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DE888033C - Schaedlingsbekaempfungsmittel - Google Patents

Schaedlingsbekaempfungsmittel

Info

Publication number
DE888033C
DE888033C DEF7221A DEF0007221A DE888033C DE 888033 C DE888033 C DE 888033C DE F7221 A DEF7221 A DE F7221A DE F0007221 A DEF0007221 A DE F0007221A DE 888033 C DE888033 C DE 888033C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inert
talc
pesticides
fraction
grain
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF7221A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Ernst Dr Frohberger
Rudolf Alfred Dr-Ing Kremp
Adalbert Dr Moenikes
Karl Dr-Ing Sigwart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DEF7221A priority Critical patent/DE888033C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE888033C publication Critical patent/DE888033C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/12Powders or granules

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

Üblicherweise werden Schädlingsbekämpfungsmittel, wie z. B. 'Saatguttrockenbeizmittel, sowie fungicide und insekticide Stäubemittel mit inerten Pulvern wie Talkum, Kaolin, Kreide, Schiefermehl u. a. zubereitet. Die für diese Zwecke verwendeten inerten Trägerstoffe enthalten neben gröberen Anteilen einen beträchtlichen Anteil von feinsten Teilchen mit einem Durchmesser unter 5 μ; dieser feinste Anteil ist entweder naturgegeben oder entsteht ibei der mechanischen Zerkleinerung der Materialien. Aber gerade dieser Feinstanteil beeinträchtigt, wie wir festgestellt haben, das Fließvermögen der ,Schädlingsbekämpfungsmittel ganz erheblich, ohne dabei ihre Haftfähigkeit wesentlich zu verbessern, Die Pulver müssen daher, um trotzdem ein ausreichendes Fließvermögen zu erreichen, zu ihrer Auflockerung auch grobe Teilchen enthalten, Teilchen, die keine nennenswerte Haftfestigkeit mehr besitzen. Der genannte iFeinstantei.il ist, wie wir feststellen konnten, in ao tSaatguttrockenbeizmitteln die Hauptursacihe für die unerwünschte starke Staubentwicklung beim Beizen, die das Bedienungspersonal der Beizapparate belästigt, wobei gerade der Feinstanteil
bekanntlich bis in die Lungenaveolen gelangen und sich dort ablagern kann. Weiter hat sich gezeigt, daß in Stäubemitteln der Feinstanteil die Verstäulbbarkeit beeinträchtigi und aus einer Staubwolke sich nicht 'hinreichend schnell absetzt, so daß er mit den immer vorhandenen Luftströmen fortgeführt wird und mit dem ihm anhaftenden Wirkstoff verlorengeht, ohne auf die zu bestäubenden Pflanzen zu gelangen.
ίο Es wurde nun gefunden, daß man Schädlingsbekämpfungsmittel der genannten Art, denen die erwähnten Nachteile nicht mehr anhaften, erhalten kann, wenn man für ihre Herstellung an Stelle der bisher üblichen inerten Pulver solche inerte Pulver verwendet, die aus einer Kornfraktion mit e'wei scharfen Grenzen der Korngröße bestehen. Welche Kornfraktionen die besten Ergebnisse liefern, hängt im Einzelfall von den physikalischen Eigenschaften sowohl des verwendeten Inertmaterials als auch des in Frage kommenden Wirkstoffs ab. Im allgemeinen kann aber gesagt werden, daß für die Zwecke der vorliegenden Erfindung in der Regel die günstigsten Ergebnisse mit solchen Kornfraktionen, die im.Bereich zwischen etwa 5 und etwa 100 μ Teilchendurchmesser liegen, erzielt werden. Erforderlichenfalls können in diesem Bereich auch Fraktionsgemische zur Anwendung kommen. Pulver der genannten Art sind z. B. durch Sichtung, Siebung oder ,Sedimentation von unmittelbar in der Natur vorkommenden oder durch Zerkleinerung gewonnenen, pulverförmigen Ausgangsmaterialien erhältlich. Hierfür geeignete Vorrichtungen sind z. B. Wir.belsiehter oder Hydrozyclone.
