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DE888020C - Zentrifuge zum Schleudern von Fluessigkeitsproben - Google Patents

Zentrifuge zum Schleudern von Fluessigkeitsproben

Info

Publication number
DE888020C
DE888020C DEA296D DEA0000296D DE888020C DE 888020 C DE888020 C DE 888020C DE A296 D DEA296 D DE A296D DE A0000296 D DEA0000296 D DE A0000296D DE 888020 C DE888020 C DE 888020C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
centrifuge
plates
shaft
samples
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA296D
Other languages
English (en)
Inventor
Albrecht Alte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aptila App und Geraete GmbH
LANDW
Original Assignee
Aptila App und Geraete GmbH
LANDW
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aptila App und Geraete GmbH, LANDW filed Critical Aptila App und Geraete GmbH
Priority to DEA296D priority Critical patent/DE888020C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE888020C publication Critical patent/DE888020C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B5/00Other centrifuges
    • B04B5/04Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers
    • B04B5/0407Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers for liquids contained in receptacles
    • B04B5/0414Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers for liquids contained in receptacles comprising test tubes
    • B04B5/0421Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers for liquids contained in receptacles comprising test tubes pivotably mounted
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B5/00Other centrifuges
    • B04B5/10Centrifuges combined with other apparatus, e.g. electrostatic separators; Sets or systems of several centrifuges

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Zentrifuge zum Schleudern von Flüssigkeitsproben Bei der Untersuchung von Bodenauszügen, Milch und anderen Flüssigkeiten ist man darauf angewiesen, die Flüssigkeitsproben mittels einer Zentrifuge zu schleudern. Da bei umfassenden Untersuchungen in der Regel zahlreiche Proben zu prüfen sind, so sind Zentrifugen erforderlich, die die gleichzeitige Behandlung einer großen Zahl von Proben ermöglichen.
  • Zu diesem Zweck ist bereits vorgeschlagen worden, die Zentrifuge aus mehreren auf die Welle aufschiebbaren Tellern oder Scheiben zusammenzusetzen, die mittels aufgesetzter Rippen im Abstand voneinander gehalten werden und zur Einlagerung der Proben dienen. Die Teller werden dabei in ein zylindrisches Gehäuse eingesetzt, welches nach außen vollkommen abgeschlossen werden kann. Die einzelnen Teller sind infolge des Einbaues in ein geschlossenes Gehäuse nicht zugänglich. Es ist vielmehr zum Einsetzen und Herausnehmen der Proben erforderlich, die Zentrifuge auseinanderzunehmen.
  • Die bekannten Zentrifugen mit mehreren übereinander angeordneten Tellern werden den praktischen Bedürfnissen nicht im vollen Umfang gerecht. Es genügt nämlich nicht, daß die Zentrifuge eine große Anzahl von Proben aufnehmen kann, es ist vielmehr außerdem wichtig, daß das Einsetzen und Herausnehmen der Proben rasch durchgeführt werden kann und daß die Zentrifuge die Anwendung hoher Drehzahlen erlaubt. Beide Gesichtspunkte sind bei der Entwicklung der bekannten Zentrifugen unberücksichtigt geblieben. Einerseits erfordert das Auseinandernehmen der Zentrifuge und deren Wiederzusammenbau erhebliche Zeit, die natürlich für den eigentlichen Zentrifugiervorgang und damit für den Gesamtvorgang der Untersuchung verlorengeht. Andererseits sind Zentrifugen mit lose auf die Welle aufgesteckten oder lose in ein Gehäuse eingesetzten Tellern wegen der praktisch: nicht zu verhindernden Unbalance für höhere Tourenzahlen, wie sie bei den modernen Untersuchungsmethoden gewünscht werden, ungeeignet. Die anwendbaren vergleichsweise niedrigen Tourenzahlen bedingen aber lange Untersuchungszeiten und entsprechende zusätzliche Verzögerungen -im Arbeitsgang.
  • Die erläuterten Verzögerungen sind bei der Zentrifuge nach der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß die auf der Zentrifugenwelle übereinander angeordneten Teller mit einem solchen Abstand voneinander auf der Welle starr befestigt sind, daß die Einlagerungsstellen für die Proben ohne weiteres zugänglich sind.
  • Dadurch, daß die Einlagerungsstellen der einzelnen Teller ohne weiteres zugänglich sind, ist es nicht mehr erforderlich, die Zentrifuge bei jedem Neueinsatz auseinanderzunehmen und wieder zusammenzubauen. Es wird dadurch auch der sonst unvermeidliche Verschleiß vermieden und die Sicherheit erheblich gesteigert. Dadurch, daß die Teller auf -der Welle starr befestigt sind und ständig befestigt bleiben, können nennenswerte Unbalancen nicht auftreten. Die bei der Herstellung der Zentrifuge ohne weiteres ermöglichte Auswuchtung läßt es sogar zu, durch ungleichmäßigen Einsatz der Proben eine geringere Unbalance willkürlich zu erzeugen, ohne daß die Zuverlässigkeit der Arbeitsweise beeinträchtigt wird.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, die Zentrifuge aus Tellern zusammenzusetzen, die, wie an sich bekannt, mit schwenkbar gelagerten Bechern zur Aufnahme der Probengläser und mit einem äußeren, die Tellereinbauten überragenden Flansch ausgestattet sind. Die Anordnung eines Flansches oder einer sonstigen Umhüllung der schwenkbaren Becher zwecks Verminderung ihres Luftwiderstandes ist ebenfalls an sich bekannt. Es hat sich gezeigt, daß eine Zentrifuge mit solchen Tellern gegen ungleichmäßige Belastung praktisch unempfindlich ist.
  • Da die Teller beim Einsetzen und Herausnehmen der Proben mit der Zentrifugenwelle verbunden bleiben, besteht die sehr vorteilhafte Möglichkeit, die Welle mehrfach, wenigstens aber beiderseits außerhalb der Teller zu lagern. Es wird dadurch eine besonders hohe Unempfindlichkeit der Zentrifuge gegen ungleichmäßige Belastung erreicht.
  • Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die Welle in einem die Teller umgebenden, mit seitlichen Zugangsöffnungen versehenen Gestell oder Gehäuse zu lagern, wobei die Lager für die Welle zweckmäßig im Boden und Deckel des Gestells oder Gehäuses angeordnet sind. Zum vollständigen Abschluß kann die Zentrifuge mit einem abnehmbaren oder zwecks Zugänglichmachung der Teller leicht zu öffnenden Schutzmantel ausgestattet sein. Eine Möglichkeit zum leichten Öffnen des Gehäuses besteht z. B. dann, wenn das Gehäuse aus zwei mittels Scharnieren verbundenen Teilen oder aus zwei oder mehr teieskopartig aufeinander verschiebbaren Teilen besteht.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht; es zeigt Abb. i eine Ausführungsform der Zentrifuge teilweise in Ansicht und teilweise in senkrechtem Längsschnitt, Abb. 21 einen Schnitt nach Linie II-II der Abb. i. Die dargestellteZentrifuge besteht aus einem feststehenden, als Gehäuse und Träger :dienenden Teil und einem drehbar gelagerten Teil. Der feststehende Teil umfaßt den Sockel i, den von dem Sockel abhebbaren Schutzmantel 2 und ein Gehäuse 3, in welchem der Motor 4 mittels Streben 5 festgelegt ist. Zu dem feststehenden Teil gehört noch der das Gehäuse'3 abschließende Deckel 6.
  • Der rotierende Teil umfaßt die vom Motor 4 angetriebene Welle 7 und vier Teller 8, 9, 1o und i i, die auf der Welle? befestigt sind und zur Aufnahme der Flüssigkeitsproben dienen. Die Welle 7 ist bei 12 und 13 in dem Deckel 6 bzw. im Sockel i gelagert.
  • Jeder der Teller 8 bis ii ist mit acht Bechern 14 -zur Aufnahme der Probengläser ausgestattet. Die Becher sind zwischen Böcken 15 schwenkbar gelagert, und zwar derart, daß die Becher beim Umlaufen der Zentrifuge eine waagerechte Lage einnehmen, wobei die Böden der Becher nach außen weisen. Die Teller sind mit einem äußeren, die Becher 14 und die Böcke 15 überragenden Flansch 16 versehen, welcher beim Umlauf der Zentrifuge störende Luftwirbelungen verhindert.
  • Das Gehäuse 3 ist mit seitlichen Öffnungen 17 versehen, durch welche nach Abnahme des Schutzmantels 2 dieTeller bzw. die Einlagerungsstellen für die Proben von außen zugänglich sind. Für das Einsetzen und Herausnehmen der Probengläser ist es deshalb lediglich notwendig, den Schutzmantel 2 zu entfernen.

