DE887852C - Loetkolben mit elektrischer Beheizung - Google Patents
Loetkolben mit elektrischer BeheizungInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B23K3/00—Tools, devices, or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
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- B23K3/03—Soldering irons; Bits electrically heated
- B23K3/0338—Constructional features of electric soldering irons
- B23K3/0353—Heating elements or heating element housings
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Description
- Lötkolben mit elektrischer Beheizungg Die Erfindung betrifft einen Lötkolben. mit elektrischer Beheizung. Solche Lötkolben eignen: sich für ihren, Verwendungszweck dann; in besonderer Weise, wenn die erzeugte Stromwärme möglichst vollständig auf die Lötkolbenspitze übertragen wird und durch diese Vermeidung von Wärmeverlusten die Anheizzeit verkürzt wird. Der Wärmenachschub des Kolbens soll dabei so groß sein, daß die Temperatur der Lötspitze auch bei großer Wärmeabfuhr an der Spitze möglichst konstant bleibt. Das. Temperaturgefälle von dem Heizkörper zur Lötspitze soll möglichst klein gehalten werden, damit die Tempeiratur des Heizkörpers leine so, hohen Werte annimmt, daß ein! verhältnismäßig großer Teil der Stromwärme als Strahlung verlorengeht. Die Temperaturdes Heizdrahtes -soll auch aus dem Grund niedrig sein, damit der Heizdraht eine möglichst lange Lebensdauer hat. Außerdem soll die Lötspitze aus einem Stoff bestehen., der möglichst geringe Neigung zum. Verzundern aufweist und sich mit Zinn gut verbindet. Schließlich soll der Kolben auch .insbesondere für feine Lötarbeiten, z. B. im Kleingerätebau, ein möglichst geringes Gewicht haben.
- Diesen Forderungen genügen diel bekannten Lötkolben nur in unvollkommener Weise. Bei den meisten LötkäIben ist der Wirkungsgrad gering und: deshalb, der Stromaufwand sehr hoch. Häufig ist auch der Wärmeübergang vom Heizkörper auf die Lötspitze schlecht, weil zwischen dem Heizdraht und dem die Wärme zur Lötspitze leitenden Kern eine keramische Zwischenschicht als. Isolator vorgesehen .ist.
- Auch der mechanische Aufbau ist bei der Mehrzahl der gebräuchlichen Kolbenarten unnötig kom: pliziert, was meist dadurch bedingt ist, daU diel einzelnen Elemente des Kolbens, z. B. die Lötspitze oder, der. Heizkörper, wegen ihres raschen Verschleißes auswechselbar angeordnet werden müssen.
- Nachteilig wirkt sich bei den Lötkolben, die im Innern eines Kupfereinsatzes oder auf der Außenfläche eines solchen Kernes eine Heizwicklung tragen, auch aus, daß bei der hohen. Temperatur des Heizkörpers der -Kupfereinsatz bei Zutritt von Luft oxydiert und die Oxydschicht den Wärme-Übergang zu dem Wärmeleiter verschlechtert. Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der eine Lötspitze aus. zunderbeständsgem Material tragende Kern hoher Wärmeleitfähigkeit allseitig vom einem den Heizdraht aufnehmenden Mantel aus gegen Oxydation beständigem Stoff umgeben ist. Als Isolation des Heizdrahtes gegenüber dem Mantel kann eine feine Schicht als. Glimmer dienen. An Stelle dieser Glimmerschicht können auch die den wärmeleitenden Kern umgebenden Mantelteile mit einer iso, lierenden Schicht aus Glas, Asbest, Metalloxyden, oder organischen; Stoffen überzogen werden.
- Durch diese, gedrungene und geschlossene Bauweise wird der Wärmewirkungsdraht so, gesteigert und demzufolge die Temperatur des Heizdrahtes gesenkt, daß die Lebensdauer des Heizkörpers wesentlich verlängert und die Anhenzzeit bedeutend verkürzt wird. Verwendet man als Heizdraht einen Draht mit einemgroßenTe@mperaturkoeffizienten, so, wird dadurch noch ein weiterer wesentlicher Vorteil erzielt. Da ein erhöhter Wärmeentzug an der Lötspitze eine Senkung der Heizkopftemperatur und; damit eine Verringerung des Ohmschen Widerstandes des Heizdrahtes zur Folge hat, wird von dem Heizkörper eine #6ntsprechend größere elektrische Leistung aufgenommen und an die Lötspitze abgegeben. Auf diese Weise wird bei geeigneter Dimensionierung des Heizkopfes erreicht, daß die aus dem Netz entnommene elektrische Energie dem Wärmeverbrauch des -Lötkolbens angepaßt wird und Überhitzungen in den Lötpausen vermieden werden.