Schädlinigs'bekämpfungsmitte.l, die Wirkstoff und inerten Trägerstoff in üblicher prozentualer Zusammensetzung enthalten, weis.en nun, wenn sie den inerten Trägerstoff erfindungsgemäß in Forlm einer Kornfraktion mit zwei scharfen Grenzen der Korngrößen, enthalten, neben einer hervorragenden Haftfähigkeit ein gutes Fließvermögen auf und ergeben keinen sich längere Zeit in der Luft haltenden Stauib, der im Falle von Saatguttrockenbeizmitteln das Bedienungspersonal der Beizapparate belästigt oder bei Stäuibemitteln zu Verlusten führt. Die erfindungsgemäßen SchädlingsbekämpfungsmitteL können außer den Wirkstoffen und pulvrigen Inertmaterialien auch noch andere sonst bei der Herstellung von pulverförmigen Schädlingsbekämpfungsmitteln übliche Stoffe enthalten.
Beispiel 1
Physikalische Eigenschaften von bestimmten
Talkumfraktionen mit zwei scharfen Korngrenzen (laufende Nr. 3 bis 5.) im Vergleich zu gewötinr lichem Talkum (laufende Nr. 1), dessen Korngröße nur nach oben scharf begrenzt ist.
Haft Fließvermögeii, Dichte der Staub
fähig gemessen an der wolke 1 Sekunde
keit in Menge Pulver, die nach ihrer Erzeu
Prozent in 3 Minuten gung, gemessen
Art des. . • durch einen durch ihre pro
Talkums Trichter mit zentuale Licht
bestimmter adsorption
Öffntmgsweite
fließt
I. Gew. Talkum
mit Teilchen 68
größen von 70,0
0 bis 150 μ 0 99 120
ζ. Sichtfraktion 74.8
o'bis 10 μ ... ■96 :■ 67
3. Sichtfraktion 45.0
10 bis 20 μ ..: 93 146
4. .Sichtfraktion 29,6'
20 bis 60 μ .. 92 166
5. Sichtfraktion 20,4
20 b s 100 μ . 201
Beispiel 2-
Physikalische Eigenschaften eines Saatguttrockenbeizmittels, das aus 5,25 °/o Methoxyäthylquecksilbersilicat, 2% Päraffinöl, 6,5%'Eisenoxydrot und Rest Talkum hergestellt wunde.
TJn ΓΙ Fließverrnögen, Dichte der Staub
xiält- gemessen an der wolke ι Sekunde
Art des lanig- Menge Pulver, die nach ihrer Erzeu
verwendeten keifc. in in 3 Minuten gung, gemessen
Talkums in dem Prozent durch einen durch ihre pro
Saatguttrocken- -Trichter mit zentuale Licht
beizmittel Bestimmter absorption
Öffnungsweite
fließt
i. Gew. Talkum
mit Teilchen 73
größe^ von 54-9
-0 bis 150 μ 0 99 112
2. Sichtfraktion
0 bis 10 μ .... 92 75
3..Sichtfraktion 19,8
20 bis 100 μ .. 116 .

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schädlingsbekämpfungsmittel, die im wesentliehen aus Wirkstoffen und inerten Pulvern in üblicher prozentualer Zusammensetzung ber stehen, dadurch gekennzeichnet, daß das in dem Gemisch enthaltene inerte Pulver aus einer Koxnfralktion mit zwei scharfen Grenzen der Korngrößen, die vorzugsweise im Bereich zwischen etwa 5 und etwa 100 μ liegen, besteht.
DEF7221A 1951-09-28 1951-09-28 Schaedlingsbekaempfungsmittel Expired DE888033C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF7221A DE888033C (de) 1951-09-28 1951-09-28 Schaedlingsbekaempfungsmittel

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF7221A DE888033C (de) 1951-09-28 1951-09-28 Schaedlingsbekaempfungsmittel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE888033C true DE888033C (de) 1953-08-27

Family

ID=7085344

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF7221A Expired DE888033C (de) 1951-09-28 1951-09-28 Schaedlingsbekaempfungsmittel

Country Status (1)

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DE (1) DE888033C (de)

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