verbunden. Die Zweischichtwicklungen sind dann miteinander und mit der Einschichtwicklung zu einer gemeinsamen Wicklung vereinigt. Auf diese Weise läßt sich z. B. eine Dreistabwicklung ausführen, die aus einer Zweischichtwicklung und einer Einschichtwicklung besteht.
Ordnet man bei so ausgeführten Wicklungen diejenigen Einzelstäbe, welche nach Art der Einschichtwicklung verbunden sind, an der Bohrung an und legt die zugehörigen Verbindungsbügel in die von der Stirnseite des wirksamen Eisens am weitesten entfernte Ebene, so ergibt sich eine wesentliche Ersparnis an Kupfer, da die Zahl der langen Stäbe für die Einschichtwicklung nur halb so groß ist wie die der Zweischichtwicklung.
Die Zeichnung zeigt in den Abb. 1 und 3 eine Wicklung mit drei Stäben je Nut nach der Erfindung. Es bedeutet dabei A den als Zweischichtwicklung geschalteten Teil der Wicklung mit den Stäben 1 und 1, welche in Abb. 3 mit dünnen Linien dargestellt ist, wobei jeweils die den Stäben 2 entsprechende Schicht gestrichelt wurde. Der als Einschichtwicklung verbundene Teil B der Wicklung mit den Stäben 3 liegt an der Bohrung und ist in Abb. 3 stark ausgezogen. Die Enden der Stäbe sowohl der Zweischicht- als auch, der Einschichtwicklung ragen über die Stirnseite bei α und b bzw. bei c und d mit verschiedenen Längen hinaus, so daß sie in den entsprechenden Ebenen der zugehörigen Bügel liegen.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Robert Pohl in Berlin.

Claims (3)

  1. Die Bügel der Einschichtwicklung B sind gegenüber denjenigen der ZweiscMchtwicklung A in ihrer radialen Ausladung stark verkürzt. Da der Abs'tand zwischen den zu|?i gleichen Bügelebene gehörenden Stabendenbei der Einschichtwicklung- doppelt so
    ist als bei der Zweischichtwicklung und
    zweite Stabende zur gleichen Ebene gehört, lassen sich nämlich die Bügel der Einschichtwicklung mit wesentlich flacher geformten Evolventen ausbilden, welche eine geringere radiale Ausladung aufweisen. Auch in diesem Zusammenhang · hat die Anordnung der Stabe für die Einschichtwicklung B an der Bohrung einen günstigen Einfluß, denn durch die geringere radiale Höhe ihrer Bügel ergibt sich ein freier Zugang der Kühlluft zu den dahinter· sich anschließenden Wickelköpfen der Zweischichtwicklung.
    Abb. 2 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel für eine Stabwicklung nach der Erfindung mit fünf Stäben je Nut. Sie besteht aus zwei Zweischichtwicklungen A1 und A2 mit den Stäben. 1 und 2 bzw. 3 und 4 sowie einer EinscMchtwicklung B mit den Stäben 5 an der Bohrung. Hier sind die Bügel der Einschichtwicklung in ihrer radialen Ausladung wiederum gegenüber den der danebenliegenden Zweischichtwicklung stark verkürzt, des weiteren auch, obgleich in geringerem Grade, diejenigen der zweiten Zweischichtwicklung gegenüber den der ersten. Nach dem gleichen Grundsatz läßt sich jede Mehrstabwicklung mit beliebiger ungerader Zahl der Stäbe aus-,,bilden.
    '"Js^i _■ Patentansprüche:
    ■>ί.·9*; ι. Mehrstabwicklung für Wechselstrom-': r maschinen mit ungerader Stabzahl je Nut, dadurch gekennzeichnet, daß alle an gleieher Stelle der Nut paarweise übereinanderliegende Stäbe (1, 2 bzw. 1, 2 und 3, 4) für sich zu Zweischichtwicklungen (A bzw. A1, A2) zusammengefaßt und diese miteinander und mit den verbleibenden, für sich, zu 'einer Einschichtwicklung (B) zusammengefaßten Einzelstäben (3 bzw. 5) zu einer gemeinsamen Wicklung vereinigt sind.
  2. 2. Mehr stabwicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Einschichtwicklung (B) zusammengefaßten Einzelstäbe (3 bzw. 5) an der Bohrung und die zugehörigen Verbindungsbügel in der vom wirksamen Eisen am weitesten entfernten Ebene angeordnet sind.
  3. 3. Mehrstabwicklung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsbügel der zur Einschichtwicklung (B) zusammengefaßten Einzelstäbc (3 bzw. 5) gegenüber denjenigen der Zweischichtwicklungen (A bzw. A1 und A2) in ihrer radialen Ausladung stark verkürzt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEA74985D 1935-01-08 1935-01-08 Mehrstabwicklung fuer Wechselstrommaschinen mit ungerader Stabzahl je Nut Expired DE638211C (de)

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Publications (1)

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DE638211C true DE638211C (de) 1936-11-11

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2021250162A1 (de) * 2020-06-10 2021-12-16 Jheeco E-Drive Ag Stator für eine elektrische maschine, sowie elektrische maschine

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