- Außerdem wird durch die erfindungsgemäße Konstruktion gegenüber den bekannten: Bauarten eine wesentlich schlankere Farm des Lötkolbens, größere Handlichkeit und geringeres Gewicht erzielt. Infolge des Wegfalls von Schrauben kann der erfindungsgemäße Kolben sehr leicht als Massenartikel hergestellt und dadurch der Preis wesentlich herabgesetzt werden.
- In der Zeichnung ist der Lötkolben gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in schematischer Weise teilweise geschnitten dargestellt.
- Der Kolben besteht in der Hauptsache aus. einem beispielsweise gefertigtem: Heiztopf, in den eine Lötspitze r, beispielsweise aus Neusilber, mit einem Kupferkern a fest eingepreßt ist. An seinem vorderen Ende trägt der Kupferkern ein Gewinde, mit welchem er.in die Lötspitze eingeschraubt ist. Der Kupferkern ist von einem Aluminiumzylinder 3 umgeben, auf welchen die Heizwicklung q. aufgebracht ist. Der Aluminiummantel kann auch im Druckgußverfahren auf den Kupferkern aufgebracht sein. An seinem hinteren. Ende sind Aussparungen für die Zuführung des Heizdrahtes vorgesehen. An seinem äußeren Umfang ist der Heiztopf als Ganzes mit einer Hülse 5 aus demselben Material wie der Zylinder 3 umgeben. Mit seinem hinteren Ansatz wird der Kopf in das Stielrohr eingepreßt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Lötkolben mit elektrischer Beheizung, dadurch gekennzeichnet, d'aß der eine Lötspitze aus zunderbeständigem Material tragende Kern hoher Wärmeleitfähigkeit allseitig von einem dien Heizdraht aufnehmenden Mantel aus .gegen Oxydation beständigem Stoff umgeben ist.
- 2. Lötkolben nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der den Heizdraht aufnehmende Mantel zweiteilig ausgebildet ist, wobei der innere Teil eine zylindrische Anssparung für den Heizdraht aufweist und der äußere Teil als die Stirnflächen des inneren Teils übergreifende Hülse ausgebildet ist.
- 3. Lötkolben nach Anspruch z und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Heizdrahtes. mit großem Temperaturkoeffizienten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES26205A DE887852C (de) | 1951-12-07 | 1951-12-07 | Loetkolben mit elektrischer Beheizung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES26205A DE887852C (de) | 1951-12-07 | 1951-12-07 | Loetkolben mit elektrischer Beheizung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE887852C true DE887852C (de) | 1953-08-27 |
Family
ID=7478630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES26205A Expired DE887852C (de) | 1951-12-07 | 1951-12-07 | Loetkolben mit elektrischer Beheizung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE887852C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1207523B (de) * | 1963-03-05 | 1965-12-23 | Metallgesellschaft Ag | Verfahren zum Schutz von zum Eingiessen in Schwermetall verwendeten Heizelementen |
| DE1273723B (de) * | 1963-01-11 | 1968-07-25 | Kernforschung Gmbh Ges Fuer | Stabfoermiges Hochleistungsheizelement und Anordnung zu dessen Anschluss an eine Energiequelle |
-
1951
- 1951-12-07 DE DES26205A patent/DE887852C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1273723B (de) * | 1963-01-11 | 1968-07-25 | Kernforschung Gmbh Ges Fuer | Stabfoermiges Hochleistungsheizelement und Anordnung zu dessen Anschluss an eine Energiequelle |
| DE1207523B (de) * | 1963-03-05 | 1965-12-23 | Metallgesellschaft Ag | Verfahren zum Schutz von zum Eingiessen in Schwermetall verwendeten Heizelementen |
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