Claims (3)

  1. PATENT :N SPR Ü CIIE: i. Zentrifuge zum Schleudern von Flüssigkeitsproben mit mehreren auf der Zentrifugenwelle übereinander angeordneten Tellern zur Aufnahme der Proben, dadurch gekennzeichnet, daß,die Teller mit einem solchen Abstand voneinander auf der Welle starr befestigt sind, daß ,die Einlagerungsstellen für die Proben ohne weiteres zugänglich sind.
  2. 2. Zentrifuge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Teller, wie an sichbekannt, mit schwenkbar gelagerten Bechern zur Aufnahme der Probengläser und mit einem äußeren, die Tellereinbauten überragenden Flansch ausgestattet sind.
  3. 3. Zentrifuge nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle in einem die Teller umgebenden, mit seitlichen Zugangsöffnungen zu den Tellern versehenen Gestell oder Gehäuse gelagert ist, dessen Boden und Deckel zweckmäßig die Lager für die Welle aufweist.
DEA296D 1941-11-12 1941-11-12 Zentrifuge zum Schleudern von Fluessigkeitsproben Expired DE888020C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA296D DE888020C (de) 1941-11-12 1941-11-12 Zentrifuge zum Schleudern von Fluessigkeitsproben

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DEA296D DE888020C (de) 1941-11-12 1941-11-12 Zentrifuge zum Schleudern von Fluessigkeitsproben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE888020C true DE888020C (de) 1953-08-27

Family

ID=6919171

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DEA296D Expired DE888020C (de) 1941-11-12 1941-11-12 Zentrifuge zum Schleudern von Fluessigkeitsproben

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DE (1) DE888020C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL2009709C2 (en) * 2012-05-25 2013-11-26 Willem Marius Verweij Centrifuge.

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL2009709C2 (en) * 2012-05-25 2013-11-26 Willem Marius Verweij Centrifuge.
WO2013176541A1 (en) * 2012-05-25 2013-11-28 Verweij Willem Marius Centrifuge
US9302275B2 (en) 2012-05-25 2016-04-05 Willem Marius Verweij Centrifuge with sliding carriages, and method for operating a centrifuge

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